Hannah und Fee wollen Plastikmüll vermeiden

Hannah Bornemann und Fee-Aurora Winkler haben zusammen das Umwelt-Projekt zero waste & no plastic gegründet. Sie wollen jüngeren Schülern beibringen, wie man Plastik vermeidet. Zero waste & no plastic heißt auf deutsch: null Abfall und kein Plastik.

Zwei junge Mädchen, eine mit brauem und eine mit blondem langen Haar, sitzen vor einer grünen Kachelwand. © Frederike Wetzels

Hannah (links) ist 18 Jahre alt. Sie ist in Bonn aufgewachsen. Seit Oktober 2018 studiert sie Biologie in Göttingen. Fee ist auch 18 Jahre alt. Sie besucht die 13. Klasse an einem Gymnasium in Ahrweiler. Sie wohnt mit ihren Eltern in Remagen.

Hannah und Fee erzählen: Wir haben uns 2016 kennengelernt. Damals waren wir bei der Schülerakademie 2°Campus. Dort konnten wir über Verpackungen forschen. Wir haben auch Umfragen gemacht. Dabei haben wir gemerkt: Die meisten Leute wissen, dass man Plastik vermeiden soll. Aber sie tun es nicht. Deshalb haben wir 2017 unser Projekt gegründet. Wir gehen in Schulen. Da geben wir Kurse für Schüler von der dritten bis zehnten Klasse. Wir wollen ihnen zeigen, wie sie Plastik vermeiden können. Erst mal erklären wir ihnen, worum es geht. Wo ist überhaupt das Problem? Und was kann man als Schüler dagegen tun?

Wir machen zum Beispiel Messungen. Die Schüler sollen untersuchen, wie viel Plastik an Ufern von Flüssen angeschwemmt wird. Zum Beispiel am Rhein oder an der Ahr. Außerdem haben wir mit ihnen Mikro-Plastik in Peelings und in Zahnpasta unter dem Mikroskop angesehen. Mikro-Plastik sind ganz winzige Plastik-Teilchen. Man kann sie mit bloßem Auge nicht sehen. Das fanden die Schülerinnen und Schüler sehr spannend. Wenn wir ihnen das erklären, interessieren sich viel mehr für diese Themen. Das liegt daran, dass wir keine Lehrer sind. Es liegt auch daran, dass die Kurse außerhalb vom Unterricht stattfinden. Wir zeigen den Kindern, dass sie etwas verändern können. Wir machen den Kindern Mut. Sie sollen nicht denken: Es ist ja doch alles schlimm. Es hat keinen Zweck, etwas dagegen zu tun.

Wir machen mit unserer ehrenamtlichen Arbeit weiter. Auch wenn Hannah jetzt in Göttingen studiert. Erstmal bleiben wir mit unserem Projekt im Rheinland. Denn hier haben wir unsere Kontakte. Wir wollen Schülern unser Wissen über die Umwelt-Verschmutzung beibringen. Dann sollen sie selber an ihren Schulen Arbeits-Gemeinschaften gründen. Sie sollen selber jüngere Schülerinnen und Schüler ausbilden. Außerdem wollen wir verschiedene Schulen miteinander in Kontakt bringen. So können sich alle miteinander austauschen.

Wir wollen unser Projekt später vielleicht zum Beruf machen. Einige Freunde von uns würden gerne mitmachen. Bis jetzt haben wir mit unserem Projekt viele tolle Erfahrungen gemacht. Unser Selbst-Bewusstsein ist gewachsen. Und wir können jetzt Sachen besser planen und durchführen. Das Projekt macht Arbeit. Aber es bringt uns auch etwas. Wir treffen viele neue Menschen. Und die Schülerinnen und Schüler geben uns sehr viel zurück. Wir sehen bei ihnen, dass unsere Arbeit etwas nützt. Das freut uns. Denn uns ist das Thema sehr wichtig.

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