Inklusiver Start ins Leben

In der inklusiven Krabbelstube auf Gut Hausen in Frankfurt können Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam und ganz selbstverständlich die Welt entdecken.

Langweile? Gibt es nicht in der inklusiven Krabbelstube von Gut Hausen. Schließlich gibt es für die 30 Kinder mit und ohne Behinderung jeden Tag neue, spannende Dinge zu entdecken. Ob draußen oder drinnen, auf der Nestschaukel, im Matschraum, beim Krabbeln, Malen oder beim Entspannen im Snoezelenraum – hier lernen die Kleinen schon früh, ganz selbstverständlich miteinander umzugehen. Dazu gehört auch, die Sprache derer zu verstehen, die nicht oder noch nicht sprechen können. Das geschieht über Handzeichen, dem Babygebärden, die alle Kinder vom ersten Tag an lernen. Diese Form der Verständigung erlaubt es ihnen, Gefühle, Eindrücke, Wünsche, Ängste oder Schmerzen auszudrücken, noch bevor sie die Lautsprache beherrschen. Auf diese Weise bleibt keiner außen vor und jeder gehört dazu. Auch die Eltern. Und es entsteht: gelebte Inklusion von Kindesbeinen an.

Die Aktion Mensch förderte den Neubau der integrativen Krabbelstube der Frankfurter Lebenshilfe mit 110.000 Euro.

Zum Projekt:

http://www.lebenshilfe-ffm.de/de/GutHausen/Inki-Gut-Hausen.php

Rudi Cerne spielt mit Kleinkindern
Frau hält einen kleinen Jungen in den Armen

Weitere Informationen:

Aktion Mensch

Heinemannstr. 36
53175 Bonn
 
E-Mail: foerderung@aktion-mensch.de
Tel: 0228/2092 - 5555