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Taubblinde in der Isolationshaft?

Blogger: Ulrich Steilen, am 15.04.2014 um 13:00 Uhr

Ein Film über die Situation von taubblinden Menschen in Deutschland

Eine Collage mit Szenen aus der Dokumentation "Taubblinde in der Isolationshaft!?"

Filmszenen aus Taubblinden-Doku: Inklusion ist Menschenrecht

Fotos: Katja Fischer

Nach Schätzungen leben in Deutschland zwischen 3.000 und 6.000 taubblinde Menschen. Wie sieht deren Alltag aus? Können sie ein selbstständiges Leben führen oder leben sie gleichsam in Isolationshaft? Auf welche Barrieren stoßen sie? Gibt es in Deutschland Unterstützung für taubblinde Menschen, beispielsweise in Form von Assistenz? Und wenn ja, welche Hilfe können Assistentinnen und Assistenten hier leisten? Der Film „Taubblinde in der Isolationshaft!?“ von Katja Fischer greift diese Fragen auf und erzählt die Geschichten von sechs taubblinden Menschen.

Zum Beispiel die von Sabine Springer aus Berlin, die gehörlos ist und deren Sehvermögen nach der Geburt ihres zweiten Kindes immer schwächer wurde. Das brachte viele Schwierigkeiten im Alltag mit sich. Probleme mit Nachbarn, die sie für unfreundlich hielten, weil sie ihren Gruß nicht erwiderte, oder gefährliche Situationen, die sie im Straßenverkehr erlebte.

Oder die Geschichte von Wolfgang Amadeus Haug, genannt Eddi, der spät ertaubt und erblindet ist und uns seinen Alltag zeigt – mit einer sehr individuellen Form der Kommunikation, die ihm und seiner Freundin ermöglicht, sich zu verständigen.

Geschichten von taubblinden Menschen

Auch die Brüder Dieter und Uwe Zelle aus Nordrhein-Westfalen werden im Film vorgestellt. Beide sind gehörlos und haben das Usher-Syndrom, eine erblich bedingte Kombination von langsam fortschreitender Netzhautdegeneration, bereits früh einsetzender Schwerhörigkeit oder Gehörlosigkeit von Geburt an. Beide betonen die Bedeutung von taktilem Gebärden, bei dem der taubblinde Mensch seine eigenen Hände auf die gebärdenden Hände seines Gesprächspartners legt.

Auch Birgit und Andreas Liebke sind taub und haben eine starke Sehbehinderung. Andreas kann seinen Beruf als Tischler nicht mehr ausüben und ist auf der Suche nach einer Alternative. In ihrem Alltag wird das Ehepaar aus Berlin von einer Assistentin unterstützt.

Am Ende des Filmes geht es um die Definitionen von Taubblindheit (TBL) und des Usher-Syndroms sowie um die Hintergründe, Ziele und Forderungen der Demonstration „Aktion Taubblind“ im Oktober 2013 in Berlin, bei der unter anderem gefordert wurde, Taubblindheit als Kategorie im Schwerbehindertenausweis zu vermerken und verbesserte technische Möglichkeiten für taubblinde Menschen zu ermöglichen.

Nur wenige ausgebildete Assistentinnen und Assistenten

Ausgebildete Helferinnen und Helfer sind selten in Deutschland. Für mehrere tausend taubblinde Menschen gibt es gerade mal ein paar Dutzend ausgebildete Assistentinnen und Assistenten. Lediglich in Nordrhein-Westfalen findet sich bislang eine Ausbildungsstätte. Die Folge: Die meisten taubblinden Menschen werden von Ehrenamtlichen oder Familienmitgliedern betreut.

Die Protagonistinnen und Protagonisten des Films berichten von ihren Erfahrungen im Alltag, ihren Erlebnissen und auch von Erniedrigungen. Sie haben unterschiedliche Kommunikationsformen wie die Deutsche Gebärdensprache, die taktile Gebärdensprache oder das Lormen, ein in die Hand „geschriebenes“ Tast-Alphabet. Gut ausgebildete Assistenz ist Voraussetzung, um ein selbstbestimmtes und barrierefreies Leben zu führen – raus aus der Isolationshaft!

Inklusion ist Menschenrecht

Das Thema Taubblindheit wurde in Deutschland lange Zeit öffentlich kaum thematisiert. Die Filmemacherin Katja Fischer, selbst gehörlos, nähert sich dem Thema auf einfühlsame Weise. Der 50-minütige Dokumentarfilm ist barrierefrei aufbereitet, um ein möglichst großes Publikum zu erreichen: Er enthält Gebärdenspracheinblendung, Audiodeskription – und es gibt ein barrierefreies PDF speziell für taubblinde Menschen mit einer Beschreibung des Filmes. Katja Fischer, die sich politisch auch für die „Aktion Gebärdensprache“ (Aktion DGS) engagiert, über ihren Film: „Ziel ist es, die Situation, in der taubblinde Menschen leben, darzustellen und somit deutlich zu machen, dass Inklusion kein Beiwerk, sondern ein Menschenrecht ist.“


Info:

Der Begriff „Taubblindheit“ beschreibt eine komplexe Sinnesbehinderung. Meist ist damit nicht der vollständige Ausfall des Hör- und Sehvermögens, sondern die viel häufigere Kombination von mehr oder weniger starker Hör- und Sehbeeinträchtigung gemeint. Daraus können sich Schwierigkeiten für die Mobilität und die räumliche Orientierung der taubblinden Menschen ergeben. Die Kommunikation wird mit Hilfe einer Vielzahl unterschiedlicher Kommunikationssysteme möglich. Ein Beispiel ist die taktile Gebärdensprache.
 
Katja Fischer ist Hochschuldozentin für Deaf Studies und Gebärdensprachdolmetscherin. Ihr Film „Taubblinde in der Isolationshaft!?“ ist auf ihrer Internetseite www.katjafischer.de zu finden.
 
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Taubblinden e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Isolation auf Grund von Taubblindheit entgegenzuwirken und die Inklusion in Hinblick auf taubblinde Menschen voranzutreiben. Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich seit zehn Jahren für die Rechte taubblinder Menschen, unter anderem durch den Einsatz von Taubblindenassistentinnen und -assistenten, ein.



Linktipps:
Der Film „Taubblinde in der Isolationshaft!?“ ist auf Katja Fischers Homepage zu sehen
Mehr über Taubblindheit beim Bundesarbeitsgemeinschaft der Taubblinden
Infos zu Assistenz für Taubblinde beim Taubblinden-Assistenten-Verband
"Wir werden weiter kämpfen!" Ein Blogbeitrag von Ulrich Steilen über die Aktion Gebärdensprache am 14. Juni 2013 in Berlin

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Gewinnzahlen vom 13. April 2014 mit Rudi Cerne

Blogger: Redaktion, am 13.04.2014 um 19:41 Uhr

Rudi Cerne präsentiert die Gewinnzahlen der Aktion Mensch-Lotterie und zeigt einen Jubiläums-Rückblick auf 50 Jahre Aktion Mensch.
"Schon viel erreicht. Noch viel mehr vor." In 50 Jahren hat die Aktion Mensch mit ihren Aktionen, Kampagnen und der Förderung sozialer Projekte wichtige Veränderungen in der Gesellschaft angestoßen und Inklusion – das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung – vorangebracht. Auch in Zukunft will die Aktion Mensch sich dafür engagieren, dass das gemeinsame Leben, Lernen, Arbeiten und Wohnen selbstverständlich wird – damit das WIR gewinnt.
Mehr Informationen finden Sie hier: http://bit.ly/1gCFeeJ oder unter #50JahreAM


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„Das Leben spürbar machen!“

Blogger: Redaktion, am 11.04.2014 um 13:09 Uhr

Ein Interview mit dem Sänger Andreas Bourani über seine Erfahrungen durch die Aktion Mensch-Städtetour, gleiche Möglichkeiten und Chancen für alle in der Gesellschaft und seinen neuen Song „Auf uns“

Andreas Bourani vor dem Jubiläumslogo der AKtion Mensch mit einer großen "50" und dem Schriftzug "Aktion Mensch"

Andreas Bourani und die Aktion Mensch: Eine gute Sache

Foto: Kolja Matzke / Aktion Mensch

Andreas, Du hast uns schon 2012 bei der Städtetour mit deinem Song „Wunder“ begleitet, und auch im Jubiläumsjahr unterstützt du uns mit Deinem neuen Lied „Auf uns“. Was verbindet dich mit der Aktion Mensch?

Andreas Bourani: Ich kenne ja die Aktion Mensch schon seit meinen Kindertagen und habe sie noch intensiver bei der Städtetour kennengelernt. Mich beeindruckt seit jeher das Engagement, mit dem sich die Aktion Mensch für die gleichen Bedingungen für alle Menschen einsetzt. Unabhängig von Behinderung, Alter, Herkunft. Das ist eine gute Sache. Wir leben ja in einer Gesellschaft, in der es vielen Menschen richtig gut geht. Deshalb finde ich sehr wichtig, dass alle, die in unserer Gesellschaft leben, auch die gleichen Möglichkeiten und Chancen haben.

Hat die gemeinsame Erfahrung mit uns auf der Städtetour 2012 denn auch deine Sicht auf die Welt verändert?

Ja, total! Meine Perspektive ist seither eine komplett andere. Wenn ich zum Beispiel ein Gebäude betrete, denke ich oft: Wär' ich jetzt im Rollstuhl, würd' ich hier nicht reinkommen. Ähnlich ist das auf bestimmten Straßen oder öffentlichen Plätzen, die für mich selbstverständlich sind, weil ich keine Behinderung habe. Am Bahnhof zum Beispiel, wenn der Aufzug nicht geht, oder die Rolltreppe. Die Tour mit Euch hat mich sensibler und empathischer gemacht für solche Situationen.

Dein neues Lied „Auf uns“ ist eine Hymne auf das Leben. Was denkst du, warum dieses Lied so gut zur Aktion Mensch passt?

Zunächst passt es natürlich wunderbar zum Jubiläum der Aktion Mensch, die ja als Organisation in diesem Jahr ein halbes Jahrhundert feiern kann. Dann ist „Auf uns“ ein Lied, das das Leben zelebriert und dazu auffordert, den Moment zu genießen, auch mit jenen Menschen, mit denen wir uns verbunden fühlen. Im Menschsein sind wir ja alle gleich: Wir atmen und fühlen – unabhängig davon, ob wir eine Behinderung haben oder nicht. „Auf uns“ ist eine Ode ans Leben und kann als Brückenschlag verstanden werden, der uns miteinander verbindet und daran erinnern soll, dass wir lebendig sind und lebendig bleiben.

Wie ist dieses Lied entstanden?

Das war ein Abend mit sehr guten Freunden und guten Gesprächen – ich habe mich sehr wohl gefühlt an diesem Abend, und alles hat gestimmt. Und da gab es dann eben diesen Moment, an dem man inne hält und die Gläser hebt und sagt: Lass mal anstoßen! Auf den Abend – auf uns! Das war einer dieser Momente, die das Leben spürbar machen. Diese Intensität wollte ich mitnehmen und mit anderen teilen, so ist dieser Song entstanden.


Linktipps:
„50 Jahre Aktion Mensch – Der Film“ mit dem Song „Auf uns“ von Andreas Bourani
50 Jahre Aktion Mensch: Alle Infos zum Jubiläum


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Trommeln für Inklusion

Blogger: Carmen Molitor, am 09.04.2014 um 08:53 Uhr

Das nennt man einen Blitzstart: Gerade mal eine Stunde und 17 Minuten war am 1. April die neue Förderaktion „Noch viel mehr vor“ zum 50. Jubiläum der Aktion Mensch alt, als zu nächtlicher Stunde bereits jemand den ersten Förderantrag dafür im Netz anlegte – und unvollendet wieder abbrach. Doch auch der erste vollständige Antrag ließ nicht lange auf sich warten: Ihn stellte um 10.05 Uhr Denise Gubitz, Einrichtungsleiterin der Tagesstätte für Menschen mit psychischer Behinderung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bad Salzungen für ihren inklusiven Drumcircle, einem Trommelkreis von über 50 jungen und alten Menschen mit und ohne psychische Behinderung, der sich eigene Instrumente baut und damit auftritt.

Hände, die auf Congas trommeln

Förderprojekt Drumcircle: „Unsere Welt ist bunt“

Foto: Damien Cuillery / flickr.com

Dass Denise Gubitz so schnell mit ihrem Antrag am Start war, ist kein Zufall. Sie hat viel Routine darin, Fördergelder bei der Aktion Mensch zu beantragen. „Ich überlege mir jedes Jahr gemeinsam mit den Besuchern unserer Tagesstätte ein besonderes Projekt, das auf die Belange von psychisch Erkrankten aufmerksam macht und Inklusion unterstützt“, erzählt die Einrichtungsleiterin. Kreative Ideen hat sie dafür genug, aber deren Finanzierung ist nicht immer leicht. Für das jüngste Projekt, den Drumcircle, kam die neue Förderaktion zur Unterstützung von kleineren Inklusionsvorhaben deshalb wie gerufen. Als „Noch viel mehr vor“ Anfang April begann, warf Denise Gubitz sofort den Hut für ihre Trommelgruppe in den Ring.

Neuer Fördertopf für kleine Inklusionsprojekte

Aus dem neuen Fördertopf, den sie zu ihrem 50. Jubiläum zur Verfügung stellt, unterstützt die Aktion Mensch lokale Inklusionsprojekte wie etwa den Drumcircle, Theateraufführungen, Sportangebote oder Kinderkochkurse mit bis zu 5.000 Euro. Damit will sie gemeinnützigen Organisationen helfen, auf lokaler Ebene mehr Begegnungen, Veranstaltungen und Aktionen von Menschen mit und ohne Behinderung zu initiieren. Die Laufzeit der Projekte kann zwischen einem Tag und einem Jahr liegen. Das Interesse ist schon jetzt riesig: Eine Woche nach dem Start des Förderprogramms sind mittlerweile 672 neue Anträge online angelegt worden – und 172 davon wurden auch bereits durch die Antragsteller eingereicht.

Das Trommelprojekt von Denise Gubitz unter dem Motto „Wir geben keine Ruhe“ ist schon jetzt in vollem Gange. Alle 35 Besucherinnen und Besucher der AWO-Tagesstätte in Bad Salzungen und ihrer Zweigstelle in Vacha/Rhön werkeln seit Wochen gemeinsam mit Ehrenamtlichen und Angehörigen an den Congas. „Jeder macht dabei, was er am besten kann“, berichtet die engagierte Projektleiterin. „Natürlich ist nicht alles perfekt. Aber wir haben beispielsweise einen Holzbildhauer mit psychischer Erkrankung in der Gruppe, der bei dem Projekt – unterstützt von den Betreuern – einiges federführend in die Hand nimmt.“

Zum Aktionstag am 5. Mai wird der Marktplatz von Bad Salzungen gerockt

Mit dem geplanten Auftritt am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai um 13.30 Uhr auf dem Marktplatz von Bad Salzungen stehen mit Riesenschritten auch die ersten Proben an. Mit dabei: 18 Kinder aus der 4. Klasse der Grundschule „An den Beeten“ in Bad Salzungen. Als Patenklasse treffen sie sich seit dem ersten Schuljahr regelmäßig mit den erwachsenen Tagesstättenbesuchern zu Spielenachmittagen, Festen oder Aktionstagen. „Mit dem gemeinsamen Auftritt wollen die Kinder in der Öffentlichkeit zeigen, wie sehr sie sich mit den psychisch erkrankten Menschen verbunden fühlen“, berichtet Denise Gubitz. „Das war auch den Eltern der Kinder ganz wichtig.“

Wenn die ungewöhnliche Trommelgruppe in den Veranstaltungsräumen der Volkssolidarität probt, schaut immer mal wieder jemand aus der Nachbarschaft herein und fragt, ob er mitmachen kann, sagt Denise Gubitz. Die Gruppe freue sich darüber. „Jeder, der Lust hat, kann sich beteiligen“, betont die Einrichtungsleiterin. Im vergangenen Jahr hatte die Gruppe Cajons gebaut und für ihre Auftritte mit diesen Klangkörpern aus Holz viel Anerkennung geerntet. Diesmal wird der inklusive Drumcircle mit seiner Musik auf selbstgebauten Congas und Cajons den Auftakt für ein großes Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Theater der unterschiedlichen gemeinnützigen Träger der Behindertenhilfe aus der Region bilden.

Ohrwurm für mehr Vielfalt

Zum Repertoire gehört die heimliche Hymne der Gruppe, das Lied „Normal“.„Unsere Welt ist bunt und nicht nur grau. Sieh dich nur um und mach‘ dich schlau! Du bist nicht klein, nutz‘ deine Chance! Denn auch du und du und du – bist ein Teil vom Ganzen!“, heißt es im Refrain. „Letztes Jahr haben wir dieses Inklusionslied mit allen zusammen gedichtet“, erzählt Denise Gubitz. „Die Kinder können das auswendig und singen es zu jeder Gelegenheit, überall.“ Jetzt hofft sie auf den Zuschuss aus dem neuen Fördertopf und für die Zukunft auf Unterstützung für weitere Ideen. Denn da geht es ihr wie der Aktion Mensch: In Sachen Inklusion hat sie noch viel mehr vor.


Linktipps:
Informationen zur neuen Förderaktion „Noch viel mehr vor“ der Aktion Mensch
Hier kann man sich das Inklusionslied „Normal“ anhören
Halleluja ohne Noten. Ein Blogbeitrag von Gundel Köbke über einen inklusiven Gospelworkshop in Berlin
Jetzt wird gerockt! Ein Blogbeitrag von Maria Schwarze über eine inklusive Rockband in Salzgitter

Carmen Molitor

Blogger: Carmen Molitor
Schlagworte: Freizeit, Projekte

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MENSCHEN. das magazin zum Thema „Arbeit“

Blogger: Redaktion, am 08.04.2014 um 09:36 Uhr

Jetzt neu: Die aktuelle Ausgabe von MENSCHEN. das magazin mit dem Fokusthema „Arbeit“ – als Printausgabe und als Onlineangebot.

Ein Stapel Hefte der neuen Ausgabe von MENSCHEN. das magazin: Darauf abgebildet sind lachende Menschen mit Behinderung in Arbeitskleidung

„Arbeit für alle“: Barrieren und Vorbehalte überwinden

Aktion Mensch

Experten wissen es längst, und etliche Firmen machen es vor: Unternehmen, die Menschen mit Behinderung beschäftigen, profitieren in der Regel von einer offenen Atmosphäre und hoch motivierten Mitarbeitern. Dennoch finden Arbeitssuchende mit Behinderung immer noch zu selten einen Job. Die Ausgabe 2/2014 von MENSCHEN. das magazin zeigt Perspektiven auf, wie Barrieren und Vorbehalte überwunden werden können. Dabei stehen vor allem die Menschen selbst und ihre Erfahrungen mit der Arbeitswelt im Fokus.

Interessante Persönlichkeiten und Tipps für den inklusiven Alltag

Interessanten Persönlichkeiten begegnen die Leser der neuen Ausgabe auch in den anderen Rubriken des Hefts: MENSCHEN. das magazin stellt unter anderem die neue Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Verena Bentele vor und hat den Hornisten Felix Klieser getroffen, der sein Instrument meisterhaft mit den Füßen spielt. Außerdem im Interview: die Komikerin Gaby Köster, die nach ihrem Schlaganfall nichts von ihrer Schlagfertigkeit verloren hat.
Service und Tipps für den inklusiven Alltag gibt es in der Rubrik „Leben“. Unter dem Motto „Ab ins Beet“ geht es hier zum Beispiel um barrierefreie Gartenfreuden und um Ausbildungsmöglichkeiten im Gartenbau.

Unter aktion-mensch.de/magazin finden sich nicht nur viele Inhalte des Printmagazins, sondern auch viele exklusive Zusatzinformationen, Fotos und Videos sowie zahlreiche Beiträge in Leichter Sprache und als Hörversion.
MENSCHEN. das magazin ist im Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel sowie in ausgewählten Zeitschriftenhandlungen erhältlich. Ein Heft kostet 4,20 Euro. Der Preis für das Jahresabonnement beträgt 14,80 Euro. Dafür erhalten Sie vier Ausgaben frei Haus.
Ab Mitte April ist auch eine Hörversion der aktuellen Magazin-Ausgabe auf CD erhältlich.


Zur Homepage von MENSCHEN. das Magazin


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Gewinnzahlen vom 6. April 2014 mit Rudi Cerne

Blogger: Redaktion, am 06.04.2014 um 19:36 Uhr

Rudi Cerne präsentiert die Gewinnzahlen der Aktion Mensch-Lotterie und stellt das Projekt „Bahnhofsmission inklusiv“ in Essen vor. In diesem bundesweit einmaligen Projekt bringen sich Ehrenamtliche mit Behinderung in das Gemeinwesen ein und helfen Reisenden bei der Bahnhofsmission in Essen beim Ein-, Aus- und Umsteigen. Das Projekt „Bahnhofsmission inklusiv“ in Essen wird von der Aktion Mensch mit 3.947 Euro unterstützt.


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