Freiwilliges Engagement

Zum Weltwassertag – Engagement am Rechner und vor Ort in Afrika

Der Verein 2aid.org sammelt Geld in Deutschland – für Uganda. Dort sollen noch viel mehr Brunnen entstehen und für sauberes Trinkwasser sorgen. Bea Paeßler ist mit dabei und engagiert sich am heimischen Computer ebenso wie vor Ort in Ostafrika.

Bea Paeßler bei einem Brunnenprojekt in Uganda. Links im Hintergrund 2aid.org-Gründerin Anna Vikky

Es war ein Jahresurlaub der etwas anderen Art: 2 ½ Wochen bei 35 Grad mit dem Pick-up mehrere Hundert Kilometer durch die ugandische Provinz Kibaale. 20 Brunnen besuchte Bea Paeßler mit ihren Kollegen Anna Vikky und Falco Peters im Juni 2012. Es war die jährliche Tour von drei Mitarbeitern der Hilfsorganisation 2aid.org. Sie besuchen ihre Partnerorganisation in Uganda, die sie mit Spenden, die in Deutschland gesammelt werden, unterstützen. 44 Brunnen wurden auf diese Weise schon gebaut, fast 100.000 Menschen mit sauberem Wasser versorgt. Das NGO-Team mit einem harten Kern von zehn Mitgliedern ist über ganz Deutschland verstreut. Sie nutzen vor allem Social Media wie Facebook und Twitter, um das Thema Wasser nach vorne zu bringen. Alle Mitglieder arbeiten rein ehrenamtlich.

Bea Paeßler kam eher durch Zufall zu ihrem Engagement. Eine Arbeitskollegin, die selbst bei 2aid.org aktiv war, hat sie angesteckt. Mit Social Media war sie bereits über ihre Arbeit bei einer Stiftung bestens vertraut, jetzt konnte sie ihre Fähigkeiten auch privat für einen guten Zweck einsetzen. Bei 2aid.org verantwortet inzwischen die Projektkoordination und -kommunikation mit der Partnerorganisation in Uganda und macht ihre Organisation zum Gesprächsthema im Netz. Der kleine Verein ist inzwischen so bekannt, dass auch immer wieder größere Spenden eingehen. Rund 130.000 Euro sind so inzwischen zusammengekommen.

Die Reise nach Uganda hat bei Bea Paeßler noch einmal für einen Motivationsschub gesorgt. Die Projekte, die sie nur von Fotos kannte, konnte sie jetzt persönlich kennenlernen und mit den Menschen sprechen, die sich in lokalen Wasserkomitees für den Betrieb und die Wartung der Anlagen einsetzen. Auch die Spender schätzen die Vor-Ort-Kompetenz, die für die sachgemäße Verwendung der Spenden bürgt. Das Ganze ist kein Kontrollbesuch, der Kontakt findet auf Augenhöhe statt, man arbeitet gerade deshalb mit lokalen Partnern, weil diese viel besser die Bedarfe vor Ort kennen. Die Reisen werden übrigens nicht spendenfinanziert, sondern z.B. über gewonnene Preise finanziert.

2aid.org sucht aktuelle Verstärkung im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Engagementmöglichkeiten im Bereich Wasser finden Sie auch in der Freiwilligendatenbank. Suchen Sie z.B. mit dem Stichwort UNICEF, Trinkwasser, Wasserprojekt.

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