Freiwilliges Engagement, Aktion Mensch-Blog

Youth Net – Jugendliche für Engagement begeistern

Wie kann man Jugendliche für eine freiwillige Tätigkeit begeistern? Das Projekt des AWO-Jugendwerks in Fulda macht vor, wie man Jugendliche und Einrichtungen zusammenbringt und Räume für selbstinitiiertes Engagement öffnet.

Erst seit wenigen Monaten ist Youth Net – ein Projekt des AWO-Jugendwerks aus Fulda - am Start. In dieser Zeit wurden schon diverse Schulen und Jugendeinrichtungen besucht, wurde für freiwilliges Engagement geworben und Unterstützung bei eigenen Projekten gegeben.

Projektkoordinatorin Stefanie Ranke, selbst erst 23 Jahre alt, wusste aus eigener Erfahrung, dass es oft einen Anstoß und manchmal auch ganz konkrete Hilfe braucht, um sich freiwillig für eine Sache einzusetzen:„Schüler und Studierende sind in einer Übergangsphase, oft auf dem Sprung in einen neuen Lebensabschnitt und eine neue Stadt. Da ist es wichtig, ohne Umwege eine ehrenamtliche Tätigkeit zu finden.“
Damit dies gelingt, hört Stefanie Ranke ganz genau zu, wenn sie Jugendliche in der Schule trifft. Sie fragt die Schülerinnen und Schüler, was sie bewegt, welche Ziele und Wünsche sie haben und wo Hürden für ein Engagement liegen. Ranke: „Wir versuchen, die Schüler zu motivieren und Möglichkeiten aufzuzeigen. Beispielsweise, wie man sich auch bei wenig Freizeit für eine Sache einsetzen kann.“ Für Schülerinnen und Schüler ist ein gesellschaftliches Engagement nicht zuletzt eine gute Möglichkeit, in soziale Berufe hineinzuschnuppern.

Wer gar nicht mehr überzeugt werden muss, dem hilft Youth Net mit praktischen Tipps, wie man sein eigenes Projekt aufzieht, oder mit Räumen, um sein Engagement zu leben. Der in Fulda bekannteste Ort dieser Art: das Café Panama, in dem Konzerte stattfinden, Filme gezeigt und Lesungen veranstaltet werden. Carmen Holl ist ehrenamtliches Mitglied der „Konzert-Gruppe“ des AWO-Jugendwerks. Diese besteht aus Schülern, Studierenden und Azubis, die Spaß daran haben, das kulturelle Leben in Fulda noch vielfältiger zu machen. Einmal im Monat treffen sie sich und sichten Anfragen von Bands. Wer die Konzert-Gruppe überzeugt, kann kostenlos im Café Panama auftreten. „Wir koordinieren dann die Termine, sehen zu, dass die nötige Technik vor Ort ist und kümmern uns auch schon mal um Übernachtungsmöglichkeiten für auswärtige Bands“, erzählt die 23-Jährige, die Soziale Arbeit studiert. Sie sammelt bei ihrer freiwilligen Arbeit als Konzertveranstalterin jede Menge praktischer Erfahrungen, die später auch für den Job wichtig sein können.

Drei Jahr lang läuft die Finanzierung von Youth Net. Solange hat das Projekt Zeit, sich zu bewähren – Viele meinen, das habe es längst.

http://www.youth-net.de/
Weitere Engagement-Möglichkeiten gibt es in der Freiwilligendatenbank

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