Inklusion, Aktion Mensch-Blog

Was zeichnet inklusiven Unterricht aus?

Was nutzt das beste Whiteboard, wenn in den Pausen niemand mit dem blinden Kind spielen will? Im Sinne der Inklusion ist es natürlich wichtig, dass in einer Schule die Türrahmen breit und die Tische höhenverstellbar sind. Dass es Blinksignale und Piktogramme gibt, eine gute Raumakustik ebenso wie gute Beleuchtung. Und Lehrmaterialien, die auf Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten abgestimmt sind.

"Aber", sagt Ulrike Haarmann-Handouche, Rektorin der Comeniusschule in Frankfurt, "man kann nie allen gleichzeitig gerecht werden." Außerdem bedauert sie sehr, dass vor lauter Bemühen, auf die individuellen Bedürfnisse aller Kinder einzugehen und deren Leistungspotenzial auszuschöpfen, ein anderer Gedanke verloren geht: die Gemeinschaft. "Dabei bedeutet Inklusion doch zuallererst: Gemeinsamkeit schaffen." Kinder sollen lernen, in der Gemeinschaft zu leben - auch gemeinsam mit Menschen, die anders sind als sie selbst.

Deshalb gilt für die Rektorin noch ein ganz einfaches Kriterium für inklusiven Unterricht: dass es im Klassenzimmer genügend Platz für einen Stuhlkreis gibt. Denn der bedeutet nicht weniger als ein Ja zum Miteinander.

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