Aktion Mensch-Blog

Viel Zirkus um Dr. Auwehzwick

Theaterfestival „Is doch normal, ey!“ am 14/15. Mai in Oldenburg

Freie Waldorfschule Oldenburg

Dr. Auwehzwick bekommt ein Telegramm aus Bombolulu in Afrika. Dort brauchen Nilpferdkinder, Krokodile und Kamele seine Hilfe. Ob die berühmte Schokoladendiät des Heilers auch den Tieren in Afrika hilft, erfahren die Zuschauer in wenigen Tagen beim 15. integrativen Theaterfestival. Unter dem Titel „Is doch normal, ey!“ präsentieren in der „Kulturetage“ in Oldenburg am 14. und 15. Mai verschiedene Theater-AGs und Bands aus Oldenburg und der Region ein besonderes Bühnenprogramm. So ist erstmals eine gemeinsame Produktion von vier Schulen zum Thema „Träume“ zu sehen. Insgesamt haben rund 300 Menschen mit und ohne Behinderung aktiv an künstlerischen Beiträgen für die Jubiläumsveranstaltung mitgearbeitet und hoffen nun auf viele interessierte Zuschauer. Das Projekt wurde von der Aktion Mensch mit rund 28.000 Euro gefördert.

„Ich freue mich drauf, vor Publikum zu spielen und zu sehen, ob wir es begeistern können“, sagt Florian. Auf der Bühne verkörpert der Jugendliche den pfiffigen Dr. Auwehzwick. Im richtigen Leben ist er Schüler der 10. Klasse des Heilpädagogischen Zweigs der Freien Waldorfschule Oldenburg, die unter Leitung der Zirkuspädagogin Ines Rosemann das Stück vom Dr. Auwehzwick als Zirkustheaterstück entwickelt hat. „Es wird eine unterhaltsame Mischung aus Lesestück, Schauspiel und akrobatischen Einlagen“, verspricht sie.

Gute Ideen waren sehr willkommen

Bei den letzten Proben liegt noch immer kreative Spannung in der Luft. Eigentlich geht es schon um den Feinschliff. Trotzdem hat Ines Rosemann noch immer ein offenes Ohr für neue Ideen: „Das ist Teil unseres Konzepts.“ So darf Jenny kurzfristig akrobatische Kunststücke zeigen: Auf dem Rücken eines Mitschülers, der geduldig auf alle Viere gegangen ist, hält sie freihändig stehend Balance. Florian macht sich Gedanken um die Lichtverhältnisse auf der Bühne: „Jetzt klappt das Jonglieren mit drei Bällen ganz gut. Aber was ist, wenn ein Scheinwerfer blendet?“ Und Torben, der lieber im Hintergrund an der Bühnenausstattung tüfteln wollte, balanciert dann doch noch auf dem von ihm mitgefertigten knallroten Schwebebalken mit goldenen Sternen.

Klassenbetreuerin Ingrid Grenz freut sich über die Persönlichkeitsentwicklungen, die die monatelange intensive Zirkustheaterarbeit bewirkt hat: „Manche Schüler haben richtig Selbstbewusstsein getankt.“ Immerhin hatte das Theaterfieber mehrere Unterrichtsfächer erfasst: Die Schüler haben einen Zaubervorhang genäht, einen Balancierbalken gezimmert, Einladungskarten gestaltet, Masken geformt, Wohlfühlbonbons gekocht, Wurfbälle genäht, Zirkusmusik einstudiert und ein lange blaue Stoffbahn so geschickt bemalt, dass sie nun ein eindrucksvolles Meer für die afrikanische Reise von Dr. Auwehzwick abgibt.

Was jetzt noch fehlt, sind viele Zuschauer, die die jungen Akteure aus Oldenburg, Cloppenburg, Leer, Rotenburg/Wümme, Westerstede, Altenoythe, Friesoythe, Norden, Wittmund und Nordenham bei Gefallen mit kräftigem Applaus beschenken.

Vorverkauf: www.kulturetage.de

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