Freiwilliges Engagement

Unternehmen Engagement

Engagement ermöglichen ohne das übliche Schubladendenken – das ist das Ziel der Tagung „Unternehmen Engagement“ am 5. und 6. Juni 2014 in Berlin. Wie inklusive Freiwilligenarbeit geht, stellen dort unter anderem die „Möglichkeitsdenker“ vor.

Nur eines der Projekte der Möglichkeitsdenker: der Netphener Tisch

Im nordrhein-westfälischen Netphen kann man bereits besichtigen, wie inklusives Engagement funktionieren kann. Dort ist aus einer Initiative der Lebenshilfe erst eine Lebensmittelausgabe und später auch ein Mittagstisch entstanden – ganz organisch, für alle offen und ohne jemandem einen Stempel aufzudrücken.

Inzwischen haben sich einige der Engagierten zur Arbeitsgemeinschaft „Lebenshilfe Möglichkeitsdenker“ zusammengeschlossen. Hintergrund war, dass die Ehrenamtlichen, von denen viele in Einrichtungen der Lebenshilfe arbeiten und/oder wohnen, in den bestehenden Projekten mehr Verantwortung übernehmen wollten. Bei den regelmäßigen Treffen erarbeiten sie, wie etwa der Mittagstisch weiterentwickelt werden kann und was zu tun ist, um Ehrenamtsangebote insgesamt noch stärker für unterschiedliche Menschen zu öffnen. Zusätzlich organisieren die Möglichkeitsdenker besondere Aktionen wie den Besuch der Gedenkstätte Hadamar, wo viele Menschen mit Behinderung Opfer des Nazi-Regimes wurden. Es gibt Kamingespräche zu Themen wie „So finde ich Freunde – ich und mein Netz-Werk“ oder im November die Jahrestagung zu neuen Wegen in den ersten Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung.

Den Job als Botschafter für inklusives Engagement übernehmen Erika Schmidt als Vorsitzende der Möglichkeitsdenker, die in einer Werkstatt der Arbeiterwohlfahrt in Siegen arbeitet, und Armin Herzberger von der Lebenshilfe NRW. Erika Schmidt: „Wir kriegen eine ganze Menge Anfragen – viele Leute interessiert, wer die Möglichkeitsdenker sind und wie Menschen mit Behinderung ins Ehrenamt kommen. Meist fahren Armin Herzberger und ich zu den Leuten hin und erklären, was wir machen.“

So wie am 5. und 6. Juni 2014 auf der bundesweiten Tagung „Unternehmen Engagement“ in Berlin, wo beide als Referenten auftreten. Auf der Veranstaltung suchen Freiwilligenkoordinatoren, Ehrenamtsbeauftragte, Mitarbeiter aus Freiwilligenagenturen und CSR-Mitarbeiter nach Wegen, Freiwilligenarbeit inklusiv zu gestalten. Jenseits akademischer Diskussionen will die Tagung ganz praktisches Handwerkszeug und überraschende Perspektiven präsentieren, die für die tägliche Freiwilligenarbeit Mehrwert bieten. Ansätze und Projektideen werden insbesondere in einem noch recht jungen Feld der Freiwilligenarbeit gesucht: im Bereich des Unternehmens-Engagements.

Weitere Informationen zur Tagung: http://www.lebenshilfe.de/de/fortbildung/veranstaltungen/Unternehmen-Engagement.php

Möglichkeitsdenker: http://www.lebenshilfe-nrw.de/de/ueber_uns/Moeglichkeitsdenker/index.php

 

 

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