Filmfestival, Aktion Mensch-Blog

„Ueber Mut“ endet mit ausverkauften Kino-Sälen

von Nadja Ullrich

Mehr als 70.000 Besucher haben ueber Mut, das Filmfestival der Aktion Mensch, gesehen. „Das Festival ist bei den Menschen vor Ort angekommen“, zieht Martin Georgi, Vorstand der Aktion Mensch, zum Abschluss eine positive Bilanz. Dabei konnten Menschen mit und ohne Behinderung den Filmen gleichermaßen folgen. Denn alle Vorführungen waren barrierefrei. Das bedeutet, dass alle Beiträge beispielsweise mit Untertiteln und einer gesprochenen Bildbeschreibung versehen waren. Auch waren die Kinos für Rollstuhlfahrer zugänglich. „Das Festival ist der Beweis dafür, dass Kino für alle Menschen ein Vergnügen sein kann“, sagt Georgi weiter.

Seit November 2010 tourte die Aktion Mensch mit zehn Beiträgen durch fast 100 Städte. In vielen Orten waren die Veranstaltungen ausverkauft. Dabei haben Filme jenseits des Massengeschmacks die Menschen ins Kino gezogen. Beispielsweise fand die berührende Liebesgeschichte von „Monica und David“, einem jungen Paar mit Down-Syndrom, großen Anklang. Gleichzeitig sorgte sie für eine kontroverse Diskussion, denn noch immer ist es ungewöhnlich, dass Menschen mit Down-Syndrom heiraten. Die Zuschauer fanden nach den Vorführungen ein Forum, um ihre Meinungen und Eindrücke auszutauschen. Gemeinsam mit rund 1.600 Kooperationspartnern aus lokalen Verbänden wie der Caritas, Greenpeace oder Unicef hatte die Aktion Mensch ein Rahmenprogramm mit Diskussionsrunden, Kunstausstellungen, Live-Bands oder Tanzvorführungen initiiert.

Zum Abschluss des größten Festivals on Tour in Europa zeigt ein Film Ausschnitte vom Spielort Bonn mit Zuschauerreaktionen und Einschätzungen der Regisseure.

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