Freiwilliges Engagement, Aktion Mensch-Blog

Schule vorbei – und jetzt?

Was tun, wenn die Schulzeit vorbei ist? Ausbildung? Studium? Oder etwas ganz anderes? Ein Freiwilliges Jahr kann Auszeit, Überbrückung oder Inspiration für das Berufsleben sein. Die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste sorgen für die passgenaue Vermittlung von Schulabgängern.

Ein Teilnehmer des Freiwilligen Ökologischen Jahres Foto: ijgd

Ein Freiwilliges Jahr kann ganz unterschiedliche Schwerpunkte haben: Es gibt den Bundesfreiwilligendienst, der im Kindergarten genauso wie im Altenheim absolviert werden kann. Es gibt aber auch das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖS), das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), das Freiwillige Jahr in der Denkmalpflege (FJD) oder das Freiwillige Soziale Jahr im politischen Leben (FSJ-Politik).

Die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) Landesvereine Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V. vermitteln Jugendliche und junge Erwachsene an Einrichtungen, in denen diese über zwölf Monate hinweg einen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander leisten. In der Geschäftsstelle in Halberstadt kommen die Bewerbungen der jungen Leute an, und die Fachleute für die einzelnen Fachbereiche suchen gemeinsam mit den Interessenten nach einer passenden Stelle. Zu den Bewerbern gehören Schulabgänger ebenso wie Menschen mit Studienabschluss oder Schulabbrecher, darunter auch Interessenten mit einer Behinderung. Entscheidend ist für die Vermittler der ijgd, dass sie motiviert sind.

Und das sind die Freiwilligen. Sie wollen etwas Praktisches machen, den Kopf nach der Schulzeit frei bekommen und mit den Händen greifen können, was sie geschafft haben – seien es 30 Kühe, die gemolken wurden, ein Froschzaun, der aufgestellt wurde, oder ein gesundes Essen, das mit der Kita-Gruppe gekocht wurde. Sie erfahren unmittelbare Anerkennung, Noten werden hier keine verteilt.

Zusätzlich kann das Freiwillige Jahr eine wichtige Weichenstellung für die Berufsausbildung sein. Will ich später wirklich als Heilerziehungspfleger arbeiten? Ist die Landwirtschaft mein Ding? Egal, ob die Antwort positiv oder negativ ausfällt – für den späteren Job haben sich wichtige Dinge geklärt. Und wer schon genau weiß, was er will, aber erst im nächsten Jahr einen Studienplatz in Aussicht hat, kann die Zeit mit einem freiwilligen Engagement sinnvoll überbrücken.

Dabei kommen die Bewerber nicht von allein. Die ijgs steckt eine Menge Energie in die Öffentlichkeitsarbeit: Sie sind in Schulen und Arbeitsämtern präsent oder sie informieren auf Veranstaltungen und Aktionstagen.

Interessierte an einem Freiwilligen Jahr wird es freuen, dass es beim ijgs keine Fristen mehr gibt. Bewerben kann man sich jederzeit, und oftmals machen es die Vermittler möglich, auch sehr kurzfristig eine passende Einsatzstelle zu finden. Die ijgs jedenfalls freuen sich über weitere Anfragen – noch sind nicht alle Plätze besetzt.

Angebot in der Freiwilligendatenbank

www.ijgd.de

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