Schreiben, schreiben und nochmal schreiben

Das „k“ steht für Köln, die „50“ für die ersten beiden Ziffern der Postleitzahl. Zusammen ergibt das Ganze „k50“. Dahinter verbirgt sich eine regionale Zeitung von Schülern für Schüler – mit einer inklusiven Redaktion.
 

Redaktionssitzung in Köln

Es ist Mittwochnachmittag in Köln-Ehrenfeld. Die Temperauren sind sommerlich. Rund 25 Grad. Viele tummeln sich draußen. Im Park, am See oder sie essen Eis in der Stadt. Nicht so die k50-Redaktion. Die engagierten Schüler sitzen zusammen bei der Redaktionssitzung (wohlgemerkt drinnen) und planen die Themen der nächsten Ausgabe. Die insgesamt 25 Schreiber sind bunt gemischt, von 14 bis 19 Jahre alt, gehen auf verschiedene Schulen, haben eine Behinderung oder nicht, sind extrem kreativ – es verbindet sie ihre Begeisterung fürs Schreiben und die Themen.

Ihr Heft erscheint viermal im Jahr, getagt wird aber einmal im Monat. Bevor die Redaktionssitzung losgeht, gibt’s eine sogenannte offene Textwerkstatt. Hier unterstützen Frank Liffers, Projektleiter der k50-Schülerredaktion, sowie ehrenamtliche Mentoren die Jugendlichen beim Texten, geben Hilfestellung oder Anregungen. Die Themen, über die geschrieben wird, suchen sich die Schüler größtenteils selbst aus. Das, was gerade spannend ist und interessiert, wird in der Runde diskutiert und festgelegt. Dadurch sind die Inhalte vielfältig und bunt. In der aktuellen Ausgabe geht’s unter anderem um die Jobperspektive Musicalstar, der Kölner Künstler Barthy B. wird interviewt und die k50-Redakteure sind im Gespräch mit einer jungen Krimi-Autorin. Die Planungen für das nächste Heft sind genauso vielversprechend: Die Redakteure Caro, Lambert und Lukas arbeiten zum Beispiel gerade an der Nachberichterstattung zum Bernd-Best-Turnier, dem größten Rollstuhlrugby-Turnier der Welt. Ende März waren die drei in Köln mit dabei. Ganz bestimmt lesenswert!

Voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen

„Die Jugendlichen können sich ausprobieren und ihre Talente entdecken“, erzählt Frank Liffers. Und daher heißt es von ihm mit einem Augenzwinkern: „Schreiben, schreiben, schreiben. Und üben, üben, üben.“ Das fällt den Jugendlichen aber sowieso leicht – schließlich schreiben sie alle gerne. Einige von ihnen möchten Journalisten werden, anderen macht das Texten einfach so Spaß. Eine gute und tolle Erfahrung ist es so oder so.

Angesprochen auf die bunt gemischte Truppe und wie die Zusammenarbeit untereinander funktioniert, sind sich alle einig: super! Das Alter, die Schulform oder die Behinderung spielen gar keine Rolle. Weder bei den Redaktionssitzungen, noch im Heft. Die Themen, die interessieren und vor allem das Schreiben darüber, sind das Spannende und auch das Verbindende. „Wir helfen uns gegenseitig. Das ist eine tolle Unterstützung und Motivation“, erzählt die 16-jährige Lena, die seit rund einem halben Jahr mit im Redaktionsteam ist.

Alter, Herkunft, Behinderung – völlig egal

Die Frage, ob und wie das Miteinander funktioniert, irritiert hier eher. Und genau so sollte es doch sein. Frank Liffers bringt es auf den Punkt: „Das ist doch das Leben“. Und k50 ist ein wirklich tolles Beispiel dafür, wie selbstverständlich Inklusion sein kann.

Die Aktion Mensch fördert „k50“ mit rund 9.000 Euro.

 

Linktipps:

Webseite "k50"

Facebookseite "k50"

Förderung der Aktion Mensch

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