Inklusion, Aktion Mensch-Blog

Rock gegen Barrieren

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Beim Musikfestival "Rock for Inclusion" in Bochum spielten Musiker mit und ohne Behinderung. Mit fünf Bands und vielen Informationen wies die Lebenshilfe am 5. Mai auf die Hürden für Menschen mit Behinderung hin.

Die Aktionswand der Aktion Mensch im Einsatz.

Der Regen prasselt auf die Schirme und Köpfe vor der Impuls-Bühne im Bochumer Bermuda-Dreieck. Das Kneipenviertel ist an diesem 5. Mai in ein graues Licht getaucht, doch die Stimmung am Samstagnachmittag ist gut: Passend dazu erklingt "I Feel Good" von der Universal Band, in der junge Menschen mit und ohne Behinderung spielen. Der Bass wummert zu "Rolling In The Deep" von Adele, die Gitarren rocken bei "Mama Said" von Lenny Kravitz, dazu Percussion und knackiges Schlagzeug: Die Premiere des Festivals "Rock for Inclusion" ist ein Erfolg. Trotz des trüben Wetters tanzen und singen mehrere 100 Besucher über den Tag zur Musik und schauen den fünf Bands zu.

Aktionswand im Einsatz

Mit Unterstützung der Aktion Mensch hat die Bochumer Lebenshilfe das Rock-Festival veranstaltet. Anlass ist der europäische Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Die Lebenshilfe informiert dazu an ihrem Stand zur Inklusion, der Teilhabe an der Gesellschaft von Menschen mit Behinderung. Weiter gibt es die Aktionswand der Aktion Mensch, die auch das Thema Barrierefreiheit erläutert und zum Mitmachen einlädt. Dort haben Besucher Meinungen und Wünsche niedergeschrieben, was sich für das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung verbessern soll.

Prominente Gäste

"Rock for Inclusion" punktet dazu auch mit prominenten Musik-Gästen: Die blinde Sängerin Corinna May singt mit jeder Band ein Lied und die Bochumer Band Jo Hartmann spielt mit Bewohnern der Einrichtungen der Lebenshilfe den neuen Song "So sind wir" - eine Rockhymne, die das Wir-Gefühl hervorhebt. Zwischen den Auftritten moderiert Michael Wurst, Star Search-Teilnehmer und Stadionsprecher des VfL Bochum. So betont die Lebenshilfe das Lokale und lässt auch die Bochumer Bands Logic Insanity und Pay Attention spielen.

Die Veranstalter sind zufrieden: "Rock for Inclusion war gut besucht und die Bands hatten Spaß", resümiert Kai Hermann als Leiter des Kulturbereichs der Lebenshilfe. Vielleicht knüpfe man an den Erfolg des ersten Festivals an. "Es wäre schön, wenn wir daraus eine feste Institution in Bochum machen könnten", findet Hermann.

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