Klarer Sieg für Inklusion

Am 26. September findet der „Inklusionsspieltag“ statt: das Bundesliga-Spiel Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen ganz im Zeichen der Vielfalt. Werder-Profi Santiago Garcia hat es beim Training mit den Bremer „Youngstars“ schon mal vorgemacht.

Santiago Garcia und die Kinder der Inklusionsmannschaft "Youngstars" bei der Motivationsrede vor dem Training.

Thilo Schmülgen

Klare Schwalbe von Garcia! Der muss Gelb kriegen! Okay, ganz so streng ist der Schiri beim Training der Bremer „Youngstars“ nicht. Einen Platzverweis könnte es eh nicht geben für den Abwehrspieler von Werder Bremen – schließlich freuen sich die Jungs und Mädchen mit Behinderung wie Bolle, dass ihr „Santi“ mal wieder da ist.

Ehrensache mit ganz viel Spaß

Für Santiago Garcia ist das nicht bloß Pflicht, und nicht mal nur Ehrensache. „Es macht mir sehr viel Spaß, ich war schon ein paar Mal dabei“, sagt der Argentinier, der bei Werder ein absoluter Sympathieträger ist. Kein Wunder: sein offenes Lachen, die spürbare Freude am Spiel mit den „Youngstars“ stecken an.

Das Training auf dem Werder-Gelände war aber nur ein kleiner Vorgeschmack auf den „Inklusionspieltag“ am 26. September im Weserstadion. Die Aktion Mensch möchte an diesem Tag zusammen mit der Bundesliga-Stiftung und Werder Bremen ein Zeichen für ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung setzen. Rund um das Bundesliga-Spiel von Weder gegen Bayer Leverkusen wird es an dem Samstag eine ganze Menge Aktionen im Stadion geben, die alle eine Botschaft haben: Inklusion ist das Ziel und der Sport ein wichtiger Wegbereiter.

80 Kinder und Jugendliche bei den „Youngstars

Bei den „Youngstars“ kicken derzeit rund 80 Kinder und Jugendliche mit unterschiedlicher Behinderung. Trainer und Projektleiter Michael Arends kennt sie alle mit Namen und weiß bei allen genau, was ihnen wichtig ist, damit sie Spaß haben. Vanessa zum Beispiel, die nach langer Pause in den Sommerferien erstmal Angst hat – aber nach ihrem ersten Tor ist das vorbei. Oder Paul, der ein ziemlich altes Trikot der Werderlegende Claudio Pizzarro ausgegraben hat und darauf jetzt ein taufrisches Garcia-Autogramm bekommt.

Der Profi kostet das Training bis zur letzten Minute aus. Und strahlt. Toppen kann dieses Lachen nur seine Freundin Carla Arpi, die als Hockeyspielerin in Bremen aktiv ist. Für sie ist mit so einem Training schon der ganze Tag gerettet, erzählt die Argentinierin: „Wenn die Kinder lachen, dann wird mir klar, was wichtig ist und was nicht."

 

Linktipps:

Bericht über den Inklusionsspieltag bei Werder Bremen

Ein weiterer Bericht zum Training der "Youngstars"

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Supercup 2014: Fußball verbindet

Infos zur Kooperation der Aktion Mensch mit der Bundesliga-Stiftung

Linksammlung zum Thema "Kultur und Freizeit"

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