Geteiltes Glück ist doppeltes Glück

Schon als der Postbote Carmen Goßmann ihr Glücks-Los in die Hand gedrückt hat, ahnte sie, dass es genau das Richtige für sie ist. Nun hat sie gewonnen und live gesehen, welche Projekte unter anderem mit ihrem Geld verwirklicht werden.

Carmen Goßmann freut sich, dass sie mit ihrem Glückslos auch anderen Glück schenken kann.

"Als ich diese lange Zahl unten auf dem Los gesehen habe, wusste ich, das könnte was werden. Darin steckte die Hausnummer meines Elternhauses und auch einige Geburts-Daten, die mir sehr wichtig sind. Eine Glückszahl eben", sagt Carmen Goßmann heute.

Im Frühjahr hat sie ihr Glücks-Los aktiviert und kurz danach ist sie schon eine Aktion Mensch-Gewinnerin. Bei den Gewinnspielwochen wurde ihr Los gezogen und die 54-jährige aus der Nähe von Aschaffenburg ist seitdem um 12 REWE-Einkaufsgutscheine reicher; jeder im Wert von 500 Euro. Das freut natürlich die ganze Familie: "Meine drei Töchter sind schon aus dem Haus. Aber ich habe ihnen vorher gesagt: Wenn ich mit diesem Los gewinne, gebe ich euch die Hälfte ab." Geteiltes Glück ist doppeltes Glück und so greifen alle aus der Familie jetzt auch mal in Supermarkt-Regale, an denen sie bisher eher vorbeigegangen sind.

Wo das Geld der Glückspilze hinfließt

Um zu sehen, welche Menschen ihr Los noch glücklich macht, haben Carmen und ihr Mann Stefan nun ein Förderprojekt besucht: Das Quartierszentrum im Mehrgenerationenprojekt "Mosaik" in Großostheim. Ziel des Projekts ist es, Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen und Begegnungen im Alltag möglich zu machen. Die Besucher treffen sich im Bistro oder auf den verschiedensten Veranstaltungen, die im Nebenraum stattfinden können. "Es gefällt mir sehr gut, dass es hier so eine starke Vernetzung gibt. Sehr zukunftsträchtig. Da geht die Reise hin!" Mit 250.000 Euro hat die Aktion Mensch das Projekt unterstützt, in dem etwa die Hälfte der Mitarbeiter eine Behinderung hat.

Begegnungen im Alltag sind ein guter Anfang

Carmen Goßmann selbst ist Lehrerin in einer Förderklasse mit Kindern, die den Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung" haben. Und da diese Klasse in eine Grundschule integriert ist, weiß sie, wie schnell die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung zur normalsten Sache der Welt werden kann. Daher findet sie das Konzept von "Mosaik" auch ganz folgerichtig: "Das Miteinander hier ist einfach menschlicher, für alle, die hier sind. Ob das die Kinder sind, ob das die Mitarbeiter mit Behinderung sind... Das ist Lebensqualität, an so einem Ort arbeiten zu dürfen."

 

Autorin: Marion Theisen

 

Hier finden Sie weitere Förderprojekte der Aktion Mensch

 


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Michael Tonn

Hallo,
die Gewinnerin im Artikel ist eine lange verschollene Studienkollegin der Fachakademie für Sozialpädagogik in Aschaffenburg von meiner Frau Pia. Pias
Geburtsname ist Brieger. Es wäre wirklich super wenn jemand meine E-Mail Adresse: michael.tonn60@gmx an Frau Carmen Gossmann weiterleitet. Mit Bitte um Kontaktaufnahme.
Viele liebe Grüße 😊😊😊
Michael

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