Eure Begegnung, eure Geschichte!

Jede Begegnung hat eine eigene Geschichte – erzählt uns von euren Erlebnissen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung! Ihr habt Visionen und Ideen, wie noch mehr Begegnungen geschaffen werden können? Auch die wollen wir wissen. Macht mit bei unserer Blogparade.

Anika und Ninia sind sich bei dem Dreh des Begegnungsfilms "Das erste Mal" der Aktion Mensch begegnet

„Ich habe jahrelang immer mit Sabrina gespielt. Schon seit dem Kindergarten. Sie war eine meiner Freundinnen. Irgendwann gingen wir auf unterschiedliche Schulen und verloren uns aus den Augen. Erst Jahre später, als ich mit meiner Mama über alte Zeiten gesprochen habe, sagte sie mir, dass Sabrina Lernschwierigkeiten hatte und auf die Förderschule gegangen ist. Ich habe meine vielleicht erste Begegnung (es war eine Freundschaft) mit einem Menschen mit Behinderung bewusst gar nicht wahrgenommen, es war einfach normal.“ (Katharina Hovestädt)

Begegnungen können bereichernd, überraschend, ärgerlich sein – aber ganz sicher sind sie immer anders. Im Rahmen des 5. Mai, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, werden sich bei den vielen Veranstaltungen und Aktionen in ganz Deutschland Menschen begegnen. Wir finden: ein super Anlass, um eine Blogparade zu diesem Thema zu starten und sich darüber auszutauschen.

Geschichten, Wünsche, Ängste und Ideen

Bei der Themenwahl seid ihr frei, hier sind aber ein paar Anregungen:

  • Hat euch eine persönliche Begegnung beeindruckt, geprägt oder geschockt?
  • Was müsste sich in der Gesellschaft ändern, damit Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zum Alltag gehörten?
  • Haben das Internet und soziale Netzwerke bereits zu mehr Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung beigetragen oder kann sich da etwas entwickeln?
  • Denkt ihr, dass technische Innovationen und Entwicklungen wie zum Beispiel die Lorm Hand neue Begegnungen ermöglichen?

Sei dabei!

Mitmachen kann jeder, der ein eigenes Blog hat und auf diesen Artikel verlinkt oder seinen Blog-Beitrag mit Verweis auf seinen Blog hier in den Kommentaren veröffentlicht. Die Blogparade läuft vom 22. April bis zum 17. Mai 2015.

Wir freuen uns auf eure Beiträge!

 

In unserem Blog haben wir bereits einige Begegnungs-Geschichten erzählt:

 

Burger à la Inklusion

Auf einen Abend in der Sushi-Bar

Eine ganz normale Liebesgeschichte

Freunde in der Baker Street

Nicht nur gute Co-Piloten

Mehr zum Thema Begegnung

 

 


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Alex Killbite

Hallo zusammen!

Es ist verdammt spät geworden. ABER ich habe es geschafft, noch um kurz vor 0 Uhr, also noch am 17.5.2015, meinen Beitrag hochzuladen: https://alexkillbite.wordpress.com/2015/05/17/interview-pertti-kurikan-nimipaivat/ ... Puuuh! ^^
Der größte Teil des Textes besteht aus einem Interview mit der finnischen Punkband PKN und ihrem Betreuer, die gegen Ende 2010 bei mir und uns zu Gast waren. Es war einfach nur toll, sehr schön und extrem motivierend: Zu sehen, zu hören, einfach auch zu SPÜREN, dass Begegnungen zwischen MENSCHEN zum einen eine große Bereicherung für alle Beteiligten auf der persönlichen Ebene sind und zum anderen, dass sie schlicht NÖTIG, vor allem jedoch MÖGLICH sind. Eine grundlegende Devise, die sich bis dato übrigens auch immer als offensichtlich richtig herausgestellt hat, scheint zu sein, ES EINFACH ZU MACHEN... Wo es einem möglich ist, wo es also nicht an strukturellen, finanziellen, rechtlichen oder politischen Rahmenbedingungen scheitern wird, sollte man diese Begegnungen offensiv LEBEN und dadurch auch mit LEBEN füllen! Kunst, Musik, Kultur im Allgemeinen, aber auch viele andere Bereiche lassen sich inklusiv gestalten, ohne dass wahnsinnige Opfer gebracht werden müssten. Kopf einschalten, Vorurteile reflektieren und letzlich auch weit über Bord werfen, auch mal etwas wagen... Und ab geht's! Auf geht's! :-) Es ist ein bisschen wie in der Werbung für ein großes Möbelhaus: INKLUSION - ENTDECKE DIE MÖGLICHKEITEN! ^^
Das hat mir damals den Kick gegeben, den Inklusionsgedanken weiter zu denken und auch zu versuchen, ihn ein Stück weit aktiv mit voran zu treiben.
Lest selbst, ob und wie das gelingen konnte unter https://alexkillbite.wordpress.com/2015/05/17/interview-pertti-kurikan-nimipaivat/
Lieben Gruß,
Alex

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TinaPaulick

Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen in der Öffentlichkeit

Muss ich immer das Aushängeschild Spielen um ein positives Bild von Menschen mit Behinderungen in der Öffentlichkeit zu vermitteln?

Dieser Post ist mein Beitrag zur Blogparade der Aktion Mensch zum Thema Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen. Bis jetzt wurden überwiegend positive Erfahrungen geschildert, was ich natürlich ermutigend finde, aber oft fallen solche Begegnungen auch negativ aus und einige dieser Beispiele möchte ich hier aufführen.
weiterlesen auf tinafranziskapaulick.wordpress.com

https://tinafranziskapaulick.wordpress.com/2015/05/15/begegnungen-zwischen-menschen-mit-und-ohne-behinderungen-in-der-offentlichkeit/

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Bruchpilot

Nachdenkliches zur Begegnung durch den Filter, die meiner Frau (nichtbehindert) und mir (behindert) immer wieder passiert - in beide Richtungen und sogar bezüglich der Blogparade:
http://beziehungstat.blogspot.de/2015/05/begegnung-durch-den-filter.html
Bitte zum Schluss mit Augenzwinkern lesen, wir sind wirklich nicht nachtragend. ;-)
Herzliche Grüße aus Bayern!
Georg von "Beziehungstat"

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Papa_mit_Hut

Hallo zusammen!

Unter http://papamithut.de/2015/05/ein-warmer-farbton-meiner-gedanken-an-die-grundschule.html findet Ihr seit gestern meinen Blogbeitrag zu Eurer Parade.

Und liebe Glucke, schön, dass du hierher gefunden hast!

Beste Grüße aus Oldenburg,
Nico Lindner

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Gluckeundso

Hallo,
Welch tolle Aktion und hier sind meine Gedanken dazu.
http://gluckeundso.de/eine-unvergessene-begegnung/
Liebe Grüße
Dani

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Katharina (Aktion Mensch)

Es gibt schon einige andere Beiträge zu unserer Blogparade. Im Blog "Blind-Text" geht es zum Beispiel darum, dass Barrieren auch zu Begegnungen führen können: http://goo.gl/fNtv5r
Im Blog "Grosch.co" ist der Beitrag "Behinderte schlägt man nicht erschienen: http://goo.gl/DcMsbw
Im Blog der Bertelsmann-Stiftung geht um inklusive Ausbildung: http://goo.gl/M3Rxup
Auf "Quergedachtes" werden persönliche Begegnungen auf dem Open Transfer Camp beschrieben: http://goo.gl/is5rVe

Wir freuen uns auf weitere Beiträge :)

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Florentia_Kinderbuch

Neue Begegnungen sind etwas Wunderbares: Sie können bereichernd und aufregend sein. Begegnungen zwischen behinderten und nicht-behinderten Menschen finden in unserer heutigen Gesellschaft viel zu selten statt. Obwohl wir ständig mit dem Begriff INKLUSION konfrontiert werden, wissen wir im Grunde genommen viel zu wenig darüber. Fast jeder hat eine grobe Vorstellung von der Definition, jedoch was steckt hinter diesem Wort? Nur die wenigsten von uns kamen jemals mit einem behinderten Menschen in Berührung. Wie auch? Die Trennung in behindert und nicht-behindert ist immer noch in unseren Köpfen verankert. Manchmal begegnen wir einem Rollstuhlfahrer auf der Straße. Aber sprechen wir ihn an? Fragen wir ihn, warum er im Rolli sitzt? Sicher nicht. Wir wissen erstens nicht, wie wir mit solchen Begegnungen umgehen sollen. Und zweitens haben wir auch Angst vor der Reaktion des Gegenübers.

Ich glaube, dass es Zeit für ein Umdenken in der Gesellschaft ist: Inklusion darf nicht erst in der Politik beginnen. Sie muss ihre Wurzeln im Kleinen, im ganz Persönlichen haben: in netten, neuen Begegnungen. Um diesen Gedanken weiter zu tragen, organisiere ich einen Malwettbewerb, der unter dem Motto „Begegnung zwischen behinderten und nicht-behinderten Menschen“ steht. Alle Infos gibt es hier: http://florentia4kids.blogspot.de/.

Als ich eine Mal-AG der Förder- und Wohnstätten Kettig besuchte, um für meinen Malwettbewerb zu werben, begegnete ich Richard und Jean. Die beiden sitzen im Rollstuhl. Sie haben wunderbare Bilder gemalt! Es war mir eine Freude, ihnen dabei zuzusehen. Sie waren ganz begeistert von meinem Projekt. In ihnen habe ich zwei tolle Jury-Mitglieder für meinen Malwettbewerb gefunden. Die Zeit mit ihnen verging wie im Flug, weil sie unglaublich witzig waren und mir gebannt lauschten, als ich ihnen von Florentia erzählte. Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit den beiden! Wir alle warten schon gespannt auf eure Malbeiträge! Also: Geh‘ ran: Inklusion geht JEDEN an!

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