Inklusion, Aktion Mensch-Blog

Elternprotest gegen Kürzungen der sonderpädagogischen Förderung

Die gute Nachricht zuerst: In Frankfurt steigt die Zahl der Familien, die gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung beantragen. Die schlechte: Das Staatliche Schulamt hat nicht genügend Geld für den dafür nötigen Mehreinsatz von Sonderpädagogen. Das führt zu einem absurden Ergebnis: In den 10. Klassen der Integrierten Gesamtschulen soll die sonderpädagogische Förderung komplett wegfallen.

"Der Topf der Mittel für den gemeinsamen Unterricht ist gedeckelt", sagte das Staatliche Schulamt Anfang Dezember 2011 gegenüber der Presse zur Begründung. Bei den Eltern der "I-Kinder" sticht das nicht. Denn sie befürchten, dass ihre Kinder ohne sonderpädagogische Förderung auf der letzten schulischen Etappe die 10. Klasse nicht schaffen und dann ohne Hauptschulabschluss dastehen. Noch vor Weihnachten 2011 haben sich deshalb mehr als 50 Eltern und Lehrer von vier der Integrierten Gesamtschulen in Frankfurt getroffen, um über ein gemeinsames Vorgehen zu beraten. Im Notfall wollen sie vor Gericht ziehen. Zugleich setzen sie aber auf Aufklärung, um auch die Eltern ohne Kinder mit Behinderung als Mitstreiter in Sachen Inklusion zu gewinnen.

Der Anfang ist bereits gemacht: In einem Blog des früheren Schullleiters der Ernst-Reuter-Schule lässt sich die Diskussion um die Stunden für sonderpädagogische Förderung verfolgen.

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