Freiwilliges Engagement, Aktion Mensch-Blog

Der Demokratie-Botschafter

Kurt Reichert macht Wahlkampf, nicht für eine Partei, sondern dafür, dass möglichst viele jungen Leute wählen gehen. WAHL GANG heißt das Projekt der Berliner Agentur Politikfabrik – für den Abiturienten ist das freiwillige Engagement längst zum Vollzeitjob geworden.

Dritter von rechts: Kurt Reichert

WAHL GANG 13 – hinter der Bezeichnung verbirgt sich die Kampagnen mit der größten Reichweite, um junge und zukünftige Wähler für die kommende Bundestagswahl zu mobilisieren. Kurt Reichert (19) hat im vergangenen Jahr sein Abitur gemacht und überbrückt die Wartezeit auf einen Studienplatz als Projektassistent bei der WAHL GANG. Das Projekt der Berliner Politikfabrik, einer studentischen Initiative, die fast ausschließlich ehrenamtlich arbeitet, hat sich viel vorgenommen: An insgesamt 64 Schulen in ganz Deutschland werden Diskussionsrunden mit den Direktkandidaten für die Bundestagswahl organisiert.

Für den Projektassistenten Kurt Reichert heißt das: zusammen mit den Regionalleitern 5 Mal 64 Kandidaten ins Boot holen, die Termine koordinieren, Schulen intensiv einbeziehen und immer ansprechbar sein. Die Veranstaltungen funktionieren interaktiv, das heißt, die Schüler stellen Fragen und vertreten den Kandidaten gegenüber ihre Position zu den unterschiedlichsten Themenfeldern. Gerade lief eine der ersten Diskussionen im Goethe Gymnasium Kassel. Reichert: „Wir gehen immer dorthin, wo Bedarf ist!“

Warum engagiert sich jemand wie Kurt Reichert Vollzeit, statt in einem anderen Job Geld zu verdienen? „Mir ist es wichtig, dass junge Leute von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, sich Gedanken über wichtige Fragen machen und anfangen mitzureden“, erläutert Kurt Reichert. Darüber hinaus ist das Engagement des Berliners, der nach den Wahlen in Potsdam politische Bildung und Geografie studieren wird, die Gelegenheit, erste Berufspraxis im Bereich Kampagnenarbeit zu sammeln und Verantwortung zu übernehmen – in einem Maße, wie es wohl selten in Ehrenamt oder Praktikum möglich ist. „Ich habe jede Menge gelernt und mitbekommen, wie politische Bildung konzipiert und umgesetzt wird“, erzählt Reichert. Bei aller Begeisterung: nach dem 22. September ist erst einmal Urlaub angesagt.

www.wahlgang.de

Das Projekt Wahl Gang findet in Kooperation mit der Bundeszentrale für polititische Bildung statt.

Weitere Möglichkeiten, sich im Bereich politische Bildung zu engagieren, finden Sie unter eben diesem Suchbegriff in der Freiwilligendatenbfank der Aktion Mensch.

Anlässlich der Bundestagswahlen werden auch vielerorts noch Wahlhelfer gesucht.

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