Filmfestival, Aktion Mensch-Blog

Deaf Jam beim Filmfestival Berlin

von Redaktion

Das Aktion Mensch-Filmfestival "überall dabei" in Berlin zeigte gestern die Dokumentation Deaf Jam. Zwei Sprachen, zwei Kulturen, ein Gedicht – das ist die Geschichte der zwei jungen Frauen Tahani und Aneta. Bei der Vorführung im Cinemaxx waren die Protagonisten Tahani Salah und Peter Cook zu Gast. Der Abend in Bildern.

Deaf Jam erzählt die Geschichte der gehörlosen Aneta, die mit der hörenden Tahani eine neue Art von Slam Poetry erschafft. Zum Film: Regisseurin Judy Lieff erzählt von der gehörlosen Schülerin Aneta aus New York, deren Eltern aus Israel eingewandert sind. Sie trifft in der Spoken Word Slam-Szene auf die hörende Tahani, eine Slam-Poetin, die aus Palästina stammt. Die beiden jungen Frauen bilden ein einzigartiges Performance-Duo, das die gerappte Lautsprache mit der Gebärdensprache verbindet. Der Film zeigt die Dynamik dieser Lyrik und beeindruckt mit der ausdrucksstarken Gestik und Mimik von Aneta und Tahani, die gemeinsam eine neue Form von Poesie erschaffen. Dabei stehen die beiden ebenso für die unterschiedliche Art, an ihrer Umwelt teilzuhaben, wie für die Möglichkeiten der Kommunikation über Grenzen hinweg – seien sie sprachlich oder politisch.

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