Freiwilliges Engagement

Abenteuer Urlaub

Einfach am Pool liegen, abschalten und nichts tun? Viele Menschen wollen in der schönsten Zeit des Jahres mehr erleben. Die einen finden den Kick bei Rafting und Bungee-Jumping, andere stürzen sich in das Abenteuer namens Engagement.

Foto: DLRG

Schüler organisieren ein Freizeitprogramm für Kinder, die nicht in Urlaub fahren können; ehrenamtliche Wasserretter der DLRG sorgen für sorgloses Badevergnügen; Studierende erleben beim Ein-Tages-Engagement besondere Begegnungen. Finden Sie hier einige Beispiele aus dem Freiwilligen-Blog, wie ein Urlaub aussehen kann, an den man sich garantiert erinnert.

Der Name des Projekts „Me(h)er als Sommer“ ist Programm. Rund 50 Freiwillige nehmen sich drei bis acht Wochen Zeit, um das zu betreiben, was etwas sperrig „Urlaubsseelsorge“ genannt wird. Organisiert von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, organisieren die jungen Leute in Ferienorten wie St. Peter-Ording, Grömitz, auf Föhr und sogar Helgoland Abendandachten unter dem Sternenhimmel, Morgenspaziergänge, Piratenfeste, Frauen-Cafés, Familienfrühstücke und natürlich Gottesdienste. Mehr Infos finden Sie hier.

In Stralsund ist es zur guten Tradition geworden, dass ältere Schüler an der Ernst-von-Haselberg-Schule ein Ferienprogramm für diejenigen auf die Beine stellen, die nicht in den Urlaub fahren können. Im Freiwilligen-Blog erzählt Nora Schmidt, wie in wenigen Tagen zwischen Lernspielen und Theaterworkshop Selbstvertrauen und ein ganz besonderes Gemeinschaftsgefühl entsteht.

Es gibt wenige Organisationen in Deutschland, die es auf die stattliche Freiwilligenzahl von 550.000 bringen. Der Großteil der „Freizeittäter“ der DLRG sorgt an Küste und Binnengewässern dafür, dass Menschen in Not geholfen wird. Jeder dürfte die roten Boote kennen, die gekenterte Segler und Badende aus dem Wasser ziehen, wenn es brenzlig wird. Im Interview erzählt der DLRG-Präsident, was der Verein vor allem jungen Ehrenamtlichen zu bieten hat.

Anna Fischer hat es ausprobiert: das Engagement für einen Tag. Zusammen mit den Kommilitonen aus ihrer Lerngruppe packte sie einen Tag lang in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung mit an. Mit ihnen zusammen strichen sie Wände, stellten Möbel auf und aßen Mittag. Hier wurde nicht einfach ein Handwerks-Job gemacht. Es fanden Begegnungen statt, die für die Engagierten alles andere als alltäglich waren. Der Hamburger Verein „tatkräftig“ organisierte das Ganze.

In der Freiwilligendatenbank der Aktion Mensch finden Sie zahlreiche weitere Möglichkeiten, sich in der Ferienzeit und darüber hinaus zu engagieren. Probieren Sie es aus!

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