Zwei Reisevögel auf vier Rädern

Es fing an mit Zielen wie Dänemark und Bodensee. Aber Volker und Iris Westermann wollten mehr. Mittlerweile haben sie fast die ganze Welt bereist, im Rollstuhl und mit Glasknochenkrankheit. Südostasien hat es ihnen besonders angetan.


 

Volker Westermann sitzt lachend am Ufer eines Flusses

Möglich ist sehr vieles. Je mehr Volker und Iris reisen, desto normaler wird dieser Gedanke für sie. Und am besten – auch das haben die beiden im Laufe der Jahre herausgefunden – klappt es mit dem Schiff. Bei Reisen mit den AIDA-Clubschiffen gibt es speziell geschulte Mitarbeiter, die beim Ein- und Ausstieg helfen; und auch am Flughafen werden die beiden gut betreut.
Elf Stunden nonstop-Flug von Frankfurt nach Bangkok; dann startet die Fahrt über Koh Samui, Penang, Kuala Lumpur, Singapur, Vietnam und wieder zurück nach Bangkok. An den Landausflügen mit dem Bus können die beiden nicht teilnehmen. Aber sie machen aus der Not eine Tugend – und nehmen ein Taxi. "Das ist ganz schön aufregend", sagt Iris. "Die Taxifahrer warten am Schiff auf die Touristen, wissen, dass die viel Geld haben und sprechen kaum englisch. Aber bisher hatten wir fast immer Glück." Volker nickt: "Am Ende haben wir viel mehr gesehen als die Passagiere, die mit dem Bus gefahren sind."

"Wir vertrauen den Menschen"


Die Taxifahrer tragen die beiden Reisenden ins Auto und verstauen die Rollis im Kofferraum. Dann geht's los: Tempelanlagen, Buddha-Statuen, quirlige Städte und Wochenmärkte bekommen Iris und Volker zu sehen. Den Fahrern zu vertrauen und sie um Hilfe zu bitten, bereitet ihnen keine Probleme: "Das ist für uns Alltagsgeschäft", sagt Volker. "Vielleicht ist es für Leute, die eine erworbene Behinderung haben, schwieriger. Aber das ist ja auch genau unsere Botschaft, dass wir alles locker und mit Humor angehen. Das täte vielen Leuten ohne Behinderung auch mal gut. Erleichtert das Leben." Vor allem bekommen sie so einiges vom Land zu sehen.
Zusammen mit den Fahrern probieren sie die Spezialitäten des Landes, einer zeigt ihnen eine Werkstatt, in der Menschen mit Behinderung arbeiten. Sie stellen wunderschönes Geschirr und Kunstobjekte her – und staunen über die modernen Rollis, in denen Iris und Volker sitzen. So etwas, und auch dass zwei Menschen mit Behinderung verheiratet sind, zusammenleben und auf Weltreise gehen, haben sie noch nie gesehen. "Da wird man schon ein bisschen demütig", erinnert sich Iris, "und weiß zu schätzen, wie gut wir es zu Hause haben."

Viele Bekanntschaften auf dem Schiff


Auf dem Schiff haben die Passagiere längst gemerkt, dass die Reisevögel den Kniff raus haben. Und da sie schon bei der Feier am ersten Abend viel getanzt und manchen Cocktail geschlürft haben, finden Iris und Volker schnell Anschluss. Das ist praktisch für alle Beteiligten. Denn die beiden können gut Englisch, und die Freunde von Bord, die mitkommen, können hier und da mit anpacken, um die Rollis über Bordsteine und andere Hindernisse zu tragen. So sind schon viele Freundschaften entstanden, die bis heute andauern.
Aber ist das nicht auch wahnsinnig aufregend? Mal ganz ehrlich! Iris muss grinsen: "Klar ist das aufregend. Vor allem morgens gibt's immer das Gefühl, was erwartet uns heute? Aber da gehen wir drüber hinweg. Wir sind mutig und vertrauen auf unser Glück und die Menschen."

 

Volker und Iris Westermann in Asien vor einer Buddha-Statue

Abgedreht!

Ein Kamerabildschirm, auf dem eine Protagonistin aus dem Casting zu sehen ist.

Überraschungen, Erfahrungen und neue Freundschaften. Den Film rund um's Casting siehst du hier.

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