"Die Technik ist mein Tor zur Welt"

Dennis Winkens arbeitet seit knapp vier Jahren als Online-Redakteur für eine Firma in Remscheid. Seit einem Unfall vor zehn Jahren ist er vom Hals an abwärts gelähmt. In den Video-Ausschnitten kannst du miterleben wie Dennis Arbeits-Alltag aussieht.

 

Mit dem Job hat er "das große Los gezogen", findet der 27-jährige Dennis. Zuerst arbeitete er einige Jahre von zu Hause aus, mit all der Technik, die er sich Stück für Stück angeschafft hat. Diese hilft ihm nicht nur bei seinen beruflichen Tätigkeiten, sondern auch im Alltag. Nur für gelegentliche Besprechungen fuhr er in die Firma. Seit die moso GmbH im Januar 2015 in einen Neubau gezogen ist, hat er dort sein eigenes Büro.

Übrigens hat er seinen Chef Klaus Gierse (im Bild rechts) auf einer Messe kennengelernt. Dort wurden auch Greifarme vorgestellt, wie du sie hier siehst. Das Trinken dauert damit zwar ein bisschen länger, dafür kann er es aber alleine, was Dennis sehr wichtig ist.

 


 

Selbstständigkeit und Freiheit spielen auch in der Firma eine große Rolle. Auch dort helfen ihm einige technische Spielereien.
"Wir brauchen Dennis hier vor Ort", sagt Klaus Gierse. "Er muss wissen was passiert und die Zusammenhänge genau kennen. Immerhin ist er derjenige, der unsere Botschaften über unsere Homepage nach außen vermitteln soll."
Das Gebäude ist komplett barrierefrei. Und das war, erzählt Klaus Gierse, nicht teurer als jeder andere Neubau auch. Außerdem kann Dennis die Gebäudetechnik über sein iPad bedienen: Aufzug, Rollläden und Licht kann er so selber steuern.


 

Die moso GmbH produziert und vertreibt therapeutische Stehhilfen für Rollstuhlfahrer, außerdem bewegliche, speziell angepasste Sitze für E-Rollis. Da ist Dennis natürlich Fachmann.

Er probiert alles aus und kann den Technikern Tipps für mögliche Verbesserungen geben. An seinem Rollstuhl kann er sämtliche Funktionen über Tasten an der Kopfstütze bedienen. Im sprechenden Foto nebenan erklärt er, wie das geht.
Ganz wichtig natürlich: Er kann die Knöpfe auch ausschalten. So kann er sich auch mal zurücklehnen, ohne dass der Rolli direkt losfährt.


 

Was Dennis für seine Firma macht, wird auch in jedem anderen Unternehmen gebraucht: Er kümmert sich um die Texte für die Internetseite, bearbeitet Bilder und macht Animationen und kurze Filme.
Seine Arbeitsassistenz wird vom Landschaftsverband Rheinland bezahlt. Das Auto, das er für den Job unbedingt braucht, hat die Bundesagentur für Arbeit mit finanziert.
Dennis freut sich über den Job. Denn er kann nicht nur seine Fähigkeiten gut einsetzen, sondern auch jeden Tag noch etwas dazulernen. Wenn es nach ihm geht, sagt er, kann das noch ganz lange so bleiben.


 


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