Snukieful und Ypsilon

"Es ist völlig egal, ob einer blind oder taub ist. Ich glaube, dass es ganz wichtig ist, dass alle miteinander leben" – darüber waren sich Fabiana aka. Ypsilon und Marie aka. Snukieful bei ihrem Zusammentreffen einig. Schaut es auch an!

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Mary Jane

Mich würde es interessieren, ob sie die Kommentare unter ihren Videos durchlesen lässt bzw ob sie alles wissen möchte was die Zuschauer schreiben? Sehr informatives Video, immer mehr :)

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Anne Zorn

Wow, mir ging es genauso! Ich habe nicht gemerkt, dass Fabiana blind ist! Sie hält auch scheinbar Blickkontakt! Und : das soll jetzt nicht oberflächlich klingen: ich finde sie Brutalst hübsch! Insgesamt eine megasympathische junge Frau.

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Tatjana Toffifee

Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, was mit Fabi "nicht stimmen sollte" warum sie angestarrt wird undso. Habs jetzt erst in den Kommentaren gelesen... ich glaube sonst hätte ich das nicht bemerkt. Coole Frau, so selbstbewusst und sympathisch 😊

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Tabea Gh

wow ich habe nicht gewusst das sie blind ist. ich bin begeistert von ihr 😊

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ColourfuLena

Wow ich bin echt beeindruckt! Ich habe bis ihr es das erste Mal erwähnt habt, kein bisschen gedacht, dass Fabi weniger sehen könnte... Und ihr seid beide so super offen und herzlich und sympathisch und man hat einfach das Gefühl ihr harmoniert gut 😊 Habt ihr vor noch weitere Videos zusammen zu drehen? :)

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Lan Potterhead

Als sie das von den Leuten erzählt hat, habe ich mir gedacht, dass sie vielleicht in Rollstuhl sitzt💕es ist echt erstaunlich wie man ihr die Blindheit nicht anmerkt, bei manchen merkt man das ja total stark, aber bei ihr nicht. Wow😍ihr beide seid so mega sympatisch❤

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eva koehnlein

Ich fand es wirklich toll, dass ihr den Fokus am Anfang nicht auf Fabianas "Beeinträchtigung" gelegt habt. Es ist ein super wichtiges Thema und es war so schön zu sehen, dass ihr die Kameras am ende fast vergessen habt und es eine richtige Unterhaltung war.

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Julia Luna

Mein Bruder ist leicht Farbenblind und kann dunkle Farben nicht voneinander unterscheiden selbst er kann nicht alleine Shoppen gehen und fragt morgens einmal nach, ob die Sachen zusammenpassen ich finde es Interessant, dass auch solche Kleinigkeiten einen doch einschränken

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Judiths

Ich fand es super erfrischend wie das Video begonnen hat. Einfach mal ohne Vorstellrunde, mitten ins Thema geschmissen, ohne viel drumrum. Sehr sehr angenehm euch zuzuhören.

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laura mercury

richtig interessantes Video :)

Marie und Fabiana im Interview

Zwei Mädchen sitzen nebeinander, links ist ein Mädchen mit blonden, langen Haaren zu sehen, rechts ein Mädchen mit schulterlangen, braunen Locken.

Was könnt ihr besonders gut?

Marie: Ich würde von mir sagen, dass ich gut Menschen motivieren kann.

Fabiana: Das würde ich tatsächlich auch sagen, da ich das oft rückgemeldet bekomme.

Warum habt ihr beim #barrierefreiTag mitgemacht?

Fabiana: Ich habe beim #barrierefreiTag mitgemacht, weil ich es so wichtig finde, über Dinge zu sprechen, über die sonst nicht so oft gesprochen wird. Und um eine Selbstverständlichkeit in das Thema Menschen mit Behinderung zu bringen.

Marie: Ich fand‘s mega spannend mal auf der anderen Seite sitzen zu können und diese “Kinderfragen”, die man sich sonst nicht zu fragen traut, stellen zu dürfen. Es ist eine Gelegenheit, alles fragen zu können, was mich interessiert.

Hattet ihr vor diesem Projekt Berührungsängste?

Fabiana: Also ich hatte keine Berührungsängste einen Menschen, der sehen kann, zu treffen. (beide lachen)

Marie: Ich muss sagen, ich hatte auch überhaupt keine Berührungsängste. Ich fand es richtig spannend, habe mich mega auf den Tag gefreut und war total gespannt, Fabie kennenzulernen.

Fabiana: Beruht auf Gegenseitigkeit!

Wie war denn euer gemeinsamer Tag für euch?

Marie: Sehr schön, oder?

Fabiana: Ja, es war super! Wir haben extrem viel gelacht, wir haben viel übereinander erfahren und ich fand, dass du so schöne Fragen gestellt hast! Wie du gerade schon gesagt hast: ohne Berührungsängste – das war sehr schön.

Marie: Ich fand es richtig interessant, weil es Fragen waren, die ich noch nie jemandem gestellt habe und du hast so schöne Antworten gegeben. Es hat sehr viel Spaß gemacht, dir zuzuhören.

Marie, hast du dich bisher schon mal mit dem Thema “Inklusion” befasst?

Marie: Tatsächlich noch nicht. Meine Schwester wird wahrscheinlich später in einem Kindergarten arbeiten, daher ist es bei ihr ein Thema und wir haben darüber schon öfter geredet, aber ich hatte in meinem Umfeld noch überhaupt keinen Kontakt zu einem Menschen mit Behinderung. Deswegen fand ich es umso spannender, mehr darüber zu erfahren.

Porträt von einer jungen Frau nmit blonden, schulterlangen Locken.

Meinst du, wenn sich Menschen mit und ohne Behinderung schon ganz früh begegnen z.B. im Kindergarten, dass Berührungsängste überhaupt noch ein Thema wären?

Marie: Ich denke nicht, dass Berührungsängste noch ein Thema wären, wenn sich schon ganz früh Menschen mit und ohne Behinderung begegnen, weil da irgendwie alles normal ist. Es ist völlig egal, ob einer blind oder taub ist. Ich glaube, dass es ganz wichtig ist, dass alle miteinander leben.

Fabiana, was ist deine Meinung dazu?

Fabiana: Ich sehe das genauso! Vor allem bei Kindern ist alles viel selbstverständlicher. Die nehmen einen einfach, so wie man ist. Ich erlebe das am eigenen Leib: Kinder sind so offen und herzlich und sie fragen auch einfach. Ich denke, man sollte ganz früh anfangen. Dann profitieren alle davon!

Fabiana, was bedeutet denn deine Behinderung für dich?

Fabiana: Meine Behinderung bedeutet für mich, dass ich eine Aufgabe im Leben habe. Aber vor allem auch, dass ich gerade dabei bin zu lernen, dass ich etwas weitergeben und Dinge wertschätzen kann. Aber auch meine Grenzen habe, die mir an manchen Stellen vielleicht gut tun.

Zum Beispiel?

Fabiana: Ich wollte als Kind Medizinerin werden und im OP arbeiten. Ich glaube, es ist ganz gut, dass das nicht passiert ist. (alle lachen) In der Berufswahl bin ich sehr eingeschränkt. Ich habe manchmal so viel Energie und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, da schränkt mich meine Behinderung schon ein, sodass ich manchmal den Weg vorgezeigt bekomme.

Eine junge Frau mit blonden, langen Haaren lächelt in die Kamera.

Was bedeutet für euch Barrierefreiheit?

Fabiana: Barrierefrei ist für mich ein sehr großes Wort, was viele noch nicht begriffen haben. Man spricht das gerne mal schnell aus: “Wir gestalten das hier barrierefrei, weil es keine Stufen gibt.”. Aber barrierefrei heißt, man denkt an alle. Hier darf jeder teilhaben, egal wie er ist. Und dass Menschen mit Behinderung mehr zugetraut wird und Menschen mit, aber auch die ohne, selbst auch dazu bereit sind, zu reflektieren, ihre Meinung zu ändern und mitzudenken.

Marie: Kann ich genauso unterschreiben! Ich finde Barrierefreiheit bedeutet Gleichberechtigung.

Was tut ihr persönlich, damit Barrieren abgebaut werden?

Fabiana: Ich habe für mich einen Weg gefunden, mit Barrieren umzugehen, indem ich meinen YouTube-Kanal habe, auf dem ich ganz selbstverständlich und offen darüber rede, was meine Barrieren sind und welchen Barrieren in Köpfen ich vor allem begegne. Ich versuche somit mit meiner eigenen Geschichte mit der Blindheit anderen die Augen zu öffnen. Das ist ein Weg, der sich für mich sehr gut anfühlt und zur Barrierefreiheit beiträgt.

Marie: Ich glaube, dass man durch den Dialog ganz viel machen kann: durch Erklären, durch offene Kommunikation, durch sowas hier. Dass wir uns getroffen und über spannende Fragen geredet haben. Ich glaube, dass alle, die heute dabei waren, mega viel lernen konnten und es super interessant fanden.


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