"Ich lebe Inklusion schon mein ganzes Leben lang. Inklusion bedeutet für mich eine ganz offene Gesellschaft", sagt Comedian Martin im gemeinsamen Interview mit YouTuber Freshtorge.


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Armine Kocharyan

Ich komme aus Armenien

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Hanni Fochler

Bei wem ist auch am Anfang Google angegangen???? 😂

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Jenny Latino

wist ihr kleine finger hat gugt mal hin

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Jonas Opfolter

Du bist so geil

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Mary Ann

@Dancing Donut 1. "Der *Arme* " hast du so ne lange Leitung? 2. Ich habe Humor und nicht behauptet, dass ich das lustig fand. 3. Zieh dir mal den Stock aus dem Arsch. Nur weil man Emojis verwendet, ist man nicht geistig zurückgeblieben.

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Dancing Donut

@Mary Ann Erstens dieses Kauf dir mal Humor ist komplett unlustig und zweitens nein das sieht mir nach 10 jährigen Autisten aus wegen dem emojie

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Tamara Kremsner

Ich habe selbst eine behinderte schwester

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Freedom Lover

finde es gut, dass*

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Freedom Lover

AmErIkA iSt EiN kOnTiNeNt! ! ! Jk xD

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Mariella Luna

Super gemacht

Martin und Torge im Interview

Zwei Männer machen Witze miteinander und schneiden Grimassen

Für den #barrierefreiTag habt ihr einen Tag miteinander verbracht. Wie war’s?

Torge: Martin war mir sofort sympathisch. Mir war sofort klar, dass der Dreh lustig wird. Das fand ich cool.

Martin: Das kann ich bestätigen, mir war Torge gleich sympathisch. Der Tag war ziemlich cool und hat mir sehr viel Spaß gemacht. „Gerne wieder!“ würde man bei eBay schreiben, glaube ich (lacht).

Hattet ihr vor dem Projekt Berührungsängste?

Torge: Ängste würde ich nicht sagen, aber ich bin diesmal schon anders an das Skript gegangen. Da kam mir schon ab und zu die Frage, wie weit ich überhaupt gehen darf, was ich überhaupt schreiben kann. Aber diese Sorgen wurden mir gleich von Martin genommen!

Martin: Nein, Berührungsängste habe ich nicht. Ich bin sehr offen und ich nehme gerne alles mit, was ich mitnehmen kann.

Martin Fromme.

Torge, was bedeutet Behinderung für dich?

Torge: Man ist nicht behindert, man wird behindert.

Martin, was bedeutet deine Behinderung für dich?

Martin: Meine Behinderung hat überhaupt keine Bedeutung für mich. Ich habe im Laufe meines Lebens gelernt, mit meiner Behinderung umzugehen. Für mich bedeutet Behinderung Normalität.

Torge, kennst du Menschen mit Behinderung?

Torge: Ich hatte bisher relativ wenig Kontakt zu Menschen mit Behinderung, außer in meiner Ausbildung zum Erzieher. Ich weiß aber gar nicht, woran das liegt.

Martin, wie ist das bei dir?

Martin: Ich habe auch relativ wenig Kontakt zu Menschen mit Behinderung. In meinem eigenen Bekanntenkreis gibt es außer mir keine Menschen, die mit einer Behinderung leben. Beruflich gibt es da schon eher Berührungspunkte.

Inklusion ist ja, wenn Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich gemeinsam leben. Was bedeutet der Begriff für euch?

Martin: Der Begriff ist ein bisschen steif, finde ich. Inklusion ist einfach das, wie ich mein ganzes Leben bisher lebe. Inklusion ist für mich eine ganz offene Gesellschaft, zu der der Staat verpflichtet ist.

Torge: Mir ist beruflich aufgefallen, dass viele Lehrer Berührungsängste haben und den Begriff Inklusion gruselig finden. Da muss noch viel passieren!

Torge alias "Freshtorge" lacht in die Kamera.

Wieso habt ihr eigentlich beim #barrierefreiTag mitgemacht?

Torge: Ich finde dieses Projekt einfach sinnvoll und ich denke, dass man eine Verpflichtung hat, wenn man eine große Reichweite in den Sozialen Medien hat. Man sollte seine Reichweite für Sinnvolles nutzen und deshalb habe ich sofort zugesagt.

Martin: Für mich stellt dieses Projekt etwas Außergewöhnliches und Wichtiges dar, deshalb habe ich mich sofort dafür entschieden, mitzumachen.

Was bedeutet für euch denn barrierefrei?

Martin: Barrierefreiheit bedeutet für mich, dass man nicht an etwas gehindert wird, zum Beispiel, wenn es um die Ausübung eines Berufes geht. Dabei werde ich zum Beispiel häufig mit Barrieren konfrontiert. Ansonsten begegnen mir nicht so viele Barrieren, ich stelle mich aber jeder Herausforderung, beispielsweise war ich mal im Handballtor meiner Schulmannschaft.

Torge: Ich habe mich damit bisher nicht so sehr auseinandergesetzt, aber wenn ich nachdenke, fällt mir auf, dass viele Gebäude nicht barrierefrei sind. Ich selbst erlebe keine Barrieren im Alltag. Ich wurde bisher glücklicherweise nie an irgendetwas gehindert.

Was meint ihr: Wie können Vorurteile und Barrieren abgebaut werden?

Martin: Ich kämpfe seit dreißig Jahren dafür, dass Barrieren in den Köpfen der Menschen eingerissen werden. Ich möchte ein neues Bild von Behinderung zeigen: ein positives, selbstbewusstes, optimistisches, forderndes und teilweise aggressives Bild von Menschen mit Behinderung. Weg von der Weinerlichkeit und dem (Mit-)Leid!

Torge: Und mir hat das Projekt noch einmal gezeigt, dass man keine Angst haben und sich einfach mal etwas lockerer machen sollte.


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