"Ich lebe Inklusion schon mein ganzes Leben lang. Inklusion bedeutet für mich eine ganz offene Gesellschaft", sagt Comedian Martin im gemeinsamen Interview mit YouTuber Freshtorge.


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Himesh Bhatia

er tut mir sooooooooooo leid für ihn

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Lena Mantler

OK Google wie mach ich das Sascha mich liebt 😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂

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BaaaExpress

ACAB an der Tafel. Da sieht man mal wieder Torges linksextreme Gesinnung. Kein Wunder hetzt er ständig mit Falschinformationen gegen die AfD.

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Cxexl ___

Mega cool das der so einen Sketch einfach so mitmacht 😂das der so gut damit umgeht

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Einhorn Fan

Das ist gefakt

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Kruemel moxnster

"Schwimmen sie dann immer nur im Kreis" ich kann nicht mehr 😂

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My cat Tomi

Ich mag den lehrer. Alle denen etwas fehlt, sie sind nett und schlau. Ich mag das video sehr und hoffentlich wird der lehrer noch einmal Ein schauspieler

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My cat Tomi

Der Lehrer ist normal. Sagt nicht zu den Menschen dass sie behindert sind. Sie sind So wie alle. Also behandelt sie normal. Alle sind gleich. Bitte ein like für den lehrer. Seid nett zu denen. Er ist nicht behindert. Man sieht in diesem video dass er da schlau ist und sie haben euch nichts gemacht. Nicht vergessen: alle sind gleich. Bitte Danke . Wer ist auf meiner seite also auf unserer seite

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Anonymika Anonymous

Ich frage mich wie er sich anzieht. Ich habe mir das Handgelenk überdehnt, und Anziehen geht bei mir gar nicht!

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Tanky Tankster

Die Narben (Gnuppel) Sehen Komisch aus aber ansich is es ja kein Problem mehr Heutzutage(sah ja früher anders aus)

Martin und Torge im Interview

Für den #barrierefreiTag habt ihr einen Tag miteinander verbracht. Wie war’s?

Torge: Martin war mir sofort sympathisch. Mir war sofort klar, dass der Dreh lustig wird. Das fand ich cool.

Martin: Das kann ich bestätigen, mir war Torge gleich sympathisch. Der Tag war ziemlich cool und hat mir sehr viel Spaß gemacht. „Gerne wieder!“ würde man bei eBay schreiben, glaube ich (lacht).

Hattet ihr vor dem Projekt Berührungsängste?

Torge: Ängste würde ich nicht sagen, aber ich bin diesmal schon anders an das Skript gegangen. Da kam mir schon ab und zu die Frage, wie weit ich überhaupt gehen darf, was ich überhaupt schreiben kann. Aber diese Sorgen wurden mir gleich von Martin genommen!

Martin: Nein, Berührungsängste habe ich nicht. Ich bin sehr offen und ich nehme gerne alles mit, was ich mitnehmen kann.

Torge, was bedeutet Behinderung für dich?

Torge: Man ist nicht behindert, man wird behindert.

Martin, was bedeutet deine Behinderung für dich?

Martin: Meine Behinderung hat überhaupt keine Bedeutung für mich. Ich habe im Laufe meines Lebens gelernt, mit meiner Behinderung umzugehen. Für mich bedeutet Behinderung Normalität.

Torge, kennst du Menschen mit Behinderung?

Torge: Ich hatte bisher relativ wenig Kontakt zu Menschen mit Behinderung, außer in meiner Ausbildung zum Erzieher. Ich weiß aber gar nicht, woran das liegt.

Martin, wie ist das bei dir?

Martin: Ich habe auch relativ wenig Kontakt zu Menschen mit Behinderung. In meinem eigenen Bekanntenkreis gibt es außer mir keine Menschen, die mit einer Behinderung leben. Beruflich gibt es da schon eher Berührungspunkte.

Inklusion ist ja, wenn Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich gemeinsam leben. Was bedeutet der Begriff für euch?

Martin: Der Begriff ist ein bisschen steif, finde ich. Inklusion ist einfach das, wie ich mein ganzes Leben bisher lebe. Inklusion ist für mich eine ganz offene Gesellschaft, zu der der Staat verpflichtet ist.

Torge: Mir ist beruflich aufgefallen, dass viele Lehrer Berührungsängste haben und den Begriff Inklusion gruselig finden. Da muss noch viel passieren!

Wieso habt ihr eigentlich beim #barrierefreiTag mitgemacht?

Torge: Ich finde dieses Projekt einfach sinnvoll und ich denke, dass man eine Verpflichtung hat, wenn man eine große Reichweite in den Sozialen Medien hat. Man sollte seine Reichweite für Sinnvolles nutzen und deshalb habe ich sofort zugesagt.

Martin: Für mich stellt dieses Projekt etwas Außergewöhnliches und Wichtiges dar, deshalb habe ich mich sofort dafür entschieden, mitzumachen.

Was bedeutet für euch denn barrierefrei?

Martin: Barrierefreiheit bedeutet für mich, dass man nicht an etwas gehindert wird, zum Beispiel, wenn es um die Ausübung eines Berufes geht. Dabei werde ich zum Beispiel häufig mit Barrieren konfrontiert. Ansonsten begegnen mir nicht so viele Barrieren, ich stelle mich aber jeder Herausforderung, beispielsweise war ich mal im Handballtor meiner Schulmannschaft.

Torge: Ich habe mich damit bisher nicht so sehr auseinandergesetzt, aber wenn ich nachdenke, fällt mir auf, dass viele Gebäude nicht barrierefrei sind. Ich selbst erlebe keine Barrieren im Alltag. Ich wurde bisher glücklicherweise nie an irgendetwas gehindert.

Was meint ihr: Wie können Vorurteile und Barrieren abgebaut werden?

Martin: Ich kämpfe seit dreißig Jahren dafür, dass Barrieren in den Köpfen der Menschen eingerissen werden. Ich möchte ein neues Bild von Behinderung zeigen: ein positives, selbstbewusstes, optimistisches, forderndes und teilweise aggressives Bild von Menschen mit Behinderung. Weg von der Weinerlichkeit und dem (Mit-)Leid!

Torge: Und mir hat das Projekt noch einmal gezeigt, dass man keine Angst haben und sich einfach mal etwas lockerer machen sollte.


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