"Diese Leichtigkeit, mit der wir durch dieses Projekt geflogen sind, war ziemlich schön", fanden Laura und Jodie.


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Pia Schmidt

So sad :( ich wünsche di noch viel Glück im Rollstuhl ❤

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technofreak39

Ich habe noch nicht so ganz verstanden was genau Laura hat, ich bin leider ziemlich neugierig :/ Weil, das mit dem Rollstuhl liegt ja auf der Hand aber sie kann ja auch den Kiefer anscheinend nicht wie andere bewegen. Ich finde es aber eine super Aktion von dir Jodie, dass du bei sowas mitmachst, ich würde sowas auch gerne mal machen, bin aber leider zu faul mich aktiv mal an sowas ran zu setzen >.< :D

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Philip .J

😊

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Inpop

Wo war rewi

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Kasy's Life

oh fuck sry zu früh kommentiert

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Kasy's Life

hat sie eine behinderung

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Luffy San

Jessie 001 ach wirklich ich dachte sie sind nackt durch die Stadt gelaufen

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Blxck Titan

Alter wie hässlich ist die amk

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Mübayire Sejfulla

wann kommt wieder sims 4 weil sims 4 hat voll Spaß gemacht

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Emma Harrison

Ich bin in einer Integration klasse und wir haben auch 2,3 Menschen die Behinderungen haben aber für mich sind das Menschen und für die anderen Kids aus meiner klasse auch ich finde das alle gleich sind ob Einschränkung oder nicht klar werden die ab und zu gehänselt aber dann steh ich auch zu dem Kind das gehänselt wird nur weil es andere Gedanken anderen Bewegungen andere Gefühle aufnimmt. (Ich denke ich bin erst 14 und hab kein Plan von der Welt aber eines weiß ich Menschen die eine Einschränkung haben den werde ich immer helfen egal in was für einer Situation ich würde es versuchen :)) Gruß Emma💟

Laura und Jodie im Interview

Was könnt ihr besonders gut?

Laura: Ich kann super gut mit mir selbst sein, ich bin sehr gerne alleine in meiner Freizeit. Ich denke gerne über mich selber und all die Dinge nach, die in meinem Leben passieren und mag es, darauf dann kreativ zu reagieren. Und ich kann sehr gut Rollstuhlfahren!

Jodie: Alles, was so ein bisschen kreativ ist. Lauras Antwort könnte meine Antwort sein, ich bin ihr da sehr ähnlich.

Wie war der gemeinsame #barrierefreiTag für euch?

Jodie: Ich fand es einfach total cool, einen neuen Menschen kennenzulernen, der sehr sympathisch und sehr nett ist. Ich hoffe, wir sehen uns nochmal!

Laura: Das kann ich unterstreichen! Jodie, du bist halt einfach eine coole Frau! Diese Leichtigkeit, mit der wir durch dieses Projekt geflogen sind, fand ich ziemlich schön.

Hattet ihr vor diesem Projekt Berührungsängste?

Jodie: Nicht unbedingt Berührungsängste, aber ich habe mir schon Gedanken gemacht, was die Barrierefreiheit des Drehortes oder des Kamera-Equipments angeht. Aber Angst hatte ich nicht.

Laura: Ich muss mich immer neu überwinden, vor die Kamera zu treten und mich zu präsentieren, weil das etwas anderes ist als Bloggen oder Schreiben. Ich hatte da schon Herzflattern vorher und großen Respekt. Aber mir wurde in den ersten Minuten schon sehr viel von diesen Gedanken und Ängsten genommen, weil Jodie so cool war und mich mitgezogen hat.

Jodie, hast du vor Laura schon mal einen Menschen mit Behinderung kennengerlernt?

Jodie: Ja, meine Mutter arbeitet mit Kindern mit Behinderung, deshalb kam ich schon sehr früh in Kontakt mit Menschen mit Behinderung.

Wieso habt ihr beim #barrierefreiTag mitgemacht?

Jodie: Ich habe mitgemacht, weil Aufklärung so wichtig ist. Durch die Arbeit meiner Mutter war Behinderung immer etwas Normales für mich. Im Laufe meiner Kindheit und Jugend war es aber erschreckend, wenn andere das nicht so gesehen haben. Deshalb finde ich es schön, dass ich mit diesem Projekt meinen Zuschauern vermitteln kann, dass Behinderung etwas Normales ist und man da keine Berührungsängste haben muss. 

Laura: Ich finde, dass Menschen mit Behinderung völlig unterrepräsentiert sind in den Medien, darunter zähle ich auch Social Media-Kanäle. Begegnungen müssen stattfinden, damit Unsicherheiten und Ängste abgebaut werden können. Ich finde es wichtig, dass sich Menschen mit Behinderung noch mehr auf solchen Plattformen präsentieren, auch wenn das viel Mut erfordert. Mit Projekten wie diesen können Alltagsdiskriminierungen abgebaut werden, so dass Menschen mit Behinderung selbstsicher und selbstbestimmt durchs Leben rollen, laufen, humpeln und gehen können (lacht).

Was bedeutet für euch barrierefrei?

Jodie: Eine Barriere, die überschritten, überwunden werden muss, daran denke ich als erstes. Aber es gibt natürlich auch Barrieren in den Köpfen der Menschen, die nicht dahin gehören. Barrieren existieren im Alltag und in den Köpfen der Menschen, sozusagen.

Laura: Barrierefreiheit bedeutet für mich Gleichberechtigung und Selbstbestimmtheit. Gleichberechtigung in dem Sinne, dass ich dieselben Chancen habe. Das fängt schon bei der Geburt an. Jedes Kind sollte dieselben Chancen auf Bildung haben, unabhängig von Behinderung. Und das zieht sich durchs ganze Leben, beispielsweise auch im Beruf. Da sollten Barrieren auf jeden Fall auch abgebaut werden, damit jeder dieselben Chancen und Möglichkeiten hat.

Wie können eurer Meinung nach Barrieren oder Vorurteile abgebaut werden?

Jodie: Allein das Video ist schon ein kleiner Anfang, denn Unterstützung beginnt mit Aufklärung. Ich möchte auf das Thema Inklusion und Barrierefreiheit aufmerksam machen. Aber auch im Alltag möchte ich weniger Berührungsängste haben und einfach mal fragen, ob jemand meine Hilfe annehmen möchte, wenn ich jemanden sehe, wo das der Fall sein könnte. Einfach aufmerksamer und sensibler durch den Alltag gehen und bei Aktionen (wie diese beispielsweise) mitmachen :-)

Laura: Ich glaube auch, dass dieses Projekt hier ein guter Schritt in diese Richtung ist, um zu sensibilisieren und Aufklärung zu schaffen. Der nächste Schritt könnte sein, Menschen mit Behinderung zu konfrontieren. Leute müssen sehen und hören – von diesen ganzen unterschiedlichen Lebensrealitäten etwas mitbekommen und auf unterschiedliche Menschen aufmerksam werden. In den Köpfen vieler Leute spuken sehr verzerrte Bilder von Behinderung, was die Menschen unsicher macht. Aufklärung und Konfrontation sind da der Schlüssel!


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