"Ich möchte, dass Vorurteile aufgehoben werden und dass Zuschauerinnen und Zuschauer merken, dass es keinen Unterschied macht, ob jemand im Rollstuhl sitzt oder nicht" sagt Kübra über ihr gemeinsames Video mit YouTuberin Mirella.
 


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Mentaler Salizt

mirellativegal mirrella abonnier mich auf meinem neuen kanal! Bin daniil koch

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tiffy

Meine Freundin hat mir letztes Jahr auch einen selbstgemachten Adventskalender geschenkt und es war der Burner. Wenn ihr beide eine Faszination teilt (bei uns ist es Harry Potter) kann man immer Zitate davon einbauen, die zum jeweiligen Türchen passen :)

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Rhena

Sehr schönes Video :)

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Jessi Jasch

Meine Mama hat mir einen Adventskalender gebastelt. Die Botschaften waren auch eindeutig 😂 sie hat mir 5 Minuten Terrine, fertig Blaukraut und Zahnpasta rein getan 😂😂😂😂

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schlemperium

Cool, tolles video 😍🌹

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schlemperium

Cool, tolles video 😍🌹

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Fenna Love

Woher hast du denn die Weinglas Kugel?

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Fenna Love

Woher hast du denn die Weinglas Kugel?

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River Song

Lmao Chi an Ti?!

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River Song

Lmao Chi an Ti?!

Kübra und Mirella im Interview

Wie war euer gemeinsamer Dreh?

Kübra: Lustig! Ich habe jetzt meinen ersten Adventskalender. (lacht)

Mirella: Ja, ich fand es auch ziemlich lustig und freue mich schon darauf, das Video zu schneiden. Ich bin gespannt darauf, was die Leute zum Video sagen. Hoffentlich können wir ein paar Leuten noch einen Last Minute-Adventskalender bescheren.

Mirella, hattest du vorher schon einmal mit Menschen mit Behinderung zu tun?

Mirella: Ich hatte als Kind einen Freund mit Down-Syndrom. Menschen mit Behinderung gehören für mich zum ganz normalen Alltag dazu.

Wieso habt ihr beim #barrierefreiTag mitgemacht?

Mirella: Nachdem ich ein Video von Kübra gesehen habe, habe ich sofort zugesagt. Ich hatte gleich das Gefühl, dass es lustig werden würde, wenn wir ein Video zusammen machen. Und: Es hat sehr viel Spaß gemacht!

Kübra: Ich habe mitgemacht, weil ich möchte, dass Vorurteile aufgehoben werden und dass Zuschauerinnen und Zuschauer merken, dass es keinen Unterschied macht, ob jemand im Rollstuhl sitzt oder nicht.

Hattet ihr vor dem Video Berührungsängste?

Kübra: Ich habe mir vorher extra nicht so viele Videos von Mirella angeschaut, damit die Situation nicht komisch, sondern natürlich wird. Als wir uns dann getroffen haben, hat alles sofort gepasst.

Mirella: Wenn ich jemanden ganz neu kennenlerne und irgendwo hingehe, wo ich die Umstände noch nicht so genau einschätzen kann, bin ich vorher immer ein bisschen aufgeregt und nervös. Das hat sich allerdings ganz schnell gelegt.

Was bedeutet für euch der Begriff “barrierefrei”?

Kübra: Barrierefreiheit bedeutet für mich, dass jeder die Möglichkeit oder den Zugang hat, überall hinzukommen, alles lesen zu können und an allem teilhaben zu können – seien es Aufzüge oder Untertitel, die dafür sorgen, dass Barrieren abgebaut werden.

Mirella: Für mich, dass alle Menschen einer Gesellschaft Zugang zu allem haben. Aber auch, dass es keine Barrieren und Grenzen im Kopf gibt und man offen auf andere Menschen zugeht und keine Vorurteile hat.

Welche Barrieren fallen euch im Alltag auf?

Kübra: Ich merke ganz oft, dass Kinder ihre Eltern fragen, warum ich so aussehe, wie ich aussehe und sie dann von ihren Eltern weggezerrt werden. Die Eltern denken dann, dass die Kinder mir zu nahe treten, dabei ist es genau andersherum. Es ist total wichtig, dass Kinder neugierig sind und Fragen stellen können. In solchen Momenten entstehen Barrieren und wenn die Kinder das nächste Mal jemanden im Rollstuhl sehen, sind sie von Vorurteilen belastet und wissen nicht, wie sie mit mir umgehen sollen. Auch sind leider nicht alle Lokalitäten barrierefrei, das ist ziemlich blöd, wenn ich mich mit Freunden in einer Bar oder in einem Café treffen möchte.

Mirella: Für mich existieren da Barrieren, wenn andere Menschen andere oder bestimmte Dinge von mir erwarten, beispielsweise meine Zuschauerinnen und Zuschauer. Wenn Menschen ein bestimmtes Bild von mir im Kopf haben, das mich als Person gar nicht richtig beschreibt. Aber zum Glück ist man mit so einer Community immer im Gespräch und kann solche Dispute oder Grenzen lösen und aufheben.

Mirella, was bedeutet Inklusion für dich?

Mirella: Inklusion ist das Gegenteil von Exklusion. Es geht darum, dass jeder respektiert und akzeptiert wird. Darum, dass man anderen gegenüber möglichst offen ist und dass es keine Grenzen gibt.

Und für dich, Kübra?

Kübra: Ich kann das Wort eigentlich nicht mehr hören. Inklusion ist für mich etwas ganz Natürliches. Inklusion bedeutet für mich, aufeinander zuzugehen, egal aus welcher Position heraus. Und: Offenheit, Respekt, Akzeptanz und keine Grenzen.

Euer Tipp zum Schluss: Wie kann man selbst Barrieren abbauen?

Mirella: Ich glaube, das hat ganz viel mit der persönlichen Einstellung zu tun. Am besten geht man ganz neugierig und natürlich mit diesem ganzen Thema um, stellt einfach viele Fragen und bleibt miteinander im Gespräch.

Kübras Vlog auf dem YouTube-Kanal der Aktion Mensch

Hier geht's zu Mirellas YouTube-Kanal


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