Julia Beautx und Johanna

"Ich war schon ein bisschen aufgeregt, weil man dich übers Internet kennt – aber du bist voll cool", sagt Johanna zu Julia. Wie ihr Zusammentreffen war? Schaut es euch an!

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Beni Stanojevic

Ihr Noten ich habe das falsch gemacht fickteuch

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Sedra Almontha

Soyye das war ich nicht das meine Bruder ich mag dich

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Sedra Almontha

Du bist auch ein Junge eucher Hund ist hässlich so wie du Julie und die Freundin von dir ist dopple hässlich will ihr auf You Tube sind ist You Tube kakakaka

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Andrea Fichtner

Love

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Andrea Fichtner

Die sieht voll 😒aus

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Anneliese Deriks

ich habe den ton mit dem konfeti nicht gehört

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Larissa Merz

Warum sitzt deine Freundin im Rollstuhl

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Eule Dreizehn

Falls du das siehst, ich bin in der 6f und meiner ganzen Klasse ist aufgefallen, dass die eine Unterschrift auf deinem Rollstuhl hast 😂

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Eule Dreizehn

Johanna, bist du nicht auf der B.M.V?

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maydaysnow1

Ich heiße Zar heiraten mein Name ist eine Pension Siri kannst du mich bitte bitte bitte grüßen.

Julia und Johanna im Interview

Zwei junge Frauen sitzen nebeneinander und lächeln in die Kamera. Beide haben lange Haare, eine Frau ist blond, eine brünett.

Was könnt ihr eurer Meinung nach besonders gut?

Julia: Ich denke, ich kann gut zeichnen. Und du, Johanna?

Johanna: Ich glaube, ich kann gut Videos mit dir drehen.

Julia: Definitiv! (beide lachen)

Wie war denn euer gemeinsamer Tag?

Julia: Voll cool, mir hat‘s voll viel Spaß gemacht!

Johanna: Ich fand‘s richtig witzig! Vor allem als Julia fünf Mal versucht hat, die Konfettikanone aufzumachen. Da fragt man sich schon, wer hier die Schwächere ist. (beide lachen laut)

Hattet ihr vor eurem Treffen Berührungsängste?

Julia: Nö, überhaupt nicht. Mir wurden vorher Fotos und Infos von Johanna geschickt und sie kam mir direkt total sympathisch vor.

Johanna: Ich war schon ein bisschen aufgeregt, weil man dich übers Internet kennt – aber du bist voll cool.

Wieso habt ihr beim #barrierefreiTag mitgemacht?

Julia: Es ist eine coole Möglichkeit, meine Reichweite für etwas Gutes zu nutzen. Normalerweise gebe ich meiner Community lustige Unterhaltung. Diesmal war es das auch, aber mit einem guten Zweck. Und ich finde, es ist ein super wichtiges Thema!

Johanna: Ich bin durch Zufall reingekommen. Ich finde, es ist eine coole Aktion, die man unterstützen sollte.

Eine junge Frau mit langen, blonden Haaren lächelt in die Kamera.

Julia, hast du dich vorher schon mal mit dem Thema „Inklusion” befasst?

Julia: Voll früh in meinem Leben tatsächlich. In meiner Grundschulklasse war ein Junge, der im Rollstuhl saß. Wir waren befreundet und es war gar kein Problem. Wir hatten auch eine Integrationskraft in der Klasse, die mehr auf ihn geachtet hat. Er war ein ganz normaler Mitschüler und es haben sich alle super mit ihm verstanden.

Und kennst du noch andere Menschen mit Behinderung?

Julia: Mmmh. (überlegt) Ach ja, stimmt! Mein Opa ist nach einem Schlaganfall auf einer Seite fast gelähmt – also ja, mein Opa auch. Aber das fällt mir gar nicht auf, es ist ganz normal.

Meint ihr, Menschen mit und ohne Behinderung sollten sich früh begegnen, sodass Berührungsängste erst gar nicht entstehen?

Julia: Total! Wir Kinder haben das damals in der Grundschule nicht verstanden, dass das bisschen anders war. Wir waren sogar ‚neidisch‘ auf unseren Klassenkameraden, weil er zum Beispiel ein richtiges cooles Fahrrad hatte, das niemand von uns hatte. Für uns war das alles total normal und hat Spaß gemacht. Wenn man früh damit konfrontiert wird, ist es direkt normal und einfach gar kein Problem.

Johanna: Ich sehe das genauso. In Zukunft sollte es mehr inklusive Grundschulen geben! Kinder denken da nicht groß darüber nach. Für Kinder ist es ganz normal.

Eine junge Frau mit langen, dunklen Haaren im Rollstuhl lächelt in die Kamera.

Was bedeutet für euch ‚barrierefrei‘?

Johanna: Dass Menschen mit Behinderung die gleichen Chancen haben wie Menschen ohne Behinderung. Und dass alle die gleichen Sachen erleben und machen können.

Julia: Für mich heißt es auch, dass wir alle total viele Gemeinsamkeiten haben und nur, weil die Person eine Behinderung hat, das gar nichts ändert.

Was möchtet ihr tun, um Barrieren und Vorurteile abzubauen?

Julia: Selbst erstmal keine Vorurteile und Barrieren in unseren Köpfen haben und zum Beispiel dieses Video drehen – damit wir anderen Menschen zeigen, dass man super barrierefrei miteinander umgehen kann.

Johanna: Diese Aktion zeigt eben, dass Menschen mit und ohne Behinderung alles miteinander machen und erreichen können.

Julia: Ja. Wir zeigen, dass es super easy funktioniert!

Johanna: Genau! Und dann fällt es auch einfacher, das zu übernehmen.


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