"Ich habe mitgemacht, um einen coolen Menschen kennenzulernen und auch um viele andere mit der Message des Projektes zu erreichen." erzählt uns Dennis im Interview. Er hat mit YouTuber Toni ein Musikvideo gedreht.
 


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Pantertje 1010

Bester song ever👌

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Melis

Krasser Song

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Li_ley progamer

Wow 😍du bist schon ein richtiger Sänger ich könnte mir das in den Charts vorstellen 😍😍💎❤

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lol_rasse_lol

Toni.. das is sau schön😻

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Flora M.

But I don't want to fight anymore...

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Minaru ɟnɔʞ ʎon ɥɐɥɐ

<3

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#iloverezoandjeoy alice

4:02 ist scheiße

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Flasch Leaves

Geiler Song gute masige gut gemischt und stimme Perfect

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Wadim Kessler

Ihr singt voll schön

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Wadim Kessler

#Bookshowgang etwas zuspät aber egal

Dennis und Toni Perosa im Interview

Wieso habt ihr beim #barrierefreiTag mitgemacht?

Dennis: Ich habe mitgemacht, um einen coolen Menschen kennenzulernen und auch um viele andere Menschen mit der Message des Projektes zu erreichen.

Toni: Ich bin aus mehreren Gründen dabei: In der Vergangenheit habe ich schon mit Menschen mit Behinderung gearbeitet und das ist ein Bereich, in dem ich immer mehr lernen wollte. Mein ganzes Bild von Behinderung hat sich damals gewandelt! Heute habe ich eine große Reichweite und die möchte ich nutzen, um anderen Menschen zu zeigen, dass Menschen mit und ohne Behinderung Gemeinsamkeiten haben. Nur, weil jemand eine Behinderung hat, heißt das nicht, dass diese Person etwas weniger gut kann. Ein Rollstuhl hat uns zum Beispiel nicht an diesem gemeinsamen Projekt gehindert. Wir haben also mit dem Video bewiesen, dass es geht.

Hattest du Berührungsängste vor dem Dreh, Toni?

Toni: Nein, gar nicht. Ich war einfach gespannt. Und ganz ehrlich: Ich habe bunte Haare und verhalte mich häufig feminin. Daher kann ich es nachvollziehen, anders zu sein. (lacht)

Wie waren die beiden gemeinsamen Tage für euch?

Dennis: Ich habe mich bereits beim Recording sofort herzlich willkommen und aufgenommen gefühlt. Es war alles super!

Toni: Für mich war es total schön. Mir ist es immer wichtig, dass andere sich in meiner Gegenwart wohlfühlen. Mir kam es so vor, als hätte das sowohl bei der Aufnahme als auch beim Dreh funktioniert.

Was bedeutet für euch Inklusion?

Toni: Für mich bedeutet Inklusion Offenheit. Sich einfach nicht zu verschließen und nicht in Schubladen zu denken.

Dennis: Inklusion ist so ein Wort, das die einen lieben und die anderen hassen. Für mich bedeutet es: Barrierefreiheit in den Köpfen und dass es normal ist, anders zu sein.

Was bedeutet deine Behinderung für dich, Dennis?

Dennis: Nachdem ich meinen Unfall hatte, hatte ich nicht viel Zeit, darüber nachzudenken. Mein Leben hat sich von heute auf morgen verändert. Und jetzt lebe ich seit dreizehn Jahren mit meiner Behinderung. Ich bin immer noch gesund, kann aber nicht mehr laufen. Für mich ist das mittlerweile normal. Und: Ich denke nicht, dass ich behindert bin, sondern behindert werde, beispielsweise durch Stufen.

Was verstehst du unter dem Begriff Behinderung, Toni?

Toni: Ich finde Dennis’ Ansatz sehr gut. Man ist nicht behindert, man wird an etwas gehindert. Aber hey, man braucht ab und zu die Hand von jemand anderem – das sprechen wir im Song auch an.

 

Gibt es Barrieren, die euch im Alltag begegnen?

Dennis: Der öffentliche Personenverkehr ist unglaublich unschön mit Rollstuhl, wenn man darauf angewiesen ist.

Toni: Ich habe einen Kumpel, der auch im Rollstuhl sitzt und wir wollten zusammen auf die Gamescom. Mir ist erst bei der Planung so wirklich bewusst geworden, wie unglaublich schwer so eine Aktion ist und wie viele Barrieren in der Umwelt existieren. Ich hoffe, dass es irgendwann egal ist, ob jemand im Rollstuhl sitzt oder nicht und man nicht daran gehindert wird, seinen Tag so zu verbringen, wie man ihn eben verbringen möchte.

Was bedeutet für euch Barrierefreiheit?

Dennis: Das ist ein schweres Wort! Barrieren existieren in der Umwelt und auch in den Köpfen. Barrieren in den Köpfen abschaffen – dabei kann jeder helfen. In der Umwelt ist das eine sehr individuelle Geschichte. Ich denke, es ist wichtiger, zuerst die Barrieren in den Köpfen abzubauen.

Toni: Barrieren im Kopf existieren wahrscheinlich bei jedem Menschen, das ist ok. Aber ich denke, es ist wichtig, offen zu sein und aus seiner Komfortzone herauszukommen und Dinge einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Nur so kommt man als Gemeinschaft voran und zusammen.

Hier geht's zu Tonis YouTube-Kanal

Hier geht's zu Dennis YouTube-Kanal


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