"Ich habe mitgemacht, um einen coolen Menschen kennenzulernen und auch um viele andere mit der Message des Projektes zu erreichen." erzählt uns Dennis im Interview. Er hat mit YouTuber Toni ein Musikvideo gedreht.
 


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Pica cou

Einfach nur WOW

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Sara h

Unglaublich gut! ❤

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Yuuki Konno

Gänsehaut!

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peter müller

Du bist meiner Meinung der beste Sänger auf YouTube obwohl du eine andere Haarfarbe hast. Äußere Merkmale haben eben nichts mit Talenten oder deiner Persönlichkeit zu tuen

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Unbekannt Umbenannt

Omg😘❤

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ran dom

<3 soo schön:)))

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Its Pave

Dieser Song bringt mich immer wieder zum weinen, aber gibt mir trotzdem so viel kraft🙏🥀❤️

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Kati

Danke. Damit hast du mich überzeugt das ich mich nicht umbringe. Ich habe neue Hoffnung bekommen und werde weiter machen, da ich jetzt daran glaube das alles irgendwann wieder besser wird. Es läuft momentan nicht so gut in meinem Leben und ich wollte mich wie bereits gesagt umbringen. Ich hoffe das ich niemanden hiermit belaste aber ich wollte es einfach mal loswerden und mich bedanken das du grade mein Leben gerettet hast. Bitte denkt jetzt nich was ich für eine Scheiße laber und das sowas dann auch nicht mehr hilft und das das garnicht stimmt. Ich hoffe mein Kommentar ist einigermaßen verständlich. Auch wenn das eh niemand durchliest. Lg

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Silas Lengemann

Ich finde es nicht gut, dass im Titel nichts steht das es win cover von lecraes und tori kellys lied ist :((

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Echo

OMG ich liebe ihn❤️❤️😍😍Ich miss sagen das ist sooo aufbauend ich selbst hasse und ritze mich...das ist einfach geil❤️😍😍

Dennis und Toni Perosa im Interview

Wieso habt ihr beim #barrierefreiTag mitgemacht?

Dennis: Ich habe mitgemacht, um einen coolen Menschen kennenzulernen und auch um viele andere Menschen mit der Message des Projektes zu erreichen.

Toni: Ich bin aus mehreren Gründen dabei: In der Vergangenheit habe ich schon mit Menschen mit Behinderung gearbeitet und das ist ein Bereich, in dem ich immer mehr lernen wollte. Mein ganzes Bild von Behinderung hat sich damals gewandelt! Heute habe ich eine große Reichweite und die möchte ich nutzen, um anderen Menschen zu zeigen, dass Menschen mit und ohne Behinderung Gemeinsamkeiten haben. Nur, weil jemand eine Behinderung hat, heißt das nicht, dass diese Person etwas weniger gut kann. Ein Rollstuhl hat uns zum Beispiel nicht an diesem gemeinsamen Projekt gehindert. Wir haben also mit dem Video bewiesen, dass es geht.

Hattest du Berührungsängste vor dem Dreh, Toni?

Toni: Nein, gar nicht. Ich war einfach gespannt. Und ganz ehrlich: Ich habe bunte Haare und verhalte mich häufig feminin. Daher kann ich es nachvollziehen, anders zu sein. (lacht)

Wie waren die beiden gemeinsamen Tage für euch?

Dennis: Ich habe mich bereits beim Recording sofort herzlich willkommen und aufgenommen gefühlt. Es war alles super!

Toni: Für mich war es total schön. Mir ist es immer wichtig, dass andere sich in meiner Gegenwart wohlfühlen. Mir kam es so vor, als hätte das sowohl bei der Aufnahme als auch beim Dreh funktioniert.

Dennis und Toni lachen in die Kamera. Dennis sitzt im Rollstuhl, Toni auf einer Kiste.

Was bedeutet für euch Inklusion?

Toni: Für mich bedeutet Inklusion Offenheit. Sich einfach nicht zu verschließen und nicht in Schubladen zu denken.

Dennis: Inklusion ist so ein Wort, das die einen lieben und die anderen hassen. Für mich bedeutet es: Barrierefreiheit in den Köpfen und dass es normal ist, anders zu sein.

Was bedeutet deine Behinderung für dich, Dennis?

Dennis: Nachdem ich meinen Unfall hatte, hatte ich nicht viel Zeit, darüber nachzudenken. Mein Leben hat sich von heute auf morgen verändert. Und jetzt lebe ich seit dreizehn Jahren mit meiner Behinderung. Ich bin immer noch gesund, kann aber nicht mehr laufen. Für mich ist das mittlerweile normal. Und: Ich denke nicht, dass ich behindert bin, sondern behindert werde, beispielsweise durch Stufen.

Was verstehst du unter dem Begriff Behinderung, Toni?

Toni: Ich finde Dennis’ Ansatz sehr gut. Man ist nicht behindert, man wird an etwas gehindert. Aber hey, man braucht ab und zu die Hand von jemand anderem – das sprechen wir im Song auch an.

 

Dennis sitzt auf dem Sofa und lächelt in die Kamera. Seine Beine liegen auf einem Rollstuhl, der vor dem Sofa steht.

Gibt es Barrieren, die euch im Alltag begegnen?

Dennis: Der öffentliche Personenverkehr ist unglaublich unschön mit Rollstuhl, wenn man darauf angewiesen ist.

Toni: Ich habe einen Kumpel, der auch im Rollstuhl sitzt und wir wollten zusammen auf die Gamescom. Mir ist erst bei der Planung so wirklich bewusst geworden, wie unglaublich schwer so eine Aktion ist und wie viele Barrieren in der Umwelt existieren. Ich hoffe, dass es irgendwann egal ist, ob jemand im Rollstuhl sitzt oder nicht und man nicht daran gehindert wird, seinen Tag so zu verbringen, wie man ihn eben verbringen möchte.

Was bedeutet für euch Barrierefreiheit?

Dennis: Das ist ein schweres Wort! Barrieren existieren in der Umwelt und auch in den Köpfen. Barrieren in den Köpfen abschaffen – dabei kann jeder helfen. In der Umwelt ist das eine sehr individuelle Geschichte. Ich denke, es ist wichtiger, zuerst die Barrieren in den Köpfen abzubauen.

Toni: Barrieren im Kopf existieren wahrscheinlich bei jedem Menschen, das ist ok. Aber ich denke, es ist wichtig, offen zu sein und aus seiner Komfortzone herauszukommen und Dinge einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Nur so kommt man als Gemeinschaft voran und zusammen.

Hier geht's zu Tonis YouTube-Kanal

Hier geht's zu Dennis YouTube-Kanal

Toni lächelt in die Kamera.

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