Barbara und Dominik

"Ich finde es total spannend, wenn Menschen mit und ohne Behinderung dasselbe tun können. Dass das geht, sollte man anderen unbedingt mitteilen", findet Barbara – und fängt in ihrem gemeinsamen Video mit YouTuber Dominik gleich damit an.


Mit Aktion Mensch-Nutzerkonto

Melde dich an und diskutiere mit!

Als Gast

Gib deinen Namen oder ein Pseudonym sowie deine E-Mail-Adresse an und kommentiere als Gast:

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.


Sortieren nach Datum:

avatar

DerRegisseur

Ey das ist ja mal ein verdammt cooles Video ! Toller Zweck, schöne Message und vorallem: ihr beide habt das echt schön gemacht und es wirkte für mich nicht aufgesetzt. Könntet ja ab jetzt den Kanal zusammen machen ; )

avatar

Lydia B.

Klasse Aktion. Habe dich aboniert und auch Aktion Mensch. Freue mich immer, wenn sich Kanäle mit Aktion Mensch überschneiden. :)

avatar

Lydia B.

Klasse Aktion. Habe dich aboniert und auch Aktion Mensch. Freue mich immer, wenn sich Kanäle mit Aktion Mensch überschneiden. :)

avatar

Filmlounge

Format Couchflix kommt damit zurück

avatar

Filmlounge

Format Couchflix kommt damit zurück

avatar

HanLink

Hä warum geht es um diesen Film der ist doch schon älter aber ich finde die Message richtig gut :)

avatar

HanLink

Hä warum geht es um diesen Film der ist doch schon älter aber ich finde die Message richtig gut :)

avatar

Flxrixan

Barbara ist voll cool.

avatar

Flxrixan

Barbara ist voll cool.

avatar

SpielSatzFail

Das hat bei mir 'n Moment gedauert... dachte erstmal "wer sitzt denn da?" (shame on me) Blinde Menschen, wenn man es nicht weiß, sehen erstmal desinteressiert aus, weil sie halt nirgendwohin gucken und aufgrund des fehlenden Augenkontakts keine Mimik zurückgeben. Sie ist zwar trotzdem nicht die Ausgelassenste - vielleicht ist auch die Situation neu für sie - und der Film war Murks (möchte mich daran nicht so gerne erinnern), aber, ja, unterstützenswertes Format :-)

Barbara und Dominik im Interview

Hattet ihr Berührungsängste vor der ersten Begegnung?

Dominik: Nee, gar nicht. Es war ja von Anfang an klar, dass wir beide Filme gucken und dementsprechend viele Gemeinsamkeiten haben. Ich wusste von Anfang an, dass wir genug haben, worüber wir reden können.

Barbara: Ich war ein bisschen nervös, weil Dominik ein Profi ist. Wir haben vorher aber einmal kurz telefoniert und das konnte mir die Nervosität auf jeden Fall nehmen.

Wie war der Dreh für euch?

Barbara: Es war gleich eine ganz lockere Atmosphäre. Es hat viel Spaß gemacht, im Studio zu sein. Es war so, als ob wir uns schon ewig kennen.

Dominik: Es war sofort entspannt. Wir haben uns zuerst gemütlich zusammengesetzt und ganz spontan entschieden, welchen Film wir uns gemeinsam ansehen sollen. Wir haben Chips rausgeholt, einen Film angeguckt und danach über alles gequatscht. Es war echt super!

Wieso habt ihr beim #barrierefreiTag mitgemacht?

Barbara: Ich finde es total spannend, wenn Menschen mit und ohne Behinderung dasselbe tun können. Dass das geht, sollte man anderen unbedingt mitteilen.

Dominik: Ich wollte unbedingt erleben, wie jemand, der nicht sehen kann, ein visuelles Medium wahrnimmt. Ich fand dieses Thema von Anfang an total interessant und war sehr neugierig. Darüber hinaus ist es aber generell wichtig, Barrieren abzubauen und sich für Barrierefreiheit einzusetzen, weshalb ich sofort zugesagt habe.

Dominik, hast du dich vorher schon mit dem Begriff Inklusion befasst?

Dominik: Der Begriff hat mir vorher schon etwas gesagt, allerdings hatte ich vorher nie Berührungspunkte damit in meinem eigenen Leben oder im näheren Umfeld. Ich finde es toll, dass ich durch dieses Projekt mehr sensibilisiert wurde.

Barbara, was bedeutet Inklusion für dich?

Barbara: Ich habe den größten Teil meines Lebens ohne Begriffe wie Inklusion und Barrierefreiheit gelebt. Ich finde aber gut, dass es diese Begriffe gibt und mittlerweile darüber gesprochen wird.

Wo begegnen euch Barrieren im Alltag?

Dominik: Überall! Nicht nur, wenn es ums Thema Behinderung geht, sondern auch in ganz anderen Bereichen: Religion, Politik, Sexualität. Es gibt noch so viele Barrieren in den Köpfen der Menschen.

Barbara: Ich gehe relativ unbedarft durch die Welt. Vielleicht auch gerade, weil ich nichts sehe. Mir hat mal jemand gesagt: “Es ist gut, dass Sie mich nicht sehen können, sonst hätten Sie mich nicht nach Hilfe gefragt.” Allerdings sind Kinobesuche für mich häufig nicht barrierefrei, das ist sehr schade. Aber generell: Ich bin ja so geboren. Für mich ist es normal, behindert zu sein. Deswegen fühle ich mich nicht so eingeschränkt – vor allem durch Technik, die unglaublich hilfreich ist.

Wie könntet ihr selbst im Alltag Barrieren abbauen?

Dominik: Ich glaube, das fängt schon damit an, dass man sich dessen bewusst ist, dass es Barrieren gibt. Ich würde gerne aufmerksamer sein und wirklich mal darauf achten, wie ich lebe und wo in meinem Alltag eventuell Barrieren für andere wären.

Barbara: Ich versuche einfach, Leute aufzuklären, insbesondere auch durch mein Blog. Ich möchte Leuten zeigen, dass auch blinde Menschen Filme gucken können.

 

Hier geht's zu Barbaras Blog "Blindgängerin"

#wirgemeinsam - Das Quiz mit Barbara

Hier geht's zu Dominiks YouTube-Kanal


Sieh dir auch die anderen Videos an:

Was du tun kannst

Gutes tun und gewinnen

Mit einem Los der Aktion Mensch

Jetzt Los kaufen

So kannst du beitragen

Freiwillig engagieren oder Projekt starten

Über Inklusion informieren

Die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen