Barbara und Dominik

"Ich finde es total spannend, wenn Menschen mit und ohne Behinderung dasselbe tun können. Dass das geht, sollte man anderen unbedingt mitteilen", findet Barbara – und fängt in ihrem gemeinsamen Video mit YouTuber Dominik gleich damit an.

Bisher hat noch kein Besucher diesen Beitrag kommentiert – mach du den Anfang!


Mit Aktion Mensch-Nutzerkonto

Melde dich an und diskutiere mit!

Als Gast

Gib deinen Namen oder ein Pseudonym sowie deine E-Mail-Adresse an und kommentiere als Gast:

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.


Barbara und Dominik im Interview

Hattet ihr Berührungsängste vor der ersten Begegnung?

Dominik: Nee, gar nicht. Es war ja von Anfang an klar, dass wir beide Filme gucken und dementsprechend viele Gemeinsamkeiten haben. Ich wusste von Anfang an, dass wir genug haben, worüber wir reden können.

Barbara: Ich war ein bisschen nervös, weil Dominik ein Profi ist. Wir haben vorher aber einmal kurz telefoniert und das konnte mir die Nervosität auf jeden Fall nehmen.

Wie war der Dreh für euch?

Barbara: Es war gleich eine ganz lockere Atmosphäre. Es hat viel Spaß gemacht, im Studio zu sein. Es war so, als ob wir uns schon ewig kennen.

Dominik: Es war sofort entspannt. Wir haben uns zuerst gemütlich zusammengesetzt und ganz spontan entschieden, welchen Film wir uns gemeinsam ansehen sollen. Wir haben Chips rausgeholt, einen Film angeguckt und danach über alles gequatscht. Es war echt super!

Babara und Dominik

Wieso habt ihr beim #barrierefreiTag mitgemacht?

Barbara: Ich finde es total spannend, wenn Menschen mit und ohne Behinderung dasselbe tun können. Dass das geht, sollte man anderen unbedingt mitteilen.

Dominik: Ich wollte unbedingt erleben, wie jemand, der nicht sehen kann, ein visuelles Medium wahrnimmt. Ich fand dieses Thema von Anfang an total interessant und war sehr neugierig. Darüber hinaus ist es aber generell wichtig, Barrieren abzubauen und sich für Barrierefreiheit einzusetzen, weshalb ich sofort zugesagt habe.

Dominik, hast du dich vorher schon mit dem Begriff Inklusion befasst?

Dominik: Der Begriff hat mir vorher schon etwas gesagt, allerdings hatte ich vorher nie Berührungspunkte damit in meinem eigenen Leben oder im näheren Umfeld. Ich finde es toll, dass ich durch dieses Projekt mehr sensibilisiert wurde.

Barbara, was bedeutet Inklusion für dich?

Barbara: Ich habe den größten Teil meines Lebens ohne Begriffe wie Inklusion und Barrierefreiheit gelebt. Ich finde aber gut, dass es diese Begriffe gibt und mittlerweile darüber gesprochen wird.

Babara

Wo begegnen euch Barrieren im Alltag?

Dominik: Überall! Nicht nur, wenn es ums Thema Behinderung geht, sondern auch in ganz anderen Bereichen: Religion, Politik, Sexualität. Es gibt noch so viele Barrieren in den Köpfen der Menschen.

Barbara: Ich gehe relativ unbedarft durch die Welt. Vielleicht auch gerade, weil ich nichts sehe. Mir hat mal jemand gesagt: “Es ist gut, dass Sie mich nicht sehen können, sonst hätten Sie mich nicht nach Hilfe gefragt.” Allerdings sind Kinobesuche für mich häufig nicht barrierefrei, das ist sehr schade. Aber generell: Ich bin ja so geboren. Für mich ist es normal, behindert zu sein. Deswegen fühle ich mich nicht so eingeschränkt – vor allem durch Technik, die unglaublich hilfreich ist.

Wie könntet ihr selbst im Alltag Barrieren abbauen?

Dominik: Ich glaube, das fängt schon damit an, dass man sich dessen bewusst ist, dass es Barrieren gibt. Ich würde gerne aufmerksamer sein und wirklich mal darauf achten, wie ich lebe und wo in meinem Alltag eventuell Barrieren für andere wären.

Barbara: Ich versuche einfach, Leute aufzuklären, insbesondere auch durch mein Blog. Ich möchte Leuten zeigen, dass auch blinde Menschen Filme gucken können.

 

Hier geht's zu Barbaras Blog "Blindgängerin"

#wirgemeinsam - Das Quiz mit Barbara

Hier geht's zu Dominiks YouTube-Kanal

Dominik lächelt in die Kamera

Sieh dir auch die anderen Videos an: