Erfurt

29.09., 11-20 Uhr, Domplatz

Station 13 der Aktion Mensch-Städtetour: Erfurt.

 
Für den Pressetermin am Samstag um 14.30 Uhr mussten die sieben Gäste auf der Aktion Mensch-Bühne eng zusammenrücken. Corinna Löffel von der
Lebenshilfe eröffnete die Runde und berichtete von ihren positiven Erfahrungen, als alleinerziehende Mutter mit Behinderung in Thüringens Landeshauptstadt zu arbeiten und zu wohnen. Vor allem die Akzeptanz der Menschen ohne Behinderung helfe ihr dabei, im Alltag zurecht zu kommen – in allen Bereichen.

Erfurt will barrierefrei und inklusiv werden

Die thüringische Landeshauptstadt ist bereits vor zehn Jahren als eine der ersten Städte der ‚Erklärung von Barcelona‘ beigetreten und hat sich damit
verpflichtet, schrittweise aber konsequent barrierefrei zu werden. Der Behindertenbeauftragte von Erfurt, Stefan Zweigler, sieht die Stadt noch lange nicht am Ende des Weges angekommen, wenn sie wirklich inklusiv werden will: „Vor allem im Bereich Schule ist noch viel zu tun. Hier benötigen wir neben barrierefreien Zugängen auch Gebärdensprachdolmetscher und Schulbegleiter.“ Das bestätigt auch Oberbürgermeister Andreas Bausewein: „Wir stehen inzwischen ganz gut da, aber es geht noch besser.“ Für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sei deshalb die Mitwirkung aller Erfurterinnen und Erfurter gefragt. Für sie wurde 2010 eine ‚Visionenkonferenz‘ ins Leben gerufen, in der Wünsche, Forderungen und Perspektiven für mehr Teilhabe gesammelt werden.

Inklusion beginnt im Kopf

Für Heike Taubert fängt Inklusion bereits im Kopf an und mit der Frage, ob und wie man mit Menschen mit Behinderung leben kann. Den 1. Thüringer Maßnahmeplan hat die Sozialministerin bereits diesen Sommer präsentiert. Auch für den Inklusionsbereich Arbeit macht sie sich stark und hat einen
eigenen landesweiten Wettbewerb dafür ausgelobt. Er soll Unternehmen und Firmen motivieren, mehr Menschen mit Behinderung am ersten Arbeitsmarkt zu beschäftigen: „Es darf nicht nur in den großen Städten Inklusion gelebt und gefördert werden, sondern auch in den ländlichen Gebieten.“

Am Ende das Wunder

Rund 500 Zuschauer hatten sich auf dem Platz vor dem Aktion Mensch-Truck versammelt, um vor der Kulisse des Erfurter Oktoberfestes erst zu hören, und dann zu tanzen: auf "Wunder" von Andreas Bourani, der heute mit seiner Band seinen dritten und letzten Live-Auftritt während der Aktion Mensch-Städtetour gab.

Danke, Andreas und Band für Dein ehrenamtliches Engagement und Deine Lieder – es war schön mit Dir!

Mehr bewegen

Was wir bewegen wollen
Im Fokus der Tour steht die Inklusion - das gleichberechtigte und selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung unabhängig von Fähigkeiten, ethnischer und sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter.

Mehr Informationen zur Inklusion

Was Du jetzt bewegen kannst
Helfen ist ganz leicht. Mit einem Los der Aktion Mensch unterstützt Du bis zu 1.000 soziale Projekte im Monat. Und: Du hast die Chance auf traumhafte Gewinne wie Geld, Traumhäuser, Haushaltsgeld oder Sofortrente.

Mehr Informationen zur Lotterie

Wenn Du noch mehr bewegen willst
Es gibt viele Möglichkeiten sich zu engagieren: ob für soziale Projekte, Umweltaktionen oder Kinder- und Jugendliche. Rund 23 Millionen Menschen zeigen wie ehrenamtliches Engagement hilft. Die Freiwilligendatenbank der Aktion Mensch liefert dazu Adressen und Kontakte.

Mehr Informationen zur Freiwilligendatenbank

Geförderte Projekte

Die Aktion Mensch hat allein in Erfurt in den letzten neun Jahren 329 Projekte mit rund 5,6 Millionen Euro gefördert.

Geförderte Projekte in Erfurt

Dein Musikdownload

Du hast bei uns auf der Städtetour mitgetanzt - hier kannst Du Deinen Gutschein für den Song "Wunder" von Andreas Bourani einlösen. Bitte gebe hierzu Deinen Code ein und klicke auf den Knopf "Code einlösen".

Im Anschluss klicke mit der rechten Maustaste auf den Download-Button und wähle "Ziel speichern als". Es gibt maximal drei Versuche, die Datei herunterzuladen.

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