Chronik
45 Jahre Aktion Mensch – Der Blick in die Chronik der Aktion Mensch zeichnet ein spannungsreiches Ineinandergreifen von Fernsehgeschichte und sozialer Bewegung.
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- 1949-1959 Die Nachkriegszeit bis zur Gründung der Aktion Sorgenkind
- 1960-1969 Von den Anfängen bis zur Etablierung
- 1970-1979 Inhaltliche Krise und beginnender Paradigmenwechsel
- 1980-1989 Die Neuausrichtung – Respekt statt Mitleid
- 1990-1999 Die Aktion Mensch – Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte
- 2000-2005 Kinder- und Jugendhilfe wird neuer Schwerpunkt
- 2006-heute Verändern statt zusehen: Plattform für gesellschaftliches Engagement
Die Nachkriegszeit bis zur Gründung der Aktion Sorgenkind
Seit ihrer Gründung als Aktion Sorgenkind hat sich die Aktion Mensch zur größten privaten Förderorganisation im sozialen Bereich entwickelt. Sie ist ebenso sehr Produkt wie Produzentin gesellschaftlicher Veränderung, ebenso sehr Spiegel wie Impulsgeberin gesellschaftlicher Verständigung. Ein Blick in ihre Chronik zeichnet ein spannungsreiches Ineinandergreifen von Fernsehgeschichte und sozialer Bewegung.
1949
Die Gründung der Bundesrepublik Deutschland bedeutet einen Neuanfang auch für die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege: Arbeiterwohlfahrt, Deutscher Caritasverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk, Paritätischer Wohlfahrtsverband und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden. "Die drängenden Probleme der Flüchtlinge, Vertriebenen, Heimkehrer und Obdachlosen bestimmen die Arbeit der Wohlfahrtsverbände" - so beschreibt ihre gemeinsame Dachorganisation, die "Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege" (BAGFW), die Anfänge. Die Wohlfahrtsverbände werden zu einer der tragenden Säulen im Sozialstaat. Per Gesetz wird eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Trägern öffentlicher und freier Wohlfahrtspflege festgeschrieben.





