Pressemitteilung

31.08.2006, Kunst, Kultur, Ausstellungen:

Gesellschafter art.award fördert Nachwuchskünstler

Aktion Mensch und Kunstmesse art.fair rufen auf zur künstlerischen Auseinandersetzung mit der Frage "In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?"


Bonn/Köln, 31. August 2006
Noch bis Ende September können junge Künstler ihre Arbeiten der Malerei und Fotografie für den Gesellschafter art.award einreichen. Unter dem Motto "Kunst gesucht - Zukunft gestalten!" hatten die Aktion Mensch und die Kunstmesse art.fair bereits Mitte Juli diesen Wettbewerb ins Leben gerufen. Das Besondere am Gesellschafter art.award: Eine breite Öffentlichkeit entscheidet über die Gewinner. Nach der Vorauswahl durch eine Jury nennen die Besucher der Internetseiten dieGesellschafter.de und art-fair.de sowie das Publikum der Sonderausstellung auf der art.fair ihre Favoriten. Als Preise winken den Künstlern bis einschließlich Geburtsjahrgang 1960 der Druck eines eigenen Künstlerkataloges im Wert von 10.000 Euro, die Gestaltung einer Website zur eigenen Präsentation im Wert von 4.000 Euro und ein Gutschein für Künstlerbedarf im Wert von 1.500 Euro.

Der Gesellschafter art.award ist Teil des Gesellschafter-Projektes der Aktion Mensch. Ziel des Wettbewerbs ist es, künstlerische Antworten auf die zentrale Projektfrage "In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" zu finden. "Uns interessieren die Sichtweisen und Phantasien junger Künstler, die sich der Frage aus der Perspektive der bildenden Kunst nähern. In diesem Sinne betrachten wir Kunst als eine Art Laboratorium gesellschaftlicher Phantasie. Um leben zu können und sich weiter zu entwickeln, brauchen wir persönliche Ideale und eine kollektive Utopie", erklärt Heike Zirden, Bereichsleiterin für Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung bei der Aktion Mensch. Mit dem Gesellschafter art.award loben die Aktion Mensch und die art.fair erstmals gemeinsam einen Preis für Nachwuchskünstler aus.

"Die Aktion Mensch hat mit dem erfolgreichen Start des Projektes bewiesen, dass wir, die Gesellschaft, keine Ansammlung anonymer, passiver Konsumenten sind, sondern uns sehr wohl für eine bessere, gemeinsame Zukunft engagieren können", sagt Andreas E. Lohaus, Direktor der art.fair. "Dass die art.fair ausgewählt wurde, um in dieser Frage Verstärker und Sprachrohr für junge Künstler zu sein, ehrt uns. Wir nehmen diese Aufgabe gern an. Als international etablierte Messe für aktuelle Kunst können wir dem art.award von Beginn an ein Renommee geben, das dem Anspruch des Gesellschafter-Projektes gerecht wird."

Beim Gesellschafter art.award können junge Künstler ihre Ideen zur Zukunft des Gemeinwesens durch Malerei und Fotografie zum Ausdruck bringen. Eine fachkundig besetzte Jury wählt zehn Arbeiten aus, die vom 1. bis zum 5. November auf der art.fair zu sehen sein werden. Mitglieder der Jury sind: Dr. Beate Reifenscheid-Ronnisch, Direktorin des Museum Ludwig in Koblenz, der Künstler Jim Avignon, die Galeristin Barbara von Stechow, Heike Zirden, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung bei der Aktion Mensch und Walter Gehlen, Direktor der art.fair.

Nach der Vorauswahl der Jury bestimmt das Publikum durch öffentliche Abstimmung die Gewinner, entweder direkt auf der Kunstmesse art.fair in Köln oder im Internet unter dieGesellschafter.de sowie unter www.art-fair.de. "Diese Art des Votums entspricht dem Anliegen des Gesellschafter-Projektes, eine gesellschaftspolitische Plattform für Partizipation und Vernetzung zwischen gesellschaftlichen Gruppen und Einzelpersonen zu bieten", so Zirden zum besonderen Abstimmungskonzept des Gesellschafter art.award. Zusätzlich kann in den Diskussionsforen der Projektplattform dieGesellschafter.de über die Kunstwerke diskutiert werden.

Die Preisverleihung findet am 5. November um 11.00 Uhr auf der art.fair, Gladbacher Wall 5, Köln statt. Die Öffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen.

Bewerbungen können bis zum 30. September 2006 bei der art.fair International GmbH per Email oder per Post eingereicht werden. Die Bewerbungsunterlagen und die ausführlichen Teilnahmebedingungen stehen auf den Internetseiten www.art-fair.de und dieGesellschafter.de zum Download bereit.

In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?
Seit Frühjahr 2006 meldet sich die Zivilgesellschaft in der Frage zur Zukunft der Gesellschaft eindrucksvoll zu Wort: Mehr als 700.000 Besucher haben auf der Internetseite dieGesellschafter.de mehr als 45.000 Beiträge und Kommentare rund um die Frage "In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" abgegeben. Hinter dem Gesellschafter-Projekt stehen die Aktion Mensch und zahlreiche Verbände und Organisationen - darunter die Wohlfahrtsverbände und das ZDF. Seit Mai 2006 unterstützt ein Förderprogramm Initiativen für mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft. Für die kommenden Monate sind weitere Aktionen geplant: Wettbewerbe wie "Utopia. Die Gesellschaft von Morgen", "Echt arm? Perspektiven auf das Thema Armut", "Ungewöhnliche Freundschaftsgeschichten" und das Filmfestival "ueber arbeiten". Weitere Infos auf der Projektplattform dieGesellschafter.de

Die art.fair - Internationale Messe für aktuelle Kunst hat 2003 parallel zur Art Cologne erstmals stattgefunden und ist seitdem bei Besuchern und internationalen Galeristen zu einer festen und unabhängigen Institution in Deutschland geworden. Die art.fair erwies sich in den letzten Jahren bereits als Sprungbrett für junge Künstler in den internationalen Kunstmarkt.

Bei Rückfragen:

Aktion Mensch
Pressestelle
Mechthild Buchholz
Heinemannstr. 36
53175 Bonn
mechthild.buchholz@aktion-mensch.de
Tel.: 0228 – 20 92-363
Fax: 0228 – 20 92-333

Projektmanagement
art.fair International GmbH
Katrin Petry
Alteburger Str. 36
50678 Köln
petry@art-fair.de
Tel.: 0221 – 420 393 11
Fax: 0221 – 420 393 29