Aktion Mensch
Die Aktion Mensch: das Wir gewinnt
Das Geschäftsmodell der Aktion Mensch.
Die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung zu verbessern sowie benachteiligte Kinder und Jugendliche zu unterstützen – das sind die Ziele der Aktion Mensch.
Die Organisation orientiert sich dabei am „Menschenrechtsübereinkommen über die Rechte behinderter Menschen der Vereinten Nationen“ (kurz: UN-Behindertenrechtskonvention). Diese begreift alle Menschen als Teil der Gesellschaft, in die jeder seine speziellen Fähigkeiten einbringt, Vielfalt und Verschiedenheit sind erwünscht.
Um diese Vision in den Alltag zu tragen, fördert die Aktion Mensch gemeinnützige Organisationen und setzt Diskussionen in Gang. Dafür greifen Lotterie, Förderung und Aufklärung eng ineinander: Rund 4,6 Millionen Mitspieler nehmen regelmäßig an der Aktion Mensch-Lotterie teil und legen so die finanzielle Grundlage für die Förderung. Seit ihrer Gründung im Jahr 1964 konnte die Aktion Mensch auf diese Weise mehr als 3 Milliarden Euro in die Behindertenhilfe in Deutschland investieren. Allein im Jahr 2010 hat die Aktion Mensch mit rund 181 Millionen Euro mehr als 8.500 soziale Projekte in ganz Deutschland unterstützt. Gleichzeitig macht der Verein mit bundesweiten Aufklärungskampagnen auf gesellschaftlich relevante Themen aufmerksam. Dafür sind 2010 rund zwölf Millionen Euro in Aufklärungsprojekte und -initiativen geflossen.
Bei ihrem Engagement geht es der Aktion Mensch immer um einen Gewinn für alle. Nicht umsonst lautet ihr Motto: „Das Wir gewinnt“. Sie erhält Unterstützung von sieben Mitgliedern: Die sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege (Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Der Paritätische Gesamtverband sowie die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland) und das ZDF engagieren sich mit der Aktion Mensch für mehr Gerechtigkeit und Solidarität – damit alle Menschen am gesellschaftlichen Leben teilhaben.
Der Vereinsitz der Aktion Mensch ist in Bonn, die Geschäftstelle der Aktion Mensch liegt in Bonn. Seit dem Jahr 2009 leiten die zwei Vorstände, Armin von Buttlar und Martin Georgi, die soziale Förderorganisation. Ehrenamtlicher Botschafter der Aktion Mensch ist seit Anfang 2012 Jörg Pilawa.
Die Förderung der Aktion Mensch: für mehr Vielfalt
Schulen, in denen Kinder unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen gemeinsam lernen. Unternehmen, in denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten. Und den Abbau von Barrieren: Dafür setzt sich die Aktion Mensch ein, um jedem Einzelnen zu ermöglichen, selbstbestimmt und gleichberechtigt an der Gesellschaft teilzuhaben.
Dazu unterstützt die Organisation zahlreiche Projekte freier, gemeinnütziger Träger. Die Gelder kommen sowohl einzelnen Vorhaben als auch langfristigen Investitionen zugute. Außerdem leistet die Aktion Mensch Starthilfe für den Aufbau neuer zumeist ehrenamtlicher Strukturen sowie unterstützende Dienstleistungen.
Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Antragsteller eine Lösung für drängende Fragen bieten. Deshalb sollten sie deutlich machen, wie das Projekt die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung, Menschen mit sozialen Schwierigkeiten oder von Kindern und Jugendlichen verbessert.
Mehr dazu unter: www.aktion-mensch.de/foerderrichtlinien




