<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?><rss version="2.0"
 xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
 xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd">

	<channel>
		<title>Inklusionsblog</title>
		<link>http://www.aktion-mensch.de/</link>
		<description>RSS-Feed des Aktion Mensch Inklusionsblogs</description>
		<language>de</language>		<copyright>(c) Aktion Mensch, 2013</copyright>						<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 GMT</pubDate>		<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 07:10:08 GMT</lastBuildDate>				<docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
				<image>
			<url>http://www.aktion-mensch.de/img/basics/rss-logo.png</url>
			<title>Inklusionsblog</title>
			<link>http://www.aktion-mensch.de/</link>
		</image>
						<item>
			<title>Der Bürokratiewahn</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/blog_2013-05-22_345x_Claudia-Hautumm_pixelio.de.jpg&quot; alt=&quot;Eine Versichertenkarte der Krankenkasse&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;Haben Sie schon Ihre Versichertenkarte bei Ihrem Hausarzt einlesen lassen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nat&amp;uuml;rlich.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vergessen Sie bitte nicht, rechtzeitig ein neues Rezept f&amp;uuml;r die Physiotherapie abzuholen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 Nat&amp;uuml;rlich nicht.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wir w&amp;uuml;rden Sie und Ihre Situation gerne kennenlernen. D&amp;uuml;rften wir n&amp;auml;chsten Mittwoch um neun Uhr morgens vorbeikommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Selbstverst&amp;auml;ndlich.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Haben Sie Ihre Versichertenkarte dabei?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Oh, nein, ich habe sie bei einem anderen Arzt vergessen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Meine &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;To-Do&lt;/span&gt;-Liste sieht aus wie das Hausaufgabenheft eines Schulkindes. Abgesehen von meiner &amp;uuml;blichen Vergesslichkeit, gibt es immer wiederkehrende Dinge in meinem Alltag, die ich jedoch trotzdem immer und immer wieder vergesse. Dazu geh&amp;ouml;ren zum Beispiel grundlose Arztbesuche, um die Versichertenkarte einlesen zu lassen, und das st&amp;auml;ndige Telefonieren mit diversen Therapeuten, um neue Termine zu vereinbaren. Als h&amp;auml;tte man sonst nichts zu tun, will der &lt;abbr title=&quot;Medizinischer Dienst der Krankenkassen&quot;&gt;MDK&lt;/abbr&gt; pl&amp;ouml;tzlich die Pflegestufe &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen, und ein &amp;ouml;rtlicher Pflegedienst, der mich noch nie zuvor gesehen hat, ist dazu verpflichtet zu &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fen, ob meine Pflege gesichert ist. Sicherlich ist das sehr nett gemeint, und in manchen F&amp;auml;llen macht es Sinn (ob man mit dem Pflegegeld auch nicht in den Urlaub geflogen ist!), aber jetzt mal ehrlich: Ich bin 26&amp;nbsp;Jahre alt, davon seit mindestens 19&amp;nbsp;Jahren auf die Hilfe von fremden Menschen angewiesen&amp;nbsp;- und das wird sich nicht mehr &amp;auml;ndern. Ich w&amp;uuml;rde gerne sagen d&amp;uuml;rfen, dass ich es sehr gut selbst im Griff habe und sie gerne in ein paar Jahren noch mal vorbeikommen k&amp;ouml;nnen. Um zu gucken, ob ich noch die Hautfarbe eines lebendigen Menschen habe. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Warten auf ein Wunder?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es ist auff&amp;auml;llig, dass manche &amp;Auml;rzte, Therapeuten, die Krankenkasse und eigentlich alle anderen Entscheidungstr&amp;auml;ger oft so tun, als k&amp;ouml;nnte doch noch ein Wunder geschehen und die Behinderung sich in Luft aufl&amp;ouml;sen k&amp;ouml;nnte. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zack! Und der Mensch kostet nichts mehr!&lt;br /&gt;
Zack! Und der will nie wieder Termine vereinbaren.&lt;br /&gt;
Ja, das k&amp;ouml;nnte sogar mir gefallen&amp;nbsp;... &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn die Verantwortlichen doch nur einmal nachf&amp;uuml;hlen w&amp;uuml;rden, was f&amp;uuml;r ein Aufwand das alles ist. Und wie Energie raubend! Mein Rollstuhl ist zum Beispiel seit nun genau f&amp;uuml;nf Wochen kaputt. Seit vier Wochen erz&amp;auml;hlt man mir, dass es &amp;quot;morgen&amp;quot; repariert geliefert wird&amp;nbsp;- doch st&amp;auml;ndig geht etwas Neues kaputt. Und st&amp;auml;ndig ben&amp;ouml;tigt man etwas von mir, und st&amp;auml;ndig telefoniere ich mit dem Sanit&amp;auml;tshaus, dem Hersteller und der Krankenkasse. Vergeblich. Pure Zeitverschwendung! &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine kleine Anekdote aus meinem Leben: In meiner Schulzeit musste ich jedes halbe Jahr ein &amp;auml;rztliches Attest dar&amp;uuml;ber vorlegen, dass ich nicht am Sporttag teilnehmen kann. Diese Regelung hat keiner verstanden, aber so sind nun mal die Vorschriften&amp;nbsp;... &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Willkommen im Wahn der B&amp;uuml;rokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Linktipps:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/un-konvention/theorie-trifft-praxis.php&quot; title=&quot;Theorie trifft Praxis - eine juristische Bestandsaufnahme der UN-Behindertenrechtskonvention bei Aktion Mensch&quot;&gt;Theorie trifft Praxis - eine juristische Bestandsaufnahme der &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Behindertenrechtskonvention&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=228&quot; title=&quot;Behinderung mit Ablaufdatum. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Behinderung mit Ablaufdatum. &amp;Uuml;berlegungen von Petra Strack im Blog &amp;uuml;ber die Folgen, wenn ihre Behinderung einfach so ein Ende h&amp;auml;tte&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=218&quot; title=&quot;Eine unlustige Klogeschichte. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Eine unlustige Klogeschichte. Ein Blogbeitrag von Anastasia Umrik &amp;uuml;ber existentielle N&amp;ouml;te im studentischen Alltag&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Anastasia Umrik)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=570</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=570</guid>			<pubDate>Wed, 22 May 2013 06:55:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Strenge Erziehung für Kinder mit Down-Syndrom?</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/blog_2013-05-19_345x_kamokountrygurl_flickr.com.jpg&quot; alt=&quot;Ein lachendes Kind mit Down-Syndrom&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kinder mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Down-Syndrom&quot; title=&quot;Mehr &amp;uuml;ber das Down Syndrom bei Wikipedia&quot;&gt;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Down&lt;/span&gt;-Syndrom&lt;/a&gt; fallen meist auf, weil sie etwas anders aussehen. Deshalb werden sie besonders beobachtet. Man sagt ihnen nach, dass sie distanzlos seien.&lt;br /&gt;
Manchmal beobachte ich, wie unsere Mitmenschen auf sie reagieren: So lange die Kinder klein sind, findet man sie niedlich und lacht &amp;uuml;ber sie. Manche Eltern lassen sie einfach laufen, weil sie denken, die Kleinen verstehen mich sowieso nicht und k&amp;ouml;nnen gar nicht h&amp;ouml;ren. Wenn sie ihren Kindern etwas verbieten, weil sie im Restaurant z.&amp;nbsp;B. zu laut sind oder Fremde bel&amp;auml;stigen, hei&amp;szlig;t es nur: &amp;quot;Ach, lassen Sie doch, das macht doch nichts!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Bei einem Kind ohne &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Handicap&lt;/span&gt; w&amp;auml;re das sicher anders.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Irgendwann werden auch Kleinkinder mit &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Down&lt;/span&gt;-Syndrom gr&amp;ouml;&amp;szlig;er, und die Leute finden es gar nicht mehr gut, wenn sie angefasst oder durch das Verhalten der Kinder gest&amp;ouml;rt werden. Sicher erfordert es viel Geduld und Konsequenz, Kindern mit einer Trisomie&amp;nbsp;21 Grenzen zu setzen, aber sie k&amp;ouml;nnen bis zu einem gewissen Grad auch lernen, Regeln einzuhalten und R&amp;uuml;cksicht zu nehmen. Das ist sehr hilfreich f&amp;uuml;r die Akzeptanz und &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/was-ist-inklusion.php&quot; title=&quot;Was ist Inklusion? Zur Aktion Mensch-Webseite&quot;&gt;Inklusion&lt;/a&gt; in der Freizeit, dem Kindergarten, der Schule und auch der Arbeitswelt. Immer wird ein gutes Sozialverhalten erwartet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trotzdem ist es nat&amp;uuml;rlich wichtig, dass von der Gesellschaft nicht erwartet wird, dass diese Kinder sich total anpassen. Sie sind nun mal etwas anders und brauchen Toleranz und Verst&amp;auml;ndnis, um dazu zu geh&amp;ouml;ren. Wie &lt;a href=&quot;http://www.bundespraesident.de/DE/Die-Bundespraesidenten/Richard-von-Weizsaecker/richard-von-weizsaecker-node.html&quot; title=&quot;Zur Biografie von Richard von Weizs&amp;auml;cker&quot;&gt;Richard von Weizs&amp;auml;cker&lt;/a&gt; schon gesagt hat: &amp;quot;Es ist normal, verschieden zu sein!&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz bestimmt k&amp;ouml;nnen wir alle nicht nur miteinander, sondern auch voneinander lernen. Die meisten Menschen mit &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Down&lt;/span&gt;-Syndrom sind n&amp;auml;mlich sehr empfindsam ihren Mitmenschen gegen&amp;uuml;ber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Linktipps:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=493&quot; title=&quot;Sind Kinder mit Down-Syndrom etwas Besonderes? Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Sind Kinder mit Down-Syndrom etwas Besonderes? Ein Blogbeitrag von Carina K&amp;uuml;hne dar&amp;uuml;ber, was es eigentlich bedeutet, &amp;quot;besonders&amp;quot; zu sein&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=252&quot; title=&quot;Down-Syndrom-Babys aussortieren? Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Down-Syndrom-Babys aussortieren? Ein Blogbeitrag von Ulrich Steilen &amp;uuml;ber vorgeburtlichen Bluttest &amp;quot;PraenaTest&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=457&quot; title=&quot;Was bedeutet eigentlich &amp;quot;geistig behindert&amp;quot;? Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Was bedeutet eigentlich &amp;quot;geistig behindert&amp;quot;? Carina K&amp;uuml;hne stellt sich diese Frage im Inklusionsblog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=333&quot; title=&quot;Von Mut und Entt&amp;auml;uschung. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Von Mut und Entt&amp;auml;uschung. Ein Blogbeitrag von Carina K&amp;uuml;hne &amp;uuml;ber positive Erfahrungsberichte von Menschen mit Behinderung und ihren Familien&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Carina Kühne)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=569</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=569</guid>			<pubDate>Sun, 19 May 2013 07:13:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Studenten machen sich stark für Inklusion</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/Banner_345.jpg&quot; alt=&quot;Logo zum Projekt: Bunte Scherenschnitte von Menschen mit und ohne Behinderung&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unter dem Motto &amp;quot;Menschen gestalten Zukunft - Inklusiv und selbstbestimmt&amp;quot; veranstalten angehende Heilerziehungspfleger des Robert-Wetzlar-Berufskollegs in Bonn einen Aktionstag, um auf Inklusion aufmerksam zu machen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Viele Menschen wissen immer noch nicht, was Inklusion ist. Das versuchen wir zu &amp;auml;ndern&amp;quot;, sagt Freda Chatzigiannakou. Die 22-J&amp;auml;hrige studiert an der &lt;a href=&quot;http://www.rwbk-bonn.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=74:fachschule-fuer-heilerziehungspflege&amp;amp;catid=27:for-und-abgeschlossener-ausbildung&amp;amp;Itemid=30&quot; title=&quot;Zur Homepage des Robert-Wetzlar-Berufskollegs&quot;&gt;Fachschule f&amp;uuml;r Heilerziehungspflege des Robert-Wetzlar-Berufskollegs in Bonn&lt;/a&gt;. Sie und ihre Kommilitonen machen am 18.&amp;nbsp;Mai mit vier Aktionen im Bonner Stadtgebiet auf das &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/was-ist-inklusion.php&quot; title=&quot;Was ist Inklusion? Zur Aktion Mensch-Webseite&quot;&gt;Thema Inklusion&lt;/a&gt; aufmerksam. &amp;quot;Menschen gestalten Zukunft&amp;nbsp;- Inklusiv und selbstbestimmt&amp;quot; lautet das Motto, mit dem die angehenden Heilerziehungspfleger die Werbetrommel r&amp;uuml;hren wollen f&amp;uuml;r die Idee einer Gesellschaft, die von Anfang an niemanden ausgrenzt und in der Menschen mit Behinderung die gleichen Rechte und Chancen haben wie Menschen ohne Behinderung. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;Bon(n) Appetit&amp;quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Bon(n) Appetit&amp;nbsp;- Der schmackhafte Weg zur Inklusion&amp;quot; ist das erste von vier Projekten. Von 13 bis 17&amp;nbsp;Uhr wird auf dem Bottlerplatz in der Bonner Innenstadt eine Tafel gedeckt. Jeder ist eingeladen, etwas zu essen und zu trinken mitzubringen und es mit anderen G&amp;auml;sten zu teilen. In gem&amp;uuml;tlicher Runde wollen die Studierenden Passanten das Thema Inklusion schmackhaft machen. Unterst&amp;uuml;tzt werden sie dabei von Menschen mit Behinderung aus dem &lt;a href=&quot;http://www.tzbonn.de&quot; title=&quot;Zur Webseite des Therapiezentrums Bonn/Beuel&quot;&gt;Therapiezentrum Bonn/Beuel&lt;/a&gt;, die davon berichten, wo sie pers&amp;ouml;nlich im Alltag auf Barrieren und Ausgrenzung sto&amp;szlig;en. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Blind&lt;/span&gt; Kick&amp;quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Freundschaftsspiel im Blindenfu&amp;szlig;ball zwischen dem &lt;a href=&quot;http://www.psv-koeln.de/sportangebote/fussball/blindenfussball/&quot; title=&quot;Zur Homepage des Blindenfu&amp;szlig;ballverein PSV K&amp;ouml;ln&quot;&gt;Blindenfu&amp;szlig;ballverein &lt;abbr title=&quot;Polizei-Sportverein&quot;&gt;PSV&lt;/abbr&gt; K&amp;ouml;ln&lt;/a&gt; und der ersten Mannschaft des &lt;a href=&quot;http://www.bonner-sc.de&quot; title=&quot;Zur Webseite des Bonner SC&quot;&gt;Bonner &lt;abbr title=&quot;Sportclub&quot;&gt;SC&lt;/abbr&gt;&lt;/a&gt; wird um 11&amp;nbsp;Uhr in der &lt;a href=&quot;http://www.sportmeile-bonn.de/kontakt.php&quot; title=&quot;Zur Anfahrtsbeschreibung der Sportmeile Bonn&quot;&gt;Sportmeile&lt;/a&gt; angesto&amp;szlig;en. Interessierte ohne Sehbehinderung k&amp;ouml;nnen im Anschluss selbst ausprobieren, wie man eigentlich Fu&amp;szlig;ball spielen kann, ohne sehen zu k&amp;ouml;nnen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;Gemeinsam Tr&amp;auml;umen&amp;quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim Projekt &amp;quot;Gemeinsam Tr&amp;auml;umen&amp;quot; von 11 bis 16&amp;nbsp;Uhr auf dem Friedensplatz geht es schlie&amp;szlig;lich um Kreativit&amp;auml;t. Auf einer 15&amp;nbsp;Meter langen Leinwand sind alle Interessierten eingeladen, ihre Ideen und Gedanken zum Thema Inklusion umzusetzen&amp;nbsp;- getreu der inklusiven Idee, dass Vielfalt und Individualit&amp;auml;t die Gesellschaft ausmachen (sollen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Geo &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Caching&lt;/span&gt;&amp;nbsp;- die etwas andere Schnitzeljagd&amp;quot; startet schlie&amp;szlig;lich um 12&amp;nbsp;Uhr auf dem Friedensplatz. Menschen mit und ohne Behinderung machen sich gemeinsam mit &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Global_Positioning_System&quot; title=&quot;Mehr &amp;uuml;ber GPS bei Wikipedia&quot;&gt;&lt;abbr title=&quot;Global Positioning System&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;GPS&lt;/abbr&gt;&lt;/a&gt;-f&amp;auml;higen Ger&amp;auml;ten auf die Schatzsuche in der Innenstadt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Wir w&amp;uuml;rden uns freuen, wenn die Stadt am 18.&amp;nbsp;Mai voll ist und viele Menschen an unseren Aktionen teilnehmen&amp;quot;, sagt Freda Chatzigiannakou. Sie und ihre Mitsch&amp;uuml;ler haben sich zusammen mit zwei Lehrerinnen f&amp;uuml;r das Projekt m&amp;auml;chtig ins Zeug gelegt und sogar eine &lt;a href=&quot;http://www.inklusionsprojekt-rwb.de&quot; title=&quot;Zur Webseite des Projekts &amp;quot;Menschen gestalten Zukunft - Inklusiv und selbstbestimmt&amp;quot;&quot;&gt;Website&lt;/a&gt; mit dem Programm und Hintergr&amp;uuml;nden rund ums Thema Inklusion erstellt. Ihr Anliegen beschreiben sie dort so: &amp;quot;Bei Inklusion geht es darum, jeden Menschen in unsere Gesellschaft einzubeziehen und alle an unserem gemeinsam Leben teilhaben zu lassen. Egal, welche Religion, welche Hauptfarbe, welche Herkunft, on Mann oder Frau, jung oder alt, ob mit oder ohne Behinderung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Linktipps:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.inklusionsprojekt-rwb.de&quot; title=&quot;Zur Homepage des Projekts &amp;quot;Menschen gestalten Zukunft - Inklusiv und selbstbestimmt&amp;quot;&quot;&gt;Mehr Infos zum Projekt &amp;quot;Menschen gestalten Zukunft - Inklusiv und selbstbestimmt&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=319&quot; title=&quot;Ein Fest f&amp;uuml;r K&amp;ouml;rper und Sinne. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Ein Fest f&amp;uuml;r K&amp;ouml;rper und Sinne. Ein Blogbeitrag von Carin K&amp;uuml;hne &amp;uuml;ber ein gro&amp;szlig;es Inklusionsfest in Wiesbaden&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=287&quot; title=&quot;Eine Kultur mehr: Geb&amp;auml;rdensprache. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Eine Kultur mehr: Geb&amp;auml;rdensprache. Ein Blogbeitrag von Ulrich Steilen &amp;uuml;ber die Kulturtage der Geh&amp;ouml;rlosen in Erfurt&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=542&quot; title=&quot;Sinnesparcours zum 5. Mai in Frankfurt. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Sinnesparcours zum 5. Mai in Frankfurt. Ein Blogbeitrag von Eva Keller &amp;uuml;ber Selbsterfahrungen beim Aktionstag am 5. Mai&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Stefanie Wulff)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=568</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=568</guid>			<pubDate>Fri, 17 May 2013 06:53:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Signale zur schulischen Inklusion auf Grün?</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/Kongress_345.jpg&quot; alt=&quot;Zuh&amp;ouml;rer in einem gro&amp;szlig;en H&amp;ouml;rsaal, im Vordergrund eine junge Frau im Rollstuhl.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 4.&amp;nbsp;Mai fand in Rostock der 3.&amp;nbsp;Inklusionskongress statt. Dazu hatte das Ministerium f&amp;uuml;r Bildung, Wissenschaft und Kultur und das Institut f&amp;uuml;r Qualit&amp;auml;tsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern (&lt;abbr title=&quot;Institut f&amp;uuml;r Qualit&amp;auml;tsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern&quot;&gt;IQMV&lt;/abbr&gt;) eingeladen. Bei der Fachtagung stand die konkrete Umsetzung der Inklusion an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern im Mittelpunkt, nachdem im Januar dieses Jahres eine Expertenkommission Empfehlungen f&amp;uuml;r die Umsetzung eines inklusiven Bildungssystems in Mecklenburg-Vorpommern bis zum Jahr 2020 vorgelegt hatte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach den zum Teil sehr kontroversen Diskussionen auf den ersten beiden Inklusionskongressen im vergangenen Jahr stellte sich f&amp;uuml;r mich die Frage, wie weit man tats&amp;auml;chlich mit der &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/was-ist-inklusion.php&quot; title=&quot;Was ist Inklusion? Zur Aktion Mensch-Webseite&quot;&gt;Inklusion&lt;/a&gt; gehen wolle. Zu deutlich war die Erinnerung an die Ausf&amp;uuml;hrungen von Bildungsminister &lt;a href=&quot;http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/bm/Der_Minister/index.jsp&quot; title=&quot;Mehr &amp;uuml;ber Mathias Brodkorb beim Regierungsportal MV&quot;&gt;Mathias Brodkorb&lt;/a&gt;, der sich im Mai 2012 klar f&amp;uuml;r ein Inklusionsverst&amp;auml;ndnis im weiten Sinne ausgesprochen und damit einer &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=127&quot; title=&quot;Wie kann eine &amp;quot;Schule f&amp;uuml;r alle&amp;quot; wirklich funktionieren? Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Schule f&amp;uuml;r alle&lt;/a&gt;&amp;quot; eine klare Absage erteilt hatte: &amp;quot;Wir sollten uns davor h&amp;uuml;ten, uns zu &amp;uuml;bernehmen. Wir m&amp;uuml;ssen alle zusammen einen Kompromiss finden&amp;quot;, hatte er damals gemahnt. An eine l&amp;auml;ngst vergangene Zeit mutete an jenem Tag der Auftritt eines gewissen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Egon_Flaig&quot; title=&quot;Mehr &amp;uuml;ber Egon Flaig bei Wikipedia&quot;&gt; Prof. Dr.&amp;nbsp;Egon Flaig&lt;/a&gt; an, der behauptete: &amp;quot;Geistig Behinderte k&amp;ouml;nnen nicht gleichberechtigt am Leben der Gesellschaft teilhaben, sie leiden unter der Inklusion. Hochkulturen m&amp;uuml;ssen selektieren und Eliten bilden.&amp;quot; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aufl&amp;ouml;sung des gegliederten Schulsystems?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf dem 2.&amp;nbsp;Inklusionskongress im November wurde dann dar&amp;uuml;ber diskutiert, ob eine inklusive Schule f&amp;uuml;r alle nicht konsequenterweise die Aufl&amp;ouml;sung des gegliederten Schulsystems zur Folge haben m&amp;uuml;sste. &lt;a href=&quot;http://www.ewi.tu-berlin.de/menue/institutsangehoerige/professorinnen/prof_dr_ulf_preuss-lausitz/&quot; title=&quot;Mehr zu Prof. Preuss-Lausitz auf der Webseite der TU Berlin&quot;&gt;Prof. Dr. Ulf Preuss-Lausitz&lt;/a&gt; (&lt;abbr title=&quot;Technische Universit&amp;auml;t&quot;&gt;TU&lt;/abbr&gt; Berlin) sah in der Inklusion eine Chance, die Vision von einer Einheitsschule voranzutreiben, denn das bestehende deutsche gegliederte System bringe nur mittelm&amp;auml;&amp;szlig;ige Leistungen hervor und w&amp;uuml;rde die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Leistungsschere aller von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/PISA-Studien&quot; title=&quot;Infos zu den PISA-Studien bei Wikipedia&quot;&gt;PISA&lt;/a&gt; untersuchten Staaten aufweisen. Begabtenforscher &lt;a href=&quot;http://www.psy.lmu.de/pde/personen/professoren/heller/index.html&quot; title=&quot;Mehr zu Prof. Heller auf der Homepage der LMU M&amp;uuml;nchen&quot;&gt;Prof. Dr. Kurt Heller&lt;/a&gt; (&lt;abbr title=&quot;Ludwig-Maximilians-Universit&amp;auml;t&quot;&gt;LMU&lt;/abbr&gt; M&amp;uuml;nchen) bestritt diese Auffassung vehement und zog das Fazit, dass eine inklusive Schule im engeren Sinne eine v&amp;ouml;llig utopische Vorstellung sei. Der ohnehin knappe Etat k&amp;ouml;nnte effizienter in das bestehende Schulsystem gesteckt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Expertenkommission bef&amp;uuml;rwortet Inklusion in einem weiten Sinne&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Expertenkommission (&lt;abbr title=&quot;Expertenkommission&quot;&gt;EPK&lt;/abbr&gt;) hat nun &lt;a href=&quot;http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/bm/?&amp;amp;pid=43239&quot; title=&quot;Zur den Empfehlungen der Expertenkommission&quot;&gt;Empfehlungen erarbeitet&lt;/a&gt;, auf deren Grundlage ein inklusives Bildungssystem bis zum Jahr 2020 umgesetzt werden soll. Schaut man sich den Bericht mit diesen Empfehlungen einmal genauer an, findet man dort ein ganz klares Bekenntnis zur Inklusion in einem weiten Sinne. Kinder und Jugendliche mit und ohne besondere F&amp;ouml;rderbedarfe sollen demnach gemeinsam und zieldifferent unterrichtet werden. Unterschiedliche Schulabschl&amp;uuml;sse, die auf differente nachschulische Anforderungen vorbereiten und hinleiten (wie die derzeitigen Abschl&amp;uuml;sse der F&amp;ouml;rderschule, der Berufsreife, der Mittleren Reife sowie der Hochschulreife) werden dabei jedoch nicht in Frage gestellt. Es wird zwar in dem Bericht darauf verwiesen, dass ein mehrgliedriges Schulsystem letztlich im Konflikt zum Grundgedanken der Inklusion stehe und auch aus p&amp;auml;dagogischen Gr&amp;uuml;nden Formen des l&amp;auml;ngeren gemeinsamen Lernens w&amp;uuml;nschenswert schienen. &amp;quot;Aber auch ohne die &amp;#39;Systemfrage&amp;#39; an den Anfang aller Bem&amp;uuml;hungen zu setzen&amp;quot;, hei&amp;szlig;t es konkret im Expertenbericht, &amp;quot;lassen sich auch gegliederte Schulsysteme st&amp;auml;rker in Richtung Inklusion entwickeln.&amp;quot; Demzufolge h&amp;auml;tten sich alle Schulformen (Grundschulen, Regionale Schulen, Gymnasien, Gesamtschulen&amp;nbsp;...) der Inklusion zu &amp;ouml;ffnen und seien dazu aufgefordert, hierf&amp;uuml;r Konzepte zu entwickeln sowie, wo vorhanden, fortzuschreiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zur konkreten Situation in Mecklenburg-Vorpommern&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Expertenbericht macht darauf aufmerksam, dass Mecklenburg-Vorpommern im Schuljahr 2010/11 mit einem Anteil von insgesamt 10,1&amp;nbsp;% zu den Bundesl&amp;auml;ndern mit dem h&amp;ouml;chsten Anteil von Sch&amp;uuml;lerinnen und Sch&amp;uuml;lern mit festgestelltem sonderp&amp;auml;dagogischem F&amp;ouml;rderbedarf im Gesamtsystem Schule geh&amp;ouml;rte (bundesdeutscher Durchschnitt der sog. F&amp;ouml;rderquote im Schuljahr 2010/11: 6,2&amp;nbsp;%). 71&amp;nbsp;% aller Sch&amp;uuml;lerinnen und Sch&amp;uuml;ler mit sonderp&amp;auml;dagogischem F&amp;ouml;rderbedarf lernen im nord&amp;ouml;stlichen Bundesland an &lt;a href=&quot;http://www.familienratgeber.de/kinder/schule/foerderschule.php&quot; title=&quot;Infos zu F&amp;ouml;rderschulen beim Familienratgeber&quot;&gt;F&amp;ouml;rderschulen&lt;/a&gt;. Fast 75&amp;nbsp;% davon sind Sch&amp;uuml;lerinnen und Sch&amp;uuml;ler mit sonderp&amp;auml;dagogischem F&amp;ouml;rderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache sowie emotionale und soziale Entwicklung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Expertenkommission empfiehlt, diese Situation Schritt f&amp;uuml;r Schritt zu ver&amp;auml;ndern. Dazu will sie unter anderem mit Einf&amp;uuml;hrung der inklusiven Grundschule die Schulen f&amp;uuml;r die genannten F&amp;ouml;rderschwerpunkte zugunsten einer F&amp;ouml;rderung im Gemeinsamen Unterricht auslaufen lassen. Einer kleinen Anzahl von Kindern mit schwerwiegenden Problemen im sozial-emotionalen Bereich sollen dennoch tempor&amp;auml;r angelegte Sonderbeschulungsma&amp;szlig;nahmen vorgehalten werden. F&amp;uuml;r Kinder aller anderen F&amp;ouml;rderschwerpunkte sollen &amp;quot;Schulen mit spezifischer Kompetenz&amp;quot; entwickelt werden. Um eine wohnortnahe Beschulung zu realisieren, sollen f&amp;uuml;r den Zielzeitraum bis 2020 mindestens in jedem Alt-Kreis bzw. in jeder ehemaligen kreisfreien Stadt inklusive Beschulungsm&amp;ouml;glichkeiten entstehen, indem Schulen entsprechend ausgestattet werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Und welche Farbe zeigt nun die Ampel auf dem Weg zur Inklusion?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gr&amp;uuml;n sicherlich nicht. Angesichts der gef&amp;uuml;hrten Diskussionen auf bisher drei Kongressen h&amp;auml;lt sich meine Hoffnung auf tats&amp;auml;chliche Inklusion und damit auf Chancengleichheit aller Sch&amp;uuml;lerinnen und Sch&amp;uuml;ler in Grenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/in-der-schule.php&quot; title=&quot;Zum Handlungsfeld &amp;quot;In der Schule&amp;quot; der Aktion Mensch&quot;&gt;Das Handlungsfeld &amp;quot;In der Schule&amp;quot; der Aktion Mensch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://publikationen.aktion-mensch.de/unterricht/AktionMensch_Inklusion_Praxisheft.pdf&quot; title=&quot;Zum Aktion Mensch-Praxisheft &amp;quot;Schule f&amp;uuml;r alle gestalten&amp;quot; (PDF-Dokument)&quot;&gt;&amp;quot;Schule f&amp;uuml;r alle gestalten&amp;quot;: Das Praxisheft der Aktion Mensch f&amp;uuml;r Lehrerinnen und Lehrer (PDF-Dokument)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=213&quot; title=&quot;Wie viel Kompromiss darf es denn sein, Herr Bildungsminister? Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Wie viel Kompromiss darf es denn sein, Herr Bildungsminister? Ein Blogbeitrag von Margit Glasow &amp;uuml;ber den ersten Inklusionskongress in Mecklenburg-Vorpommern&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=382&quot; title=&quot;Inklusion contra gegliedertes Schulsystem? Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Inklusion contra gegliedertes Schulsystem? Ein Blogbeitrag von Margit Glasow &amp;uuml;ber den zweiten Inklusionskongress in Rostock, bei dem das Thema inklusive Bildung diskutiert wurde&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=330&quot; title=&quot;Inklusion - ein Lehrst&amp;uuml;ck. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Inklusion - ein Lehrst&amp;uuml;ck. Ein Blogbeitrag von Raúl Krauthausen mit pers&amp;ouml;nlichen Erfahrungen und &amp;Uuml;berlegungen zur schulischen Inklusion&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=376&quot; title=&quot;&amp;quot;Ich bin ich&amp;quot;. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;&amp;quot;Ich bin ich&amp;quot;. Ein Blogbeitrag von Ulrich Steilen &amp;uuml;ber vorbildliche schulische Inklusion an der privaten Mira Lobe Grundschule&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Margit Glasow)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=562</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=562</guid>			<pubDate>Wed, 15 May 2013 06:50:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Was bedeutet Selbstbestimmt Leben für mich ...</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/Strack_345.jpg&quot; alt=&quot;Petra Strack&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;...&amp;nbsp;bezogen auf Artikel&amp;nbsp;30 der &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Konvention: das Recht auf Teilnahme am kulturellen Leben, Erholung, Freizeit und Sport&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Behindertenrechtskonvention hat bei vielen Menschen gro&amp;szlig;e Hoffnungen auf eine neue &amp;Auml;ra der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung geweckt. Ich selbst war bisher eher skeptisch, was diese doch eher als Absichtsbekundung anmutende Konvention angeht, denn mir schien das &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Level&lt;/span&gt; der wirklichen Umsetzungsverbindlichkeit doch eher gering.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was w&amp;auml;re wenn&amp;nbsp;...&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber dieses Wochenende besch&amp;auml;ftigte ich mich etwas intensiver mit Artikel&amp;nbsp;30, dem Recht auf Teilhabe am kulturellen Leben sowie an Erholung, Freizeit und Sport&amp;nbsp;- und fing an zu tr&amp;auml;umen: Was w&amp;auml;re wenn&amp;nbsp;...&lt;br /&gt;
 &lt;/p&gt;
&lt;ul class=&quot;disc std&quot;&gt;&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;...&amp;nbsp;ich an einem Freitagabend anhand des kompletten Kinoprogramms entscheiden k&amp;ouml;nnte, ob es ein Kinoabend wird, anstatt des auf 4 von 12 stufenlos erreichbare Kinos&amp;auml;le beschr&amp;auml;nkten Programms?&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;...&amp;nbsp;ich bei dem Besuch eines Theaters in einer fremden Stadt nicht vorab aufw&amp;auml;ndig abkl&amp;auml;ren m&amp;uuml;sste, ob es &amp;uuml;berhaupt barrierefrei ist oder mir den verwinkelten Zugang &amp;uuml;ber den Hintereingang ohne Stufen erkl&amp;auml;ren lassen m&amp;uuml;sste?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul class=&quot;disc std&quot;&gt;&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;...&amp;nbsp;ich bei einem Konzert von Katy Perry nicht abgetrennt auf der Rollstuhltrib&amp;uuml;ne im hinteren Bereich sitzen w&amp;uuml;rde, sondern ganz weit vorne, halb zerquetscht von den anderen Fans, mitrocken k&amp;ouml;nnte, ohne dass mich besorgte Sicherheitskr&amp;auml;fte wegzerren wollen?&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;...&amp;nbsp;ich auf einer Kirmes mehr tun k&amp;ouml;nnte als Zuckerwatte essen, z.&amp;nbsp;B. sie nach dem Besuch der Wildwasserbahn wieder von mir geben?&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;...&amp;nbsp;die Deutsche Bahn einsehen w&amp;uuml;rde, dass ein Rollstuhlplatz pro &lt;abbr title=&quot;Intercity Express&quot;&gt;ICE&lt;/abbr&gt; vielleicht doch etwas wenig ist, und ich den Zug um 22:01 nehmen k&amp;ouml;nnte, einer solch nachtschlafenden Uhrzeit, zu der kein Personal am Bonner Hauptbahnhof mehr da ist, um beim Aussteigen den &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Lifter&lt;/span&gt; zu bedienen?&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;...&amp;nbsp;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Airlines&lt;/span&gt; wenigstens mit der Deutschen Bahn gleichziehen und einen Rollstuhlplatz pro Flugzeug h&amp;auml;tten, in dem ich in meinem eigenen Rollstuhl sitzen bleiben kann, anstatt mir 10&amp;nbsp;Stunden Flugzeit mit R&amp;uuml;ckenschmerzen in f&amp;uuml;r einen vom Standard abweichendem K&amp;ouml;rper nicht geeigneten Sitz zu bescheren?&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;...&amp;nbsp;sich Clubs gerne weiter in Kellern befinden k&amp;ouml;nnten, aber einen Aufzug haben w&amp;uuml;rden?&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;...&amp;nbsp;mein Freund mich in ein Restaurant einladen w&amp;uuml;rde, das er aufgrund der Speisen, nicht der Anzahl der Stufen ausgew&amp;auml;hlt hat?&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;...&amp;nbsp;sich mein Geld gleichm&amp;auml;&amp;szlig;ig in alle Schuhgesch&amp;auml;fte ergie&amp;szlig;en w&amp;uuml;rde, nicht nur in die ohne Stufen?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Die Liste w&amp;auml;re ewig weiterzuf&amp;uuml;hren, aber letztlich bin ich wohl doch keine Tr&amp;auml;umerin, denn das Was-w&amp;auml;re-wenn-Spiel langweilte mich ziemlich schnell, und ich fing an, stattdessen zu &amp;uuml;berlegen, welche Punkte auch wirklich realistisch sind und wie man ihre Umsetzung, die ja von der Konvention in Aussicht gestellt wird, m&amp;ouml;glichst gut vorantreiben kann.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
...&amp;nbsp;irgendwelche Vorschl&amp;auml;ge? :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Linktipps:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/in-der-freizeit.php&quot; title=&quot;Zum Handlungsfeld &amp;quot;Inklusion leben: In der Freizeit&amp;quot; der Aktion Mensch&quot;&gt;Das Handlungsfeld &amp;quot;Inklusion leben: In der Freizeit&amp;quot; der Aktion Mensch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=233&quot; title=&quot;Ein unvergesslicher Abend in Hamburg. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Ein unvergesslicher Abend in Hamburg. Ein Blogbeitrag von Anastasia Umrik &amp;uuml;ber Barrieren des Feier-Abends&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=134&quot; title=&quot;Au&amp;szlig;er Rand und Brandschutz. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Au&amp;szlig;er Rand und Brandschutz. Ein Blogbeitrag von Raúl Krauthausen &amp;uuml;ber Sicherheitsbestimmungen contra Kinobesuch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=255&quot; title=&quot;Mehr Kultur! Neue Wege zum barrierefreien Tourismus. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Mehr Kultur! Neue Wege zum barrierefreien Tourismus. Ein Blogbeitrag von Ulrich Steilen &amp;uuml;ber barrierefreie F&amp;uuml;hrungen durch Trier, Erfurt und die Documenta&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=36&quot; title=&quot;Urlaub - alles inklusiv? Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Urlaub - alles inklusiv? Ein Blogbeitrag von Petra Strack &amp;uuml;ber die T&amp;uuml;cken einer Reise mit Rollstuhl&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Petra Strack)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=547</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=547</guid>			<pubDate>Sun, 12 May 2013 07:32:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Was bedeutet Selbstbestimmt Leben für mich ...</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/Kuehne_345.jpg&quot; alt=&quot;Carina K&amp;uuml;hne&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;...&amp;nbsp;bezogen auf Artikel&amp;nbsp;22 und 23 der &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Konvention: das Recht auf Achtung der Privatsph&amp;auml;re, der Wohnung und Familie&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Es ist sch&amp;ouml;n, dass es diesen Protesttag gibt. Da gibt es doch viele Gelegenheiten, darauf aufmerksam zu machen, dass auch Menschen mit &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Handicap&lt;/span&gt; Rechte haben. F&amp;uuml;r mich ist es besonders wichtig, dass ich selbst entscheiden kann, wo und mit wem ich zusammen lebe. Ich muss nicht in einem Heim wohnen, wo man mir sagt, was ich zu tun habe.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein gutes Gef&amp;uuml;hl&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn ich Lust habe, einen Film im Kino anzusehen oder ins Theater zu gehen, habe ich das Recht dazu. Keiner kann sagen: &amp;quot;Die will ich nicht, die ist behindert!&amp;quot; Meine Wohnung ist meine Privatsache. Keiner hat das Recht, sie zu betreten, wenn ich ihn nicht einlade. Das ist ein gutes Gef&amp;uuml;hl.&lt;br /&gt;
Leider lasse ich mich oft von den Leuten ausfragen, aber eigentlich darf keiner irgendwelche privaten Informationen &amp;uuml;ber mich weiter geben. Ich finde es gut, dass man gefragt werden muss, bevor Informationen weitergegeben werden d&amp;uuml;rfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unterst&amp;uuml;tzung, wo es n&amp;ouml;tig ist&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Laut &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Konvention d&amp;uuml;rfen auch Menschen mit Behinderung einen Partner haben, zusammen leben, heiraten und Kinder bekommen. Sie d&amp;uuml;rfen selbst bestimmen, was sie wollen. Leider f&amp;auml;llt es vielen Menschen in unserer Gesellschaft sehr schwer, dies zu akzeptieren. Immer noch herrscht die Meinung vor, dass solche Eltern sich doch gar nicht richtig um ihre Kinder k&amp;uuml;mmern k&amp;ouml;nnen. Viele sind der Meinung, es w&amp;auml;re besser, wenn sie sterilisiert werden und keine Kinder bekommen. Zum Gl&amp;uuml;ck geht das heute nicht mehr. Auch behinderte Menschen k&amp;ouml;nnen ihre Kinder lieb haben. Sie brauchen halt manchmal etwas Hilfe und Unterst&amp;uuml;tzung, und die sollen sie auch bekommen.&lt;br /&gt;
Falls es den Kindern in der Familie nicht gut geht, kann ein Gericht entscheiden, dass sie in eine Pflegefamilie kommen. Das ist aber nicht nur bei Eltern mit &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Handicap&lt;/span&gt; so, sondern auch bei nicht behinderten Eltern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sicherheit und Mut&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich finde es gut, dass mir keiner vorschreiben kann, in welcher Stadt ich wohne, ob ich heirate oder eine Familie gr&amp;uuml;nde. Ich wei&amp;szlig;, dass ich das Recht dazu habe, das zu tun, was ich f&amp;uuml;r richtig halte und selbst entscheiden kann. Das gibt mir Sicherheit und macht mir Mut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Linktipps:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=247&quot; title=&quot;&amp;quot;Ich f&amp;uuml;hle mich besser mit ihm zusammen&amp;quot;. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;&amp;quot;Ich f&amp;uuml;hle mich besser mit ihm zusammen&amp;quot;. Ein Blogbeitrag von Carmen Molitor zum Thema Hochzeit von Menschen mit geistiger Behinderung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=261&quot; title=&quot;Verliebt, verlobt, verheiratet - auch mit Trisomie 21? Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Verliebt, verlobt, verheiratet - auch mit Trisomie 21? Ein Blogbeitrag von Carina K&amp;uuml;hne &amp;uuml;ber das Thema Heirat von Menschen mit Down-Syndrom&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=353&quot; title=&quot;Behindert und Baby? Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Behindert und Baby? Ein Blogbeitrag von Marie Gronwald &amp;uuml;ber die Vereinbarkeit von Behinderung und Kinderwunsch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=538&quot; title=&quot;&amp;quot;In einem Heim w&amp;auml;re mein Leben nicht lebenswert ...&amp;quot; Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;&amp;quot;In einem Heim w&amp;auml;re mein Leben nicht lebenswert ...&amp;quot; Ein Blogbeitrag von Margit Glasow &amp;uuml;ber selbstbestimmtes Leben und Wohnen mit Pers&amp;ouml;nlichem Budget&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Carina Kühne)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=546</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=546</guid>			<pubDate>Sat, 11 May 2013 06:43:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Chill out! - Zwei Daumen hoch</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/Trier_345.jpg&quot; alt=&quot;Drei Menschen schunkeln gemeinsam zu Musik: In der Mitte eine junge Frau, links und rechts von ihr zwei junge M&amp;auml;nner mit Behinderung.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele Menschen mit und ohne Behinderung kamen am Abend des 5.&amp;nbsp;Mai zur &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Chill-Out-Party&lt;/span&gt; im Brunnenhof in Trier zusammen, um den Ausklang des Aktionstages zu feiern oder einfach, um die Musik zu genie&amp;szlig;en und zu &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;chillen&lt;/span&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;W&amp;auml;hrend den Vorplatz der &lt;a href=&quot;http://www.welterbe-trier.de/index.php?id=217&quot; title=&quot;Mehr Infos zur Porta Nigra&quot;&gt;Porta Nigra&lt;/a&gt;, dem Wahrzeichen von Trier, Hunderte kleine rote Karl-Marx-Gartenzwergfiguren dekorieren&amp;nbsp;- eine Installation des Aktionsk&amp;uuml;nstlers &lt;a href=&quot;http://www.ottmarhoerl.de/&quot; title=&quot;Zur Homepage von Ottmar H&amp;ouml;rl&quot;&gt;Ottmar H&amp;ouml;rl&lt;/a&gt;, versammelten sich bei strahlend blauem Himmel im Brunnenhof, dem Innenhof des &lt;a href=&quot;http://www.museum-trier.de/&quot; title=&quot;Zur Webseite des Stadtmuseums Simeonstift&quot;&gt;Stadtmuseum Simeonstift&lt;/a&gt;, rund 50&amp;nbsp;Menschen, um den Ausklang des 5.&amp;nbsp;Mai zu feiern.&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r Stimmung sorgte die akustische &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;unplugged-Band&lt;/span&gt; &amp;quot;Casamento&amp;quot;. Sie spielte bekannte Rock- und &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Popsongs&lt;/span&gt;: von &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Oasis&lt;/span&gt; &amp;quot;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Wonderwall&lt;/span&gt;&amp;quot;, &amp;uuml;ber &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Alanis Morisette&lt;/span&gt; &amp;quot;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Ironic&lt;/span&gt;&amp;quot;&amp;nbsp;- bis hin zu Schlagern von Udo Lindenberg. Und selbst wenn Casamento im strengen Sinne keine inklusive Band ist, so ist ihr Gitarrist doch Linksh&amp;auml;nder, gibt die Band alles, um das Publikum mit guter Laune anzustecken.&lt;br /&gt;
Und es funktioniert. Bald singen einige mit, schunkeln oder springen zu den B&amp;auml;ssen der Musik hoch. Alex, 21, aus Fell, einem kleinen Weinort an der Mosel, etwa, m&amp;ouml;chte &lt;span xml:lang=&quot;fr&quot; lang=&quot;fr&quot;&gt;partout&lt;/span&gt; nicht gest&amp;ouml;rt werden. Konzentriert auf das Geschehen auf der B&amp;uuml;hne, hebt er auf die Frage nach dem &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Event&lt;/span&gt; schlicht zwei Daumen nach oben. Lena, 22, und Yvonne, 23, finden den Brunnenhof einfach klasse und genie&amp;szlig;en das fr&amp;uuml;he Sommerwetter wie die Musik. Und auch Alma, 24, deren Mutter von der Veranstaltung im Trierer Volksfreund gelesen hatte, ist begeistert. Regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig besucht die junge Frau, die neben einer &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Parese#Tetraparese&quot; title=&quot;Mehr &amp;uuml;ber Tetraparese bei Wikipedia&quot;&gt;Tetraparese&lt;/a&gt; eine &lt;a href=&quot;http://www.myhandicap.de/spastische-laehmung.html&quot; title=&quot;Infos &amp;uuml;ber spastische L&amp;auml;hmung bei MyHandicap&quot;&gt;spastische L&amp;auml;hmung&lt;/a&gt; hat und im Rollstuhl sitzt, Veranstaltungen der &lt;a href=&quot;http://www.lebenshilfe-trier.de&quot; title=&quot;Zur Webseite der Lebenshilfe Trier&quot;&gt;Lebenshilfe Trier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bandbreite des politischen Spektrums&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese hat den &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Event&lt;/span&gt; unter dem Motto &amp;quot;1&amp;nbsp;Stunde f&amp;uuml;r die Lebenshilfe Trier. Kleine Aktionen, die Gro&amp;szlig;es bewegen&amp;quot; organisiert. Und wer sich durch Marx-Skulpturen oder den Ruf eines katholischen Bistums irritiert f&amp;uuml;hlt, hat sich get&amp;auml;uscht. Denn der Verein des Landkreises Trier-Saarburg versammelt die gesamte Bandbreite des politischen Spektrums. Neben der Vorsitzenden der Partei die Linke, &lt;a href=&quot;http://www.katrinwerner.de/&quot; title=&quot;Zur Homepage von Katrin Werner&quot;&gt;Katrin Werner&lt;/a&gt;, steht der CDU-Fraktionsvorsitzende &lt;a href=&quot;http://www.cdutrier.de/stadtratsfraktion/cdu-stadtratsfraktion&quot; title=&quot;Mehr &amp;uuml;ber Ulrich Dempfle&quot;&gt;Dr. Ulrich Dempfle&lt;/a&gt;, der am n&amp;auml;chsten Tag einen Vortrag &amp;uuml;ber Vorsorge-Vollmachten halten wird. Und obwohl in Trier nat&amp;uuml;rlich von je her der Gro&amp;szlig;teil der Menschen und auch des regionalen Lebenshilfe-Verbands Katholiken sind, so begreift man sich gerade hier als &amp;uuml;berkonfessionell. &amp;quot;Wir sind bunt. Ein Abbild der Gesellschaft&amp;quot; sagt Martin Rieger, Vorstand der Lebenshilfe Trier e.V.&lt;br /&gt;
So bedarf es an diesem lauen Mai-Abend noch nicht einmal der Lippenbekenntnisse zur &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/was-ist-inklusion.php&quot; title=&quot;Was ist Inklusion? Zur Aktion Mensch-Webseite&quot;&gt;Inklusion&lt;/a&gt;. Wer sehen will, wie diese aussieht, werfe einfach einen Blick in den Brunnenhof. Barrieren scheinen f&amp;uuml;r kurze Zeit abgebaut. Vor der B&amp;uuml;hne haben sich drei Menschen zusammengetan und schunkeln zur Musik. Einige h&amp;auml;lt es auf den Bierb&amp;auml;nken, andere nutzen die Gelegenheit zum Plausch. Andere haben die Augen geschlossen und scheinen weit weg zu sein und zu tr&amp;auml;umen. Vom Sommerurlaub oder einer Gesellschaft ohne H&amp;uuml;rden, in der das Anderssein normal ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Linktipps:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.lebenshilfe-trier.de/1stunde.html&quot; title=&quot;Zur Aktion &amp;quot;1 Stunde f&amp;uuml;r die Lebenshilfe Trier&amp;quot;&quot;&gt;Die Aktion &amp;quot;1 Stunde f&amp;uuml;r die Lebenshilfe Trier. Kleine Aktionen, die Gro&amp;szlig;es bewegen&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=543&quot; title=&quot;Botschaften und Partystimmung. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Botschaften und Partystimmung. Ein Bericht im Blog von Stefanie Wulff &amp;uuml;ber den Aktionstag zum 5. Mai in Oberhausen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=540&quot; title=&quot;Mehr Selbstbestimmung, mehr Rechte. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Mehr Selbstbestimmung, mehr Rechte. Ein Blogbeitrag von Wiebke Sch&amp;ouml;nherr &amp;uuml;ber die Demonstration am 4. Mai 2013 in Berlin f&amp;uuml;r mehr Selbstbestimmung f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=545&quot; title=&quot;Beton in den K&amp;ouml;pfen. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Beton in den K&amp;ouml;pfen. Ein Blogbeitrag von Katja Hanke &amp;uuml;ber die Verleihung des Negativpreis &amp;quot;Betonkopf&amp;quot; f&amp;uuml;r mangelnde Barrierefreiheit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/aktionstag.php?et_cid=6&amp;et_lid=12519&amp;et_sub=menuepunkte---inklusions-kampagne&quot; title=&quot;Mehr Infos zum Aktionstag am 5. Mai&quot;&gt;Mehr Infos zum Europ&amp;auml;ischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2013&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Anina Valle Thiele)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=544</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=544</guid>			<pubDate>Fri, 10 May 2013 06:19:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Beton in den Köpfen</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/Betonkopf_345.jpg&quot; alt=&quot;Der Preis: ein Betonkopf&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie jedes Jahr zum Aktionstag im Mai verlieh der Allgemeine Behindertenverband Land Brandenburg e.V. (&lt;abbr title=&quot;Allgemeiner Behindertenverband Land Brandenburg&quot;&gt;ABB&lt;/abbr&gt;) den Negativpreis &amp;quot;Betonkopf&amp;quot;&amp;nbsp;- dieses Mal im barrierefreien Kino Thalia in Potsdam.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sonnenschein f&amp;auml;llt durch das Glasdach des &lt;span xml:lang=&quot;fr&quot; lang=&quot;fr&quot;&gt;Foyers&lt;/span&gt;, an der Bar gibt es Kaffee, Tee und Brause, dazu Kuchen und Br&amp;ouml;tchen. Ungef&amp;auml;hr 20&amp;nbsp;Leute sind an diesem sch&amp;ouml;nen Freitagmorgen zum Aktionstag gekommen, mit und ohne Rollstuhl. Sie begr&amp;uuml;&amp;szlig;en sich, tauschen Neuigkeiten aus. Nach der Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung und einer kurzen Bilanz anl&amp;auml;sslich des Aktionstages werden die Betonkopf-Kandidaten vorgestellt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;18 St&amp;uuml;ck sind es dieses Jahr&amp;nbsp;- wie immer vorgeschlagen von Menschen, denen Verst&amp;ouml;&amp;szlig;e gegen geltendes Recht aufgefallen sind, Verst&amp;ouml;&amp;szlig;e, die den Lebensalltag von Menschen mit Behinderung beeintr&amp;auml;chtigen. Der &lt;a href=&quot;http://www.abbev.de&quot; title=&quot;Zur Webseite des Allgemeinen Behindertenverbands Land Brandenburg&quot;&gt;Allgemeine Behindertenverband&lt;/a&gt; verleiht den Negativpreis zum zehnten Mal. F&amp;uuml;r den Verband, der sich erst in der Nachwende-Zeit gr&amp;uuml;nden konnte, hat es Tradition, dort nachzuhaken, wo etwas nicht funktioniert. &amp;quot;Wir wollten schon immer falsche Entscheidungen sichtbar machen&amp;quot;, sagt Andrea Peisker, Vorsitzende des &lt;abbr title=&quot;Allgemeiner Behindertenverband Land Brandenburg&quot;&gt;ABB&lt;/abbr&gt;, sp&amp;auml;ter. Irgendwann m&amp;uuml;sse der Beton doch aus den K&amp;ouml;pfen der Menschen verschwinden. Bei manchen sitzt der aber fest. Deshalb: Betonkopf. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nicht barrierefreier Plenarsaal in Potsdam&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie jedes Jahr hat der Verband allen Nominierten einen Brief geschickt und nachgefragt. Einige Probleme l&amp;ouml;sten sich schnell, andere wurden gr&amp;uuml;ndlich mit einem Anwalt untersucht. Mit den meisten fand der Verband einen Kompromiss, zum Beispiel mit einigen Schulen und Kitas, die nachtr&amp;auml;glich etwas an den Geb&amp;auml;uden &amp;auml;nderten, um sie doch barrierefrei zu machen. Manche reagierten gar nicht&amp;nbsp;- wie die &lt;a href=&quot;http://www.aok.de/nordost/index.php&quot; title=&quot;Zur Homepage der AOK Nordost&quot;&gt;&lt;abbr title=&quot;Allgemeine Ortskrankenkasse&quot;&gt;AOK&lt;/abbr&gt; Nordost&lt;/a&gt;, die Patienten mit Pflegestufe keine Versichertenkarte mit Bild ausstellt. Ein klassischer Betonkopf. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gewonnen haben dieses Jahr aber die &lt;a href=&quot;http://www.landtag.brandenburg.de/de/parlament/verwaltung/397162&quot; title=&quot;Zum Web-Auftritt der Verwaltung des Landtages Brandenburg&quot;&gt;Verwaltung des Landtages Brandenburg&lt;/a&gt; und das &lt;a href=&quot;http://www.mdf.brandenburg.de/&quot; title=&quot;Die Webseite des Brandenburger Ministeriums der Finanzen&quot;&gt;Ministerium der Finanzen&lt;/a&gt;. Sie bekommen den Preis f&amp;uuml;r den nicht barrierefreien neuen Plenarsaal &lt;a href=&quot;http://www.landtag.brandenburg.de/de/aktuelles/landtagsneubau/510287&quot; title=&quot;Zur offiziellen Webseite &amp;uuml;ber den Landtagsneubau in Potsdam&quot;&gt;im zuk&amp;uuml;nftigen Landtagsgeb&amp;auml;ude in Potsdam&lt;/a&gt;. Der stellvertretende Vorsitzende des &lt;abbr title=&quot;Allgemeiner Behindertenverband Land Brandenburg&quot;&gt;ABB&lt;/abbr&gt;, Karl-Heinz Lehmann, erkl&amp;auml;rt warum: Der Landtag wurde v&amp;ouml;llig neu gebaut, und zwar in Gestalt des alten Stadtschlosses. Der Plenarsaal befindet sich an der Stelle des fr&amp;uuml;heren Gartensaals. Beim Bau hat man sich nach einigen Vorgaben gerichtet, zum Beispiel die Neigung des Saales und die Anordnung sowie Anzahl der Sitze. Die f&amp;uuml;r &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/barrierefreiheit.php&quot; title=&quot;Zum Handlungsfeld Barrierefreiheit der Aktion Mensch&quot;&gt;Barrierefreiheit&lt;/a&gt; standen da hinten an. Es gibt zwar einen barrierefreien Ring oberhalb der Sitze und nach unten zu den meisten Sitzen, zum Rednerpult f&amp;uuml;hrt aber eine Rampe mit einer Neigung von 8&amp;nbsp;%. Au&amp;szlig;erdem fehlen die Kanten an der Rampe, so dass ein Rollstuhl leicht abrutschen kann. Kein Rollstuhlfahrer kann das allein bew&amp;auml;ltigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;Ein fatales politisches Signal&amp;quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Neubau, das &amp;quot;Herz der m&amp;auml;rkischen Demokratie&amp;quot;, sei &amp;quot;ein fatales politisches Signal&amp;quot;, so Lehmann. Andere Bundesl&amp;auml;nder investierten Millionensummen, um ihre Landtagsgeb&amp;auml;ude barrierefrei umzubauen. &amp;quot;Und Brandenburg baut ein v&amp;ouml;llig neues, in dem ein rollstuhlfahrender Abgeordneter das Rednerpult nur mit einem Helfer erreichen wird&amp;quot;, sagt er. Also: ein echter Betonkopf. Hinzu kommt, dass das Ministerium kein Einsehen hat. Lehmann liest einige Zitate aus dem Antwortschreiben des &lt;a href=&quot;http://www.mdf.brandenburg.de/cms/detail.php/lbm1.c.324245.de&quot; title=&quot;Zur Webseite von Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov&quot;&gt;Finanzministers&lt;/a&gt; vor: Der betont, dass nur ein &amp;ouml;ffentlich zug&amp;auml;ngliches Geb&amp;auml;ude barrierefrei sein m&amp;uuml;sse. F&amp;uuml;r ihn z&amp;auml;hlt ein Landtag nicht dazu. Im Publikum raunt es. &amp;quot;Das kann doch nicht wahr sein&amp;quot;, sagt ein Mann. &amp;quot;Unglaublich&amp;quot;, meint eine Frau im Rollstuhl.&lt;br /&gt;
Wie fast alle Preistr&amp;auml;ger wird wohl auch das Ministerium den Preis nicht abholen. Das sei erst ein einziges Mal passiert, erz&amp;auml;hlt Vorsitzende Peisker. &amp;quot;Der Betonkopf l&amp;ouml;st aber schon Reaktionen aus&amp;quot;, sagt sie. Manche Nominierte beheben das Problem auch noch zwei Tage vor der Verleihung. Darum beschlie&amp;szlig;t der Vorstand immer kurzfristig, wer den Betonkopf erh&amp;auml;lt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Verleihung findet jedes Jahr an einem anderen barrierefreien Ort statt. &amp;quot;Wir wollen, dass unsere Mitglieder immer neue barrierefreie Orte kennenlernen&amp;quot;, sagt Peisker. Und da man dieses Jahr in einem Kino ist, wird nach dem Mittagsimbiss ein Film gezeigt: &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=148&quot; title=&quot;Ziemlich beste Assistenten. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Ziemlich beste Freunde&lt;/a&gt;&amp;quot;. Nach so viel harter Realit&amp;auml;t kann die Seele eine nette Geschichte &amp;uuml;ber das fr&amp;ouml;hliche Miteinander auch gebrauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Linktipps:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.betonkopf-brandenburg.de/&quot; title=&quot;Zum Internetauftritt des Negativpreises &amp;quot;Betonkopf&amp;quot;&quot;&gt;Mehr Infos zum Negativpreis &amp;quot;Betonkopf&amp;quot; des Allgemeinen Behindertenverbandes Land Brandenburg e.V.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=543&quot; title=&quot;Botschaften und Partystimmung. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Botschaften und Partystimmung. Ein Bericht im Blog von Stefanie Wulff &amp;uuml;ber den Aktionstag zum 5. Mai in Oberhausen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=540&quot; title=&quot;Mehr Selbstbestimmung, mehr Rechte. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Mehr Selbstbestimmung, mehr Rechte. Ein Blogbeitrag von Wiebke Sch&amp;ouml;nherr &amp;uuml;ber die Demonstration am 4. Mai 2013 in Berlin f&amp;uuml;r mehr Selbstbestimmung f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/aktionstag.php?et_cid=6&amp;et_lid=12519&amp;et_sub=menuepunkte---inklusions-kampagne&quot; title=&quot;Mehr Infos zum Aktionstag am 5. Mai&quot;&gt;Mehr Infos zum Europ&amp;auml;ischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2013&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Katja Hanke)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=545</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=545</guid>			<pubDate>Thu, 09 May 2013 06:59:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Botschaften und Partystimmung</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/Oberhausen_345.jpg&quot; alt=&quot;Menschen mit und ohne Behinderung demonstrieren in Oberhausen.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Pfeifen und Trommeln, mit Sambakl&amp;auml;ngen und bunten Farbtupfern, mit klaren Botschaften und ausgelassener Partystimmung machten Menschen mit Behinderung und ihre Freunde in Oberhausen am 5.&amp;nbsp;Mai auf ihre Forderung nach Gleichberechtigung und Teilhabe aufmerksam.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum ersten Mal hatte die Ruhrgebietsstadt am Sonntag als eine von rund 550&amp;nbsp;Kommunen mitgemacht beim Europ&amp;auml;ischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, und die Premiere war ein voller Erfolg. Ein breites B&amp;uuml;ndnis verschiedener Verb&amp;auml;nde und Organisationen hatte zusammen mit der Stadt den &lt;a href=&quot;http://www.oberhausen.de/7A268E1DF5CF4A93AE9C6C8E2359AD4A.php&quot; title=&quot;Zum Aufruf f&amp;uuml;r den Aktionstag in Oberhausen&quot;&gt;Aktionstag auf dem Friedensplatz&lt;/a&gt; organisiert. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sternmarsch und Stadtfest&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zu hohe B&amp;uuml;rgersteige, zu wenig geeignete Wohnungen, zu wenig Jobs jenseits der Werkstatt, zu viele Veranstaltungen ohne Geb&amp;auml;rdensprachdolmetscher&amp;nbsp;... Auch in der Stadt Oberhausen verhindern noch viele Barrieren die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft. Mit einem Sternmarsch aus drei Richtungen zum Friedenplatz machten hunderte Teilnehmer darauf aufmerksam, dass sie selbst &amp;uuml;ber ihr Leben entscheiden wollten. Das strahlende Fr&amp;uuml;hlingswetter und ein Stadtfest in der Innenstadt hatte am Sonntag sowieso viele Oberhausener auf die Stra&amp;szlig;e gelockt, deren Blicke die Demonstranten mit Trillerpfeifen, Megaphonen, Sambatrommeln und bunten Theaterkost&amp;uuml;men&amp;nbsp;- Mitglieder der &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/blindflug-stuecke-sind-heiss-begehrt-id7792263.html&quot; title=&quot;Mehr &amp;uuml;ber die integrative Theatergruppe &amp;quot;Blindflug&amp;quot;&quot;&gt;integrativen Theatergruppe &amp;quot;Blindflug&amp;quot;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;- unausweichlich auf sich zogen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;Wir sind alle Menschen!&amp;quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dichtes Gedr&amp;auml;nge herrschte, als die Demonstranten schlie&amp;szlig;lich an der Hauptb&amp;uuml;hne des Aktionstages ankamen. Andreas Stahl vom &lt;a href=&quot;http://www.oberhausen.de/chancengleichheit.php&quot; title=&quot;Zur Webseite des B&amp;uuml;ros f&amp;uuml;r Chancengleichheit&quot;&gt;B&amp;uuml;ro f&amp;uuml;r Chancengleichheit&lt;/a&gt; in Oberhausen begr&amp;uuml;&amp;szlig;te sie und sammelte Stimmen ein, was die Teilnehmer mit ihrem Protestmarsch erreichen wollten: &amp;quot;Mehr Gleichberechtigung!&amp;quot; &amp;quot;Respekt vor allen haben!&amp;quot; &amp;quot;Keine Unterschiede machen&amp;nbsp;- wir sind alle Menschen!&amp;quot; &amp;quot;Wir sind eine Familie!&amp;quot;, sagten sie.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dieser Tag ist wichtig, um Menschen ohne Behinderung klar zu machen, dass wir da sind&amp;quot;, meinte der &lt;a href=&quot;http://www.lbb.nrw.de&quot; title=&quot;Zur Homepage des Landesbehindertenbeauftragten von NRW&quot;&gt;Landesbehindertenbeauftragte von NRW&lt;/a&gt;, Norbert Killewald, der die G&amp;auml;ste ebenfalls begr&amp;uuml;&amp;szlig;te. &amp;quot;Laut werden und sagen, was Sache ist&amp;quot;, wollten Menschen mit Behinderung am 5.&amp;nbsp;Mai. Auf Barrieren, so der Behindertenbeauftragte, sto&amp;szlig;en auch Menschen ohne Behinderung. Wo ein Rollstuhlfahrer nicht weiterkommt, haben beispielsweise auch Eltern mit Kinderwagen oder Menschen mit Rollatoren keine Chance. Der Stadt Oberhausen riet er, Krisen in der Stadtentwicklung in Chancen umzuwandeln. Bei Planungen, auch beim Umbau von Leerst&amp;auml;nden in der Innenstadt, sollte man von Anfang an die &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/barrierefreiheit/barrierefreie-stadtplanung.php&quot; title=&quot;Mehr Infos &amp;uuml;ber barrierefreie Stadtplanung bei der Aktion Mensch&quot;&gt;Barrierefreiheit bedenken&lt;/a&gt; und so die Wohnungen f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderung, aber auch f&amp;uuml;r &amp;Auml;ltere oder Eltern mit kleinen Kindern attraktiv machen.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eine Mischung, die ankam&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rund um das Programm auf der B&amp;uuml;hne boten zahlreiche Infost&amp;auml;nde die Gelegenheit zum Gespr&amp;auml;ch und zu Mitmachaktionen. So veranstaltete der Reha-Treff einen Rollstuhl&lt;span xml:lang=&quot;fr&quot; lang=&quot;fr&quot;&gt;parcours&lt;/span&gt;, der &lt;a href=&quot;http://www.bsvo.de&quot; title=&quot;Zur Webseite des Blinden- und Sehbehindertenvereins Oberhausen&quot;&gt;Blinden- und Sehbehindertenverein&lt;/a&gt; bot Simulationen von Sehbeeintr&amp;auml;chtigungen an und das B&amp;uuml;ro f&amp;uuml;r Chancengleichheit der Stadt veranstaltete einen Mal- und Bastelwettbewerb zum Thema &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/was-ist-inklusion.php&quot; title=&quot;Was ist Inklusion? Zur Aktion Mensch-Webseite&quot;&gt;Inklusion&lt;/a&gt;. Dazu gab es viel Musik, Tanz und Theater von Menschen mit und ohne Behinderung auf der B&amp;uuml;hne, und das &lt;a href=&quot;http://www.caritas-oberhausen.de/sie-suchen-hilfe/menschen-mit-behinderung/bistro-jederman/&quot; title=&quot;Zum Webauftritt des &amp;quot;Bistro Jederman&amp;quot;&quot;&gt;&amp;quot;Bistro Jederman&amp;quot;&lt;/a&gt; der Caritas sorgte f&amp;uuml;r Speisen und Getr&amp;auml;nke. Eine Mischung, die gut ankam&amp;nbsp;- weshalb man nur hoffen kann: Fortsetzung folgt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Linktipps:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.oberhausen.de/inklusion.php&quot; title=&quot;Infos zum Aktionstag am 5. Mai in Oberhausen&quot;&gt;&amp;quot;Ich bin entscheidend!&amp;quot; - Infos zum Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai in Oberhausen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=542&quot; title=&quot;Sinnesparcours zum 5. Mai in Frankfurt. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Sinnesparcours zum 5. Mai in Frankfurt. Ein Blogbeitrag von Eva Keller &amp;uuml;ber Selbsterfahrungen beim Aktionstag am 5. Mai&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=540&quot; title=&quot;Mehr Selbstbestimmung, mehr Rechte. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Mehr Selbstbestimmung, mehr Rechte. Ein Blogbeitrag von Wiebke Sch&amp;ouml;nherr &amp;uuml;ber die Demonstration am 4. Mai 2013 in Berlin f&amp;uuml;r mehr Selbstbestimmung f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/aktionstag.php?et_cid=6&amp;et_lid=12519&amp;et_sub=menuepunkte---inklusions-kampagne&quot; title=&quot;Mehr Infos zum 5. Mai&quot;&gt;Mehr Infos zum Europ&amp;auml;ischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2013&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/490x/projektblog/Oberhausen_b.jpg&quot; alt=&quot;Menschen mit und ohne Behinderung stehen verkleidet auf einer B&amp;uuml;hne.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/490x/projektblog/Oberhausen_a.jpg&quot; alt=&quot;Menschen mit und ohne Behinderung demonstrieren in Oberhausen.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Stefanie Wulff)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=543</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=543</guid>			<pubDate>Wed, 08 May 2013 06:12:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Sinnesparcours zum 5. Mai in Frankfurt</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/Sinnesparcours_345.jpg&quot; alt=&quot;Eva Keller f&amp;uuml;hrt zusammen mit einer weiteren Frau ihre Tochter, die mit Blindenstock an einem Parcours teilnimmt.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rolli-Fahren kann Spa&amp;szlig; machen&amp;nbsp;- wenn man geschickt genug ist, die orange-wei&amp;szlig;en-H&amp;uuml;tchen in rasantem Slalom zu umkreisen. Rolli-Fahren kann t&amp;uuml;ckisch sein&amp;nbsp;- wenn man zu viel Schwung nimmt, um die Bordsteinkante zu nehmen. Rolli-Fahren kann gef&amp;auml;hrlich werden&amp;nbsp;- wenn meine Tochter unbedingt schieben will, ohne R&amp;uuml;cksicht auf meine Finger an den R&amp;auml;dern und auf den Stra&amp;szlig;enverkehr zu nehmen. Diese und noch ein paar Erfahrungen mehr habe ich heute auf dem Sinnes&lt;span xml:lang=&quot;fr&quot; lang=&quot;fr&quot;&gt;parcours&lt;/span&gt; gesammelt, den der Verein &amp;quot;Kinder im Zentrum&amp;quot; (&lt;abbr title=&quot;Kinder im Zentrum&quot;&gt;KIZ&lt;/abbr&gt;) im Frankfurter Stadtteil Gallus anl&amp;auml;sslich des Aktionstags &amp;quot;5.&amp;nbsp;Mai&amp;quot; aufgebaut hatte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bewegung, H&amp;ouml;ren, Sehen: Das waren die Themen, zu denen es Aufgaben zu l&amp;ouml;sen gab&amp;nbsp;- wie die Simulation einer Querschnittsl&amp;auml;hmung, durch die ich kurzzeitig auf den Rollstuhl angewiesen war. Eine andere war, einem Gespr&amp;auml;ch zu folgen, nachdem ich einen H&amp;ouml;rschutz aufgesetzt hatte. Oder, auf diese Weise abgeschirmt von allen Ger&amp;auml;uschen, sich mit dem Gegen&amp;uuml;ber ersatzweise per Gestik und Mimik zu verst&amp;auml;ndigen.&lt;br /&gt;
Um sich in Menschen zu versetzen, denen allt&amp;auml;gliche Handgriffe schwer fallen, lagen auf einem Tisch Handschuhe und diverse Utensilien aus: Bonbons, die ausgepackt werden mussten, ein Fahrradschloss, das ge&amp;ouml;ffnet, und eine Schraube, die festgezogen werden musste. Daneben liegen Informationen aus, &amp;uuml;ber die Gr&amp;uuml;nde f&amp;uuml;r H&amp;ouml;r- und Sehbehinderungen und k&amp;ouml;rperliche Beeintr&amp;auml;chtigungen sowie &amp;uuml;ber die Zahl der Menschen, die damit leben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sprechende Waage und Streifenschreiber&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Andererseits gab es f&amp;uuml;r Passanten und Besucher auch einige Hilfsmittel zu bestaunen, die zum Beispiel Menschen mit Sehbehinderung das Leben erleichtern oder einfach sch&amp;ouml;ner machen: eine sprechende Waage; ein Blumenkalender mit gepr&amp;auml;gten Bildern, ein Wahlzettel in Blindenschrift. Der Streifenschreiber, eine Art Blindenschrift-Schreibmaschine, mit der man rasche Notizen machen kann. Und nat&amp;uuml;rlich: der Blindenstock.&lt;br /&gt;
Ein zweiter Rundgang &amp;uuml;ber das Gel&amp;auml;nde, Augenbinde auf, Stock in der rechten, Tochter an der linken Hand&amp;nbsp;- die sich diesmal als umsichtige Helferin erweist. Zieht mich zur Seite, als mir jemand entgegen kommt; erkl&amp;auml;rt, dass das scheppernde Etwas, das der Stock ber&amp;uuml;hrt, ein Fu&amp;szlig;g&amp;auml;ngerschild ist; weist mich darauf hin, dass wir nun am Kaffee- und Kuchenstand angekommen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Behinderung ist kein Kinderspiel&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein guter Ort, um mit Frauen und M&amp;auml;nnern ins Gespr&amp;auml;ch zu kommen, die nicht f&amp;uuml;r ein paar Minuten mit Blindenstock oder Rollstuhl unterwegs sind. F&amp;uuml;r die Behinderung kein Spiel ist; ein Spiel, auf das sich &amp;uuml;brigens vor allem die Kinder an diesem sonnigen Nachmittag ganz unbefangen einlassen. Sondern die erz&amp;auml;hlen k&amp;ouml;nnen, welche H&amp;uuml;rden sie t&amp;auml;glich noch nehmen in unserer Stadt. Und wie manchmal f&amp;uuml;r den einen zum Nachteil ist, was dem anderen nutzt: Der Rollstuhlfahrer freut sich &amp;uuml;ber abgesenkte Bordsteinkanten&amp;nbsp;- der Blinde aber vermisst dann die Kante als Zeichen, dass er gleich auf der Stra&amp;szlig;e steht. Auch diese Erfahrung habe ich heute &amp;uuml;brigens gemacht&amp;nbsp;- zum Gl&amp;uuml;ck an einer ruhigen Stra&amp;szlig;e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Linktipps:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.kiz-gallus.de&quot; title=&quot;Zur Homepage des Vereins KIZ&quot;&gt;Der Verein &amp;quot;Kinder im Zentrum&amp;quot; (&lt;abbr title=&quot;Kinder im Zentrum&quot;&gt;KIZ&lt;/abbr&gt;)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.kiz-gallus.de/2013/04/09/veranstaltungsreihe-inklusion-betrifft-alle&quot; title=&quot;Mehr Infos zur Veranstaltungsreihe &amp;quot;Inklusion betrifft alle&amp;quot;&quot;&gt;Die Veranstaltungsreihe &amp;quot;Inklusion betrifft alle&amp;quot; des KIZ &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.bsbh.org&quot; title=&quot;Zur Webseite des BSBH&quot;&gt;Der Blinden- und Sehbehindertenbund in Hessen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/aktionstag.php?et_cid=6&amp;et_lid=12519&amp;et_sub=menuepunkte---inklusions-kampagne&quot; title=&quot;Mehr Infos zum 5. Mai&quot;&gt;Mehr Infos zum Europ&amp;auml;ischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2013&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/490x/projektblog/Sinnesparcours_1.jpg&quot; alt=&quot;Eva Keller schiebt ihre Tochter im Rollstuhl &amp;uuml;ber die Stra&amp;szlig;e.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/490x/projektblog/Sinnesparcours_3.jpg&quot; alt=&quot;Eva Keller und ihre Tochter stehen an einem Informationstisch.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Eva Keller)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=542</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=542</guid>			<pubDate>Tue, 07 May 2013 06:45:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Vom Wert einer Podiumsdiskussion mit &quot;Experten&quot;</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/Rostock_345.jpg&quot; alt=&quot;Vertreter der Parteien sitzen an einem Tisch und diskutieren.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rostocker begehen den Europ&amp;auml;ischen Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung mit einem &amp;ouml;ffentlichen politischen Diskussionsforum unter dem Motto &amp;quot;MEINE STIMME Z&amp;Auml;HLT&amp;nbsp;- Wie halten es die Parteien mit Beteiligung, Teilhabe und Inklusion?&amp;quot; Doch die Podiumsdiskussion erinnerte eher an einen politischen Wahlkampf als an einen kreativen Meinungsstreit zwischen den Parteien &amp;uuml;ber Inhalte der Behindertenpolitik.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Podiumsdiskussion ist laut Duden eine Diskussion von Experten (auf einem Podium) vor Zuh&amp;ouml;rern, Rundfunkh&amp;ouml;rern, Fernsehzuschauern. Es geht gew&amp;ouml;hnlicherweise darum, dass die Experten ihre Auffassungen darlegen und streitbar vergleichen und gemeinsam einen Mehrwert f&amp;uuml;r die Zuh&amp;ouml;rer erzeugen. Am 3.&amp;nbsp;Mai fand eben eine solche Diskussion im Rostocker Rathaus anl&amp;auml;sslich des &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/aktionstag.php?et_cid=6&amp;et_lid=12519&amp;et_sub=menuepunkte---inklusions-kampagne&quot; title=&quot;Mehr Infos zum Aktionstag am 5. Mai&quot;&gt;Europ&amp;auml;ischen Aktionstages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung&lt;/a&gt; statt. Veranstalter war die &lt;a href=&quot;http://www.lagsb-mv.de&quot; title=&quot;Zur Webseite der SELBSTHILFE Mecklenburg-Vorpommern&quot;&gt;SELBSTHILFE Mecklenburg-Vorpommern e.&amp;nbsp;V.&lt;/a&gt; Auf dem Podium sa&amp;szlig;en Vertreter aller politischer Parteien&amp;nbsp;- au&amp;szlig;er der &lt;abbr title=&quot;Christlich Demokratische Union&quot;&gt;CDU&lt;/abbr&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;Oft nur kleine Schritte m&amp;ouml;glich&amp;quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zun&amp;auml;chst gaben alle Beteiligten ein pers&amp;ouml;nliches Statement dar&amp;uuml;ber ab, warum &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/was-ist-inklusion.php&quot; title=&quot;Was ist Inklusion? Zur Aktion Mensch-Webseite&quot;&gt;Inklusion&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/un-konvention/behinderung.php&quot; title=&quot;Mehr &amp;uuml;ber Behinderung und Teilhabe bei der Aktion Mensch&quot;&gt;Teilhabe&lt;/a&gt; behinderter Menschen so wichtig seien und was alles getan werde, um sie in die Tat umzusetzen. So betonte &lt;a href=&quot;http://www.bockhahn.de&quot; title=&quot;Zur Webseite von Steffen Bockhahn&quot;&gt;Steffen Bockhahn&lt;/a&gt; von den Linken, Direktkandidat f&amp;uuml;r die Bundestagswahl 2013, dass er durch die Besch&amp;auml;ftigung mit Fragen der Inklusion und Teilhabe ganz viel gelernt habe. Dabei erinnerte er unter anderem an die fraktions&amp;uuml;bergreifende Diskussion &amp;uuml;ber die &lt;a href=&quot;http://www.familienratgeber.de/geburt/vorgeburtliche_diagnostik.php&quot; title=&quot;Infos zur vorgeburtlichen Diagnostik beim Familienratgeber&quot;&gt;Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik&lt;/a&gt; im Deutschen Bundestag und lobte das Engagement von seinem Parteigenossen &lt;a href=&quot;http://www.ilja-seifert.de&quot; title=&quot;Zur Webseite von Ilja Seifert&quot;&gt;Ilja Seifert&lt;/a&gt;, der selbst im Rollstuhl sitzt und die Mitglieder der Linksfraktion immer wieder mit dem Thema Inklusion konfrontiere. Als ordentliches Mitglied im &lt;a href=&quot;http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a08/&quot; title=&quot;Zum Webauftritt des Haushaltsauschusses des Deutschen Bundestages&quot;&gt;Haushaltsausschuss&lt;/a&gt; zust&amp;auml;ndig f&amp;uuml;r den Haushaltsplan des Bundesministeriums f&amp;uuml;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend, erinnerte B&amp;ouml;ckhahn hinsichtlich der Umsetzung von Barrierefreiheit und Teilhabe daran, dass oft nur kleine Schritte m&amp;ouml;glich seien, denn diese kosteten unheimlich viel Geld, wenn es zum Beispiel darum ginge, die n&amp;ouml;tige Technik f&amp;uuml;r h&amp;ouml;r- und sehgesch&amp;auml;digte Menschen auf Parteitagen bereitzustellen oder Reden in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Leichte_Sprache&quot; title=&quot;Mehr &amp;uuml;ber Leichte Sprache bei Wikipedia&quot;&gt;Leichter Sprache&lt;/a&gt; zu halten. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;Inklusion wird von vielen falsch verstanden&amp;quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.christian-kleiminger.de/&quot; title=&quot;Zur Webseite von Christian Kleiminger&quot;&gt;Christian Kleiminger&lt;/a&gt; von der &lt;abbr title=&quot;Sozialdemokratische Partei Deutschlands&quot;&gt;SPD&lt;/abbr&gt;, ebenfalls Direktkandidat f&amp;uuml;r die Bundestagswahl 2013, berichtete davon, dass Inklusion und Teilhabe in den letzten Jahren sehr intensiv in der &lt;abbr title=&quot;Sozialdemokratische Partei Deutschlands&quot;&gt;SPD&lt;/abbr&gt; diskutiert worden seien. Auch er betonte die Dringlichkeit, Wahlprogramme in Leichter Sprache anzubieten und &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Web&lt;/span&gt;-Auftritte barrierearm zu gestalten. Dar&amp;uuml;ber hinaus verwies er auf die Gr&amp;uuml;ndung der Arbeitsgemeinschaft &lt;a href=&quot;http://www.selbstaktiv.de/&quot; title=&quot;Zur Webseite des Netzwerks &amp;quot;Selbst Aktiv&amp;quot;&quot;&gt;&amp;quot;Selbst Aktiv - Netzwerk f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderungen in der SPD&amp;quot;&lt;/a&gt;, die vor Kurzem auf dem &lt;abbr title=&quot;Sozialdemokratische Partei Deutschlands&quot;&gt;SPD&lt;/abbr&gt;-Parteitag in Rostock gegr&amp;uuml;ndet worden und deren Stellvertretender Landesvorsitzender &lt;a href=&quot;http://www.sonja-steffen.de/index.php/2013-02-13-13-06-53/parks/381-gruendung-der-ag-selbst-aktiv&quot; title=&quot;Zur Gr&amp;uuml;ndung der AG &amp;quot;Selbst Aktiv&amp;quot; in Mecklenburg-Vorpommern&quot;&gt;Robert Bull&lt;/a&gt; bei der Podiumsdiskussion ebenfalls anwesend war.&lt;br /&gt;
Sebastian Bergs von der &lt;abbr title=&quot;Freie Demokratische Partei&quot;&gt;FDP&lt;/abbr&gt; verwies auf die Grenzen der Inklusion. Man k&amp;ouml;nne nicht in Gesetze hineinschreiben, wie Menschen zusammen leben sollten. Deshalb m&amp;uuml;sse man seiner Meinung nach besonderes Augenmerk auf &lt;abbr title=&quot;Kindertagesst&amp;auml;tten&quot;&gt;Kitas&lt;/abbr&gt; und Schulen legen und durch eine &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/in-der-schule.php&quot; title=&quot;Zum Themenbereich &amp;quot;Inklusion leben: In der Schule&amp;quot; der Aktion Mensch&quot;&gt;inklusive Beschulung&lt;/a&gt; von Anfang an die Barrieren in den K&amp;ouml;pfen der Menschen abbauen, nicht durch Gesetze.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.gruene-mv.de/wahl-2011/silke-gajek.html&quot; title=&quot;Zur Homepage von Silke Gajek&quot;&gt;Silke Gajek&lt;/a&gt; vom B&amp;uuml;ndnis&amp;nbsp;90/Die Gr&amp;uuml;nen, 3.&amp;nbsp;Vizepr&amp;auml;sidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern und Fachpolitische Sprecherin unter anderem f&amp;uuml;r Behindertenpolitik, war wohl die einzige unter den Podiumsvertretern, die als ehemalige mehrj&amp;auml;hrige Leiterin der &lt;a href=&quot;http://www.kiss-sn.de/cms2/index.php&quot; title=&quot;Zur Webseite der Kontaktstelle KISS&quot;&gt;Kontaktstelle f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderung&lt;/a&gt; in Schwerin &amp;uuml;ber praktische Erfahrungen auf dem Gebiet der Behinderung verf&amp;uuml;gte. Sie betonte, dass die Gr&amp;uuml;nen f&amp;uuml;r die Selbstbestimmung der behinderten Menschen stehen. &amp;quot;Inklusion&amp;quot;, so Gajek, &amp;quot;wird von vielen von uns falsch verstanden, n&amp;auml;mlich dass wir wissen, was f&amp;uuml;r andere gut ist.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wahlkampf statt kreativem Meinungsaustausch&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Diskussion konnte man sich dann nicht des Eindrucks erwehren, dass der Wahlkampf in Hinblick auf die Bundestagswahl im September 2013 bereits begonnen hat. Das sprach Irene M&amp;uuml;ller, Moderatorin der Diskussion und Vorsitzende der SELBSTHILFE Mecklenburg-Vorpommern e. V., auch ganz klar aus. Statt Probleme kritisch zu diskutieren und kreative L&amp;ouml;sungen anzubieten, blieb es in der Regel bei allgemeinen Phrasen. Unter anderem danach befragt, inwieweit Inklusion f&amp;uuml;r sie bzw. ihre Parteien denn mehr als ein Modewort sei und welche konkreten Aufgaben sie mit ihrer Partei verfolgten, kamen die Damen und Herren auf dem Podium ziemlich ins Schwimmen. Lag das vielleicht daran, dass es sich eben in den meisten F&amp;auml;llen nicht um Experten in Fragen Behindertenpolitik handelte? Statt gemeinsam zu &amp;uuml;berlegen, wie es in der Stadt Rostock hinsichtlich &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/am-arbeitsplatz.php&quot; title=&quot;Zum Handlungsfeld &amp;quot;Am Arbeitsplatz&amp;quot; der Aktion Mensch&quot;&gt;Arbeitsmarktpolitik&lt;/a&gt;, Barrierefreiheit des &lt;abbr title=&quot;&amp;Ouml;ffentlicher Personen-Nahverkehr&quot;&gt;&amp;Ouml;PNV&lt;/abbr&gt; usw. vorangehen k&amp;ouml;nnte, ging man auf parteipolitischen Stimmenfang und machte deutlich, wer mit wem k&amp;ouml;nne und mit wem nicht.&lt;br /&gt;
Offensichtlich wurde auch, dass nicht eines der Wahlkreisb&amp;uuml;ros barrierefrei zug&amp;auml;nglich ist. Das wurde mit vielen Fakten begr&amp;uuml;ndet&amp;nbsp;- unter anderem damit, man ginge ja viel lieber selbst unter das Volk, als die B&amp;uuml;rger ins Wahlkreisb&amp;uuml;ro kommen zu lassen. An die Tatsache, dass vielleicht ein Mensch mit Behinderung selbst in einer Partei aktiv werden m&amp;ouml;chte, aber das aufgrund fehlender &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/barrierefreiheit.php&quot; title=&quot;Zum Handlungsfeld Barrierefreiheit der Aktion Mensch&quot;&gt;Barrierefreiheit&lt;/a&gt; gar nicht kann&amp;nbsp;- auf diese Idee kam niemand. Lag das nun wiederum vielleicht daran, dass die Betroffenen, die &amp;quot;Experten in eigener Sache&amp;quot;, endlich lauter ihre Stimme erheben und den Kampf um ihre Rechte selbst st&amp;auml;rker vorantreiben m&amp;uuml;ssen? &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Markt der M&amp;ouml;glichkeiten zeigt Vielfalt der Selbsthilfe&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bereits w&amp;auml;hrend der Podiumsdiskussion pr&amp;auml;sentierten sich im Rathaus und anschlie&amp;szlig;end in der Innenstadt Vereine, Selbsthilfegruppen und verschiedene Institutionen auf dem Markt der M&amp;ouml;glichkeiten mit einem bunten Programm. So hatten Vertreterinnen der &lt;a href=&quot;http://www.polio.sh/index.php?menue=3&amp;amp;area=D&amp;amp;bundesland=8&amp;amp;detail=363&quot; title=&quot;Zur Webseite der Polio-Selbsthilfegruppe Rostock&quot;&gt;Polio-Selbsthilfegruppe Rostock&lt;/a&gt; daf&amp;uuml;r gesorgt, dass ein &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Truck&lt;/span&gt; des &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Rotary Clubs Heiligendamm&lt;/span&gt; auf dem Neuen Markt stand und mit seiner Kampagne &amp;quot;END POLIO NOW&amp;quot; &amp;uuml;ber den immer noch aktuellen Kampf gegen Kinderl&amp;auml;hmung aufkl&amp;auml;rte.&lt;br /&gt;
Rund um den Universit&amp;auml;tsplatz fand ein B&amp;uuml;hnenprogramm mit Autogrammstunde des &lt;a href=&quot;http://www.fc-hansa.de&quot; title=&quot;Zur Homepage des FC Hansa Rostock&quot;&gt;&lt;abbr title=&quot;Fu&amp;szlig;ball-Club&quot;&gt;FC&lt;/abbr&gt; Hansa&lt;/a&gt; statt. Zwei Vertreterinnen des &lt;a href=&quot;http://behindertenbeirat-rostock.de/&quot; title=&quot;Zur Webseite des Behindertenbeirates Rostock&quot;&gt;Behindertenbeirates Rostock&lt;/a&gt;, selbst Rollstuhlfahrerinnen, f&amp;uuml;hrten die Aktion &amp;quot;Auf einem guten Weg&amp;quot; weiter, in der Gesch&amp;auml;fte in der Innenstadt Rostocks auf ihre Barrierefreiheit getestet werden. Um die Aktion voranzutreiben, soll nun eine Plakette vergeben werden, die, am Schaufenster angebracht, darauf hinweisen soll, dass sich der Laden &amp;quot;Auf einem guten Weg&amp;quot; befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Linktipps:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/aktionstag.php?et_cid=6&amp;et_lid=12519&amp;et_sub=menuepunkte---inklusions-kampagne&quot; title=&quot;Mehr Infos zum 5. Mai&quot;&gt;Mehr Infos zum Europ&amp;auml;ischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2013&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=540&quot; title=&quot;Mehr Selbstbestimmung, mehr Rechte. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Mehr Selbstbestimmung, mehr Rechte. Ein Blogbeitrag von Wiebke Sch&amp;ouml;nherr &amp;uuml;ber die Demonstration am 4. Mai 2013 in Berlin f&amp;uuml;r mehr Selbstbestimmung f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Margit Glasow)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=541</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=541</guid>			<pubDate>Mon, 06 May 2013 07:42:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Mehr Selbstbestimmung, mehr Rechte</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/blog_2013-05-04_345x_Wiebke-Schoenherr.JPG&quot; alt=&quot;Demonstranten mit Plakaten vor dem Bundeskanzleramt&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Trommelrhythmen, blauer Himmel und die Sonne brennt: Rund 1000&amp;nbsp;Menschen haben am Samstag in Berlin protestiert, um sich gegen eine Gesellschaft zu wehren, die ihnen beim Thema Gleichstellung &amp;auml;hnlich etwas vormacht wie das Wetter an diesem Tag.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sind nicht in Afrika, es ist nur ein ungew&amp;ouml;hnlich hei&amp;szlig;er Maitag in Berlin. Und wir haben zwar die Gleichberechtigung auf dem Papier, doch f&amp;uuml;r viele Menschen mit Behinderung ist sie von der Realit&amp;auml;t genauso weit entfernt wie Nairobi vom Bundeskanzleramt, dort, wo die Demo begann.&lt;br /&gt;
Unter dem Motto &amp;quot;Wir sind entscheidend&amp;quot; haben mehrere Sozial-Verb&amp;auml;nde, unterst&amp;uuml;tzt von der Aktion Mensch, dazu aufgerufen, an diesem Tag f&amp;uuml;r mehr Selbstbestimmung zu k&amp;auml;mpfen. &amp;quot;Es ist wichtig, dass wir uns immer wieder versammeln und Aufmerksamkeit fordern&amp;quot;, sagt gleich zu Beginn &lt;a href=&quot;http://www.ilja-seifert.de&quot; title=&quot;Zur Webseite von Ilja Seifert&quot;&gt;Ilja Seifert&lt;/a&gt;, Bundestagsabgeordneter der Linken. Demonstranten stehen w&amp;auml;hrenddessen vorm Kanzleramt und halten Plakate wie &amp;quot;Ich will w&amp;auml;hlen&amp;quot; oder &amp;quot;Nicht nur bei uns sparen&amp;quot; hoch. &amp;quot;Wir sind entscheidend&amp;quot; steht auf dem Plakat, das Jacqueline Neubert dabei hat. Sie ist Werkstattrat bei &lt;a href=&quot;http://www.spektrum-berlin.de/dt/index_wfbm.htm&quot; title=&quot;Zur Homepage von SPEKTRUM NetzWerk&quot;&gt;SPEKTRUM NetzWerk&lt;/a&gt; und nimmt an der Demo teil, weil sie eine gerechte Bezahlung f&amp;uuml;r Menschen fordert, die in Werkst&amp;auml;tten arbeiten. &amp;quot;Jeder sagt, Behinderte sollen sich nicht wie zweite Klasse f&amp;uuml;hlen&amp;quot;, regt die Demonstrantin sich auf. &amp;quot;Aber wir werden so behandelt&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;Ein gutes Leben f&amp;uuml;r Menschen mit und ohne Behinderung&amp;quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch gleich auf dem Marsch zum Brandenburger Tor, wo die Abschluss-Kundgebung stattfinden wird, da verschwindet das Ausgegrenzt-Werden f&amp;uuml;r ein paar Minuten. Da reihen sich die Touristen am Wegesrand auf und z&amp;uuml;cken ihre Fotoapparate. Dem Protestzug voraus schwingt eine junge Demonstrantin ihre H&amp;uuml;ften zu den Rhythmen der &lt;a href=&quot;http://www.afroka.de&quot; title=&quot;Zur Webseite von &amp;quot;Afroka&amp;quot;&quot;&gt;Trommler-Gruppe &amp;quot;Afroka&amp;quot;&lt;/a&gt;, und hinter ihr bricht Ilja Seifert durchs Mikrofon hindurch das Ziel des Protests auf eine schlichte Formel herunter: &amp;quot;Wir wollen ein gutes Leben, f&amp;uuml;r Menschen mit und ohne Behinderung.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wie dieses gute Leben aussehen k&amp;ouml;nnte, davon sprechen die Redner und Rednerinnen bei der zweist&amp;uuml;ndigen Kundgebung vor dem Brandenburger Tor. Christina Marx von der Aktion Mensch erz&amp;auml;hlt, dass Menschen mit Behinderung ihr Leben als fremdbestimmt empfinden. &amp;quot;Das wollen wir &amp;auml;ndern&amp;quot;, sagt sie und spricht eine Thema an, das ihr im Wahljahr besonders wichtig ist: Politische Partizipation. &amp;quot;Fragen Sie nach&amp;quot;, r&amp;auml;t sie den Zuh&amp;ouml;rern, &amp;quot;ob ihr Wahllokal barrierefrei ist&amp;quot;, um kurz darauf von einer Umfrage zu erz&amp;auml;hlen, wonach nur zehn Prozent der W&amp;auml;hler mit Behinderung sicher seien, dass ihr Wahllokal frei f&amp;uuml;r sie zug&amp;auml;nglich sei.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Forderungen und Kritik an Politik und Gesellschaft&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein gutes Leben, das ist f&amp;uuml;r Silvia Schmidt von der &lt;a href=&quot;http://www.bi-daheim.de&quot; title=&quot;Zur Webseite der Bundesinitiative &amp;quot;Daheim statt Heim&amp;quot;&quot;&gt;Initiative &amp;quot;Daheim statt Heim&amp;quot;&lt;/a&gt;, das Recht auf selbstbestimmtes Wohnen. &amp;quot;Pers&amp;ouml;nliche Assistenz statt Heim&amp;quot; ruft sie in die Zuschauermenge. Ein gutes Leben, das ist f&amp;uuml;r Andreas Vega von der &lt;a href=&quot;http://www.isl-ev.de&quot; title=&quot;Zur Homepage der Interessenvertretung &amp;quot;Selbstbestimmt Leben in Deutschland&amp;quot;&quot;&gt;Interessenvertretung &amp;quot;Selbstbestimmt Leben in Deutschland&amp;quot;&lt;/a&gt; die M&amp;ouml;glichkeit, eine Besch&amp;auml;ftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden, und f&amp;uuml;r &lt;a href=&quot;http://gotthilf.wordpress.com&quot; title=&quot;Zur Webseite von Gotthilf Lorch&quot;&gt;Gotthilf Lorch&lt;/a&gt;, Contergan-Opfer, ein bundesweites Teilhabegesetz, &amp;quot;unabh&amp;auml;ngig von Verm&amp;ouml;gen und Einkommen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r jede Forderung, f&amp;uuml;r jede Kritik an Politik und Gesellschaft spenden die Demonstranten heftig Applaus. Als die Veranstaltung zu Ende ist, brennt die Sonne immer noch. Berlin, Anfang Mai, es ist hei&amp;szlig;: Realit&amp;auml;ten k&amp;ouml;nnen sich &amp;auml;ndern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Linktipps:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/aktionstag.php?et_cid=6&amp;et_lid=12519&amp;et_sub=menuepunkte---inklusions-kampagne&quot; title=&quot;Mehr Infos zum 5. Mai&quot;&gt;Mehr Infos zum Europ&amp;auml;ischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2013&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/aktionsfinder/index.php&quot; title=&quot;Zum Aktions-Finder der Aktion Mensch zum 5. Mai 2013&quot;&gt;Wo findet wann welche Aktion statt? Der Aktions-Finder der Aktion Mensch f&amp;uuml;r den 5. Mai 2013&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/490x/projektblog/blog_2013-05-04_490x_1_Wiebke-Schoenherr.JPG&quot; alt=&quot;Demonstranten vor dem Reichstag mit Plakat mit der Aufschrift: Ich entscheide selbst!&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/490x/projektblog/blog_2013-05-04_490x_2_Wiebke-Schoenherr.JPG&quot; alt=&quot;Demonstranten im Regierungsviertel&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/490x/projektblog/blog_2013-05-04_490x_3_Wiebke-Schoenherr.JPG&quot; alt=&quot;Demonstranten im Regierungsviertel mit einem gro&amp;szlig;em Plakat mit der Aufschrift: Ich bin entscheidend&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/490x/projektblog/blog_2013-05-04_490x_4_Wiebke-Schoenherr.JPG&quot; alt=&quot;Demonstranten bei der Kundgebung vor dem Brandenburger Tor, im Vordergrund ein Plakat mit der Aufschrift: Nicht nur bei uns sparen&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/490x/projektblog/blog_2013-05-04_490x_5_Wiebke-Schoenherr.JPG&quot; alt=&quot;Zuschauer der Kundgebung vor dem Brandenburger Tor&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/490x/projektblog/blog_2013-05-04_490x_6_Wiebke-Schoenherr.JPG&quot; alt=&quot;Demonstranten vor dem Bundeskanzleramt, im Vordergrund ein Plakat mit der Aufschrift: Ich bin entscheidend&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/490x/projektblog/blog_2013-05-04_490x_7_Wiebke-Schoenherr.JPG&quot; alt=&quot;Demonstranten vor dem Bundeskanzleramt mit vielen Plakaten&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Wiebke Schönherr)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=540</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=540</guid>			<pubDate>Sat, 04 May 2013 16:20:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Was bedeutet Selbstbestimmt Leben für mich ...</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/Gronwald_345.jpg&quot; alt=&quot;Marie Gronwald&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;... bezogen auf Artikel&amp;nbsp;20 und 21 der &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Konvention: das Recht auf pers&amp;ouml;nliche Mobilit&amp;auml;t, Meinungsfreiheit und den Zugang zu Informationen&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist Freitagabend. Eine Freundin ruft mich an und fragt, ob wir zusammen ausgehen wollen. Ich finde die Idee sehr gut, weil ich in der Woche sehr viel gearbeitet habe und mal wieder ein bisschen entspannen will. Schnell sind wir uns einig, dass ein guter Film genau das Richtige ist. Sie fragt mich, ob ich im Kino anrufe, um das mit dem Rollstuhlplatz und der &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/barrierefreiheit.php&quot; title=&quot;Zum Handlungsfeld Barrierefreiheit der Aktion Mensch&quot;&gt;Barrierefreiheit&lt;/a&gt; abzukl&amp;auml;ren. Es ist 15.30&amp;nbsp;Uhr, wir wollen gegen 19 oder 20&amp;nbsp;Uhr ins Kino gehen. Ich schaue im &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Internet&lt;/span&gt; nach der Nummer und dem Kinosaal. Die &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Hotline&lt;/span&gt; ist besetzt, ich versuche es immer wieder. Zwischendurch schreibt mir meine Freundin eine Kurznachricht und fragt, ob wir nach dem Kino noch etwas trinken wollen und ob ich eine barrierefreie Kneipe in der N&amp;auml;he kennen w&amp;uuml;rde. Mir f&amp;auml;llt so spontan keine ein, und sie sagt, sie k&amp;ouml;nnte ja mal &lt;a href=&quot;http://www.wheelmap.org&quot; title=&quot;Zum Wheelmap-Projekt: Karte rollstuhlgerechter Orte&quot;&gt;das &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Internet&lt;/span&gt; befragen&lt;/a&gt;. Viele Veranstaltungsorte in Berlin bestehen schon so lange, dass sie besonders strengen Brandschutz- und Denkmalvorschriften unterliegen. Diese sind f&amp;uuml;r mich und meinen Rollstuhl&amp;nbsp;- auch wenn wir mit Hilfe die Treppen &amp;uuml;berwinden w&amp;uuml;rden&amp;nbsp;- schon im Vorfeld absolute Sperrzone. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Platz f&amp;uuml;r alle?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Endlich habe ich die &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Hotline&lt;/span&gt; des Kinos erreicht, und der Mann am anderen Ende sagt mir, dass der Rollstuhlplatz f&amp;uuml;r diese Vorstellung leider schon verkauft w&amp;auml;re, aber wir k&amp;ouml;nnen den Rollstuhlplatz f&amp;uuml;r die morgige Vorstellung reservieren. Jetzt muss eine Alternative her. Ach, wie sch&amp;ouml;n w&amp;auml;re es, wenn ich heute Abend mit meiner Freundin einfach so spontan ins Kino h&amp;auml;tte gehen k&amp;ouml;nnen, ohne die &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Hotline&lt;/span&gt; oder das &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Internet&lt;/span&gt; befragen zu m&amp;uuml;ssen und ohne irgendwelche Platzreservierungen f&amp;uuml;nf Stunden vorher vornehmen zu m&amp;uuml;ssen. Und ich habe noch Gl&amp;uuml;ck, dass meine Freundin nicht auch im Rollstuhl sitzt, denn zwei Rollstuhlfahrer-Pl&amp;auml;tze gibt es in den wenigsten Kinos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unabh&amp;auml;ngigkeit: Die Technik macht&amp;#39;s m&amp;ouml;glich&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Assistentin setzt mich an meinen &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Computer&lt;/span&gt;. Sie setzt mir das &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Head-Set&lt;/span&gt;, was zu meinem neuen Spracherkennungsprogramm geh&amp;ouml;rt, auf den Kopf und verl&amp;auml;sst das Zimmer. &amp;quot;Wach auf!&amp;quot; Auf dem Bildschirm erscheint ein Raster, das ich mit Hilfe von einfachen Befehlen immer kleiner werden lassen kann. Klick, ich bin im &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Internet&lt;/span&gt;. Ich nutze das &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Internet&lt;/span&gt; tagt&amp;auml;glich, um mir zum Beispiel Orte zu suchen, die f&amp;uuml;r meinen Rollstuhl zug&amp;auml;nglich sind. Dabei m&amp;uuml;ssen, weil ich die Hilfe von &lt;a href=&quot;http://www.familienratgeber.de/beratung_hilfe/hilfe_alltag/assistenzen.php&quot; title=&quot;Mehr zum Thema Assistenzen beim Familienratgeber&quot;&gt;Assistenz&lt;/a&gt; in Anspruch nehme, die Webseiten f&amp;uuml;r mich keine besonderen Bed&amp;uuml;rfnisse erf&amp;uuml;llen, aber seit drei Wochen habe ich ein neues Sprachprogramm, und mit Hilfe der neuesten Version kann ich mich jetzt auch zum Teil selbstverst&amp;auml;ndlich &amp;uuml;ber meine Stimme im &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Internet&lt;/span&gt; bewegen. Das war bei den fr&amp;uuml;heren Versionen nicht so, und ich brauchte immer Hilfe, wenn ich im &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Internet&lt;/span&gt; etwas suchen oder machen wollte. F&amp;uuml;r mich bedeutet moderne Technik und &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Internet&lt;/span&gt;plattformen oder Suchmaschinen, dass ich immer weniger Hilfe in Anspruch nehmen muss. Durch moderne Technik und Spracherkennungsprogramme oder &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Braillezeile&quot; title=&quot;Infos zur Braillezeile bei Wikipedia&quot;&gt;Leseger&amp;auml;te f&amp;uuml;r Blindenschrift&lt;/a&gt; wird es f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderung in Zukunft immer leichter und damit selbstverst&amp;auml;ndlicher, sich in der virtuellen und realen Welt zu bewegen, zu vernetzen und auszutauschen. Auch ich habe mittlerweile die Vorteile von sozialen Netzwerken und Plattformen kennengelernt und nutze sie zum Teil, indem ich zum Beispiel &lt;a href=&quot;http://mariegronwald.wordpress.com/&quot; title=&quot;Zum Blog von Marie Gronwald&quot;&gt;ein Blog schreibe&lt;/a&gt; oder auf &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/marie.gronwald&quot; title=&quot;Zur Facebook-Seite von Marie Gronwald&quot;&gt;meiner &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Facebook&lt;/span&gt;-Seite&lt;/a&gt; Filme und Orte empfehle, die f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderung interessant sein k&amp;ouml;nnten und zug&amp;auml;nglich sind. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube, dass es gerade f&amp;uuml;r Menschen mit einem &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Handicap&lt;/span&gt; interessant und wichtig ist, Infos und Inhalte &amp;uuml;ber das &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Internet&lt;/span&gt; auszutauschen und zu verbreiten. So bekommen auch Menschen ohne eine Behinderung mit, dass Menschen wie ich aufgrund ihrer Behinderung nicht den ganzen Tag zu Hause im Bett liegen m&amp;uuml;ssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Linktipps:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=134&quot; title=&quot;Au&amp;szlig;er Rand und Brandschutz. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Au&amp;szlig;er Rand und Brandschutz. Ein Blogbeitrag von Raúl Krauthausen &amp;uuml;ber Brandschutz contra Kinobesuch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=233&quot; title=&quot;Ein unvergesslicher Abend in Hamburg. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Ein unvergesslicher Abend in Hamburg. Ein Blogbeitrag von Anastasia Umrik &amp;uuml;ber Barrieren des Feier-Abends&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=187&quot; title=&quot;Internet und Sinnesbehinderung: Viele Chancen, viele Barrieren. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Internet und Sinnesbehinderung: Viele Chancen, viele Barrieren. Ein Blogbeitrag von Heiko Kunert &amp;uuml;ber M&amp;ouml;glichkeiten und Hindernisse des Internets&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=221&quot; title=&quot;Spenden und Crowdfunding. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Spenden und Crowdfunding: Auf dem Weg zu community-finanzierten Hilfsmitteln. Ein Blogbeitrag von Domingos de Oliveira &amp;uuml;ber neue Wege zur Entwicklung von Hilfsmitteln&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Marie Gronwald)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=539</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=539</guid>			<pubDate>Fri, 03 May 2013 06:22:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>&quot;In einem Heim wäre mein Leben nicht lebenswert ...&quot;</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/Deutsch_345.jpg&quot; alt=&quot;Marlen Deutsch und ihre Schwester&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Marlen Deutsch ist Teilnehmerin des 12.&amp;nbsp;Forums des Tr&amp;auml;ger&amp;uuml;bergreifenden Pers&amp;ouml;nlichen Budgets. Dazu hatte der Allgemeine Behindertenverband in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr anl&amp;auml;sslich des Europ&amp;auml;ischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 29.&amp;nbsp;April in die Begegnungsst&amp;auml;tte in Neubrandenburg eingeladen. Das Forum stand unter dem Motto: Ich entscheide&amp;nbsp;- Selbstbestimmtes Leben mit pers&amp;ouml;nlicher Assistenz!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Selbstbestimmt zu leben, bedeutet f&amp;uuml;r mich als Frau mit einer schweren Behinderung nicht, leidlich versorgt in meiner Wohnung zu leben&amp;quot;, berichtet die 52-j&amp;auml;hrige Rollstuhlfahrerin. &lt;/p&gt;
&lt;ul class=&quot;disc std&quot;&gt;&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;&amp;quot;Ich will dazugeh&amp;ouml;ren und teilhaben am Leben der Nichtbehinderten.&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;Ich will mobil sein und durch die Stadt und die Natur fahren, wann immer ich mich dazu bereit f&amp;uuml;hle, und nicht, wenn andere mal Zeit haben.&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;Ich will trinken k&amp;ouml;nnen, wenn ich Durst habe, ohne warten zu m&amp;uuml;ssen, bis mal wieder nach Stunden jemand zum Dienst kommt.&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;Ich will leben, ohne Angst haben zu m&amp;uuml;ssen, mir in die Hose zu machen, nur weil niemand f&amp;uuml;r viele Stunden f&amp;uuml;r diese Bed&amp;uuml;rfnisse erreichbar ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul class=&quot;disc std&quot;&gt;&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;Ich will ein normales Leben f&amp;uuml;hren ohne Fremdbestimmung.&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;Ich will die Chance haben, mich im Leben mit meinen Begabungen einbringen zu k&amp;ouml;nnen und nicht bemitleidet und untersch&amp;auml;tzt zu werden.&amp;quot;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Realit&amp;auml;t sieht oft anders aus&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Marlen Deutsch erkrankt im Kleinkindalter an einer &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Muskeldystrophie&quot; title=&quot;Mehr Infos zur Muskeldystrophie bei Wikipedia&quot;&gt;progressiven Muskeldystrophie&lt;/a&gt; und durchlebt ihre Kinder- und Jugendzeit in Krankenh&amp;auml;usern und Heimen. Nach Abschluss der 8.&amp;nbsp;Klasse zieht sie von Rostock wieder zu ihrer Familie, die in einem kleinen Dorf im Nordosten Deutschlands wohnt, da die Pflichtschulbildung abgeschlossen ist und sich in der &lt;abbr title=&quot;Deutsche Demokratische Republik&quot;&gt;DDR&lt;/abbr&gt; wegen des hohen Pflegebedarfes keine Einrichtung f&amp;uuml;r eine weitere Ausbildung findet. Hier lebt Marlen zehn Jahre bei ihren Eltern auf dem Dorf, isoliert und st&amp;auml;ndig auf deren Hilfe angewiesen. Als sie endlich einen Elektro-Rollstuhl bewilligt bekommt, kann sie st&amp;auml;rker am Leben in der Gemeinschaft teilnehmen. Dabei lernt sie ihren heutigen Freund und Lebensgef&amp;auml;hrten kennen, der durch eine Querschnittl&amp;auml;hmung selbst auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Von da an lebt sie im st&amp;auml;ndigen Wechsel zwischen der Hilfe ihres Freundes und der ihrer Eltern. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Heimeinweisung aus Kostengr&amp;uuml;nden&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als die Eltern sie zunehmend nicht mehr pflegerisch versorgen k&amp;ouml;nnen, nimmt sie Kontakt mit einem Pflegedienst auf, der bereit ist, zweimal am Tag aufs Dorf zu kommen, um sie f&amp;uuml;r den Tag fertig zu machen bzw. ins Bett zu bringen. Die weitere Versorgung am Tag und in der Nachts liegt weiterhin in den H&amp;auml;nden der Mutter, sofern sich Marlen nicht bei ihrem Freund aufh&amp;auml;lt, der sie dann unterst&amp;uuml;tzt. So geht es eine Weile ganz gut, obwohl sich Marlen durch die vorgegebenen Zeiten des Pflegedienstes sehr eingeengt f&amp;uuml;hlt. Als die Mutter die Versorgung der Tochter kaum noch leisten kann, sucht Marlen schlie&amp;szlig;lich Hilfe beim Gesundheits- und Sozialamt. Letztendlich erkl&amp;auml;rt sie sich dazu bereit, die Wohnung bei der Mutter aufzugeben, und zieht in eine eigene Wohnung in der Hoffnung, dass die Pflegeversorgung dort besser abgesichert werden k&amp;ouml;nne. Doch der Antrag auf die Finanzierung der pers&amp;ouml;nlichen Pflegeassistenz wird 2003 grunds&amp;auml;tzlich abgelehnt. Aus Kostengr&amp;uuml;nden wird ihr die Heimeinweisung empfohlen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Geld reicht nicht aus&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Die Vorstellung, in ein Pflegeheim zu m&amp;uuml;ssen, war f&amp;uuml;r mich furchtbar und veranlasste mich, f&amp;uuml;r die Bewilligung des &lt;a href=&quot;http://www.familienratgeber.de/recht/persoenliches_budget.php&quot; title=&quot;Mehr Infos zum Pers&amp;ouml;nlichen Budget beim Familienratgeber&quot;&gt;Pers&amp;ouml;nlichen &lt;span xml:lang=&quot;fr&quot; lang=&quot;fr&quot;&gt;Budgets&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; in einer f&amp;uuml;r meinen Bedarf n&amp;ouml;tigen H&amp;ouml;he zu k&amp;auml;mpfen.&amp;quot; Sie legt Widerspruch ein und reicht schlie&amp;szlig;lich Klage ein. Dabei erh&amp;auml;lt sie gute Unterst&amp;uuml;tzung und Beratung vom &lt;a href=&quot;http://www.abimv.de&quot; title=&quot;Zur Homepage des Allgemeinen Behindertenverbands MV&quot;&gt;Allgemeinen Behindertenverband in Mecklenburg-Vorpommern&lt;/a&gt;. Schlie&amp;szlig;lich bietet ihr das Sozialamt neben der Versorgung &amp;uuml;ber einen Pflegedienst, der die t&amp;auml;gliche Grundversorgung leistet und von der Pflegekasse finanziert wird, doch Geld f&amp;uuml;r die selbst organisierte &lt;a href=&quot;http://www.familienratgeber.de/beratung_hilfe/hilfe_alltag/assistenzen.php&quot; title=&quot;Mehr zum Thema Assistenzen beim Familienratgeber&quot;&gt;Assistenzpflege&lt;/a&gt; an. Diese Kombipflege betrachtet Marlen als Chance, wenigstens erst einmal mit dem Aufbau ihres Assistenzteams beginnen zu k&amp;ouml;nnen. Doch schnell stellt sie fest, dass das zugebilligte Geld f&amp;uuml;r 24&amp;nbsp;Stunden Assistenzhilfe nicht ausreicht. Alle weiteren Antr&amp;auml;ge und Widerspr&amp;uuml;che beim Sozialamt auf zus&amp;auml;tzliche finanzielle Hilfe werden jedoch mit Bezug auf die gef&amp;uuml;hrte Klage immer wieder abgelehnt. F&amp;uuml;r Marlen ist die Situation inzwischen unhaltbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mit dem Pers&amp;ouml;nlichen Budget endlich selbstbestimmt leben&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Entscheidung f&amp;auml;llt erst im M&amp;auml;rz 2009. Das Sozialgericht Neubrandenburg nimmt die Entscheidung &amp;uuml;ber die Ablehnung der Finanzierung der pers&amp;ouml;nlichen Pflegeassistenz von 2003 zur&amp;uuml;ck. Damit ist der Weg endlich frei f&amp;uuml;r die Beantragung des Pers&amp;ouml;nlichen Budgets. Marlen holt sich Hilfe bei der &lt;a href=&quot;http://www.abimv.de/pv/cms/wm-cms,76,,40.html&quot; title=&quot;Infos zur Regionalberatungsstelle beim Allgemeinen Behindertenverband MV&quot;&gt;Regionalberatungsstelle zum Tr&amp;auml;ger&amp;uuml;bergreifenden Pers&amp;ouml;nlichen Budget Neubrandenburg&lt;/a&gt;, die von Aktivisten des Allgemeinen Behindertenverbandes in Mecklenburg Vorpommern e.&amp;nbsp;V. in der Region Mecklenburgische Seenplatte nach mehrj&amp;auml;hrigen Bem&amp;uuml;hungen geschaffen worden ist. Ihr Antrag auf das Pers&amp;ouml;nliche Budget wird bewilligt. Seit etwa vier Jahren kann sie dadurch im Arbeitgebermodell ausreichend Assistentinnen besch&amp;auml;ftigen und ihnen einen angemessenen Lohn zahlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Marlen sch&amp;auml;tzt, dass sie die Bewilligung des Pers&amp;ouml;nlichen Budgets ohne die Unterst&amp;uuml;tzung der Regionalberatungsstelle Neubrandenburg nicht erreicht h&amp;auml;tte. Hier hat sie eine kompetente Beratung von Menschen erhalten, die selbst mit einem Pers&amp;ouml;nlichen Budget leben. F&amp;uuml;r Christian Schad, dem Leiter dieser Beratungsstelle, ist genau diese Beratung von Betroffenen durch Betroffene sehr wichtig, weil jeder, der selbst mit einer Behinderung lebt, wei&amp;szlig;, wovon er spricht und welche Hilfe notwendig ist. Christian Schad lebt selbst mit einem Assistenzbedarf von 17&amp;nbsp;Stunden pro Tag. Er sieht im Pers&amp;ouml;nlichen Budget eine Chance auf mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Aber er r&amp;auml;t auch jedem, der einen Antrag auf ein Budget stellt, sich Hilfe auf diesem nicht ganz einfachen Weg zu holen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.isl-ev.de/attachments/article/651/Persoenliches-Budget.pdf&quot; title=&quot;Zur ISL-Brosch&amp;uuml;re Pers&amp;ouml;nliches Budget (PDF-Dokument)&quot;&gt;Die Brosch&amp;uuml;re der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland zum Pers&amp;ouml;nlichen Budget (PDF-Dokument)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.forsea.de/tipps/RATGEBER.pdf&quot; title=&quot;Zum ForseA-Ratgeber &amp;quot;Wege zur Assistenz&amp;quot;&quot;&gt;Der Ratgeber &amp;quot;Wege zur Assistenz&amp;quot; des Bundesverbands Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) (PDF-Dokument)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=205&quot; title=&quot;Unterst&amp;uuml;tzung nach Ma&amp;szlig;? - Pers&amp;ouml;nliches Budget und Assistenz. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Unterst&amp;uuml;tzung nach Ma&amp;szlig;? - Pers&amp;ouml;nliches Budget und Assistenz. Ein Blogbeitrag von Ulrich Steilen &amp;uuml;ber mehr Selbstbestimmung und st&amp;auml;rkere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=118&quot; title=&quot;Arm ab = arm dran? Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Arm ab = arm dran? Ein Blogbeitrag von Petra Strack zum Thema Finanzierung von Pers&amp;ouml;nlicher Assistenz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=17&quot; title=&quot;Leben mit pers&amp;ouml;nlicher Assistenz. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Leben mit pers&amp;ouml;nlicher Assistenz. Ein Blogbeitrag von Petra Strack &amp;uuml;ber den Unterschied zwischen Betreuung und Assistenz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=148&quot; title=&quot;Ziemlich beste Assistenten. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Ziemlich beste Assistenten. Ein Blogbeitrag von Raúl Krauthausen &amp;uuml;ber den Kinofilm &amp;quot;Ziemlich beste Freunde&amp;quot; und das Leben mit pers&amp;ouml;nlicher Assistenz&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Margit Glasow)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=538</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=538</guid>			<pubDate>Thu, 02 May 2013 07:24:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Was bedeutet Selbstbestimmt Leben für mich ...</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/Raul_345.jpg&quot; alt=&quot;Raul Krauthausen&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;...&amp;nbsp;bezogen auf Artikel&amp;nbsp;9 und 19 der &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Konvention: Das Recht auf Barrierefreiheit, ein selbstbestimmtes Leben und unabh&amp;auml;ngige Lebensf&amp;uuml;hrung&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Kinder, wie die Zeit vergeht. Es liegt jetzt also schon sechs Jahre zur&amp;uuml;ck, als die Tinte von Deutschland auf der Ratifizierung der &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/un-konvention-leicht-erklaert.php&quot; title=&quot;Die UN-Behindertenrechtskonvention leicht erkl&amp;auml;rt&quot;&gt; &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Konvention f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderungen&lt;/a&gt; (&lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-&lt;abbr title=&quot;Behindertenrechtskonvention&quot;&gt;BRK&lt;/abbr&gt;) trocknete. Wie in jeder Beziehung gibt es dabei wohl Phasen der kompletten Euphorie (bei der Ratifizierung) und Zeiten der Ern&amp;uuml;chterung (vier Jahre danach). Es ist wohl der Punkt gekommen, wo man die ber&amp;uuml;chtigte &lt;abbr title=&quot;Short Message Service&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;SMS&lt;/abbr&gt; an den Partner schreibt: &amp;quot;Wir m&amp;uuml;ssen reden.&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Konvention, ich war voller Gl&amp;uuml;ck, als du in mein Leben getreten bist, und besonders deine S&amp;auml;tze zu Artikel&amp;nbsp;9 (&amp;quot;Barrierefreiheit&amp;quot;) und 19 (&amp;quot;Recht auf selbstbestimmtes Leben und unabh&amp;auml;ngige Lebensf&amp;uuml;hrung&amp;quot;) haben es mir angetan. Als uns die damalige Regierung verkuppelt hat, dachte ich die ganze Zeit, sie sei dabei, aber irgendwie hat sie sich danach klammheimlich aus unserer Dreiecksbeziehung Mensch mit Behinderung, Konvention und Legislative &lt;abbr title=&quot;beziehungsweise&quot;&gt;bzw&lt;/abbr&gt;. Exekutive zur&amp;uuml;ckgezogen. So sind laut dem &lt;a href=&quot;http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/aktuell/news/meldung/archive/2013/march/article/zum-26-maerz-2013-monitoring-stelle-fordert-verstaerkte-anstrengungen-6-bundeslaender-noch-ohne-a.html?tx_ttnews[day]=25&amp;amp;cHash=91d9e9fb85916a2a3023ffda09977053&quot; title=&quot;Zur Webseite des Deutschen Institut f&amp;uuml;r Menschenrechte&quot;&gt;Deutschen Institut f&amp;uuml;r Menschenrechte&lt;/a&gt; weiterhin: &amp;quot;6&amp;nbsp;Bundesl&amp;auml;nder noch ohne Aktions- und Ma&amp;szlig;nahmenpl&amp;auml;ne zur Umsetzung der &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-&lt;abbr title=&quot;Behindertenrechtskonvention&quot;&gt;BRK&lt;/abbr&gt;.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Es bewegt sich was&amp;nbsp;...&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wei&amp;szlig;, dass sie immer noch da ist, weil sie die Zug&amp;auml;nglichkeit (Artikel&amp;nbsp;9) zu Geb&amp;auml;uden verbessert hat. Auch der &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=186&quot; title=&quot;Mit dem Fahrstuhl auf der Strecke geblieben. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;&lt;abbr title=&quot;&amp;Ouml;ffentlicher Personen-Nah-Verkehr&quot;&gt;&amp;Ouml;PNV&lt;/abbr&gt; in Berlin&lt;/a&gt; ist zum gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Teil f&amp;uuml;r Rollstuhlfahrer nutzbar, und so k&amp;ouml;nnen Busse beispielsweise &amp;uuml;ber Rampen bestiegen werden. Es sollten nur nicht zu viele (also zwei) Rollstuhlfahrer zur gleichen Zeit auf dieselbe Idee kommen. In einige F&amp;ouml;rdert&amp;ouml;pfe wird auch immer mal wieder Geld gesteckt und damit werden Schulen und andere &amp;ouml;ffentliche Geb&amp;auml;ude ausgebaut. Nur scheint die Exekutive noch nicht recht zu unserer Beziehung zu stehen und verleugnet uns auch gerne mal gegen&amp;uuml;ber dem Denkmal- und Brandschutz. Dabei scheinen die mir in dieser Beziehung besonders wichtig zu sein, weil es durch die auch schwer wird. Wie kann sich zum Beispiel der Brandschutz begr&amp;uuml;nden, dass zwar Familien mit Kinderw&amp;auml;gen auf den Berliner Fernsehturm kommen, aber Rollstuhlfahrer nicht? Oder auch, dass eine &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=387&quot; title=&quot;Lieber Politiker statt THWler. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Veranstaltung im Bundestag&lt;/a&gt; mit 70&amp;nbsp;Rollstuhlfahrern von 100&amp;nbsp;Mitarbeitern des Technischen Hilfswerk gesch&amp;uuml;tzt wird. Was hat der Brandschutz gegen Menschen im Rollstuhl?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;...&amp;nbsp;aber nicht genug&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Punkt mit dem Brandschutz f&amp;uuml;hrt mich auch zu der Selbstbestimmung. Als ich Letztens in der Bahn ein P&amp;auml;rchen belauscht habe, fragte sie ihn: &amp;quot;Warum soll denn alles barrierefrei umgebaut werden. Ist das nicht &amp;uuml;bertrieben? Wenn ein Rollstuhlfahrer kommt, dann helfen doch bestimmt auch Menschen beim Tragen.&amp;quot; Diese Meinung habe ich schon &amp;ouml;fters geh&amp;ouml;rt, und gerne frage ich dann: &amp;quot;W&amp;uuml;rdest du gerne jedes Mal wildfremde Menschen fragen, ob sie dich auf das &lt;abbr title=&quot;Water Closet&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;WC&lt;/abbr&gt; im Keller tragen?&amp;quot;. Bei dem Gespr&amp;auml;ch in der Bahn sollte mein Lauschangriff nicht auffallen, deswegen habe ich dort die Frage nicht gestellt, und f&amp;uuml;r mich gibt es da eigentlich nur eine Antwort: &amp;quot;Nein!&amp;quot; In dem Gedanken der Frau &amp;uuml;ber unsere Beziehung fand ich es auch bemerkenswert, dass ein barrierefreier Umbau weiterhin als eine exklusive Ma&amp;szlig;nahme f&amp;uuml;r eine bestimmte Gruppe von Menschen gesehen wird. Dabei habe ich auch schon Fu&amp;szlig;g&amp;auml;nger in Aufz&amp;uuml;gen gesehen, Getr&amp;auml;nkelieferanten, die Bierkisten &amp;uuml;ber eine Rampe schoben und &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Business&lt;/span&gt;-Leute, die an einer Ampel den Signalknopf dr&amp;uuml;cken, damit sie danach wieder ins &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Smartphone&lt;/span&gt; versinken k&amp;ouml;nnen, bis das gr&amp;uuml;ne M&amp;auml;nnchen aufleuchtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Selbstbestimmung sieht anders aus&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/barrierefreiheit.php&quot; title=&quot;Zum Handlungsfeld Barrierefreiheit der Aktion Mensch&quot;&gt;Barrierefreie Umbauten&lt;/a&gt; bringen allen was, aber kosten nat&amp;uuml;rlich auch Geld. Und genau den Punkt&amp;nbsp;- dachte ich&amp;nbsp;- haben wir schon lange vor unserer Beziehung gekl&amp;auml;rt: Ich gebe dir, liebe Konvention, &amp;uuml;ber unseren gemeinsamen Freund, den Staat, Geld in Form von Steuern, weil er am besten wei&amp;szlig;, wie er in dich investieren kann. Mit den Subventionen f&amp;uuml;r wunderbare Solarplatten auf privaten D&amp;auml;chern hat die Exekutive ja bewiesen, dass sie es kann. Also warum jetzt nicht einfach den barrierefreien Ausbau von Betrieben unterst&amp;uuml;tzen? In vielen F&amp;auml;llen gibt es ja auch Programme dazu, aber die werden auch mal gut versteckt.&lt;br /&gt;
Das mit dem Geld ist f&amp;uuml;r mich privat auch ein Problem, weil ich selbst nicht so viel Geld verdienen darf, da es sonst auf meine Assistenz angerechnet wird und ich so zu einem gewissen Teil arm gehalten werde. Selbstbestimmung sieht f&amp;uuml;r mich anders aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mit der Geduld am Ende&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt sitzen wir hier, liebe Konvention, und ich kann nicht sagen, wie zufrieden oder unzufrieden ich mit deiner &lt;a href=&quot;http://www.brk-allianz.de/attachments/article/85/gemeinsame_upr_einreichung_deutschland_de_finale.rtf&quot; title=&quot;Zum Kurzbericht der BRK-Allianz zur Umsetzung der UN-BRK in Deutschland&quot;&gt;Umsetzung in Deutschland&lt;/a&gt; bin. Ich glaube aber, dass es ein bisschen schneller vorangehen k&amp;ouml;nnte. An &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/in-der-schule.php&quot; title=&quot;Zum Themenbereich &amp;quot;Inklusion leben: In der Schule&amp;quot; der Aktion Mensch&quot;&gt;Schulen&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.familienratgeber.de/jugendliche_erwachsene/bildung_arbeit/studium_behinderung.php&quot; title=&quot;Infos zum Thema Studium und Behinderung beim Familienratgeber&quot;&gt;Universit&amp;auml;ten&lt;/a&gt; und im &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/am-arbeitsplatz.php&quot; title=&quot;Zum Handlungsfeld &amp;quot;Am Arbeitsplatz&amp;quot; der Aktion Mensch&quot;&gt;ersten Arbeitsmarkt&lt;/a&gt; sehe ich noch viel zu wenige Menschen mit Behinderungen, und wenn es nicht &amp;uuml;ber die Subventionen geht, dann doch vielleicht &amp;uuml;ber den rechtlichen Weg. Denn daf&amp;uuml;r wurdest du doch gemacht, du bist ein Menschenrecht, und ich mag dich so sehr, dass ich f&amp;uuml;r dich nicht nur &amp;uuml;ber sieben Br&amp;uuml;cken, sondern auch den Klageweg gehen w&amp;uuml;rde. Aber soweit soll es doch eigentlich nicht kommen, und ich bitte einfach darum, dass das Thema Behinderung nicht mehr als ein Nischenthema betrachtet wird, sondern es geht uns alle an, und deswegen m&amp;uuml;ssen wir alle an der Umsetzung der &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-&lt;abbr title=&quot;Behindertenrechtskonvention&quot;&gt;BRK&lt;/abbr&gt; arbeiten. Papier ist zwar geduldig, nur ich bin es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Linktipps:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/un-konvention.php&quot; title=&quot;Mehr Infos &amp;uuml;ber die UN-Behindertenrechtskonvention&quot;&gt;Mehr Infos &amp;uuml;ber das &amp;Uuml;bereinkommen der Vereinten Nationen &amp;uuml;ber die Rechte von Menschen mit Behinderung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.menschen-das-magazin.de/wissen/index.php&quot; title=&quot;Zur Webseite von MENSCHEN.das magazin&quot;&gt;Interview mit Sigrid Arnade und G&amp;uuml;nter Heiden, die zu den Autoren des Kurzberichts der BRK-Allianz zur Umsetzung der UN-BRK in Deutschland geh&amp;ouml;ren&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=100&quot; title=&quot;Ablehnung trotz UN-Konvention. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Ablehnung trotz &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Konvention. Ein Blogbeitrag von Carina K&amp;uuml;hne &amp;uuml;ber Inklusion im Alltag von Menschen mit Behinderungen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=415&quot; title=&quot;Werkzeugkiste &amp;ouml;ffne dich! Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Werkzeugkiste &amp;ouml;ffne dich! Ein Blogbeitrag von Ulrich Steilen &amp;uuml;ber ein &amp;quot;Toolkit&amp;quot; der ISL als Hilfestellung zum besseren Verst&amp;auml;ndnis der UN-Behindertenrechtskonvention&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Raúl Krauthausen)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=536</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=536</guid>			<pubDate>Wed, 01 May 2013 06:16:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Was bedeutet Selbstbestimmt Leben für mich ...</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/Kunert_345.jpg&quot; alt=&quot;Heiko Kunert&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;... bezogen auf Artikel&amp;nbsp;12 der &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Konvention: Gleiche Anerkennung vor dem Recht&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Artikel&amp;nbsp;12 der &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/un-konvention-leicht-erklaert.php&quot; title=&quot;Die UN-Behindertenrechtskonvention leicht erkl&amp;auml;rt&quot;&gt;&lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Behindertenrechtskonvention&lt;/a&gt; liest sich wie eine Selbstverst&amp;auml;ndlichkeit. Hierin hei&amp;szlig;t es unter anderem: &amp;quot;Die Vertragsstaaten bekr&amp;auml;ftigen, dass Menschen mit Behinderungen das Recht haben, &amp;uuml;berall als Rechtssubjekt anerkannt zu werden.&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser t&amp;auml;gliches Miteinander ist ohne Recht und Gesetz nicht denkbar. Sei es beim Shoppen, beim Kneipen- oder Arzt-Besuch. Bei allem, was wir tun, finden Paragraphen des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch&quot; title=&quot;Mehr &amp;uuml;ber das BGB bei Wikipedia&quot;&gt;B&amp;uuml;rgerlichen Gesetzbuches&lt;/a&gt; (&lt;abbr title=&quot;B&amp;uuml;rgerliches Gesetzbuch&quot;&gt;BGB&lt;/abbr&gt;) und anderer Gesetze Anwendung. Im Zentrum steht die Annahme, dass wir sp&amp;auml;testens im Erwachsenenalter gesch&amp;auml;ftsf&amp;auml;hig sind und damit verantwortlich f&amp;uuml;r unser Tun.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wer entscheidet &amp;uuml;ber Gesch&amp;auml;ftsf&amp;auml;higkeit?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber was ist, wenn die Mehrheitsgesellschaft oder der Gesetzgeber uns diese Gesch&amp;auml;ftsf&amp;auml;higkeit nicht zutraut? Wenn angenommen wird, dass wir zum Beispiel aufgrund geistiger Behinderungen nicht in der Lage sind, gesch&amp;auml;ftsf&amp;auml;hig zu sein?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gesch&amp;auml;ftsunf&amp;auml;hig ist nach &amp;sect;&amp;nbsp;104 Nr.&amp;nbsp;2 &lt;abbr title=&quot;B&amp;uuml;rgerliches Gesetzbuch&quot;&gt;BGB&lt;/abbr&gt;: &amp;quot;Wer sich in einem die freie Willensbestimmung ausschlie&amp;szlig;enden Zustand krankhafter St&amp;ouml;rung der Geistest&amp;auml;tigkeit befindet, sofern nicht der Zustand seiner Natur nach ein vor&amp;uuml;bergehender ist.&amp;quot;&amp;nbsp;- Ist diese absolute Aussage nicht schon ein Widerspruch zur &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Behindertenrechtskonvention? Oder verst&amp;ouml;&amp;szlig;t nicht zumindest die bisherige Praxis in einigen F&amp;auml;llen gegen die Grunds&amp;auml;tze der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinte_Nationen&quot; title=&quot;Infos zu den Vereinten Nationen bei Wikipedia&quot;&gt;Vereinten Nationen&lt;/a&gt;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ist die Gesch&amp;auml;ftsunf&amp;auml;higkeit gegeben, f&amp;uuml;hrt sie nach &amp;sect;&amp;nbsp;105 &lt;abbr title=&quot;B&amp;uuml;rgerliches Gesetzbuch&quot;&gt;BGB&lt;/abbr&gt; sogar zur Nichtigkeit aller Willenserkl&amp;auml;rungen. Sollte es nicht eher so sein, dass allen Menschen die M&amp;ouml;glichkeit gegeben werden muss, sich&amp;nbsp;- wann immer m&amp;ouml;glich&amp;nbsp;- rechtsverbindlich zu &amp;auml;u&amp;szlig;ern? M&amp;uuml;sste unser Rechtssystem nicht viel h&amp;auml;ufiger neue Wege gehen, um Menschen mit einer Behinderung zu unterst&amp;uuml;tzen, ihren Willen &amp;auml;u&amp;szlig;ern zu k&amp;ouml;nnen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aufkl&amp;auml;rung ist gefragt!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hierf&amp;uuml;r bedarf es Aufkl&amp;auml;rung. Mitarbeiter in Verwaltung und Justiz m&amp;uuml;ssen den Umgang mit Menschen mit Behinderung lernen. Und es bedarf gesellschaftlicher Strukturen, die uns helfen, unser Recht vor dem Recht durchzusetzen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&amp;uuml;r mich bedeutet ein selbstbestimmtes Leben, dass ich&amp;nbsp;- egal mit welcher Behinderung&amp;nbsp;- als gleichberechtigtes Rechtssubjekt behandelt werde. Es muss oberster Grundsatz sein, dass ich, wann immer irgend m&amp;ouml;glich, meinen eigenen Willen rechtsverbindlich &amp;auml;u&amp;szlig;ern kann und dieser auch anerkannt wird. Wie bei vielen Artikeln der &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Behindertenrechtskonvention gilt auch bei Artikel&amp;nbsp;12, dass er tagt&amp;auml;glich mit Leben zu f&amp;uuml;llen ist&amp;nbsp;- in Gerichtss&amp;auml;len und Beh&amp;ouml;rden&amp;nbsp;-, damit sich in unserer Gesellschaft wirklich etwas &amp;auml;ndert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/un-konvention.php&quot; title=&quot;Mehr Infos &amp;uuml;ber die UN-Behindertenrechtskonvention&quot;&gt;Mehr Infos &amp;uuml;ber das &amp;Uuml;bereinkommen der Vereinten Nationen &amp;uuml;ber die Rechte von Menschen mit Behinderung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/un-konvention/theorie-trifft-praxis.php&quot; title=&quot;Theorie trifft Praxis - eine juristische Bestandsaufnahme der UN-Behindertenrechtskonvention bei Aktion Mensch&quot;&gt;Theorie trifft Praxis - eine juristische Bestandsaufnahme der &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Behindertenrechtskonvention&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=54&quot; title=&quot;Wahlrecht inklusive. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Wahlrecht inklusive. Ein Blogbeitrag von Iris Cornelssen &amp;uuml;ber die Forderung nach einer &amp;Auml;nderung der Wahlgesetze im Sinne der &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-&lt;abbr title=&quot;Behindertenrechtskonvention&quot;&gt;BRK&lt;/abbr&gt; zugunsten von Menschen mit Behinderungen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=407&quot; title=&quot;&amp;quot;In Gesetz und Gesellschaft verankern&amp;quot;. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;&amp;quot;In Gesetz und Gesellschaft verankern&amp;quot;. Ein Interview von Katja Hanke mit Dr. Martin Theben &amp;uuml;ber die Behindertenrechtskonvention im deutschen Rechtsalltag&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Heiko Kunert)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=535</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=535</guid>			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 07:12:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Themenschwerpunkt &quot;Selbstbestimmt Leben&quot;</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/5mai_345.jpg&quot; alt=&quot;Motiv zum 5. Mai: Wer entscheidet, wo ich wohne? Ein M&amp;auml;dchen mit Down-Syndrom st&amp;uuml;tzt sich auf einen W&amp;uuml;rfel mit einem Symbol f&amp;uuml;r &amp;quot;Selbstbestimmt Wohnen&amp;quot;.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin entscheidend!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rund um den 5.&amp;nbsp;Mai dreht sich in diesem Jahr alles um das Thema Selbstbestimmt Leben. Vom 27.&amp;nbsp;April bis zum 12.&amp;nbsp;Mai finden unter dem Motto &amp;quot;Ich bin entscheidend&amp;quot; deutschlandweit &amp;uuml;ber 500&amp;nbsp;Aktionen von Verb&amp;auml;nden und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe statt. Und auch im Inklusionsblog widmen sich die Autoren in dieser Zeit ganz dem Thema. So berichten unsere Blogger von Aktionen vor Ort aus Rostock, Trier, Frankfurt, Oberhausen, Potsdam und Berlin. Zudem beantworten sie die ganz pers&amp;ouml;nliche Frage: Was bedeutet Selbstbestimmt Leben f&amp;uuml;r mich?&amp;nbsp;- und nehmen dabei die wesentlichen Artikel der &lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Behindertenrechtskonvention unter die Lupe. Den Anfang macht heute Heiko Kunert mit Artikel&amp;nbsp;12&amp;nbsp;- dem Recht auf Anerkennung vor dem Recht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir freuen uns auf viele Leser und Kommentare!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/un-konvention.php&quot; title=&quot;Mehr Infos &amp;uuml;ber die UN-Konvention&quot;&gt;Mehr Infos &amp;uuml;ber das &amp;Uuml;bereinkommen der Vereinten Nationen &amp;uuml;ber die Rechte von Menschen mit Behinderung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/un-konvention-leicht-erklaert.php&quot; title=&quot;Die UN-Behindertenrechtskonvention leicht erkl&amp;auml;rt&quot;&gt;Die UN-Behindertenrechtskonvention leicht erkl&amp;auml;rt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Redaktion)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=548</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=548</guid>			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 06:15:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Bombenlager und Münzensammler</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/blog_2013-04-27_345x_SomosMedicina_flickr.com.jpg&quot; alt=&quot;Rollstuhl am Strand vor Badenden in den Wellen&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neulich h&amp;ouml;rte ich im Radio einen Beitrag &amp;uuml;ber das Thema, das zurzeit alle besch&amp;auml;ftigt: das Wetter. Auch ich lauschte fasziniert den Beschreibungen von Palmen und Sandstr&amp;auml;nden und dachte: Ich k&amp;ouml;nnte auch mal wieder in den Urlaub fahren! Aber mit einem Rollstuhl und einem k&amp;ouml;rperlichen &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Handicap&lt;/span&gt; ist das oft mehr als eine Herausforderung.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Rollstuhl als potentielles Bombenlager oder: die Reaktionen des Flughafenpersonals&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor ein paar Jahren bin ich mit meinen Eltern in den Urlaub nach Spanien geflogen. Obwohl ich jetzt schon seit langer Zeit nicht mehr zuhause wohne und &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=17&quot; title=&quot;Leben mit pers&amp;ouml;nlicher Assistenz. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Assistenz&lt;/a&gt; in Anspruch nehme, fahren wir regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig als Familie in die Ferien. Eigentlich stellte ein Flug f&amp;uuml;r mich und meinen Rollstuhl keine allzu gro&amp;szlig;e Schwierigkeit dar. Eigentlich&amp;nbsp;- denn auf dieser Spanienreise nun stellte sich auf einmal das Personal am Flughafen so komisch an, wie wir es bis zu diesem Zeitpunkt nicht erlebt hatten. Mein Rollstuhl besteht, wie fast alle Rollst&amp;uuml;hle, &amp;uuml;berwiegend aus Metall oder einem &amp;auml;hnlichen Material, so dass er bei einer Durchfahrt durch die Sicherheitsschleuse ein hohes Piepsen ausl&amp;ouml;st. Um dieses zu vermeiden, werde ich eigentlich mit den H&amp;auml;nden, sehr vorsichtig und oberfl&amp;auml;chlich nach Sprengstoff oder anderen verbotenen Sachen untersucht. Lange Zeit hat meine Familie bei der Kontrolle immer Witze gemacht, dass ich doch eigentlich alles mit an Bord nehmen k&amp;ouml;nnte, da ich es sowieso nicht richtig kontrolliert werden w&amp;uuml;rde. Aber bei diesem Flug sagte der Sicherheitsbeamte: &amp;quot;Sie muss raus da! Raus!!&amp;quot; Da wir ihm nicht schnell genug reagierten, fing er an, die Gurte an meinen Rollstuhl zu &amp;ouml;ffnen. Ich protestierte, und er holte eine Kollegin und bat sie weiterzumachen. Ich protestierte immer noch. Meine Mutter musste mich schlie&amp;szlig;lich aus dem Rollstuhl nehmen und mich 20&amp;nbsp;Minuten wie ein kleines Kind auf dem Arm halten. Wir waren die Attraktion des Flughafengeb&amp;auml;udes. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Sicherheitsbeamten versuchten w&amp;auml;hrend dieser Zeit, meinen Rollstuhl in seine Einzelteile zu zerlegen. Sie berieten sich in einer kleinen Gruppe dar&amp;uuml;ber, wie sie am kl&amp;uuml;gsten dabei vorgehen sollten. Meiner Mutter oder mir h&amp;ouml;rten sie nicht zu. Schlie&amp;szlig;lich hatten sie es geschafft, meine Sitzschale vom Rollstuhl zu l&amp;ouml;sen und waren nun damit besch&amp;auml;ftigt sie durchleuchten zu lassen. Als sie damit fertig waren, wurde beschlossen, Werkzeug zu holen, denn innerhalb des Rollstuhls zum Beispiel in den Griffen k&amp;ouml;nnte ich ja Sprengstoff oder andere verbotene Substanzen versteckt haben. Ich wei&amp;szlig; nicht mehr, wann wir in das Flugzeug steigen konnten, aber irgendwann musste mein Rollstuhl den Sicherheitsvorstellungen der Beamten gen&amp;uuml;gt haben, denn schlie&amp;szlig;lich lie&amp;szlig;en Sie uns in das Flugzeug steigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der M&amp;uuml;nzensammler oder: der Rollstuhl als Einladung f&amp;uuml;r merkw&amp;uuml;rdige Landessitten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem Rollstuhl &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=498&quot; title=&quot;Der VIP-Status. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;zieht man immer Aufmerksamkeit auf sich&lt;/a&gt;; das ist im Urlaub nicht anders als zuhause. Aber die Berliner sind in der Regel nicht so scharf darauf, mich und meinen Rollstuhl anzufassen, es sei denn, es ist Feiertag. Im Urlaub allerdings versammelte sich eine Menschentraube um mich, als ich einmal drau&amp;szlig;en vor der T&amp;uuml;r warten musste, da es im Laden zu eng f&amp;uuml;r den Rollstuhl war. Also wartete ich. Und die Leute warteten auch. Sie begannen, meine Begleitung zu suchen, und fingen an&amp;nbsp;- anscheinend zur Beruhigung&amp;nbsp;- mich zu streicheln. Irgendwann legte mir eine &amp;auml;ltere Frau eine M&amp;uuml;nze in die durch die Spastik immer nach hinten gestreckte Hand, kniff mir in die Wange und nickte, bevor sie stumm davon ging. Andere folgten ihrem Beispiel und gaben mir auch Geld oder S&amp;uuml;&amp;szlig;igkeiten. Alle meine Versuche, die Geschenke abzulehnen, wurden nicht geh&amp;ouml;rt. Schlie&amp;szlig;lich kam meine Mutter aus dem Laden zur&amp;uuml;ck und entschuldigte sich daf&amp;uuml;r, dass es so lange gedauert hatte. Ich lachte: &amp;quot;Ich habe inzwischen unsere Urlaubskasse ein bisschen aufgebessert und ein paar M&amp;uuml;nzen gesammelt!&amp;quot; Meine Mutter zwinkerte mir zu. &amp;quot;Super&amp;quot;, sagte sie, &amp;quot;dann kann ich ja gleich nochmal in den Laden gehen!&amp;quot; Sie sch&amp;uuml;ttelte den Kopf und schob mich davon, gefolgt von den Blicken der Frauen, die uns immer noch beobachteten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;Sie kann ja sprechen!&amp;quot; oder: der Rollstuhl als Kommunikator&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich liebe Spanien und die spanische Sprache. Ganz besonders zieht mich Barcelona an. Seit f&amp;uuml;nf Jahren lerne ich Spanisch und kann mich mittlerweile gut verst&amp;auml;ndigen. Vor drei Jahren bin ich mit meiner Mutter und einer Assistenten mit dem Auto &amp;uuml;ber Frankreich nach Barcelona gefahren, um den Umst&amp;auml;ndlichkeiten beim Fliegen zu entgehen. Es war eine tolle Reise. Aber was mir von dieser Reise am besten in Erinnerung geblieben ist, sind die Reaktionen der Leute. Da meine Assistenten und auch meine Mutter kein Spanisch k&amp;ouml;nnen; musste ich alles regeln; vom Einkaufen &amp;uuml;ber Bestellungen in Restaurants bis hin zum Fragen nach dem richtigen Weg. Meist sind die Gespr&amp;auml;che immer gleich verlaufen: Ich habe gefragt, meine Assistentin oder meine Mutter wurden angeschaut, und es passierte erst mal nichts, ich habe dann meine Frage wiederholt, der Befragte sah meine Begleiterinnen an und gab ihnen die Antwort. Ich bedankte mich und wurde wieder nicht beachtet. Irgendwann haben die Leute verstanden, dass ich diejenige bin, die sie versteht und haben sich gefreut, dass ich sprechen kann. W&amp;auml;hrend unserer Zeit in Barcelona haben meine Mutter und ich einmal sch&amp;ouml;ne, alte M&amp;ouml;bel auf der Stra&amp;szlig;e gesehen. Ein Mann gesellte sich zu uns und erkl&amp;auml;rte, dass wir die Sachen gerne mitnehmen k&amp;ouml;nnten, sie seien sowieso M&amp;uuml;ll. Ich &amp;uuml;bersetzte, und er begann zu l&amp;auml;cheln. Ich dachte, gleich k&amp;auml;me wieder ein: &amp;quot;Oh, sie kann ja sprechen! Und dann auch noch Spanisch!&amp;quot; Aber der Mann fing an, in gebrochenem, aber gut verst&amp;auml;ndlichem Deutsch zu erz&amp;auml;hlen, dass er in Deutschland studiert hatte. So redeten wir eine Weile, bevor er uns herzlich verabschiedete und uns half, unsere Fundst&amp;uuml;cke auf dem Rollstuhl zu verstauen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das Ende der Radiosendung und die einsetzende Musik holen mich aus meinen Gedanken an Barcelona zur&amp;uuml;ck an meine Abschlussarbeit nach Berlin.&amp;quot;Gewinnen Sie nach der Werbung einer St&amp;auml;dtereise f&amp;uuml;r zwei Personen nach Barcelona!&amp;quot;, sagt der Radiosprecher. Perfekt, denke ich und muss lachen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/in-der-freizeit/barrierefrei-reisen.php&quot; title=&quot;Mehr zum Thema Barrierefrei Reisen bei der Aktion Mensch&quot;&gt;Mehr zum Thema Barrierefrei Reisen bei der Aktion Mensch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=36&quot; title=&quot;Urlaub - alles inklusiv? Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Urlaub - alles inklusiv? Ein Blogbeitrag von Petra Strack &amp;uuml;ber die T&amp;uuml;cken einer Reise mit Rollstuhl&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=49&quot; title=&quot;Urlaub - alles inklusiv? (Teil 2) Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Urlaub - alles inklusiv? Teil Zwei des Blogbeitrags von Petra Strack &amp;uuml;ber eine Urlaubsreise mit Rollstuhl nach Tunesien&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=145&quot; title=&quot;Karibik-Feeling. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Karibik-Feeling. Ein Blogbeitrag von Petra Strack &amp;uuml;ber ihren ersten Urlaub auf Curacao&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=240&quot; title=&quot;Down Under - Steht alles auf dem Kopf? Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Down Under - Steht alles auf dem Kopf? Ein Blogbeitrag von Petra Strack &amp;uuml;ber den erfrischend selbstverst&amp;auml;ndlichen Umgang der Australier mit dem Thema Behinderung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=9&quot; title=&quot;&amp;quot;Urlaub inklusiv: Gemeinsam mehr entdecken&amp;quot; - Heiko Kunert schreibt im Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Urlaub inklusiv: Gemeinsam mehr entdecken. Ein Blogbeitrag von Heiko Kunert&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Marie Gronwald)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=532</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=532</guid>			<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 06:47:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Präimplantationsdiagnostik: Wohin führt der Weg?</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/blog_2013-04-24_345x_dee_gee_flickr.com.jpg&quot; alt=&quot;Drei Stapel mit bunten Petrischalen&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ab 2014 k&amp;ouml;nnen Eltern das Erbgut ihres Embryos hinsichtlich m&amp;ouml;glicher Erkrankungen oder Behinderungen untersuchen lassen. Doch die Frage ist: Was ist medizinisch machbar und was ethisch vertretbar? Und was machen wir letztendlich mit unserem Wissen?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele Jahre lang wurden die unterschiedlichsten Standpunkte zum Thema &amp;quot;Zulassung der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4implantationsdiagnostik&quot; title=&quot;Mehr Infos zur Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik bei Wikipedia&quot;&gt;Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik&lt;/a&gt; (&lt;abbr title=&quot;Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik&quot;&gt;PID&lt;/abbr&gt;) in Deutschland&amp;quot; dargelegt und kontrovers diskutiert. Nun hat das Bundeskabinett eine Verordnung mit den zentralen Details f&amp;uuml;r die Gentests an Embryonen aus dem Reagenzglas verabschiedet. Ab 2014 k&amp;ouml;nnen Paare nach einer k&amp;uuml;nstlichen Befruchtung zu dieser Methode greifen, wenn ihre Genanlagen eine Tot- oder Fehlgeburt oder eine schwere Krankheit des Kindes wahrscheinlich machen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit diesem Gesetz wird der zweite von insgesamt drei Entw&amp;uuml;rfen zur Einf&amp;uuml;hrung der &lt;abbr title=&quot;Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik&quot;&gt;PID&lt;/abbr&gt; zum Tragen kommen. W&amp;auml;hrend der erste Gesetzesvorschlag eine grunds&amp;auml;tzliche Freigabe der &lt;abbr title=&quot;Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik&quot;&gt;PID&lt;/abbr&gt; vorsah, sprach sich der dritte f&amp;uuml;r ein komplettes Verbot aus. Mit der jetzt verabschiedeten zweiten Variante darf die Erbgutdiagnostik in eng gesteckten Grenzen angewendet werden. Die Tests sollen nur in ausgew&amp;auml;hlten Zentren stattfinden. Eine automatische Zulassung f&amp;uuml;r Einrichtungen, die &amp;uuml;ber eine entsprechende Ausr&amp;uuml;stung zur Durchf&amp;uuml;hrung der &lt;abbr title=&quot;Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik&quot;&gt;PID&lt;/abbr&gt; verf&amp;uuml;gen, soll es nicht geben. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die begrenzte Einf&amp;uuml;hrung der &lt;abbr title=&quot;Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik&quot;&gt;PID&lt;/abbr&gt; war bereits im Juli 2011 vom Bundestag beschlossen worden. F&amp;uuml;r die Abstimmung war seinerzeit der Fraktionszwang aufgehoben worden. Allerdings wurde die Zul&amp;auml;ssigkeit der &lt;abbr title=&quot;Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik&quot;&gt;PID&lt;/abbr&gt; auf Einzelf&amp;auml;lle begrenzt, w&amp;auml;hrend weiterhin an einem allgemeinen Verbot festgehalten wurde, da es f&amp;uuml;r die Ausnahmen keine verbindliche Rechtsgrundlage gab. Trotzdem wurde die &lt;abbr title=&quot;Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik&quot;&gt;PID&lt;/abbr&gt; in Einzelf&amp;auml;llen angewendet. So war Anfang 2012 in L&amp;uuml;beck das erste Kind geboren worden, an dem zuvor ein Erbguttest durchgef&amp;uuml;hrt worden war. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;W&amp;uuml;rde ich eine &lt;abbr title=&quot;Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik&quot;&gt;PID&lt;/abbr&gt; in Anspruch nehmen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei mir liegt aufgrund einer &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Osteogenesis_imperfecta&quot; title=&quot;Zum Wikipedia-Artikel: Osteogenesis imperfecta&quot;&gt;&lt;span xml:lang=&quot;la&quot; lang=&quot;la&quot;&gt;Osteogenesis imperfecta&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; (Glasknochen) ein Risikos von 50&amp;nbsp;Prozent vor, meine Erkrankung auf meine Kinder zu vererben. Ich wollte vor etwa 25&amp;nbsp;Jahren trotzdem Kinder&amp;nbsp;- und ich habe zwei bekommen. In einer Zeit, in der es so gut wie gar keine pr&amp;auml;natalen Untersuchungen gab. Konnte ich erwarten, dass meine Kinder im Falle einer Vererbung ein gl&amp;uuml;ckliches Leben f&amp;uuml;hren, dass sie ihren Platz in dieser Gesellschaft finden w&amp;uuml;rden? &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zugegeben: Ich hatte Zweifel. Und vielleicht h&amp;auml;tte ich damals mit Mitte&amp;nbsp;20 die M&amp;ouml;glichkeiten der &lt;abbr title=&quot;Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik&quot;&gt;PID&lt;/abbr&gt; genutzt, wenn es sie denn gegeben h&amp;auml;tte. Denn nat&amp;uuml;rlich w&amp;uuml;nschte ich mir f&amp;uuml;r mein Kind, dass es gesund zur Welt k&amp;auml;me, keine Schmerzen erdulden m&amp;uuml;sse und die gleichen Startbedingungen h&amp;auml;tte wie andere Kinder auch. Bedingungen, die ich zum Teil in meinem Leben vermisst habe. Doch wie gesagt, diese M&amp;ouml;glichkeiten gab es nicht.&lt;br /&gt;
Mein Wunsch nach einer scheinbar m&amp;ouml;glichen Gewissheit&amp;nbsp;- n&amp;auml;mlich ein gesundes Kind zu bekommen&amp;nbsp;- war auch von der &amp;Uuml;berzeugung gepr&amp;auml;gt, dass die Mediziner sehr verantwortungsbewusst diese Untersuchungen durchf&amp;uuml;hren und mich anschlie&amp;szlig;end beraten w&amp;uuml;rden. Dass es ihnen nur um die Frage gehen w&amp;uuml;rde, eine &lt;span xml:lang=&quot;la&quot; lang=&quot;la&quot;&gt;Osteogenesis imperfecta&lt;/span&gt; f&amp;uuml;r meine Kinder zu vermeiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ehrlich gesagt, hat mich diese &amp;Uuml;berzeugung im Laufe der Jahre verlassen. Schaue ich mich in dieser Gesellschaft um, glaube ich nicht mehr daran, dass solche Untersuchungen nur zum Wohle der Betroffenen durchgef&amp;uuml;hrt werden&amp;nbsp;- unabh&amp;auml;ngig von allen wirtschaftlichen &amp;Uuml;berlegungen. Im Gegenteil bin ich der Ansicht, dass Paare, insbesondere Frauen mit einer genetischen Vorbelastung und ihrer verst&amp;auml;ndlichen Angst um die Sorge f&amp;uuml;r die Gesundheit ihres Kindes dazu missbraucht wurden, um die Dringlichkeit der Einf&amp;uuml;hrung der &lt;abbr title=&quot;Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik&quot;&gt;PID&lt;/abbr&gt; zu begr&amp;uuml;nden. In der Bundestagsdebatte wurde von den Bef&amp;uuml;rwortern der &lt;abbr title=&quot;Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik&quot;&gt;PID&lt;/abbr&gt; immer wieder das Argument ins Feld gef&amp;uuml;hrt, dass es darum gehe, Leid zu vermeiden und betroffenen Eltern zu helfen, in deren Familien ein Erbrisiko besteht. Dass die Frauen bzw. Paare dann oft mit ihrem Wissen um eine m&amp;ouml;gliche Behinderung allein gelassen werden, dass man sie nicht dar&amp;uuml;ber aufkl&amp;auml;rt, was ein Leben mit einem behinderten Kind wirklich bedeutet&amp;nbsp;- dar&amp;uuml;ber wird selten gesprochen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;In was f&amp;uuml;r einer Gesellschaft wollen wir leben?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch es geht in dieser Debatte meines Erachtens nicht nur um das einzelne Schicksal. Abgesehen davon, dass sich der Anteil der behinderten Kinder, die mit einem Gendefekt geboren werden, auf nur etwa drei Prozent bel&amp;auml;uft. Abgesehen auch davon, dass man die &lt;abbr title=&quot;Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik&quot;&gt;PID&lt;/abbr&gt; ebenfalls durchf&amp;uuml;hren kann, um zum Beispiel ein &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Baby&lt;/span&gt; zu erzeugen, das als Organspender f&amp;uuml;r ein erkranktes Geschwisterkind geeignet ist (&amp;quot;Retter&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;baby&lt;/span&gt;&amp;quot;). Oder ganz simpel zur Auswahl des Geschlechts oder bestimmter erblicher Eigenschaften des Kindes.&lt;br /&gt;
Es geht um die Frage, in was f&amp;uuml;r einer Gesellschaft wir tats&amp;auml;chlich leben wollen. Es geht um die Frage nach dem Menschenbild. Wollen wir Vielfalt mit ganz vielen unterschiedlichen Individuen? Wollen wir ein solidarisches Miteinander? Oder z&amp;auml;hlt nur die Leistung nach dem Prinzip: schneller, h&amp;ouml;her, weiter?&lt;br /&gt;
Aus diesen &amp;Uuml;berlegungen heraus bin ich zu der Ansicht gekommen, dass wir besser daran getan h&amp;auml;tten, die &lt;abbr title=&quot;Pr&amp;auml;implantationsdiagnostik&quot;&gt;PID&lt;/abbr&gt; nicht zuzulassen. Wir k&amp;ouml;nnen Behinderung und Krankheit nicht vermeiden. Aber wir k&amp;ouml;nnen verhindern, dass einzelne Menschen aufgrund ihres Andersseins an den Rand der Gesellschaft gedr&amp;auml;ngt werden. Oder gar nicht erst geboren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Linktipps:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.familienratgeber.de/geburt/vorgeburtliche_diagnostik.php&quot; title=&quot;Infos zur vorgeburtlichen Diagnostik beim Familienratgeber&quot;&gt;Weitere Infos zur vorgeburtlichen Diagnostik im Familienratgeber&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=252&quot; title=&quot;Down-Syndrom-Babys aussortieren? Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Down-Syndrom-Babys aussortieren? Ein Blogbeitrag von Ulrich Steilen &amp;uuml;ber vorgeburtlichen Bluttest &amp;quot;PraenaTest&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=222&quot; title=&quot;Der neue Bluttest - Fluch oder Segen? Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Der neue Bluttest - Fluch oder Segen? Ein Blogbeitrag von Carina K&amp;uuml;hne&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Margit Glasow)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=531</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=531</guid>			<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 06:55:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Stufenlose Römerwelt</title>
			<description>&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/345x/projektblog/blog_2013-04-22_345x_Axel-Thuenker-DGPh.jpg&quot; alt=&quot;Museumssaal mit dem stilisierten Modell eines r&amp;ouml;mischen Stalles im Erdgeschoss und einer Rampe, die in den oberen Teil der Ausstellung f&amp;uuml;hrt.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um das Jahr 12 vor Christus kamen die ersten R&amp;ouml;mer an den Niederrhein. Dabei k&amp;auml;mpften sie sich durch dichte Wald- und Sumpfgebiete. Hindernisse jeglicher Art beseitigten sie mit dem Schwert oder &amp;auml;hnlich grobem Werkzeug. Barrierefrei war ihr Weg durch &amp;quot;Niedergermanien&amp;quot; beileibe nicht. Wie heutzutage Barrierefreiheit und R&amp;ouml;merwelt zusammenpassen, zeigt der Arch&amp;auml;ologische Park Xanten (&lt;abbr title=&quot;Arch&amp;auml;ologischer Park Xanten&quot;&gt;APX&lt;/abbr&gt;)&amp;nbsp;- das gr&amp;ouml;&amp;szlig;te und meistbesuchte arch&amp;auml;ologische Freilichtmuseum in Deutschland.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Herzst&amp;uuml;ck des Parks ist das im Jahr 2008 eingeweihte R&amp;ouml;mer-Museum mit seinen &amp;uuml;ber 2.000 Exponaten&amp;quot;, sagt Marianne Hilke, Vork&amp;auml;mpferin f&amp;uuml;r Barrierefreiheit im &lt;a href=&quot;http://www.apx.lvr.de/&quot; title=&quot;Zur Homepage des Arch&amp;auml;ologischen Parks Xanten&quot;&gt;Arch&amp;auml;ologischen Park Xanten&lt;/a&gt; (&lt;abbr title=&quot;Arch&amp;auml;ologischer Park Xanten&quot;&gt;APX&lt;/abbr&gt;). Ich treffe die engagierte Frau, die als Museumsp&amp;auml;dagogin des &lt;a href=&quot;http://www.lvr.de&quot; title=&quot;Zur Webseite des Landschaftsverbandes Rheinland&quot;&gt;Landschaftsverbandes Rheinland&lt;/a&gt; (&lt;abbr title=&quot;Landschaftsverband Rheinland&quot;&gt;LVR&lt;/abbr&gt;) im Xantener Arch&amp;auml;ologie-Park angestellt ist, im Eingangsbereich des R&amp;ouml;mer-Museums.&amp;quot;77&amp;nbsp;Meter lang, 22&amp;nbsp;Meter hoch und 25&amp;nbsp;Meter breit&amp;quot;, erkl&amp;auml;rt sie mir, sei das Museumsgeb&amp;auml;ude. &amp;quot;Genauso gro&amp;szlig; wie die antike Eingangshalle zu der &amp;ouml;ffentlichen Thermenanlage&amp;nbsp;- zu Deutsch: Badeanstalt&amp;nbsp;-, die hier zur R&amp;ouml;merzeit stand.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rampenmuseum&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr als 500.000&amp;nbsp;Besucher kommen j&amp;auml;hrlich in die rekonstruierte R&amp;ouml;merstadt und das R&amp;ouml;mer-Museum in Xanten. Zu sehen und zu erfahren gibt es eine f&amp;uuml;r die Germanen von damals v&amp;ouml;llig neue und fremde Lebensweise: steinerne Architektur, ausgebaute Stra&amp;szlig;en und Verkehrswege, diverse G&amp;uuml;ter und Lebensmittel aus dem Mittelmeerraum, Schriftkultur, r&amp;ouml;mische Waffentechnik, M&amp;uuml;nzwesen und vieles mehr.&lt;br /&gt;
Das Museum erschlie&amp;szlig;t sich &amp;uuml;ber eine riesige Rampe, die sich vom Eingangsbereich bis unter das hohe Dach schl&amp;auml;ngelt. F&amp;uuml;r Rollstuhlfahrer bestens geeignet. Zudem gibt es einen Aufzug, der auf mehreren Ebenen anh&amp;auml;lt. F&amp;uuml;r Menschen mit Mobilit&amp;auml;tseinschr&amp;auml;nkung wurden Ruhebereiche mit Sitzgelegenheiten eingerichtet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;F&amp;uuml;hrungen f&amp;uuml;r Menschen mit unterschiedlicher Behinderung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Aber was genau&amp;quot;, m&amp;ouml;chte ich von Museumsp&amp;auml;dagogin Hilke wissen, &amp;quot;bedeutet &amp;uuml;berhaupt &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/barrierefreiheit.php&quot; title=&quot;Zum Handlungsfeld Barrierefreiheit der Aktion Mensch&quot;&gt;Barrierefreiheit&lt;/a&gt; in einem arch&amp;auml;ologischen Park und im R&amp;ouml;mer-Museum?&amp;quot; Seit &amp;uuml;ber 20&amp;nbsp;Jahren veranstaltet der Arch&amp;auml;ologische Park Xanten F&amp;uuml;hrungen f&amp;uuml;r blinde und sehbehinderte Menschen, erkl&amp;auml;rt sie mir. Au&amp;szlig;erdem ist in der r&amp;ouml;mischen Herberge eine Tastgalerie eingerichtet. Hier k&amp;ouml;nnen die Rekonstruktionen der R&amp;ouml;mergeb&amp;auml;ude anhand von Modellen erfasst werden.&lt;br /&gt;
Auch f&amp;uuml;r Menschen mit einer geistigen Behinderung werden gef&amp;uuml;hrte Rundg&amp;auml;nge angeboten. Geschichtliche Hintergr&amp;uuml;nde werden dabei spielerisch erkl&amp;auml;rt, vieles kann ausprobiert und angefasst werden. Zum Beispiel die Kleidung der R&amp;ouml;mer. Menschen mit H&amp;ouml;rbehinderung k&amp;ouml;nnen an den offenen Sonntagsf&amp;uuml;hrungen teilnehmen, die von Geb&amp;auml;rdensprachdolmetschern begleitet werden. Von Geb&amp;auml;rdensprachdolmetschern begleitete F&amp;uuml;hrungen k&amp;ouml;nnen gegen Aufpreis auch individuell gebucht werden. Au&amp;szlig;erdem gibt es tragbare Multimediager&amp;auml;te, die durch das R&amp;ouml;mer-Museum mit Filmen in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Geb%C3%A4rdensprache&quot; title=&quot;Infos zur Deutschen Geb&amp;auml;rdensprache bei Wikipedia&quot;&gt;Geb&amp;auml;rdensprache&lt;/a&gt; leiten. Dieses Angebot soll in Zukunft auf den gesamten Arch&amp;auml;ologischen Park ausgeweitet werden.&lt;br /&gt;
Und auch die &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Homepage&lt;/span&gt; des &lt;abbr title=&quot;Arch&amp;auml;ologischer Park Xanten&quot;&gt;APX&lt;/abbr&gt; bietet nicht nur Informationen zum &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Service&lt;/span&gt; f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderung, sondern auch &lt;a href=&quot;http://www.apx.lvr.de/willkommen/serviceinfo/gebaerdenvideos.html&quot; title=&quot;Zum Info-Video des APX&quot;&gt;Info-Videos in Geb&amp;auml;rdensprache&lt;/a&gt;. Sch&amp;uuml;lerinnen und Sch&amp;uuml;ler einer 10.&amp;nbsp;Klasse erz&amp;auml;hlen in Geb&amp;auml;rdensprache das Wichtigste &amp;uuml;ber die einstige R&amp;ouml;merstadt. &amp;quot;Nat&amp;uuml;rlich bleibt noch eine Menge zu tun in Sachen Barrierefreiheit und &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/was-ist-inklusion.php&quot; title=&quot;Was ist Inklusion? Zur Aktion Mensch-Webseite&quot;&gt;Inklusion&lt;/a&gt;&amp;quot;, sagt Marianne Hilke. &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Leichte_Sprache&quot; title=&quot;Mehr &amp;uuml;ber Leichte Sprache bei Wikipedia&quot;&gt;Leichte Sprache&lt;/a&gt; wird ein gro&amp;szlig;es Aufgabenfeld f&amp;uuml;r die Zukunft sein. Ich m&amp;ouml;chte einen Ausstellungskatalog in Leichter Sprache erstellen. Au&amp;szlig;erdem wollen wir die Kooperationen mit &lt;a href=&quot;http://www.familienratgeber.de/kinder/schule/foerderschule.php&quot; title=&quot;Infos zu F&amp;ouml;rderschulen beim Familienratgeber&quot;&gt;F&amp;ouml;rderschulen&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.familienratgeber.de/kinder/schule/integration_in_regelschule.php&quot; title=&quot;Mehr &amp;uuml;ber Integration in die Regelschule beim Familienratgeber&quot;&gt;Schulen mit inklusiven Klassen&lt;/a&gt; intensivieren.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Auf dem Sandweg zum Hafentempel&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vom R&amp;ouml;mischen Museum gehe ich auf befestigtem Sandweg etwa 500&amp;nbsp;Meter zum m&amp;auml;chtigen Stadttor der R&amp;ouml;merkolonie &amp;quot;&lt;span xml:lang=&quot;la&quot; lang=&quot;la&quot;&gt;Colonia Ulpia Traiana&lt;/span&gt;&amp;quot;. Auf dem Wachturm des Tores, der leider nur &amp;uuml;ber Treppen zu erreichen ist, hat man einen guten &amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber den arch&amp;auml;ologischen Park und die angrenzende Altstadt von Xanten. Der &lt;abbr title=&quot;Arch&amp;auml;ologischer Park Xanten&quot;&gt;APX&lt;/abbr&gt; ist weitl&amp;auml;ufig. Gut einen Kilometer voneinander entfernt liegen die einzelnen Geb&amp;auml;ude und Attraktionen, die ich aufsuche: das kleine Geb&amp;auml;ude, in dem r&amp;ouml;mische Kutschen und ein uralter Wegeplan mit R&amp;ouml;merstra&amp;szlig;en von Britannien bis Indien ausgestellt sind, die Steinsammlung mit Originalfunden aus Xanten, der monumentale Hafentempel, die gem&amp;uuml;tliche r&amp;ouml;mische Herberge mit Werkst&amp;auml;tten und Badehaus, das Amphitheater und der riesigen Abenteuer-Spielplatz, der kaum ein Kind kalt lassen d&amp;uuml;rfte. Abgesehen von Stadttor und Hafentempel sind alle Geb&amp;auml;ude der rekonstruierten R&amp;ouml;merstadt barrierefrei zug&amp;auml;nglich. Bauhistorisch unvermeidbar gibt es an einigen Stellen Schwellen und Stufen, die man aber mit mobilen Rampen &amp;uuml;berwinden kann. Ebenfalls barrierefrei sind die Toilettengeb&amp;auml;ude. Breite Zugangswege und T&amp;uuml;ren bieten ausreichend Platz f&amp;uuml;r Rolli- und Kinderwagenfahrer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gratwanderung und Tastplan&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Verbindungswege&amp;nbsp;- gebaut wie einst zur R&amp;ouml;merzeit&amp;nbsp;- d&amp;uuml;rften f&amp;uuml;r Menschen mit Mobilit&amp;auml;tseinschr&amp;auml;nkungen und f&amp;uuml;r Rollifahrer, abgesehen von der Distanz zwischen den Geb&amp;auml;uden, kein Hindernis darstellen. Au&amp;szlig;er bei Dauerregen! &amp;quot;Oft ist das eine echte Gratwanderung zwischen arch&amp;auml;ologischer Genauigkeit und Barrierefreiheit&amp;quot;, erkl&amp;auml;rt Marianne Hilke. &amp;quot;Wie zu Zeiten der R&amp;ouml;mer sind die Wege hier nicht asphaltiert, aber bei Dauerregen gibt es eben gro&amp;szlig;e Pf&amp;uuml;tzen, und die Rollstuhlfahrer bleiben im Schlamm stecken.&amp;quot; Ein Leitsystem f&amp;uuml;r blinde und sehbehinderte Menschen gibt es leider nicht. Daf&amp;uuml;r aber an der Information des R&amp;ouml;mer-Museums einen Tastplan des Parks mit Erkl&amp;auml;rungen in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Brailleschrift&quot; title=&quot;Mehr &amp;uuml;ber Brailleschrift bei Wikipedia&quot;&gt;Brailleschrift&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Schlamm stecken geblieben sind vor 2.000&amp;nbsp;Jahren auch die R&amp;ouml;mer ab und zu. Der Lehmabdruck der Legion&amp;auml;rssandale im Eingangsbereich des Museums beweist es. In Sachen Barrierefreiheit ist im &lt;abbr title=&quot;Arch&amp;auml;ologischer Park Xanten&quot;&gt;APX&lt;/abbr&gt; aber eine Menge in &amp;quot;trockenen T&amp;uuml;chern&amp;quot; oder zumindest auf einem guten Weg.&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;brigens: Der Eintritt in den &lt;abbr title=&quot;Arch&amp;auml;ologischer Park Xanten&quot;&gt;APX&lt;/abbr&gt; sowie in alle anderen Museen des Landschaftsverbands Rheinland ist f&amp;uuml;r Kinder und Jugendliche unter 18&amp;nbsp;Jahren das ganze Jahr &amp;uuml;ber frei. Menschen mit Behinderung zahlen einen reduzierten Eintrittspreis von 6&amp;nbsp;Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mehr zum Thema:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.apx.lvr.de/&quot; title=&quot;Zur Website des Arch&amp;auml;ologischen Parks Xanten&quot;&gt;Der Arch&amp;auml;ologischen Park Xanten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.apx.lvr.de/willkommen/serviceinfo/service_fuer_menschen_mit_behinderung.htm&quot; title=&quot;Zur Serviceseite des APX&quot;&gt;Service f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderung im &lt;abbr title=&quot;Arch&amp;auml;ologischer Park Xanten&quot;&gt;APX&lt;/abbr&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/in-der-freizeit.php&quot; title=&quot;Zum Handlungsfeld &amp;quot;Inklusion leben: In der Freizeit&amp;quot; der Aktion Mensch&quot;&gt;Das Handlungsfeld &amp;quot;Inklusion leben: In der Freizeit&amp;quot; der Aktion Mensch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=335&quot; title=&quot;Der blaue Engel wird greifbar. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Der blaue Engel wird greifbar. Ein Blogbeitrag von Ulrich Steilen &amp;uuml;ber barrierefreie F&amp;uuml;hrungen in der Deutschen Kinemathek in Berlin&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=380&quot; title=&quot;St&amp;auml;dte zum Ertasten. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;St&amp;auml;dte zum Ertasten. Ein Interview im Blog von Stefanie Wulff mit Egbert Broerken, der Stadtmodelle aus Bronze f&amp;uuml;r blinde Menschen baut&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=14&quot; title=&quot;Kunst f&amp;uuml;r alle: Auch H&amp;auml;nde k&amp;ouml;nnen sehen. Zum Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Kunst f&amp;uuml;r alle: Auch H&amp;auml;nde k&amp;ouml;nnen sehen. Ein Blogbeitrag von Heiko Kunert &amp;uuml;ber die barrierefreien Ausstellungen des K&amp;uuml;nstlers Horst W. M&amp;uuml;ller&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Ulrich Steilen)&lt;/p&gt;</description>
						<link>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=530</link>												<guid>http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=530</guid>			<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 07:19:00 GMT</pubDate>																	</item>
			</channel>
</rss>