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		<title>Aktion Mensch-Blog</title>
		<link>http://www.aktion-mensch.de/</link>
		<description>RSS-Feed des Aktion Mensch-Blogs</description>
		<language>de</language>		<copyright>(c) Aktion Mensch, 2012</copyright>						<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 GMT</pubDate>		<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 07:55:01 GMT</lastBuildDate>				<docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
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			<title>Aktion Mensch-Blog</title>
			<link>http://www.aktion-mensch.de/</link>
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						<item>
			<title>Special Olympics starten morgen in München</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/special_olympics_logo_blog_434x200_br.gif&quot; alt=&quot;bunte Silhouetten, die verschiedene Sportarten betreiben&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;14.000 Sportler, Begleiter und freiwillige Helfer kommen ab morgen bis zum 26. Mai zu den Nationalen Spielen f&amp;uuml;r Menschen mit geistiger Behinderung nach M&amp;uuml;nchen. 5.000 Athleten mit und ohne Behinderung treten in 19 Sportarten an. &amp;bdquo;Das ist der Sportler-Eid: Lasst mich gewinnen! Doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben!&amp;ldquo; unter diesem Motto bereitet sich Markus Protte auf die &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.specialolympics.de&quot;&gt;Special Olympics&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; vor. Markus Protte, Linda Krasniqi, Christina Wollinger, Mickel Schwab und  Wolfgang Gunzelmann sind geistig behindert und nehmen an den Wettk&amp;auml;mpfen in M&amp;uuml;nchen teil. Ihr Lebensmittelpunkt ist der Sport. Die W&amp;auml;nde in ihren Zimmern sehen alle &amp;auml;hnlich aus: Sie sind tapeziert mit Urkunden, Medaillen h&amp;auml;ngen aufgereiht nebeneinander.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie sind die Blogger, die im Blog &amp;quot;Blickwechsel&amp;quot; des Bayerischen Rundfunks aus ihrer Sicht die Leser teilhaben lassen an diesem Wettkampf. Von ihrer Vorbereitungsphase berichteten sie alleine, w&amp;auml;hrend der Special Olympics sind sie unterwegs mit f&amp;uuml;nf Co-Reportern. Die Redakteure im Bayerischen Rundfunk &amp;auml;ndern die Beitr&amp;auml;ge der Sportler nicht, sie lassen sie so, wie sie verfasst werden. Der Name &amp;quot;Blickwechsel&amp;quot; ist Programm. Es geht um den Blick der Athleten auf die Spiele genauso wie um den Blick der Besucher des Blogs auf die Bedeutung, die der Sport im Leben der Athleten einnimmt. In den Blogbeitr&amp;auml;gen zeigen die Autoren Videos aus dem Training und beschreiben ihre Vorbereitungen f&amp;uuml;r den Wettkampf.&lt;br /&gt;
 &amp;quot;Die Special Olympics stehen f&amp;uuml;r Gemeinschaft, Begeisterung und Leidenschaft. Sie honorieren die sportlichen Leistungen von Menschen, denen die Gesellschaft vermeintlich nur wenig zutraut. Sie tragen somit dazu bei, dass Menschen &amp;uuml;ber ihre F&amp;auml;higkeiten und nicht ihre vermeintlichen Defizite gesehen werden. Nur durch die gesellschaftliche Anerkennung von Vielfalt wird Inklusion m&amp;ouml;glich. Ich freue mich auf ein bunte und bewegende Er&amp;ouml;ffnungsfeier.&amp;quot; sagt Martin Georgi, der morgen in M&amp;uuml;nchen dabei sein wird, wenn die Spiele starten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Autor: Iris Cornelssen)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=207</guid>			<pubDate>Sun, 20 May 2012 08:23:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Unterstützung nach Maß? – Persönliches Budget und Assistenz</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/PersoenlichesBudget.jpg&quot; alt=&quot;Infobrosch&amp;uuml;re zum Pers&amp;ouml;nlichen Budget&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;In der eigenen Wohnung leben, am Arbeitsplatz zeigen, was in einem steckt, sich abends mit Freunden treffen oder einfach mal in Urlaub fahren&amp;ndash; f&amp;uuml;r viele Menschen mit einer schweren Behinderung sind dies immer noch Traumvorstellungen. Mehr Selbstbestimmung und st&amp;auml;rkere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben&amp;ndash; wie kann das gehen? Antwort: Mit pers&amp;ouml;nlichen Assistentinnen und Assistenten. Menschen mit Behinderung oder mit einer chronischen Erkrankung, die Anspruch auf &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Teilhabe_(Behinderte_Menschen)&quot; title=&quot;Wikipedia: Teilhabe (Behinderte Menschen)&quot;&gt;Teilhabeleistungen&lt;/a&gt; haben, k&amp;ouml;nnen seit 2008 ein &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.familienratgeber.de/recht/persoenliches_budget.php&quot; title=&quot;Familienratgeber: Das Pers&amp;ouml;nliche Budget&quot;&gt;Pers&amp;ouml;nliches Budget&lt;/a&gt;&amp;quot; beantragen. &amp;Uuml;ber dieses Budget (Geld) entscheiden sie selbst und k&amp;ouml;nnen sich damit &lt;a href=&quot;http://www.familienratgeber.de/beratung_hilfe/hilfe_alltag/assistenzen.php&quot; title=&quot;Familienratgeber: Assistenzen&quot;&gt;Hilfe (Assistenz)&lt;/a&gt; &amp;quot;einkaufen&amp;quot;. Das Ganze wird auch als &amp;quot;Arbeitgebermodell&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
Assistentinnen und Assistenten unterst&amp;uuml;tzen bei der Arbeit, in der Schule, zu Hause (&lt;abbr title=&quot;zum Beispiel&quot;&gt;z.B.&lt;/abbr&gt; bei der Haushaltsf&amp;uuml;hrung), bei der Pflege oder in der Freizeit. Nach Angaben der &lt;a href=&quot;http://www.isl-ev.de&quot; title=&quot;Homepage der ISL&quot;&gt;Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben e.V.&lt;/a&gt; (&lt;abbr title=&quot;Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben&quot;&gt;ISL&lt;/abbr&gt;) gibt es in Deutschland rund 3.000Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit Behinderung, die pers&amp;ouml;nliche Assistenten eingestellt haben. Im Schnitt werden bei ihnen 16Stunden pro Tag geleistet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gute Idee, mangelhafte Umsetzung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon bei &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=152&quot; title=&quot;Blogbeitrag von Ulrich Steilen zum ZsL Gie&amp;szlig;en&quot;&gt;meinem Besuch im neu gegr&amp;uuml;ndeten Zentrum f&amp;uuml;r Selbstbestimmtes Leben in Gie&amp;szlig;en&lt;/a&gt; ist mir klar geworden: Der Weg zum Pers&amp;ouml;nlichen Budget und zur Assistenz ist oft lang und steinig. Unn&amp;ouml;tige Widerst&amp;auml;nde&amp;ndash; mangelnde Information, B&amp;uuml;rokratie und das Fehlen von unterst&amp;uuml;tzenden Strukturen&amp;ndash; versperren das Ziel. Auch der &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=118&quot; title=&quot;Blogbeitrag von Petra Strack: Arm ab = arm dran?&quot;&gt;Beitrag von Petra Strack zum Thema Finanzierung von Pers&amp;ouml;nlicher Assistenz&lt;/a&gt; hat klar gemacht: Die gut gemeinte Idee ist an vielen Stellen wurmstichig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weil die Idee aber wirklich gut ist und Pers&amp;ouml;nliches Budget plus Pers&amp;ouml;nliche Assistenz zu echten Eckpfeilern von &lt;a href=&quot;https://www.aktion-mensch.de/inklusion/un-konvention/behinderung.php&quot; title=&quot;Aktion Mensch: Behinderung und Teilhabe&quot;&gt;Teilhabe&lt;/a&gt; und Selbstbestimmung werden k&amp;ouml;nnen (und es f&amp;uuml;r viele Menschen auch schon sind), wollte ich es genauer wissen. Ich habe &lt;a href=&quot;http://www.isl-ev.de/de/organisation/vorstand-beirat.html&quot; title=&quot;ISL: Vorstand&quot;&gt;Uwe Frevert&lt;/a&gt;, Vorstandsmitglied der &lt;abbr title=&quot;Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben&quot;&gt;ISL&lt;/abbr&gt;, gebeten, mich aufzukl&amp;auml;ren. Frevert ber&amp;auml;t seit Jahren in Sachen Pers&amp;ouml;nliches Budget und &amp;uuml;bt offen Kritik an den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rehabilitationstr&amp;auml;ger&quot; title=&quot;Wikipedia: Rehabilitationstr&amp;auml;ger&quot;&gt;Rehabilitationstr&amp;auml;gern&lt;/a&gt; und der traditionellen Behindertenhilfe: &amp;quot;Die selbst organisierte Hilfe ist in der traditionellen Behindertenhilfe nicht gewollt&amp;quot;, sagt er. Es ist zum Beispiel f&amp;uuml;r eine &lt;a href=&quot;http://www.familienratgeber.de/jugendliche_erwachsene/bildung_arbeit/werkstatt_behinderte_menschen.php&quot; title=&quot;Familienratgeber: Werkstatt f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderung&quot;&gt;Werkstatt f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderung&lt;/a&gt; oder einen Pflegedienst der Caritas gesch&amp;auml;ftssch&amp;auml;digend, wenn Menschen mit Behinderung oder deren Eltern die Hilfe eigenst&amp;auml;ndig organisieren.&amp;quot; Frevert und seinen Mitstreitern von der &lt;abbr title=&quot;Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben&quot;&gt;ISL&lt;/abbr&gt; geht es um einen Wechsel der Perspektive: weg von der Einrichtungszentrierung hin zur individuellen Unterst&amp;uuml;tzung. &amp;quot;Au&amp;szlig;erdem&amp;quot;, sagt Frevert, &amp;quot;sollte die Beratungsarbeit und in Folge jedes Einzelfall-Management unabh&amp;auml;ngig von Kostentr&amp;auml;gern und Leistungserbringern finanziert werden.&amp;quot; Bisher liegen Beratung und Finanzierung praktisch in einer Hand: n&amp;auml;mlich bei den Reha-Tr&amp;auml;gern. &amp;quot;Es ist widersinnig und kontraproduktiv, wenn diejenigen, die bezahlen, auch beraten&amp;quot;, erkl&amp;auml;rt mir Frevert. Die &lt;a href=&quot;http://www.familienratgeber.de/beratung_hilfe/beratung/kostentraeger_beraten.php&quot; title=&quot;Familienratgeber: Rehabilitionstr&amp;auml;ger&quot;&gt;gemeinsamen Servicestellen der Reha-Tr&amp;auml;ger&lt;/a&gt;, die das Verfahren eigentlich erleichtern sollen, h&amp;auml;lt er deshalb auch f&amp;uuml;r &amp;quot;&amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssig und nicht hilfreich&amp;quot;. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Drei Zutaten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit in Zukunft mehr Menschen mit einer schweren Behinderung ihre ben&amp;ouml;tigte Unterst&amp;uuml;tzung selbstst&amp;auml;ndig und nach eigenen W&amp;uuml;nschen organisieren k&amp;ouml;nnen, scheinen mir folgende drei &amp;quot;Zutaten&amp;quot; unverzichtbar: &lt;/p&gt;
&lt;ol class=&quot;decimal std&quot;&gt;&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;eine kompetente Beratung, die nicht auf den eigenen Vorteil bedacht ist,&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;eine solide Finanzierung sowie&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;der Aufbau einer verl&amp;auml;sslichen ambulanten Dienstleistungslandschaft (Assistenz).&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt; Tipp:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://www.isl-ev.de/de/aktuelles/projekte/655-beratungshotline-persoenliches-budget.html&quot; title=&quot;ISL-Beratungshotline Pers&amp;ouml;nliches Budget&quot;&gt;Telefonberatung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland zum Pers&amp;ouml;nlichen Budget&lt;/a&gt; ist unter der Nummer 01805&amp;ndash; 474712 (14Cent pro Minute) zu erreichen. Montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 16Uhr und mittwochs von 10 bis 15Uhr. Alle Beraterinnen und Berater haben selbst eine Behinderung und viel Erfahrung bei der Beantragung von Hilfen bei Beh&amp;ouml;rden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Weiterf&amp;uuml;hrende Links:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.isl-ev.de/de/thema-assistenzbudget&quot; title=&quot;ISL e. V.&quot;&gt;Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) zum Thema Budget / Assistenz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.fab-kassel.de/assistenz2.html&quot; title=&quot;Verein zur F&amp;ouml;rderung der Autonomie Behinderter&quot;&gt;Informationen zur Pers&amp;ouml;nlichen Assistenz vom Verein zur F&amp;ouml;rderung der Autonomie Behinderter e.V. (fab)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.forsea.de&quot; title=&quot;Webseite ForseA&quot;&gt;Bundesverband Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.assistenz.org/assistenz.html&quot; title=&quot;Webseite Assistenz.org&quot;&gt;Assistenz.org: Infos und Jobb&amp;ouml;rse zum Thema Pers&amp;ouml;nliche Assistenz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.isl-ev.de/attachments/article/651/Persoenliches-Budget.pdf&quot; title=&quot;ISL-Brosch&amp;uuml;re Pers&amp;ouml;nliches Budget (PDF-Download)&quot;&gt;ISL-Brosch&amp;uuml;re zum Pers&amp;ouml;nlichen Budget (PDF-Dokument)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Ulrich Steilen)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=205</guid>			<pubDate>Sat, 19 May 2012 08:00:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Inklusion schmackhaft gemacht </title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/kt12_2.jpg&quot; alt=&quot;Eisbecher mit bunten Zuckerstreuseln.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;Beim Mannheimer Katholikentag feiern immer mehr Menschen mit Behinderung mit. Die Aktion Mensch hat sich was Besonderes einfallen lassen, um den Besuchern das Thema Inklusion schmackhaft zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;50 Prozent mehr Besucher mit Behinderung auf dem Katholikentag Immer mehr Menschen mit Behinderung melden sich zum Katholikentag an. Im Vergleich zum vergangenen Glaubenstreffen hat sich die Zahl von 249 auf 371 um rund 50 Prozent erh&amp;ouml;ht. Ein Grund f&amp;uuml;r die h&amp;ouml;here Beteiligung: die barrierefreie Ausrichtung, die die Aktion Mensch mit rund 135.000 Euro unterst&amp;uuml;tzt. Geh&amp;ouml;rlose und h&amp;ouml;rgesch&amp;auml;digte Menschen bekommen ein gr&amp;ouml;&amp;szlig;eres Angebot an Geb&amp;auml;rdensprach- und Schriftdolmetschern sowie an induktiven H&amp;ouml;ranlagen. Mit Erfolg: Die Anmeldungen der geh&amp;ouml;rlosen und h&amp;ouml;rgesch&amp;auml;digten Menschen hat sich in diesem Jahr sogar verdreifacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem erstmals eingerichteten Service- und Begegnungszentrum in der Roonstra&amp;szlig;e/ Ecke Moltkestra&amp;szlig;e werden Begleit- und Fahrdienste vermittelt, Rollis und Rollatoren verliehen und repariert. Erholen k&amp;ouml;nnen sich Menschen mit und ohne Behinderung im Café oder in barrierefreien Ruher&amp;auml;umen. Orientierung bieten au&amp;szlig;erden Texte in Leichter Sprache sowie eine Audio-CD.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Autor: Iris Cornelssen)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=209</guid>			<pubDate>Fri, 18 May 2012 08:40:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Barrierefreie Deutschlandpremiere</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/Aneta_and_Tahani_434.jpg&quot; alt=&quot;Zwei Frauen unterhalten sich in Geb&amp;auml;rdensprache&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;Auf dem Katholikentag in Mannheim: Die Aktion Mensch zeigt am Donnerstag, 17. Mai, um 18:30 Uhr im Kongresszentrum Rosengarten den Film &amp;bdquo;Deaf Jam&amp;ldquo;. Der US-Dokumentarfilm handelt von zwei Frauen, die ein einzigartiges Duo bilden: Die h&amp;ouml;rende Pal&amp;auml;stinenserin Tahani und die geh&amp;ouml;rlose Israelin, Aneta. In ihren gemeinsamen &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Slam-Performances&lt;/span&gt; verbinden sie gerappte Lautsprache mit Geb&amp;auml;rdensprache. Aneta ist eine geh&amp;ouml;rlose Pionierin in dieser Kunstform, die Kultstatus unter Jugendlichen erreichte.&lt;br /&gt;
Der Film ist ein Beitrag des im September anlaufenden Filmfestivals &amp;bdquo;&amp;uuml;berall dabei&amp;ldquo; der Aktion Mensch. In 40 St&amp;auml;dten werden sechs internationale Spiel- und Dokumentarfilme gezeigt. Auf dem Katholikentag wie auch in allen k&amp;uuml;nftigen Spielorten sind die Vorf&amp;uuml;hrungen barrierefrei: Alle Kinos sind rollstuhlgeeignet. Zudem setzt die Aktion Mensch Untertitel, Geb&amp;auml;rdensprachdolmetscher, Audiodeskription f&amp;uuml;r Menschen mit Sehbehinderung und eine Easy-Listen-Tonspur f&amp;uuml;r Menschen mit H&amp;ouml;reinschr&amp;auml;nkungen ein.&lt;br /&gt;
Donnerstag, 17. Mai 2012 um 18.30 im Rosengarten in Mannheim &lt;a href=&quot;http://www.katholikentag.de/programm/programmdatenbank.html?tx_saltpgh_pi1[showUid]=980&quot;&gt;Donnerstag, 17. Mai 2012 um 18.30 im Rosengarten in Mannheim&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Redaktion)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=206</guid>			<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:46:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Veranstaltungstipp für den Juni: Louis-Braille-Festival der Begegnung in Berlin</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/blog_2012-05-16_434x_Braille_Illustration-DBSV-Klaus-Mueller.com.jpg&quot; alt=&quot;Zeichnung: Fr&amp;ouml;hliche blinde Menschen, die Sport, Musik und Kunst machen.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;Es wird das gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Fest, das es in Europa jemals f&amp;uuml;r blinde und sehbehinderte Menschen gab, versprechen die Veranstalter. Vom 1. bis 3.Juni findet im Berliner Tempodrom das zweite Louis-Braille-Festival der Begegnung statt. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein buntes Programm aus Kunst, Musik, Shows, Sport und Mitmachangeboten. &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Highlights&lt;/span&gt; sind ein &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Comedy&lt;/span&gt;-Abend mit dem Kabarettisten &lt;a href=&quot;http://www.horst-evers.de&quot; title=&quot;Horst Evers&quot;&gt;Horst Evers&lt;/a&gt; am Freitag und eine Quizshow mit Moderatorin &lt;a href=&quot;http://nina-ruge.de&quot; title=&quot;Nina Ruge&quot;&gt;Nina Ruge&lt;/a&gt; am Samstag. &lt;a href=&quot;http://www.joanazimmer.com&quot; title=&quot;Joana Zimmer&quot;&gt;Joana Zimmer&lt;/a&gt;, die derzeit mit ihren Auftritten in der TV-Tanzshow &amp;quot;Let&amp;#39;s Dance&amp;quot; f&amp;uuml;r Schlagzeilen sorgt, wird auf der B&amp;uuml;hne stehen, au&amp;szlig;erdem &lt;a href=&quot;http://www.haleh.de&quot; title=&quot;Corinna May&quot;&gt;Corinna May&lt;/a&gt; und die portugiesische Fado-S&amp;auml;ngerin &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Dona_Rosa&quot; title=&quot;Wikipedia: Dona Rosa&quot;&gt;Dona Rosa&lt;/a&gt;. Festival-Besucherinnen und Besucher k&amp;ouml;nnen sich am Kletterturm oder im Fahrsimulator am&amp;uuml;sieren oder beim Malen, Modellieren, beim Schminken, Singen, Tanzen oder beim Blindenfu&amp;szlig;ball-Schnuppertraining. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Louis-Braille-Festival findet anl&amp;auml;sslich des 100-j&amp;auml;hrigen Jubil&amp;auml;ums des &lt;a href=&quot;http://www.dbsv.org&quot; title=&quot;Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverbandes&quot;&gt;Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes&lt;/a&gt; (&lt;abbr title=&quot;Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband&quot;&gt;DBSV&lt;/abbr&gt;) in Berlin statt. Der &lt;abbr title=&quot;Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband&quot;&gt;DBSV&lt;/abbr&gt; ist eigenen Angaben zufolge die &amp;auml;lteste Selbsthilfe-Organisation Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Weitere Informationen:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.dbsv.org/dbsv/festival-2012/&quot; title=&quot;Infos Louis-Braille-Festival&quot;&gt;Zum vollst&amp;auml;ndigen Programm, Hinweisen zu Anreise und Unterkunft sowie zum Anmeldeformular f&amp;uuml;r das Festival.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Und hier noch ein kleiner Vorgeschmack:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=TP_Pe0qNEBc&quot; title=&quot;Horst Evers: Elektronische Ger&amp;auml;te&quot;&gt;Video: Horst Evers&amp;ndash; Elektronische Ger&amp;auml;te&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=vk7rji0OXcs&amp;amp;feature=youtu.be&quot; title=&quot;Dona Rosa: Asa de Anjo&quot;&gt;Video: Dona Rosa&amp;ndash; Asa de Anjo&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Heiko Kunert)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=192</guid>			<pubDate>Wed, 16 May 2012 06:26:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>EM-Boykott Ukraine – ja oder nein?</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/Fussball_Ukraine.jpg&quot; alt=&quot;Fussballspieler mit und ohne Behinderung in gelben Trikots&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;Die Fu&amp;szlig;ball-Europameisterschaft in der Ukraine steht im Kreuzfeuer der &amp;ouml;ffentlichen Kritik. Weil der inhaftierten Julia Timoschenko eine ausreichende medizinische Versorgung verweigert wird, h&amp;auml;ufen sich von Tag zu Tag die Stimmen, die einen Boykott des Gastgeberlandes Ukraine fordern. Zeit, einen Blick auf die Verh&amp;auml;ltnisse im Land zu werfen:  Wer profitiert von der Europameisterschaft? Wie steht es um die Situation von Menschen mit Behinderung? Und wie zug&amp;auml;nglich sind die Stadien? Lesen Sie den ganzen Artikel in Menschen. das magazin: &lt;a href=&quot;http://www.menschen-das-magazin.de/gesellschaft/index.php?cid=204&quot;&gt;Zum Team geh&amp;ouml;ren alle&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Redaktion)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=203</guid>			<pubDate>Tue, 15 May 2012 16:03:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>&quot;Wenn ich mich traue, kann das jeder&quot;</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/Marianna_gross.jpg&quot; alt=&quot;Marianna Battaglia&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;Inklusion kann erfrischend sein. Zum Beispiel, wenn man &lt;span xml:lang=&quot;it&quot; lang=&quot;it&quot;&gt;Marianna Battaglia&lt;/span&gt; (31) aus Bonn trifft. Sie ist zweisprachig aufgewachsen und gibt Nachhilfeunterricht in Deutsch und Italienisch. Da sie sich selbst sprachlich nur sehr eingeschr&amp;auml;nkt &amp;auml;u&amp;szlig;ern kann, verbl&amp;uuml;fft das zun&amp;auml;chst einmal. Bis man ihre Unterrichtsmethoden kennenlernt... Mit 18Jahren hatte &lt;span xml:lang=&quot;it&quot; lang=&quot;it&quot;&gt;Marianna Battaglia&lt;/span&gt; einen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Schlaganfall&quot; title=&quot;Wikipedia: Schlaganfall&quot;&gt;Kleinhirninfarkt&lt;/a&gt;, der ihr bis dahin so &amp;quot;normales Leben&amp;quot; auf einen Schlag beendete. F&amp;uuml;nf Monate verbrachte sie hellwach, aber v&amp;ouml;llig unf&amp;auml;hig, sich zu bewegen oder mit anderen zu kommunizieren. Es dauerte lange, bis man merkte, dass sie noch mit den Augen rollen und so mit der Au&amp;szlig;enwelt in Kontakt treten konnte. &lt;span xml:lang=&quot;it&quot; lang=&quot;it&quot;&gt;Marianna Battaglia&lt;/span&gt; hatte das &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Locked-in-Syndrom&quot; title=&quot;Wikipedia: Locked-in-Syndrom&quot;&gt;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Locked-in-Syndrom&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schritt f&amp;uuml;r Schritt zeigte die langj&amp;auml;hrige medizinische Behandlung Wirkung. Marianna machte ihr Abi nach und studierte in Italien Psychologie. Sie lebt nach wie vor mit starken L&amp;auml;hmungen, aber selbstst&amp;auml;ndig mit &lt;a href=&quot;http://www.familienratgeber.de/beratung_hilfe/hilfe_alltag/assistenzen.php&quot; title=&quot;Familienratgeber: Assistenzen&quot;&gt;Assistenz&lt;/a&gt; in einer eigenen Wohnung. Wenn man mit ihr spricht, tippt sie mit der linken Hand ihre S&amp;auml;tze in den Computer. Kennt man sie etwas l&amp;auml;nger, f&amp;auml;llt es immer leichter zu verstehen, was sie sprachlich artikuliert. Aber ihre Worte sind erst einmal weit davon entfernt, Sprachsch&amp;uuml;lern die korrekte Aussprache und Betonung von Vokabeln zu demonstrieren. Doch klassische Lehrbuchmethoden findet Marianna sowieso langweilig. &amp;quot;Sprachen lernen muss Spa&amp;szlig; machen&amp;quot;, findet sie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Deutsch lernen mit den &amp;quot;Toten Hosen&amp;quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Musik macht es besonders viel Spa&amp;szlig;. Beim Deutschunterricht spielt sie gerne mal &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=LGhSwjHv92Y&quot; title=&quot;Die Toten Hosen: Wenn Du am Boden bist (Video)&quot;&gt;Wenn Du am Boden bist&lt;/a&gt;&amp;quot; von den &lt;a href=&quot;http://www.dietotenhosen.de/veroeffentlichungen_songtexte.php?text=singles/steh_auf/steh_auf.php&quot; title=&quot;Die Toten Hosen&quot;&gt;Toten Hosen&lt;/a&gt; vor. Die korrekte Aussprache des Textes hat Marianna von ihrer (deutschen) Mutter vorf&amp;uuml;hren und davon ein Video drehen lassen. Das Gleiche gibt es auch f&amp;uuml;r den Italienischunterricht, hier wird mit &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.muzu.tv/fabriziomoro/pensa-music-video/223158/&quot; title=&quot;Fabrizio Moro: Pensa (Video)&quot;&gt;Pensa&lt;/a&gt;&amp;quot; von &lt;a href=&quot;http://www.fabriziomoro.net&quot; title=&quot;Fabrizio Moro&quot;&gt;Fabrizio Moro&lt;/a&gt; gearbeitet. &amp;quot;Das Lied reflektiert das Bild, das man im Allgemeinen von Italien hat: Pizza und Mafia&amp;quot;, sagt sie augenzwinkernd. Erst lesen die Sch&amp;uuml;ler den Text, dann schauen sie zusammen das Video und &amp;uuml;bersetzen den &lt;a href=&quot;http://www.lyricstime.com/fabrizio-moro-pensa-lyrics.html&quot; title=&quot;Fabrizio Moro: Pensa (Text)&quot;&gt;Text&lt;/a&gt;. Das Beste kommt zum Schluss: Sch&amp;uuml;ler und Nachhilfelehrerin singen den Song gemeinsam. &amp;quot;Das macht besonders viel Spa&amp;szlig;&amp;quot;, sagt sie. &amp;quot;Weil ich &amp;uuml;berhaupt nicht singen kann!&amp;quot; &amp;Uuml;berhaupt fallen die Hemmungen, etwas falsch zu machen oder auszusprechen, bei ihr schneller als gew&amp;ouml;hnlich. &amp;quot;Wenn ich mich traue, kann das jeder.&amp;quot; Schon wieder ein Augenzwinkern. Je nachdem, wie weit fortgeschritten der jeweilige Nachhilfesch&amp;uuml;ler ist, passt Marianna ihre Lehrmethoden an und denkt sich neue Wege aus, die (Aus-)Sprachbarrieren auf beiden Seiten zu &amp;uuml;berwinden. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie kam sie &amp;uuml;berhaupt dazu, ausgerechnet Sprachunterricht zu geben? Zun&amp;auml;chst einmal liebt sie Sprachen, vor allem die deutsche. &amp;quot;Die sch&amp;ouml;nste und w&amp;auml;rmste Sprache der Welt&amp;quot;, nennt sie sie. Erstaunlich genug, aber das liegt wohl daran, dass es die Sprache ihrer Mutter ist, die sie schon h&amp;ouml;rte, bevor sie zur Welt kam, meint sie. Und so schmerzte es sie fast k&amp;ouml;rperlich, als sie mitbekam, wie Sch&amp;uuml;ler fluchten und st&amp;ouml;hnten, als sie &amp;uuml;ber ihre Bem&amp;uuml;hungen sprachen, die &amp;quot;kalte und komplizierte&amp;quot; deutsche Sprache zu lernen. Nach ihrem Masterabschluss in Psychologie hatte sie die M&amp;ouml;glichkeit, w&amp;auml;hrend eines Praktikums im Bereich Entwicklungspsychologie zum ersten Mal Nachhilfe f&amp;uuml;r Deutsch zu geben. Und entdeckte Freude an der und Talent f&amp;uuml;r die Sache. Auch f&amp;uuml;r ihre Sch&amp;uuml;ler ist ihr ungew&amp;ouml;hnlicher Unterricht ein Gewinn. Weil Schulnoten besser werden, Pr&amp;uuml;fungen leichter klappen und die Begeisterung von Marianna einfach ansteckend wirkt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nachhilfe als Ehrenamt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Nachhilfeunterricht kostet &amp;uuml;brigens nichts&amp;ndash; sie macht das ehrenamtlich. Hauptberuflich ist sie zurzeit bei einem Unternehmen t&amp;auml;tig, das internationale Studenten und Wissenschaftler an deutsche Hochschulen vermittelt. Beim Unterrichten geht es ihr um den Spa&amp;szlig; an der Sache und der Sprache und vor allem um den menschlichen Kontakt. &amp;quot;Das ist wie ein Energietank f&amp;uuml;r mich&amp;quot;, sagt sie. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer sich f&amp;uuml;r Nachhilfestunden interessiert, kann Marianna Battaglia unter &lt;a href=&quot;mailto:%62%61%74%74%61%67%6c%69%61%6d%61%72%69%61%6e%6e%61%40%67%6f%6f%67%6c%65%6d%61%69%6c%2e%63%6f%6d&quot;&gt;&amp;#x62;&amp;#x61;&amp;#x74;&amp;#x74;&amp;#x61;&amp;#x67;&amp;#x6c;&amp;#x69;&amp;#x61;&amp;#x6d;&amp;#x61;&amp;#x72;&amp;#x69;&amp;#x61;&amp;#x6e;&amp;#x6e;&amp;#x61;&amp;#x40;&amp;#x67;&amp;#x6f;&amp;#x6f;&amp;#x67;&amp;#x6c;&amp;#x65;&amp;#x6d;&amp;#x61;&amp;#x69;&amp;#x6c;&amp;#x2e;&amp;#x63;&amp;#x6f;&amp;#x6d;&lt;/a&gt; kontaktieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Stefanie Wulff)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=189</guid>			<pubDate>Tue, 15 May 2012 06:14:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>„Dabei sein – die Vielfalt aufnehmen und genießen“</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/Katholikentag_Plakat_quer_434_.jpg&quot; alt=&quot;Plakat vom deutschen Katholikentag 2012: Titel: Den Aufbruch wagen mit einem roten Rucksack&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;Menschen mit Behinderung auf dem 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim:&lt;br /&gt;
Mit rund 135.000 Euro von der Aktion Mensch unterst&amp;uuml;tzt, wird der bevorstehende 98. Katholikentag in Mannheim so barrierefrei wie nie zuvor. F&amp;uuml;r viele Menschen mit Behinderung verbessern sich dadurch die Teilhabem&amp;ouml;glichkeiten oder wird eine Teilnahme an dieser Gro&amp;szlig;veranstaltung &amp;uuml;berhaupt erst m&amp;ouml;glich. Auch eine 23-k&amp;ouml;pfige Besuchergruppe mit und ohne Behinderung aus Essen profitiert vom &amp;bdquo;Katholikentag barrierefrei&amp;ldquo; &amp;ndash; schon heute. Justus K&amp;ouml;nemann z&amp;auml;hlt laut nach: 17 Menschen mit Behinderung und sechs freiwillige Begleiter werden sie sein, wenn sie am &lt;a href=&quot;http://www.katholikentag.de/&quot;&gt;98. Katholikentag&lt;/a&gt; teilnehmen. Schon seit Wochen freuen sie sich darauf, berichtet der Diakon vom &lt;a href=&quot;http://www.franz-sales-haus.de/&quot;&gt;Franz Sales Haus in Essen&lt;/a&gt; &amp;ndash; allen vorhersehbaren Strapazen zum Trotz. Von Essen aus wird es mit dem Zug nach Mannheim gehen, danach mit &amp;ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln weiter zum Gemeinschaftsquartier, einer weitgehend barrierefreien Schule, in der sie auf Feldbetten n&amp;auml;chtigen werden. Eine echte Verbesserung sei das im Vergleich zu anderen Katholikentagen, sagt Justus K&amp;ouml;nemann, wo sie auch schon auf Matten schlafen mussten.&lt;br /&gt;
Einige der Gruppe haben bereits Erfahrungen auf vergangenen Katholikentagen sammeln k&amp;ouml;nnen. F&amp;uuml;r andere ist es das erste Mal und bedeutet: Raus aus dem ambulant betreuten Wohnen oder dem gesch&amp;uuml;tzten Raum einer anderen Einrichtung des Sales-Hauses und rein in das Abenteuer einer f&amp;uuml;nft&amp;auml;gigen Gro&amp;szlig;veranstaltung &amp;ndash; Teil werden von 60.000 zu erwartenden Besuchern insgesamt und am Ende sagen k&amp;ouml;nnen: Hey, ich war dabei!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;17 M&amp;auml;nner und Frauen mit geistiger oder k&amp;ouml;rperlicher Behinderung, zum Teil im Rollstuhl, sicher durch jede Menge Menschen und Veranstaltungen zu begleiten, will gut organisiert sein. Allein eine Entscheidung aus 1.200 Einzelveranstaltungen zu treffen, bedeutet f&amp;uuml;r K&amp;ouml;nemann die Qual der Wahl. Zur besseren Orientierung hat der Veranstalter mit Unterst&amp;uuml;tzung der Aktion Mensch f&amp;uuml;r &lt;a href=&quot;http://www.katholikentag.de/service/download/fuer_menschen_mit_behinderung.html&quot;&gt;die Besucher mit Behinderung verschiedene barrierefreie Publikationen&lt;/a&gt; herausgegeben. Darunter auch Programmtipps in Leichter Sprache. Die sind f&amp;uuml;r die Gruppe um K&amp;ouml;nemann besonders interessant, weil sonst die Veranstaltung &amp;bdquo;ein Dschungel w&amp;auml;re, in dem sie sich v&amp;ouml;llig verlieren w&amp;uuml;rden&amp;ldquo;. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erfahrung aus fr&amp;uuml;heren Veranstaltungen haben ihnen gezeigt: Weniger ist mehr. &amp;bdquo;Wir werden das Programm nicht randvoll packen. Wir planen so, dass jeder Tag seine Highlights hat und jeder Teilnehmer die Gelegenheit erh&amp;auml;lt, &amp;uuml;ber die Kirchenmeile zu flanieren, dort die Buntheit aufzunehmen und zu genie&amp;szlig;en.&amp;ldquo; Fest eingeplant ist der Besuch am Stand vom Bistum Essen, um dem Bischof pers&amp;ouml;nlich die Hand zu sch&amp;uuml;tteln. Auch ein Abstecher zum Stand der Aktion Mensch ist vorgesehen. Dort wird das Inklusions-Eis probiert und getestet, wie Vielfalt schmeckt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&amp;uuml;r K&amp;ouml;nemann ist der Inklusionsgedanke auf dem Katholikentag bereits aufgegangen. Akzeptiert und angenommen f&amp;uuml;hlt er sich mit seiner Gruppe insbesondere auch deshalb, weil diese Veranstaltung &amp;bdquo;eine Art Netz aufspannt, das einen auff&amp;auml;ngt, wenn die Kr&amp;auml;fte nachlassen&amp;ldquo;. Erstmals in der Geschichte des Katholikentages wird ein Service- und Begegnungszentrum eingerichtet, in dem die Besucher auch Erholung finden. Hier kann man Kontakte kn&amp;uuml;pfen, sich Rollst&amp;uuml;hle leihen oder Rollatoren &amp;ndash; oder sich in eigens eingerichteten Ruher&amp;auml;umen eine Auszeit g&amp;ouml;nnen. Von diesen Angeboten wird auch seine Gruppe profitieren, das wei&amp;szlig; K&amp;ouml;nemann schon jetzt. &amp;bdquo;Unsere Gruppe braucht immer wieder Ruhepausen, um sich von der F&amp;uuml;lle der Eindr&amp;uuml;cke zu erholen. Ohne diese Unterst&amp;uuml;tzung w&amp;auml;re der Katholikentag f&amp;uuml;r Teilnehmer wie uns eine komplette &amp;Uuml;berforderung.&amp;ldquo; Eine Teilnehmerin der Gruppe zum Beispiel wird nur deshalb mitfahren, weil sie wei&amp;szlig;, dass sie genau diese Einrichtung nutzen kann. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;160 Euro wird jeder der Gruppe f&amp;uuml;r den Ausflug zum Katholikentag zahlen. Darin enthalten sind die &amp;Uuml;bernachtungen mit Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck, das Ticket zur Veranstaltung und die Fahrten mit der Bahn. Auch das Essen ist darin schon eingerechnet &amp;ndash; der &amp;bdquo;Katholikenteller&amp;ldquo; f&amp;uuml;r sechs Euro in einem zentral gelegenen Restaurant und das Abendessen, das sie t&amp;auml;glich selbst in der Schule zubereiten wollen. 160 Euro &amp;ndash; das klingt viel f&amp;uuml;r jeden Einzelnen, meint Diakon K&amp;ouml;nemann. Und ist zugleich wenig, denn ohne Zusch&amp;uuml;sse, Erm&amp;auml;&amp;szlig;igungen, freien Eintritt und Unterst&amp;uuml;tzung von lokalen Unterst&amp;uuml;tzern w&amp;auml;re die ganze Reise unrealisierbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;bdquo;F&amp;uuml;r uns ist wichtig, dass sich der Katholikentag zu einem Gruppengeschehen entwickelt, bei dem Jeder und Jede auf den anderen achtet und begreift: Ich bin ein wichtiger Teil vom Ganzen.&amp;ldquo; Genau das ist es, was K&amp;ouml;nemann an diesen Katholikentagen so fasziniert: Nicht die Vortr&amp;auml;ge, nicht die &amp;ouml;ffentlichen Diskussionen, nicht die Veranstaltung hier oder da. Sondern die innere Reise mit seiner Gruppe, &amp;bdquo;von der man nie wei&amp;szlig;, wohin sie f&amp;uuml;hrt&amp;ldquo;. K&amp;ouml;nemann erinnert sich an einen Teilnehmer vom Katholikentag in Saarbr&amp;uuml;cken, der schon lange vorher aufgeh&amp;ouml;rt hatte zu sprechen, aber im Lauf der Veranstaltung seine Sprache wiederfand. Mit den Worten &amp;bdquo;Ich habe eine Botschaft&amp;ldquo; meldete er sich zur&amp;uuml;ck ins Leben &amp;ndash; und redete sich vor seiner Gruppe frei. &amp;bdquo;Sechs Jahre ist das her, aber das vergisst man nie.&amp;ldquo; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aktion Mensch auf dem Katholikentag 2012&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Besuchen Sie die Aktion Mensch auf dem 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim. Vom 17. bis 19. Mai informiert die Soziallotterie an ihrem Stand auf der Kirchenmeile (Marktplatz, G1) &amp;uuml;ber ihr Engagement und bringt das Thema Inklusion auf die Veranstaltung. In einer barrierefreien Eisdiele machen wir unseren Besuchern den Teilhabegedanken schmackhaft: Das Aktion Mensch-Inklusions-Eis ist kostenlos und steht f&amp;uuml;r die Vielfalt unserer Gesellschaft &amp;ndash; probieren Sie&amp;#39;s! Barrierefrei ist auch die Filmpr&amp;auml;sentation von &amp;bdquo;Deaf Jam&amp;ldquo; am 17. Mai im Rosengarten. Protagonistin der US-amerikanischen Produktion ist die geh&amp;ouml;rlose israelische Teenagerin Aneta, die in New York die Geb&amp;auml;rdensprach-Poesie entdeckt und gemeinsam mit einer h&amp;ouml;renden Slam-poetin aus Pal&amp;auml;stina ihr Publikum begeistert. Der Film ist mit deutschen Untertiteln f&amp;uuml;r H&amp;ouml;rgesch&amp;auml;digte versehen und wird von einem Geb&amp;auml;rdensprachdolmetscher begleitet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Autor: Ulrike Pfaff)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=202</guid>			<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:40:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Master of Inklusion?</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/blog_2012-05-12_434x_Seminar_Uni-Hildesheim.JPG&quot; alt=&quot;Ein Dozent vor Studierenden in einem Seminarraum.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;Geredet wird viel &amp;uuml;ber die Chancen und Grenzen von Inklusion. Und von Kinderg&amp;auml;rten und Schulen wird erwartet, dass sie den Worten Taten folgen lassen&amp;ndash; also sich f&amp;uuml;r Kinder mit Behinderung &amp;ouml;ffnen. Aber: Einfach mal machen, und dann &amp;quot;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;learning by doing&lt;/span&gt;&amp;quot;? Das kann man zwar versuchen. Doch diese Devise behagt nicht allen Erziehern, Lehrern und Eltern. Aus- und Weiterbildung in Sachen &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/inklusion.php&quot; title=&quot;Aktion Mensch: Was ist Inklusion?&quot;&gt;Inklusion&lt;/a&gt; ist zweifellos gefragt&amp;ndash; und es scheint, als w&amp;uuml;rde sich etwas tun auf diesem Markt. Ein Beispiel ist der berufsbegleitende &lt;a href=&quot;http://www.kbw-koeln.de/akademie/erziehungswesen/0000009e490db9001/index.html&quot; title=&quot;Kolping-Akademie NRW&quot;&gt;Lehrgang &amp;quot;Fachkraft f&amp;uuml;r Inklusion&amp;quot;&lt;/a&gt; f&amp;uuml;r Erzieher, den das Kolping-Bildungswerk K&amp;ouml;ln im Herbst startet. Denn w&amp;auml;hrend in der Erzieher-Ausbildung der Umgang mit Kindern mit Behinderung nur gestreift wird, soll der Lehrgang die M&amp;ouml;glichkeit geben, sich intensiv mit Theorie, eigenen Haltungen und Wahrnehmungen sowie mit Methoden aus der inklusiven Praxis zu besch&amp;auml;ftigen.&lt;br /&gt;
Auch der berufsbegleitende &lt;a href=&quot;http://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=6693&quot; title=&quot;Universit&amp;auml;t Hildesheim&quot;&gt;Master &amp;quot;Inklusive P&amp;auml;dagogik und Kommunikation&amp;quot;&lt;/a&gt; der Uni Hildesheim will jene st&amp;auml;rken, die bereits mitten im Berufsalltag stehen und inklusive P&amp;auml;dagogik umsetzen wollen. Lehrer und Schulleiter (die sich in der Regel im Rahmen ihres P&amp;auml;dagogik-Studiums nur punktuell mit Behinderung und Inklusion besch&amp;auml;ftigt haben) erfahren hier viel Neues &amp;uuml;ber Diagnostik, Selektion und Schulerfolg, &amp;uuml;ber didaktische Konzepte, den Umgang mit Konflikten und wie sie ihre Schule in eine inklusive Schule verwandeln k&amp;ouml;nnen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was ist wirklich neu?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;So weit, so gut. Doch reicht die Idee von &amp;quot;Inklusion&amp;quot; aus, um gleich ganze Studieng&amp;auml;nge zu begr&amp;uuml;nden? Lernen die angehenden Lehrer zum Beispiel den Umgang mit heterogenen Gruppen oder Konflikten nicht auch in herk&amp;ouml;mmlichen P&amp;auml;dagogik-Studieng&amp;auml;ngen? Oder haben Marketing-Experten nur ein attraktives Label &amp;uuml;ber das Studienprogramm geschrieben?&lt;br /&gt;
Die Uni Siegen jedenfalls nimmt f&amp;uuml;r sich in Anspruch, mit dem &lt;a href=&quot;http://www.uni-siegen.de/fb2/pdi/studium/ziele.html?lang=de&quot; title=&quot;Universit&amp;auml;t Siegen&quot;&gt;Bachelor &amp;quot;P&amp;auml;dagogik: Entwicklung und Inklusion&amp;quot;&lt;/a&gt; etwas Neuartiges anzubieten, das sich gleicherma&amp;szlig;en von den herk&amp;ouml;mmlichen Studieng&amp;auml;ngen P&amp;auml;dagogik, Sonderp&amp;auml;dagogik und Soziale Arbeit unterscheidet: &amp;quot;Es handelt sich um einen p&amp;auml;dagogischen Studiengang, der dennoch auf Benachteiligungen in unserer Gesellschaft blickt&amp;quot;, stellt Sonja K&amp;ouml;hler, wissenschaftliche Koordinatorin des Studiengangs, klar. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes Inklusion: Benachteiligung nicht allein aufgrund von Behinderungen, sondern auch aufgrund ausl&amp;auml;ndischer Herkunft oder Alter. Ein zweites Charakteristikum ist, dass Facetten von Inklusion und Exklusion aus soziologischer, p&amp;auml;dagogischer und psychologischer Sicht betrachtet werden. Und zum Studium geh&amp;ouml;rt eine Praxisphase, die sich &amp;uuml;ber drei von sechs Semestern zieht: Studierende erarbeiten Konzepte zur Inklusion an ihrem Einsatzort&amp;ndash; wie Jugendhaus, Altenheim, Kindergarten, psychiatrische Klinik&amp;ndash; und reflektieren Erfolge und Misserfolge sowie Unterschiede zwischen den Einrichtungen in regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Treffen mit Kommilitonen und Professoren. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Den Blick &amp;ouml;ffnen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Den Blick f&amp;uuml;r mehr als eine Gruppe zu &amp;ouml;ffnen: das ist wohl das verbindende Element solcher &amp;quot;Inklusions-Studieng&amp;auml;nge&amp;quot;, zu denen auch der &lt;a href=&quot;http://www.hs-emden-leer.de/fachbereiche/soziale-arbeit-und-gesundheit/studiengaenge/inklusive-fruehpaedagogik.html&quot; title=&quot;Hochschule Emden/Leer&quot;&gt;Bachelor &amp;quot;Inklusive Fr&amp;uuml;hp&amp;auml;dagogik&amp;quot;&lt;/a&gt; an der Hochschule Emden/Leer sowie der &lt;a href=&quot;http://www.efh-bochum.de/studium/studiengaenge/ma_soziale_inklusion.html&quot; title=&quot;Ev. Fachhochschule Bochum&quot;&gt;Master &amp;quot;Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung&amp;quot;&lt;/a&gt; an der Evangelischen Fachhochschule Bochum z&amp;auml;hlen. Der Emdener Studiengang ist offen f&amp;uuml;r Frauen und M&amp;auml;nner, die bereits Berufserfahrung als Erzieher, Heilerziehungspfleger, Ergotherapeut oder &amp;Auml;hnlichem gesammelt haben und die auf die Arbeit in interdisziplin&amp;auml;ren Teams in Kitas vorbereitet werden sollen. Und auch hier geht es darum, nicht nur f&amp;uuml;r die Belange von Kindern mit Behinderung zu sensibilisieren, sondern die Bed&amp;uuml;rfnisse von Kindern aus armen und/oder Migrantenfamilien wahrnehmen zu lernen. F&amp;uuml;r mehr &amp;quot;Interkulturelle Kompetenz&amp;quot; soll deshalb zus&amp;auml;tzlich ein vierw&amp;ouml;chiges Auslandspraktikum sorgen.&lt;br /&gt;
Neu ist dieser Studiengang &amp;uuml;brigens nicht: Er startete schon 2004 mit den beschriebenen Inhalten, damals aber noch unter dem Namen &amp;quot;Integrative Fr&amp;uuml;hp&amp;auml;dagogik&amp;quot;. Die Zeit war noch nicht reif f&amp;uuml;r den Begriff Inklusion&amp;quot;, sagt die Studiengangsverantwortliche Prof.Dr.Andrea Caby. F&amp;uuml;r die Zukunft hofft sie, dass der Begriff Inklusion gar nicht mehr notwendig sein wird, um einen Studiengang zu beschreiben&amp;ndash; weil die Idee vom gemeinsamen Lernen bei gleichzeitiger Achtung der Vielfalt der Kinder dann selbstverst&amp;auml;ndlich sein wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Kreise ziehen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis dahin ist es sicher gut und hilfreich, wenn der Begriff &amp;quot;Inklusion&amp;quot; im Aus- und Weiterbildungsangebot Aufmerksamkeit schafft und immer weitere Kreise zieht. Ob die einzelnen Angebote tats&amp;auml;chlich&amp;ndash; dank der Aufhebung der Trennung zwischen P&amp;auml;dagogik und Sonderp&amp;auml;dagogik in der Theorie und dank Praxisprojekten, die inklusiven Unterricht, Freizeitgestaltung und Gesundheitsversorgung versuchen&amp;ndash; ausreichend f&amp;uuml;r die Praxis qualifizieren, werden die Absolventen selbst am besten beurteilen k&amp;ouml;nnen. Und an dieser Stelle dann hoffentlich von ihren Erfahrungen berichten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Aus- und Weiterbildungsangebote im &amp;Uuml;berblick:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul class=&quot;disc std&quot;&gt;&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kbw-koeln.de/akademie/erziehungswesen/0000009e490db9001/index.html&quot; title=&quot;Kolping-Akademie NRW&quot;&gt;Weiterbildung zur &amp;quot;Fachkraft f&amp;uuml;r Inklusion&amp;quot; an der Kolping-Akademie NRW&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.uni-siegen.de/fb2/pdi/studium/ziele.html?lang=de&quot; title=&quot;Universit&amp;auml;t Siegen&quot;&gt;Bachelor-Studiengang &amp;quot;P&amp;auml;dagogik: Entwicklung und Inklusion&amp;quot; an der Uni Siegen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hs-emden-leer.de/fachbereiche/soziale-arbeit-und-gesundheit/studiengaenge/inklusive-fruehpaedagogik.html&quot; title=&quot;Hochschule Emden/Leer&quot;&gt;Bachelor-Studiengang &amp;quot;Inklusive Fr&amp;uuml;hp&amp;auml;dagogik&amp;quot; an der Hochschule Emden/Leer&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=6693&quot; title=&quot;Universit&amp;auml;t Hildesheim&quot;&gt;Berufsbegleitender Master-Studiengang &amp;quot;Inklusive P&amp;auml;dagogik und Kommunikation&amp;quot; an der Uni Hildesheim&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li class=&quot;lvl-0&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.efh-bochum.de/studium/studiengaenge/ma_soziale_inklusion.html&quot; title=&quot;Ev. Fachhochschule Bochum&quot;&gt;Master-Studiengang &amp;quot;Soziale Inklusion: Gesundheit und Bildung&amp;quot; an der Evangelischen Fachhochschule Bochum&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Mehr zum Thema:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=127&quot; title=&quot;Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Wie kann eine &amp;quot;Schule f&amp;uuml;r alle&amp;quot; wirklich funktionieren? Ein Blogbeitrag von Margit Glasow&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/handlungsfelder/bildung.php&quot; title=&quot;Inklusionskampagne der Aktion Mensch: Handlungsfeld Bildung&quot;&gt;Inklusionskampagne der Aktion Mensch: Handlungsfeld Bildung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://publikationen.aktion-mensch.de/unterricht/AktionMensch_Inklusion_Praxisheft.pdf&quot; title=&quot;Praxisheft &amp;quot;Schule f&amp;uuml;r alle gestalten&amp;quot; (PDF-Dokument)&quot;&gt;&amp;quot;Schule f&amp;uuml;r alle gestalten&amp;quot; &amp;ndash; das Aktion-Mensch-Praxisheft f&amp;uuml;r Lehrerinnen und Lehrer als PDF-&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Download&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.inklusionspaedagogik.de&quot; title=&quot;Webseite zur Inklusionsp&amp;auml;dagogik&quot;&gt;Mehr Informationen rund um die Inklusionsp&amp;auml;dagogik&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Eva Keller)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=199</guid>			<pubDate>Sat, 12 May 2012 14:42:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Viel Zirkus um Dr. Auwehzwick</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/festival434.jpg&quot; alt=&quot;5 Menschen in unterschiedlichen Kost&amp;uuml;men&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;Theaterfestival &amp;bdquo;Is doch normal, ey!&amp;ldquo; am 14/15. Mai in Oldenburg Dr. Auwehzwick bekommt ein Telegramm aus Bombolulu in Afrika. Dort brauchen Nilpferdkinder, Krokodile und Kamele seine Hilfe. Ob die ber&amp;uuml;hmte Schokoladendi&amp;auml;t des Heilers auch den Tieren in Afrika hilft, erfahren die Zuschauer in wenigen Tagen beim 15. integrativen Theaterfestival. Unter dem Titel &amp;bdquo;Is doch normal, ey!&amp;ldquo;  pr&amp;auml;sentieren in der &amp;bdquo;Kulturetage&amp;ldquo; in Oldenburg am 14. und 15. Mai verschiedene Theater-AGs und Bands aus Oldenburg und der Region ein besonderes B&amp;uuml;hnenprogramm. So ist erstmals eine gemeinsame Produktion von vier Schulen zum Thema &amp;bdquo;Tr&amp;auml;ume&amp;ldquo; zu sehen. Insgesamt haben rund 300 Menschen mit und ohne Behinderung aktiv an k&amp;uuml;nstlerischen Beitr&amp;auml;gen f&amp;uuml;r die Jubil&amp;auml;umsveranstaltung mitgearbeitet und hoffen nun auf viele interessierte Zuschauer. Das Projekt wurde von der Aktion Mensch mit rund 28.000 Euro gef&amp;ouml;rdert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;bdquo;Ich freue mich drauf, vor Publikum zu spielen und zu sehen, ob wir es begeistern k&amp;ouml;nnen&amp;ldquo;, sagt Florian. Auf der B&amp;uuml;hne verk&amp;ouml;rpert der Jugendliche den pfiffigen Dr. Auwehzwick. Im richtigen Leben ist er Sch&amp;uuml;ler der 10. Klasse des Heilp&amp;auml;dagogischen Zweigs der Freien Waldorfschule Oldenburg, die unter Leitung der Zirkusp&amp;auml;dagogin Ines Rosemann das St&amp;uuml;ck vom Dr. Auwehzwick als Zirkustheaterst&amp;uuml;ck entwickelt hat. &amp;bdquo;Es wird eine unterhaltsame Mischung aus Lesest&amp;uuml;ck, Schauspiel und akrobatischen Einlagen&amp;ldquo;, verspricht sie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gute Ideen waren sehr willkommen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei den letzten Proben liegt noch immer kreative Spannung in der Luft. Eigentlich geht es schon um den Feinschliff. Trotzdem hat Ines Rosemann noch immer ein offenes Ohr f&amp;uuml;r neue Ideen: &amp;bdquo;Das ist Teil unseres Konzepts.&amp;ldquo; So darf Jenny kurzfristig akrobatische Kunstst&amp;uuml;cke zeigen: Auf dem R&amp;uuml;cken eines Mitsch&amp;uuml;lers, der geduldig auf alle Viere gegangen ist, h&amp;auml;lt sie freih&amp;auml;ndig stehend Balance. Florian macht sich Gedanken um die Lichtverh&amp;auml;ltnisse auf der B&amp;uuml;hne: &amp;bdquo;Jetzt klappt das Jonglieren mit drei B&amp;auml;llen ganz gut. Aber was ist, wenn ein Scheinwerfer blendet?&amp;ldquo; Und Torben, der lieber im Hintergrund an der B&amp;uuml;hnenausstattung t&amp;uuml;fteln wollte, balanciert dann doch noch auf dem von ihm mitgefertigten knallroten Schwebebalken mit  goldenen Sternen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Klassenbetreuerin Ingrid Grenz freut sich &amp;uuml;ber die Pers&amp;ouml;nlichkeitsentwicklungen, die die monatelange intensive Zirkustheaterarbeit bewirkt hat: &amp;bdquo;Manche Sch&amp;uuml;ler haben richtig Selbstbewusstsein getankt.&amp;ldquo; Immerhin hatte das Theaterfieber mehrere Unterrichtsf&amp;auml;cher erfasst: Die Sch&amp;uuml;ler haben einen Zaubervorhang gen&amp;auml;ht, einen Balancierbalken gezimmert, Einladungskarten gestaltet, Masken geformt, Wohlf&amp;uuml;hlbonbons gekocht, Wurfb&amp;auml;lle gen&amp;auml;ht, Zirkusmusik einstudiert und ein lange blaue Stoffbahn so geschickt bemalt, dass sie nun ein eindrucksvolles Meer f&amp;uuml;r die afrikanische Reise von Dr. Auwehzwick abgibt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was jetzt noch fehlt, sind viele Zuschauer, die die jungen Akteure aus Oldenburg, Cloppenburg, Leer, Rotenburg/W&amp;uuml;mme, Westerstede, Altenoythe, Friesoythe, Norden, Wittmund und Nordenham bei Gefallen mit kr&amp;auml;ftigem Applaus beschenken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vorverkauf: &lt;a href=&quot;http://www.kulturetage.de/index.php?id=1--x-------2012_5_14--0-&quot;&gt;www.kulturetage.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Autor: Brigitte Muschiol)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=197</guid>			<pubDate>Fri, 11 May 2012 06:00:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Live Reporter gesucht</title>
			<description>&lt;p&gt;Gemeinsam mit J&amp;ouml;rg Pilawa und der Aktion Mensch die Vielfalt der Projekte erleben Die Aktion Mensch f&amp;ouml;rdert jeden Monat bis zu 1.000 soziale Projekte, in denen es viele spannende Menschen und Geschichten zu entdecken gibt. J&amp;ouml;rg Pilawa ist seit Anfang 2012 Botschafter der Aktion Mensch. &amp;quot;Ich m&amp;ouml;chte gern aus erster Hand wissen, was die Menschen bewegt und w&amp;uuml;nsche mir viele gemeinsame Momente&amp;quot;, begr&amp;uuml;ndet er sein ehrenamtliches Engagement. Und er h&amp;auml;lt Wort: Regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig besucht er gef&amp;ouml;rderte Projekte und macht sich selbst ein Bild von der Arbeit vor Ort. Jeden Sonntag um 19:28 Uhr ist J&amp;ouml;rg Pilawa mit den &amp;quot;5 Sterne-Gewinnern&amp;quot; im ZDF zu sehen und stellt dort einzelne Projekte vor. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;Uuml;berzeugen Sie sich selbst...&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;M&amp;ouml;chten auch Sie einmal live dabei sein und einen Blick hinter die Kulissen werfen? Die Aktion Mensch sucht engagierte Menschen, die sich f&amp;uuml;r unsere sozialen Projekte interessieren. Als Live-Reporter besuchen Sie gemeinsam mit J&amp;ouml;rg Pilawa Projekte, berichten von dort, schildern ihre Eindr&amp;uuml;cke und zeigen, wie &amp;quot;Das Wir gewinnt&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;So einfach geht&amp;#39;s&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und so k&amp;ouml;nnen Sie sich als Live Reporter bei uns bewerben:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/aktion/livereporter/index.php?et_cid=23&amp;amp;et_lid=69854&quot;&gt;&amp;Uuml;berzeugen Sie uns in einem kurzen Video, warum Sie der beste Live-Reporter f&amp;uuml;r uns sind. &lt;/a&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Autor: Redaktion)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=200</guid>			<pubDate>Wed, 09 May 2012 22:00:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Rock gegen Barrieren</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/Aktionswand_Bochum.jpg&quot; alt=&quot;Die Aktionswand der Aktion Mensch im Einsatz.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;Beim Musikfestival &amp;quot;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Rock for Inclusion&lt;/span&gt;&amp;quot; in Bochum spielten Musiker mit und ohne Behinderung. Mit f&amp;uuml;nf &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Bands&lt;/span&gt; und vielen Informationen wies die Lebenshilfe am 5. Mai auf die H&amp;uuml;rden f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderung hin.  Der Regen prasselt auf die Schirme und K&amp;ouml;pfe vor der Impuls-B&amp;uuml;hne im Bochumer Bermuda-Dreieck. Das Kneipenviertel ist an diesem 5. Mai in ein graues Licht getaucht, doch die Stimmung am Samstagnachmittag ist gut: Passend dazu erklingt &amp;quot;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;I Feel Good&lt;/span&gt;&amp;quot; von der &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Universal Band&lt;/span&gt;, in der junge Menschen mit und ohne Behinderung spielen. Der Bass wummert zu &amp;quot;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Rolling In The Deep&lt;/span&gt;&amp;quot; von &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Adele&lt;/span&gt;, die Gitarren rocken bei &amp;quot;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Mama Said&lt;/span&gt;&amp;quot; von &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Lenny Kravitz&lt;/span&gt;, dazu &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Percussion&lt;/span&gt; und knackiges Schlagzeug: Die Premiere des Festivals &amp;quot;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Rock for Inclusion&lt;/span&gt;&amp;quot; ist ein Erfolg. Trotz des tr&amp;uuml;ben Wetters tanzen und singen mehrere 100 Besucher &amp;uuml;ber den Tag zur Musik und schauen den f&amp;uuml;nf Bands zu. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aktionswand im Einsatz&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Unterst&amp;uuml;tzung der Aktion Mensch hat die Bochumer Lebenshilfe das Rock-Festival veranstaltet. Anlass ist der europ&amp;auml;ische Protesttag f&amp;uuml;r die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Die Lebenshilfe informiert dazu an ihrem Stand zur Inklusion, der Teilhabe an der Gesellschaft von Menschen mit Behinderung. Weiter gibt es die Aktionswand der Aktion Mensch, die auch das Thema Barrierefreiheit erl&amp;auml;utert und zum Mitmachen einl&amp;auml;dt. Dort haben Besucher Meinungen und W&amp;uuml;nsche niedergeschrieben, was sich f&amp;uuml;r das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung verbessern soll. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prominente G&amp;auml;ste&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Rock for Inclusion&lt;/span&gt;&amp;quot; punktet dazu auch mit prominenten Musik-G&amp;auml;sten: Die blinde S&amp;auml;ngerin Corinna May singt mit jeder &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Band&lt;/span&gt; ein Lied und die Bochumer &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Band&lt;/span&gt; Jo Hartmann spielt mit Bewohnern der Einrichtungen der Lebenshilfe den neuen &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Song&lt;/span&gt; &amp;quot;So sind wir&amp;quot; - eine Rockhymne, die das Wir-Gef&amp;uuml;hl hervorhebt. Zwischen den Auftritten moderiert Michael Wurst, &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Star Search&lt;/span&gt;-Teilnehmer und Stadionsprecher des VfL Bochum. So betont die Lebenshilfe das Lokale und l&amp;auml;sst auch die Bochumer &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Bands Logic Insanity&lt;/span&gt; und &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Pay Attention&lt;/span&gt; spielen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Veranstalter sind zufrieden: &amp;quot;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Rock for Inclusion&lt;/span&gt; war gut besucht und die Bands hatten Spa&amp;szlig;&amp;quot;, res&amp;uuml;miert Kai Hermann als Leiter des Kulturbereichs der Lebenshilfe. Vielleicht kn&amp;uuml;pfe man an den Erfolg des ersten Festivals an. &amp;quot;Es w&amp;auml;re sch&amp;ouml;n, wenn wir daraus eine feste Institution in Bochum machen k&amp;ouml;nnten&amp;quot;, findet Hermann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Autor: Timo Klippstein)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=198</guid>			<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:22:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Frühlingsbrunch zum Aktionstag in Frankfurt</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/Lesung_1.jpg&quot; alt=&quot;Jochen Straub steht am Mikro und tr&amp;auml;gt den sitzenden Zuh&amp;ouml;rern vor.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;Der Fr&amp;uuml;hlingsbrunch hat Tradition im Konrad-von-Preysing-Haus des Frankfurter Caritas-Verbands, aber das Programm ver&amp;auml;ndert sich von Jahr zu Jahr. Und damit niemand etwas verpasst, zischen die Bewohner des Wohnheims einander und ihren Tassen-klappernden Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;cksg&amp;auml;sten im Saal immer wieder &amp;quot;Pscht...&amp;quot; zu, als Jochen Straub ans Mikrofon tritt und Geschichten und Lieder vortr&amp;auml;gt, unterst&amp;uuml;tzt von der Haus-Band &amp;quot;Conny P&amp;quot;.  Jochen Straub leitet den Arbeitskreis Seelsorge und Theologie bei der Lebenshilfe (Referat Seelsorge f&amp;uuml;r Menschen mit Behinderung) und er hat mit Mitstreitern ein Buch mit dem Titel &amp;quot;G&amp;auml;nsehaut&amp;quot; ver&amp;ouml;ffentlicht. Darin geht es um den ersten Arbeitstag in der Werkstatt und dem Umzugs ins Wohnheim, um &amp;Auml;ngste und die erste Liebe, um Freunde, Eltern, Gott. Mit anderen Worten: Es geht um junge Menschen auf dem Weg zum Erwachsenwerden - und deshalb wissen auch alle im Saal, wovon die Rede ist. Die alten und die jungen Bewohner und deren Familien, die Damen und Herren aus der Kirchengemeinde nebenan, die Spender, die Betreuer...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zumal Straub &amp;amp; Co genau die Begebenheiten aufgeschrieben haben, die ihnen in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung immer wieder als schwierig oder besonders aufgefallen sind. Manchmal haben sie zu den jungen Leuten gesagt: &amp;quot;Erz&amp;auml;hl es doch bitte noch mal, damit wir es richtig wider geben k&amp;ouml;nnen.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lacher aus dem Publikum gibt es bei dem Dialog zwischen Vater und Sohn zur Frage, ob nur ein echter Mann ist, wer im Stehen pinkelt. Lautstarker Applaus und Kussh&amp;auml;nde fliegen Straub zu, als er - jetzt ohne Schlagzeug, Rasseln und Schellen von der Band &amp;quot;Conny P&amp;quot; - das Liebeslied &amp;quot;Verzaubert&amp;quot; singt: &amp;quot;Du hast mich angesehen und schon ist es geschehen....&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als die &amp;quot;G&amp;auml;nsehaut&amp;quot;-Minuten vorbei sind, steigt der Ger&amp;auml;uschpegel im Saal wieder. H&amp;ouml;chste Zeit, mit dem Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck in die zweite Runde zu gehen. Oder mit den vielen Besuchern und Bewohnern zu schw&amp;auml;tzen: weit mehr als hundert M&amp;auml;nner und Frauen, die an diesem Sonntagmorgen im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen zusammen gekommen sind.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Links&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.lebenshilfe.de/de/unsere_angebote/buecher_medien/dateien/Gaensehaut.php&quot;&gt;&amp;quot;G&amp;auml;nsehaut&amp;quot; ist ein Lese- und H&amp;ouml;rbuch (mit CD), reich bebildert und illustriert&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.caritas-frankfurt.de/51017.html&quot;&gt;Mehr &amp;uuml;ber das Konrad-von -Preysing-Haus&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Autor: Eva Keller)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=196</guid>			<pubDate>Tue, 08 May 2012 06:17:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Frage nach inklusiver Bildung im Mittelpunkt</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/Diskussion_1.jpg&quot; alt=&quot;Diskussionsrunde &amp;quot;Bildung Inklusive&amp;quot;&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;Unter dem Motto &amp;quot;Auf einem guten Weg&amp;quot; fanden auch in der Hansestadt Rostock am 4. und 5. Mai verschiedene Aktionen rund um den Europ&amp;auml;ischen Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen statt. Es sorgte schon f&amp;uuml;r einige Aufmerksamkeit in der Rostocker Innenstadt, als einige Gesch&amp;auml;fte am Universit&amp;auml;tsplatz hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit unter die Lupe genommen wurden. Interessierte Blicke konnte man auch in der Einkaufspassage &amp;quot;Rostocker Hof&amp;quot; wahrnehmen, wo die Ergebnisse eines Fotowettbewerbs gezeigt wurden, die das Thema &amp;quot;Auf einem guten Weg&amp;quot; kreativ umgesetzt haben. Und im Circus Fantasia, einem Projekt des Verbandes &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.bafev.de/&quot; title=&quot;Zur Homepage des Baf e.V.&quot;&gt;Behinderten Alternative Freizeit e. V.&lt;/a&gt;&amp;quot;,  fanden im Stadthafen Theaterauff&amp;uuml;hrungen von Studenten der Sonderp&amp;auml;dagogik der Universit&amp;auml;t statt. Dar&amp;uuml;ber hinaus pr&amp;auml;sentierten sich auf dem Uniplatz und im Stadthafen Verb&amp;auml;nde der Selbsthilfe und waren Ansprechpartner f&amp;uuml;r jedermann. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Diskussionsforum &amp;quot;Bildung INKLUSIVE&amp;quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Mittelpunkt der Aktionen stand jedoch ein &amp;ouml;ffentliches Diskussionsforum zum Thema &amp;quot;Bildung INKLUSIVE &amp;ndash;  Ein Menschenrecht und 1000 Meinungen&amp;quot;. Dabei ging es unter anderem um folgende Fragen: Wie sieht es in den Schulen tats&amp;auml;chlich aus? Was muss geschehen, damit Kinder mit Behinderungen am gemeinsamen Unterricht teilnehmen k&amp;ouml;nnen? Welche baulichen Barrieren gilt es zu beseitigen? Welche personellen Ver&amp;auml;nderungen muss es geben? Und was muss sich in den K&amp;ouml;pfen tun?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dazu hatten sich im Podium Politiker, Bildungsverantwortliche und Betroffene versammelt, die versuchten, erste Antworten auf die gestellten Fragen zu geben und Visionen zu entwickeln, wie inklusive Bildung tats&amp;auml;chlich gelingen kann - leider ohne die Anwesenheit von Entscheidungstr&amp;auml;gern wie dem eingeladene Bildungsminister aus Mecklenburg-Vorpommern Mathias Brodkorb.&lt;br /&gt;
Die Meinungen dar&amp;uuml;ber, wo wir heute konkret stehen, gingen dann auch ziemlich weit auseinander. So berichtete Dr. Horst Geyer, Leiter der &lt;a href=&quot;http://www.vhs-hro.de/index.php&quot; title=&quot;Homepage VHS Rostock&quot;&gt;Volkshochschule Rostock&lt;/a&gt;, dar&amp;uuml;ber, dass an seiner Schule der Integrationsgedanke schon sehr gut umgesetzt werde. Bei dem Versuch, Menschen mit schweren Behinderungen einen Schulabschluss zu erm&amp;ouml;glichen, w&amp;uuml;rden die Lehrkr&amp;auml;fte - schrittweise, aber alle gemeinsam - an das Thema Inklusion herangef&amp;uuml;hrt, um so die bestm&amp;ouml;glichen Bedingen f&amp;uuml;r diese Sch&amp;uuml;ler zu schaffen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Inklusion als Vision&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;abbr title=&quot;Doktor&quot;&gt;Dr&lt;/abbr&gt;. Karin H&amp;uuml;bener, 2. Vorsitzende des &lt;a href=&quot;http://www.squadhost.de/lag/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=22:elternverband-hoergeschaedigter-kinder-landesverband-mecklenburg-vorpommern-ev&amp;amp;catid=5:mitglieder&amp;amp;Itemid=6&quot;&gt;Elternverbandes h&amp;ouml;rgesch&amp;auml;digter Kinder des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V&lt;/a&gt;., hingegen betonte, dass Inklusion nur eine Vision sein k&amp;ouml;nne, die unser aller Handeln bestimmen sollte. Es d&amp;uuml;rfe zum Beispiel nicht sein, dass geh&amp;ouml;rlose Lehrer und Erzieher ausgegrenzt w&amp;uuml;rden, zumal es in den Augen der Eltern sehr wichtig erscheine, dass geh&amp;ouml;rlose Sch&amp;uuml;ler Identifikationsfiguren h&amp;auml;tten. &amp;quot;Schule muss sich an die Sch&amp;uuml;ler anpassen, nicht umgekehrt&amp;quot;, so Dr. H&amp;uuml;bener.&lt;br /&gt;
Und Susanne Feldkamp-Glende, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrerin des &lt;a href=&quot;http://www.barrierefreies-rostock.de/&quot; title=&quot;Zur Homepage Barrierefreies Rostock e.V.&quot;&gt;Vereins Barrierefreies Rostock e. V.&lt;/a&gt; und damit Mitglied einer der 32 Verb&amp;auml;nde, Vereine und Institutionen, die sich an diesem Aktionstag vorstellten, erg&amp;auml;nzte die Liste der Probleme, indem sie aufzeigte, wie unzureichend noch die Hilfe von Schulbegleitern in Anspruch genommen werde. Schulbegleitung sei grunds&amp;auml;tzlich f&amp;uuml;r alle Kinder m&amp;ouml;glich, die den Schulbesuch nicht selbstst&amp;auml;ndig bew&amp;auml;ltigen k&amp;ouml;nnen. Das Mittel der Schulbegleitung sei ihrer Meinung nach ein wichtiges Instrument, um Inklusion von Sch&amp;uuml;lern mit Behinderung im allgemeinen Unterricht voranzutreiben. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf die gro&amp;szlig;e Bedeutung der Bewusstseinsbildung (&lt;abbr title=&quot;Artikel&quot;&gt;Art.&lt;/abbr&gt; 8 der UN-Behindertenrechtskonvention) bei der Umsetzung des Inklusionsgedanken verwies Irene M&amp;uuml;ller, Vorsitzende der &lt;a href=&quot;http://www.lagsb-mv.de/&quot; title=&quot;Homepage der Landesarbeitsgemeinschaft&quot;&gt;Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter&lt;br /&gt;
Mecklenburg-Vorpommern e.V.&lt;/a&gt; (LAG SB) und Mitglied des &lt;a href=&quot;http://www.bsvmv.de/&quot; title=&quot;zur Homepage des BSVMV&quot;&gt;Blinden- und Sehbehindertenverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V.&lt;/a&gt; In dieser Hinsicht gebe es noch viel zu tun, so die Moderatorin der Veranstaltung, die unterstrich, dass inklusive Bildung weit &amp;uuml;ber Schule hinausgehe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Studieren in Rostock bleibt eine Herausforderung&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das wei&amp;szlig; zum Beispiel Deike Ludwig, die ebenfalls unter den Teilnehmern der Veranstaltung war, sehr gut aus eigener Erfahrung. Die Rollstuhlfahrerin studiert Sonderp&amp;auml;dagogik im letzten Semester. F&amp;uuml;r sie ist und bleibt ein Studium in der Hansestadt weiterhin eine Herausforderung. Viele bauliche Barrieren haben ihr harte Semester beschwert, de sie ohne pers&amp;ouml;nliche Assistenz nicht h&amp;auml;tte durchstehen k&amp;ouml;nnen. Am meisten hat sie sich dabei &amp;uuml;ber die Ignoranz von Seiten der Verantwortlichen ge&amp;auml;rgert, die der Meinung waren, schon alles N&amp;ouml;tige zu tun. Weil sie das anders sieht, engagiert sie sich unter anderem als Mitglied der Interessengemeinschaft behinderter und nichtbehinderter Studierender (StuBecK), um Studierende in &amp;auml;hnlichen Situationen zu beraten und zu unterst&amp;uuml;tzen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es bleibt also noch viel zu tun auf dem Weg zu einer inklusiven Bildung. Und deshalb bleibt der &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/5-mai-2012.php&quot; title=&quot;5. Mai 2012: Aktion Mensch&quot;&gt;Europ&amp;auml;ische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen&lt;/a&gt; topaktuell - auch wenn er in diesem Jahr schon zum 20. Mal begangen wurde.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Autor: Margit Glasow)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=195</guid>			<pubDate>Mon, 07 May 2012 09:03:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Trier baut Barrieren ab</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/Trier_1.JPG&quot; alt=&quot;Menschen beim Inklusionsfest in Trier.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Jede Barriere ist eine zu viel.&amp;quot; Das Motto, unter dem der Europ&amp;auml;ische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in diesem Jahr steht, hat sich mir am gestrigen Samstag ins Bewusstsein katapultiert. 5. Mai 2012, Trier an der Mosel. Die sonst eher beschauliche &amp;quot;R&amp;ouml;merstadt&amp;quot; ist komplett dicht. Und tats&amp;auml;chlich ist jetzt jedes Hindernis eines zu viel, egal ob man als Mensch mit oder ohne Behinderung unterwegs ist. Die Stadt hat Magnetwirkung, besonders in diesem Jahr, besonders an diesem Tag. Neben dem Europ&amp;auml;ischen Protesttag lockt die &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.heilig-rock-wallfahrt.de/start.html&quot; title=&quot;Heilig-Rock-Wallfahrt&quot;&gt;Heilig-Rock-Wallfahrt&lt;/a&gt;&amp;quot; Menschen von nah und fern ins Zentrum. Hundertausende Katholiken pilgern momentan nach Trier, um die Reliquie zu sehen, die angeblich Reste der Tunika Jesu Christi enth&amp;auml;lt. &amp;quot;Und f&amp;uuml;hre zusammen, was getrennt ist&amp;quot; lautet das Leitwort der Wallfahrer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hemmschwellen &amp;uuml;berwinden&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Zusammenf&amp;uuml;hren, was getrennt ist&amp;quot; - das passt doch wie die Faust aufs Auge der Inklusion. Damit es nicht nur bei frommen Bitten bleibt, lassen einige Trierer Rock Rock sein und machen stattdessen inklusive Aktion.&lt;br /&gt;
Im Kulturzentrum &lt;abbr title=&quot;Alte Tuchfabrik&quot;&gt;TUFA&lt;/abbr&gt;, der Alten Tuchfabrik, hat die &lt;a href=&quot;http://www.lebenshilfe-trier.de&quot; title=&quot;Homepage Lebenshilfe Trier&quot;&gt;Lebenshilfe Trier&lt;/a&gt; zum Inklusionsfest eingeladen. Hier treffen Menschen mit Behinderung und ihre Angeh&amp;ouml;rigen zusammen mit Menschen, die bisher keine oder wenig pers&amp;ouml;nliche Ber&amp;uuml;hrung mit Behinderung gehabt haben. &amp;quot;Unser Fest soll dazu beitragen Hemmschwellen abzubauen&amp;quot;, sagt Martin Rieger, Vorstand der Trierer Lebenshilfe zu Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung.&lt;br /&gt;
Die Trierer Selbsthilfeorganisation feiert heute ihr 50-j&amp;auml;hriges Bestehen und hat sich ganz bewusst f&amp;uuml;r den &lt;a href=&quot;https://www.aktion-mensch.de/inklusion/5-mai-2012.php&quot; title=&quot;5. Mai 2012 Aktion Mensch&quot;&gt;5. Mai, den Europ&amp;auml;ischen Protesttag&lt;/a&gt;, entschieden. Denn, so Triers Oberb&amp;uuml;rgermeister Klaus Jensen: &amp;quot;Wir sind immer noch nicht da, wo wir hin m&amp;uuml;ssen. Es gibt in unserer Stadt und in unserem Land immer noch Menschen, die kennen gar keine Menschen mit Behinderung.&amp;quot; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;quot;Normal ist alles&amp;quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Etwa 500 G&amp;auml;ste haben sich gegen Mittag in der &lt;abbr title=&quot;Alte Tuchfabrik&quot;&gt;TUFA&lt;/abbr&gt; eingefunden. Es wird gemeinsam getanzt, gesungen und gespielt. Es gibt einen Rollstuhlparcours, ein Kickerturnier, einen Trommel-&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Workshop&lt;/span&gt; sowie einen T&amp;ouml;pfer- und einen Malkurs. Im gro&amp;szlig;en Saal im Erdgeschoss bringt eine &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Band&lt;/span&gt; das Publikum auf Touren und im ersten Stock er&amp;ouml;ffnet der K&amp;uuml;nstler Gerd Dahm seine Ausstellung &amp;quot;ex klusiv. Normal ist alles&amp;quot;. Seine 20 Stahlstelen werden bis Dezember 2012 an verschiedenen &amp;ouml;ffentlichen Pl&amp;auml;tzen in Trier zu sehen sein. Die Stelen dienen als Objekttr&amp;auml;ger f&amp;uuml;r Portr&amp;auml;ts von Menschen unterschiedlichen Alters, mit und ohne Behinderung. Dahm erkl&amp;auml;rt mir zu seinen Kunstwerken: &amp;quot;Anderssein ist kein Defizit, sondern Ausdruck einer menschlichen Vielfalt, die ich als Bereicherung unserer Lebensgemeinschaft verstehe.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Sp&amp;auml;tnachmittag klingt das Fest mit der inklusiven Theatergruppe &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.lebenshilfe-trier.de/information/50-jahre/alle-in-integratives-theater.html&quot; title=&quot;Lebenshilfe Trier: Inklusive Theatergruppe&quot;&gt;com.guck&lt;/a&gt;&amp;quot; und ihrem St&amp;uuml;ck &amp;quot;ALLe IN!?&amp;quot; langsam aus. Das Theaterst&amp;uuml;ck fordert die Umsetzung der &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/un-konvention-kurz-und-knapp.php&quot; title=&quot;UN-Konvention: Leicht erkl&amp;auml;rt&quot;&gt;&lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Behindertenrechtskonvention&lt;/a&gt; in konkreten Lebensbereichen wie Wohnen, Arbeit und Freizeit. Und am Ende steht auch ein echter VIP auf der B&amp;uuml;hne &amp;ndash; eine &amp;bdquo;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Very Inclusive Person&lt;/span&gt;&amp;ldquo;. Inklusion gelungen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Autor: Ulrich Steilen)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=194</guid>			<pubDate>Sun, 06 May 2012 09:27:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Flagge im Olympiastadion gezeigt</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/FansBerlin.jpg&quot; alt=&quot;Fans halten ein Plakat hoch mit der 5.Mai Forderung: Jede Barriere ist eine zu viel. &quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;Im Berliner Olympiastadion zeigten heute Fans beider Clubs Flagge f&amp;uuml;r die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Beim Bundesliga-Endspiel Herta-Hoffenheim am 5. Mai ging es nicht nur um den Abstieg. 51.000 waren ins Olympiastadion gekommen. Eine gro&amp;szlig;artige Kulisse f&amp;uuml;r das Anliegen des 5. Mai: Jede Barriere ist eine zu viel. Mitglieder des integrativen Fanclubs aus Hoffenheim, Anh&amp;auml;nger der Hertha und die Aktion Mensch waren mit einer gro&amp;szlig;artigen Gemeinschaftsaktion im Stadion sichtbar. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Hoffenheimer waren zusammen mit Mitgliedern des Hertha-Fanclubs &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.sehbaeren.info&quot; title=&quot;zur Homepage der Sehb&amp;auml;ren&quot;&gt;Sehb&amp;auml;ren&lt;/a&gt;&amp;quot; - einem Fanclub f&amp;uuml;r blinde, sehbehinderte und sehende Fu&amp;szlig;ballfans - auf dem Spielfeld zu sehen. Mit gro&amp;szlig;en Transparenten warben sie f&amp;uuml;r das gemeinsame Fu&amp;szlig;ballerlebnis von Menschen mit und ohne Behinderung. Die Besucher des Spiels konnten sich vor dem Spiel au&amp;szlig;erdem &amp;uuml;ber Themen wie Behinderung, Barrierefreiheit und Inklusion beim Fu&amp;szlig;ball informieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aktion Mensch Vorstandsmitglied Martin Georgi begr&amp;uuml;&amp;szlig;te die Fu&amp;szlig;ballfans im Interview mit dem Stadionsprecher und freute sich &amp;uuml;ber so viel Engagement zum 5. Mai. Danke an alle Beteiligten und Gl&amp;uuml;ckwunsch Hertha BSC zum Sieg und zur Relegation!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Autor: Sascha Decker)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=193</guid>			<pubDate>Sat, 05 May 2012 20:35:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Alle profitieren von Barrierefreiheit</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/berlin343.jpg&quot; alt=&quot;Martin Georgi bei der Auftaktveranstaltung zum 5. Mai in Berlin.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;Ein Statement von Aktion Mensch-Vorstand Martin Georgi zum 5.Mai&amp;ndash; dem Europ&amp;auml;ischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Geh&amp;ouml;ren Sie wie ich zu den Menschen, die sich Folgendes nur schwer vorstellen k&amp;ouml;nnen: Vor einem Kino- oder Restaurantbesuch muss man sich nicht nur &amp;uuml;ber Programm oder &amp;Ouml;ffnungszeiten informieren, sondern muss nachfragen, ob man die Lokalit&amp;auml;t &amp;uuml;berhaupt betreten kann? In Bahnen und Busse kann man nicht einfach einsteigen, Texte sind nicht zu verstehen oder ein B&amp;uuml;ro auf einem anderen Stockwerk ist nicht zu erreichen? Das sind Fragen und Probleme, mit denen sich Menschen mit Behinderung regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig besch&amp;auml;ftigen m&amp;uuml;ssen. Barrieren gibt es in unserer Umwelt an vielen Stellen. Anl&amp;auml;sslich des heutigen Europ&amp;auml;ischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen will die Aktion Mensch gemeinsam mit ihren Mitgliedsverb&amp;auml;nden und vielen anderen Vereinen, Organisationen und Initiativen unter dem Motto &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/5-mai-2012.php&quot; title=&quot;Aktionstag 5. Mai 2012&quot;&gt;Jede Barriere ist eine zu viel&lt;/a&gt;&amp;quot; bundesweit genau darauf aufmerksam machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr als Rampen und Aufz&amp;uuml;ge&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Barrierefreiheit bedeutet mehr als Rampen und Aufz&amp;uuml;ge, die einem Rollstuhlfahrer den Zugang zu einem Geb&amp;auml;ude erm&amp;ouml;glichen, oder absenkbare Busse und Bahnen. Sie ist auch in anderen Bereichen die Voraussetzung daf&amp;uuml;r, dass alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilhaben k&amp;ouml;nnen. Es geht zum Beispiel auch um Formulare, die gut lesbar und verst&amp;auml;ndlich sind, um barrierefreie Internetangebote, die Untertitelung und Audiodeskription von Filmen, und die &amp;Uuml;bersetzung von Reden durch Geb&amp;auml;rdendolmetscher. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Aktion Mensch setzt sich mit der &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/foerderung/index.php&quot; title=&quot;Aktion Mensch: F&amp;ouml;rderung&quot;&gt;F&amp;ouml;rderung von entsprechenden Projekten&lt;/a&gt; und mit ihrer Aufkl&amp;auml;rungsarbeit f&amp;uuml;r &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/handlungsfelder/barrierefreiheit.php&quot; title=&quot;Aktion Mensch: Handlungsfeld Barrierefreiheit&quot;&gt;Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen&lt;/a&gt; ein. Zugunsten von Menschen mit Behinderung, aber auch mit Blick auf Menschen ohne Behinderung. Denn wir alle profitieren von einer barrierefreien Umwelt: Senioren, Kinder, Eltern mit Kinderwagen, Menschen, die vor&amp;uuml;bergehend in ihrer Mobilit&amp;auml;t eingeschr&amp;auml;nkt sind, und Menschen, die nicht oder kaum lesen k&amp;ouml;nnen oder die wenig Deutsch sprechen.  &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Machen Sie mit!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/un-konvention-kurz-und-knapp.php&quot; title=&quot;Aktion Mensch: UN-Konvention&quot;&gt;&lt;abbr title=&quot;United Nations&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;UN&lt;/abbr&gt;-Behindertenrechtskonvention&lt;/a&gt; fordert uns auf, Hindernisse und Zugangsbarrieren in der Gesellschaft zu beseitigen. Machen Sie mit! Bestimmt findet eine der &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/aktionsfinder/index.php&quot; title=&quot;zum Aktionsfinder&quot;&gt;deutschlandweit mehr als 600Aktionen zum 5.Mai in Ihrer N&amp;auml;he&lt;/a&gt; statt: Die Aktion Mensch hat den Veranstaltern umfangreiche Aktionsmittel bereitgestellt. Wir freuen uns auf Ihr Engagement und Ihre Ideen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ihr Martin Georgi&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Vorstand der Aktion Mensch&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Redaktion)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=188</guid>			<pubDate>Sat, 05 May 2012 07:03:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Internet und Sinnesbehinderung: Viele Chancen, viele Barrieren</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/Internet1.jpg&quot; alt=&quot;Strichm&amp;auml;nnchen mit Blindenhund stehen vor einem &amp;uuml;berdimensional gro&amp;szlig;en Computer.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;Das Internet bedeutet Zugang zu Informationen. Es erm&amp;ouml;glicht einen schnellen und einfachen Austausch zwischen Menschen, unabh&amp;auml;ngig von Ort oder Herkunft. Das Internet bedeutet Vernetzung, sei es zu politischen Themen, &amp;uuml;ber Musik oder Hobbys. Das Web erm&amp;ouml;glicht Konsum, alles ist mit einem &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Mouse-Click&lt;/span&gt; bestellbar. Und das Internet bedeutet Unabh&amp;auml;ngigkeit f&amp;uuml;r Menschen mit einer Sinnesbehinderung. Blinde und sehbehinderte Menschen k&amp;ouml;nnen eigenst&amp;auml;ndig online shoppen. Sie haben Zugang zu tagesaktuellen Informationen. Sie k&amp;ouml;nnen dank &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Screenreader&quot; title=&quot;Wikipedia: Screenreader&quot;&gt;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Screenreader&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Braillezeile&quot; title=&quot;Wikipedia: Braillezeile&quot;&gt;Braillezeile&lt;/a&gt; per &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;E-Mail&lt;/span&gt; oder &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Chat&lt;/span&gt; mit anderen Menschen kommunizieren. Beim Austausch via &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook&quot; title=&quot;Wikipedia: Facebook&quot;&gt;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Facebook&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter&quot; title=&quot;Wikipedia: Twitter&quot;&gt;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Twitter&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; und in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Blog&quot; title=&quot;Wikipedia: Blog&quot;&gt;Blogs&lt;/a&gt; spielt die Behinderung kaum eine Rolle. Menschen mit und ohne Behinderung kommen hier unkompliziert zusammen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gerade &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Media&quot; title=&quot;Wikipedia: Social Media&quot;&gt;&lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Social Media&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; erm&amp;ouml;glicht es uns, Menschen mit unseren Themen anzusprechen, die wir fr&amp;uuml;her &amp;uuml;ber die klassischen Medien kaum erreicht haben. Beispiele: Der blinde Programmierer &lt;a href=&quot;http://www.zehe-edv.de&quot; title=&quot;Blog von Marco Zehe&quot;&gt;Marco Zehe streitet in seinem Blog&lt;/a&gt; f&amp;uuml;r mehr Barrierefreiheit im Netz. Ich berichte in &lt;a href=&quot;http://blindpr.com&quot; title=&quot;Blog von Heiko Kunert&quot;&gt;meinem Blog&lt;/a&gt; &amp;uuml;ber meinen Beruf und das ganz normale Leben eines Menschen ohne Augenlicht. Die geh&amp;ouml;rlose Julia Probst macht sich seit Jahren per &lt;a href=&quot;http://twitter.com/#!/einaugenschmaus&quot; title=&quot;Julia Probst bei Twitter&quot;&gt;Twitter&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://meinaugenschmaus.blogspot.de&quot; title=&quot;Blog von Julia Probst&quot;&gt;Blog&lt;/a&gt; f&amp;uuml;r mehr Untertitel im TV stark.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn das Internet ein gro&amp;szlig;er Fortschritt im Leben sinnesbehinderter Menschen bedeutet, so ist dennoch vieles im Argen: Viele Internetseiten k&amp;ouml;nnen von sehbehinderten Menschen nicht vergr&amp;ouml;&amp;szlig;ert werden, oder die Kontraste k&amp;ouml;nnen nicht ver&amp;auml;ndert werden. H&amp;auml;ufig scheitert die Sprachausgabe blinder Menschen an schlecht gestalteten Websites, die nur aus unbeschrifteten Grafiken oder &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;flash&lt;/span&gt;-animierten Inhalten bestehen. Videos, die online immer bedeutender werden, haben h&amp;auml;ufig keine Untertitel f&amp;uuml;r schwerh&amp;ouml;rige und geh&amp;ouml;rlose Menschen. Gerade visuell orientierte geh&amp;ouml;rlose Menschen haben zu gro&amp;szlig;en Teilen des &lt;abbr title=&quot;World Wide Web&quot; xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;WWW&lt;/abbr&gt; kaum Zugang&amp;ndash; Geb&amp;auml;rdensprache ist immer noch die absolute Ausnahme im Web. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt noch viel zu tun!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Mehr zum Thema:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=185&quot; title=&quot;Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Was bedeutet eigentlich Barrierefreiheit im Internet? Ein Blogbeitrag von Domingos de Oliveira&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=6&quot; title=&quot;Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Blind im Internet: Kommunizieren auf Augenh&amp;ouml;he: Ein Blogbeitrag von Heiko Kunert&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/handlungsfelder/barrierefreiheit.php&quot; title=&quot;Aktion Mensch: Handlungsfeld Barrierefreiheit&quot;&gt;Inklusionskampagne der Aktion Mensch: Handlungsfeld Barrierefreiheit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.einfach-fuer-alle.de&quot; title=&quot;Initiative &amp;quot;Einfach f&amp;uuml;r Alle&amp;quot;&quot;&gt;&amp;quot;Einfach f&amp;uuml;r Alle&amp;quot;: Initiative der Aktion Mensch f&amp;uuml;r ein barrierefreies Internet&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.bitvtest.de&quot; title=&quot;BITV-Test&quot;&gt;Mehr Infos und Beratung zum Thema barrierefreies Internet gibt es unter www.bitvtest.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Heiko Kunert)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=187</guid>			<pubDate>Fri, 04 May 2012 06:47:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Aktion Mensch-Umfrage zu Barrierefreiheit: 1. Platz für München </title>
			<description>&lt;p&gt;Ob im Restaurant, in der Altstadt oder auf der Suche nach einer barrierefreien Wohnung: Immer wieder sto&amp;szlig;en Bundesb&amp;uuml;rger mit und ohne Behinderung auf Hindernisse. Aus Sicht der M&amp;uuml;nchener ist die bayerische Hauptstadt die barrierefreiste Metropole in Deutschland, Schlusslicht ist Hamburg - das ergab eine repr&amp;auml;sentative Umfrage der Aktion Mensch zum Thema &amp;quot;Wie barrierefrei ist meine Stadt?&amp;quot;. Das Ergebnis: 80 Prozent der Befragten sehen ihre Stadt nicht als Vorbild f&amp;uuml;r Barrierefreiheit.  So scheitert der Rollstuhlfahrer an einer Treppe ohne Rampe genauso wie die Mutter mit Kinderwagen oder der Radfahrer. H&amp;uuml;rden wie diese hat die Aktion Mensch nun anhand von 15 Kriterien (zum Beispiel &amp;ouml;ffentliche Infrastruktur oder &amp;ouml;ffentliche Einrichtungen) in Berlin, Hamburg, M&amp;uuml;nchen, K&amp;ouml;ln und Frankfurt am Main in ihrem &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/presse/pressemitteilungen/detail.php?id=1089&quot; title=&quot;zur Pressemitteilung&quot;&gt;Barriereindex&lt;/a&gt; ausgewertet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Blick in den Barriereindex l&amp;auml;sst sich festhalten: Die M&amp;uuml;nchener kommen mit den Barrieren in ihrer Stadt am besten zurecht. Danach folgen Frankfurt und fast gleichauf Berlin. Defizite weisen in den Augen ihrer B&amp;uuml;rger vor allem K&amp;ouml;ln und knapp dahinter Hamburg auf. Interessant dabei ist, dass die K&amp;ouml;lner und M&amp;uuml;nchener mit Behinderung ihrer Stadt bessere Noten geben, als Befragte ohne Behinderung. Martin Georgi kommentiert die Ergebnisse der Studie: &amp;quot;Die Umfrage in den Gro&amp;szlig;st&amp;auml;dten macht deutlich, dass Barrierefreiheit kein Nischenthema der Behindertenhilfe- und Selbsthilfe mehr ist, sondern l&amp;auml;ngst in den K&amp;ouml;pfen aller angekommen ist.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anlass der Umfrage ist der Europ&amp;auml;ische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, der sich am 5. Mai 2012 zum 20. Mal j&amp;auml;hrt. Unter dem Motto &amp;quot;Jede Barriere ist eine zu viel&amp;quot; starten Organisationen der Behinderten- und Selbsthilfe mit Unterst&amp;uuml;tzung der Aktion Mensch bundesweit &amp;uuml;ber 600 Aktionen auf den Stra&amp;szlig;en und Pl&amp;auml;tzen der Republik. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer einmal selbst sein Wissen zu Barrien testen m&amp;ouml;chte:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/barrieren-quiz.php&quot;&gt;Hier geht es zum Barrieren-Quiz der Aktion Mensch&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Autor: Redaktion)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=191</guid>			<pubDate>Thu, 03 May 2012 13:11:00 GMT</pubDate>																	</item>
				<item>
			<title>Mit dem Fahrstuhl auf der Strecke geblieben</title>
			<description>&lt;img src=&quot;http://www.aktion-mensch.de/img/pool/434x/projektblog/Fahrstuhl_1.jpg&quot; alt=&quot;Bild von einem defekten Fahrstuhl in Berlin.&quot; width=&quot;200&quot; /&gt;&lt;p&gt;Dieser Beitrag sollte eigentlich mit einem kinoreifen Trailer starten. Leider halten sich meine filmerischen Leistungen in Grenzen, und daher hier vielleicht ein kleines Storyboard, gesprochen mit der Stimme von Bruce Willis:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Stellen Sie sich vor: Ihr Arbeitsweg hat einen unsichtbaren Feind, der Sie jeden Tag dar&amp;uuml;ber nachdenken l&amp;auml;sst, ob man einen Umweg nehmen sollte oder nicht... Unscheinbar... Niemand w&amp;uuml;rde ihn f&amp;uuml;r Ihre Umwege verd&amp;auml;chtigen. Und er ist nicht allein: DER DEFEKTE AUFZUG! Diesen Sommer im Kino... Nach einer wahren Geschichte... Mit Nicole Kidman als Stimme des Aufzugs und Clint Eastwood als Aufzugstechniker...&amp;quot; Der Trailer wird vielleicht kein Blockbuster wie &lt;a href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=162&quot; title=&quot;Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;blaue Typen auf Pandora&lt;/a&gt;, aber die &amp;quot;wahre Story&amp;quot; ist gegeben. Denn defekte Aufz&amp;uuml;ge k&amp;ouml;nnen mir noch mehr den Tag versauen als ein L&amp;auml;use-Flashmob auf meinem Leberwurstbrot oder eine &amp;quot;eingeschr&amp;auml;nkte Internet-Konnektivit&amp;auml;t&amp;quot;. Als ich noch in Berlin-Sch&amp;ouml;neberg wohnte, hatte ich auf meinem t&amp;auml;glichen Arbeitsweg vier dieser unscheinbaren Feinde vor mir: 1x in Sch&amp;ouml;neberg, 2x an der Friedrichstra&amp;szlig;e und 1x beim Ostbahnhof. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn nur einer dieser Aufz&amp;uuml;ge seinen &amp;quot;schlechten Tag&amp;quot; hatte, dann begann eine Odyssee, die sogar f&amp;uuml;r Homer zu verr&amp;uuml;ckt gewesen w&amp;auml;re. Beispielsweise ist der eine Aufzug an der Friedrichstra&amp;szlig;e sehr gerne kaputt, und so musste ich dann &amp;uuml;ber den Hackeschen Markt versuchen, zum Ostbahnhof zu kommen. Bei meinem 30-min&amp;uuml;tigen Arbeitsweg kamen pro defekten Aufzug etwa 15Minuten dazu. Bei der Deutschen Bahn w&amp;auml;re das schon fast ein Meckergrund, aber f&amp;uuml;r viele Rollstuhlfahrer ist das einfach nur Alltag. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;Auml;rgerliche Situationen inklusive&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl schon seit Jahrzehnten der &lt;a href=&quot;http://www.berlin.de/sen/soziales/behinderung/barrierefreiheit&quot; title=&quot;Berlin Senatsverwaltung: Soziales&quot;&gt;barrierefreie Umbau von Bahnh&amp;ouml;fen geplant und zum Teil durchgef&amp;uuml;hrt wird&lt;/a&gt;, sind einige Bahnh&amp;ouml;fe bisher immer noch nicht erreichbar, und auch die Informationsbeschaffung ist schwer. So werden zwar auf den &lt;a href=&quot;http://www.bvg.de/index.php/de/9466/name/Aufzugsmeldungen.html&quot; title=&quot;Berliner Verkehrsbetriebe&quot;&gt;Webseiten der &lt;abbr title=&quot;Berliner Verkehrsbetriebe&quot;&gt;BVG&lt;/abbr&gt;&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;http://www.s-bahn-berlin.de/fahrplanundnetz/mobilitaetsstoerungen.php&quot; title=&quot;S-Bahn Berlin&quot;&gt;S-Bahn&lt;/a&gt; die defekten Aufz&amp;uuml;ge angezeigt, aber nicht geb&amp;uuml;ndelt auf einer Seite, und auch an der Aktualit&amp;auml;t hapert es. Das f&amp;uuml;hrte bei mir schon zu &amp;auml;rgerlichen Situationen. So bin ich einmal f&amp;uuml;r einen Pressetermin nach Hennigsdorf gefahren, um dort &amp;uuml;ber Barrierefreiheit zu reden. Der S-Bahn-Aufzug war nicht als defekt gemeldet, obwohl er bei meiner Ankunft kaputt war. Zwischen Internet und Realit&amp;auml;t gibt es doch noch Unterschiede. So beschr&amp;auml;nkte sich mein Beitrag zu einem &lt;a href=&quot;http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12296162/61129/Hennigsdorf-ist-an-vielen-Stellen-barrierefrei-aber-vor.html&quot; title=&quot;M&amp;auml;rkische Allgemeine&quot;&gt;geplanten Zeitungsartikel&lt;/a&gt; dann auf den defekten Aufzug. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Luxus f&amp;uuml;r die einen&amp;ndash; Notwendigkeit f&amp;uuml;r die anderen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;An welchen Schrauben kann man nun drehen? Dass eine hochtechnische Anlage wie ein Aufzug ausfallen kann, ist verst&amp;auml;ndlich und nachvollziehbar, aber wie kann man dann wenigstens die Menschen einfach und zuverl&amp;auml;ssig informieren? Ich habe schon oft mit Freunden &amp;uuml;ber das Thema diskutiert, und wir sind zu keinen guten Schluss gekommen, weil die Aufz&amp;uuml;ge f&amp;uuml;r die einen ein Luxusgegenstand sind und f&amp;uuml;r andere alltagsnotwendig. Genau wie bei der &lt;a href=&quot;http://wheelmap.org&quot; title=&quot;Wheelmap&quot;&gt;Wheelmap&lt;/a&gt; sind Stufen f&amp;uuml;r viele Menschen nicht sichtbar, weil sie keine Barriere sind, und somit w&amp;uuml;rde es schwierig sein, wenn man auf defekte Aufz&amp;uuml;ge hinweisen m&amp;uuml;sste. &amp;quot;Schick einen &lt;span xml:lang=&quot;en&quot; lang=&quot;en&quot;&gt;Tweet&lt;/span&gt;, wenn der Aufzug defekt ist!&amp;quot;&amp;ndash; das w&amp;uuml;rde vielleicht noch funktionieren, aber wer schickt schon eine Nachricht, dass der Fahrstuhl intakt ist? Von dieser einen Frage kommt man dann schnell zum n&amp;auml;chsten Problem, zum &amp;uuml;bern&amp;auml;chsten und, und, und... Die Zuverl&amp;auml;ssigkeit sollten also die Betreiber garantieren.&lt;br /&gt;
Bisher kann die Zuverl&amp;auml;ssigkeit kaum &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft werden, weil auf den Seiten des &lt;abbr title=&quot;&amp;Ouml;ffentlicher Personen-Nahverkehr&quot;&gt;&amp;Ouml;PNV&lt;/abbr&gt; nur der Status quo und nicht die Vergangenheit dargestellt wird. Als Nutzer wei&amp;szlig; man nicht, von wann die St&amp;ouml;rungsinformation ist. Der Besucher erf&amp;auml;hrt nicht, ob der Fahrstuhl in Griebnitzsee zum ersten oder hundertsten Mal kaputt ist. F&amp;uuml;r l&amp;auml;ngerfristige Planungen (auch bei der Wohnungssuche) und f&amp;uuml;r den Reparatur-Druck auf die Betreiber w&amp;auml;re so ein Verlauf sicherlich hilfreich. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;L&amp;ouml;sung in Sicht?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einem neuen Projekt m&amp;ouml;chten wir bei den &lt;a href=&quot;http://sozialhelden.de&quot; title=&quot;Webseite der Sozialhelden&quot;&gt;Sozialhelden&lt;/a&gt; das gerne ver&amp;auml;ndern, indem wir auf Probleme mit Aufz&amp;uuml;gen hinweisen: Auf &lt;a href=&quot;http://brokenlifts.org&quot; title=&quot;BrokenLifts.org&quot;&gt;BrokenLifts.org&lt;/a&gt; werden die aktuellen Ausf&amp;auml;lle von allen Berliner Aufz&amp;uuml;gen im &lt;abbr title=&quot;&amp;Ouml;ffentlichen Personen-Nahverkehr&quot;&gt;&amp;Ouml;PNV&lt;/abbr&gt; sichtbar und jeweilige Statistiken abrufbar sein. Seit letztem Sommer haben wir die Daten von den Seiten der &lt;abbr title=&quot;Berliner Verkehrsbetriebe&quot;&gt;BVG&lt;/abbr&gt; und der Berliner S-Bahn gesammelt und versuchen diese nun auszuwerten. Gleichzeitig soll die Seite auch eine &amp;Uuml;bersicht &amp;uuml;ber aktuelle Aufzugsst&amp;ouml;rungen liefern.&lt;br /&gt;
Die Darstellung der Informationen soll nat&amp;uuml;rlich nur ein erster Schritt sein und kein Freibrief, dass der Aufzug in Hennigsdorf l&amp;auml;nger kaputt bleiben darf, weil es ja jeder wissen sollte. Wir finden, dass die Aufz&amp;uuml;ge schneller repariert werden m&amp;uuml;ssen, damit jeder seinen Alltag ohne Umwege gestalten kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bis es soweit ist, wird in meinem Kopf wohl noch des &amp;Ouml;fteren der Trailer mit der Stimme von Bruce Willis ablaufen, wenn ich auf ein &amp;quot;Defekt&amp;quot;-Schild schaue. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie ist die Situation in anderen St&amp;auml;dten? W&amp;uuml;rde sich da auch ein Trailer lohnen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Mehr zum Thema:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;https://www.aktion-mensch.de/inklusion/blog/eintrag.php?id=182&quot; title=&quot;Inklusionsblog der Aktion Mensch&quot;&gt;Studieren mit Behinderung: Ein Blogbeitrag mit Fahrstuhl von Anastasia Umrik&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.aktion-mensch.de/inklusion/handlungsfelder/barrierefreiheit.php&quot; title=&quot;Aktion Mensch: Handlungsfeld Barrierefreiheit&quot;&gt;Inklusionskampagne der Aktion Mensch: Handlungsfeld Barrierefreiheit&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;arr-r&quot; href=&quot;http://www.bvg.de/index.php/de/3883/name/Barrierefrei%20durch%20Berlin.html&quot; title=&quot;BVG: Barrierefrei durch Berlin&quot;&gt;Berliner Verkehrsbetriebe: Barrierefrei durch Berlin&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Autor: Raúl Krauthausen)&lt;/p&gt;</description>
																		<guid>http://www.aktion-mensch.de/blog/eintrag.php?id=186</guid>			<pubDate>Thu, 03 May 2012 06:12:00 GMT</pubDate>																	</item>
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