Inklusion leben: In der Freizeit

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Vieles ist noch "exklusiv"

Rollstuhlfahrerin im Tanzclub Wiesbaden

Für Menschen mit Behinderung ist die Freizeitplanung nicht immer ganz einfach. Was für Menschen ohne Beeinträchtigung selbstverständlich ist, wird für sie schnell zu einem unüberwindbaren Problem.

Ein Blick auf die Internetlandkarte wheelmap.org macht zum Beispiel schnell deutlich, wo der Hase im Pfeffer liegt, wenn man auf einen Rollstuhl angewiesen ist: Es gibt viele interessante Orte, an denen man seine Freizeit verbringen kann. Aber oft sind diese gar nicht oder nur bedingt rollstuhlgerecht, weil sie nicht über notwendige Rampen oder Fahrstühle verfügen.
 
 

Gleichberechtigte Teilhabe am kulturellen Leben

Ein wichtiger Aspekt ist die kulturelle Teilhabe. Dazu zählt die barrierefreie Nutzung von Medien wie das Internet ebenso wie das Angebot für gehörlose oder blinde Menschen, einen Kinofilm zu sehen. Auch wenn es bereits eine Vielzahl von Freizeitangeboten für Menschen mit Behinderung gibt, so sind diese leider häufig eher exklusiv als inklusiv – sozusagen Sonderangebote für Menschen mit Behinderung. Die Aus- und Umgestaltung von Orten, an denen kulturelles Leben stattfindet, genauso wie ein Reiseangebot, das die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung berücksichtigt und das Ende von Ausgrenzung, beispielsweise bei Sportveranstaltungen – all das sind zentrale Herausforderungen, die es anzugehen gilt.

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