Blog: Inklusion

Hier bloggen Menschen mit und ohne Behinderung aus ihrer je eigenen Perspektive über persönliche Erlebnisse, aktuelle Trends und Informationen rund um das Thema Inklusion.

Kommunizieren ist mehr als nur Sprechen!

Blogger: Nina Treusch, am 27.08.2014 um 09:19 Uhr

Ein Plädoyer für den Einsatz von Unterstützter Kommunikation

Eine Hand, die einen Tablet-Computer berührt

Unterstützte Kommunikation: Schnelle Entwicklung der Technik

Foto: ebayink / flickr.com

„Jeder Vogel singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist“, besagt ein deutsches Sprichwort. Doch wie würde sich unser Alltag gestalten ohne die Möglichkeit, einfach so drauflos zu reden?

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie warten im Supermarkt an der Wursttheke. Als Sie an der Reihe sind, fragt die Verkäuferin nach Ihrem Wunsch. Sie möchten Ihre Bestellung aufgeben und versuchen, Ihren Mund zu öffnen. Eine starke Anstrengung überkommt Sie, die Mundmuskulatur beginnt leicht zu zittern. Gefühlte Ewigkeiten später entspringen Ihrem Mund ein paar kleine gepresste Laute. Dabei wollten Sie doch nur 100 Gramm Salami … Stattdessen ernten Sie genervte und verständnislose Blicke.

Sprechen: für Jeden das Normalste der Welt?

Vielleicht können Sie sich nun anhand des oben stehenden Exempels annähernd vorstellen, wie unbewusst und selbstverständlich wir Wünsche und Bedürfnisse alltäglich über das Sprechen kommunizieren. Menschen mit motorischen und/oder kognitiven Einschränkungen, schweren Behinderungen sowie Entwicklungsverzögerungen ist dies von Geburt an oder aufgrund einer erworbenen Erkrankung oftmals kaum bis gar nicht möglich.

Sprache als Überbringer von Emotionen

Die reine Bedürfnismitteilung ist jedoch nur ein Teilaspekt der menschlichen Kommunikation. Erst die Übermittlung und der Austausch von Gedanken und Gefühle runden das Bild so richtig ab. Lassen uns Teilhaben am Miteinander und an der Gesellschaft. Geben unserer Persönlichkeit einen Namen. Zeigen unseren Mitmenschen, was uns ausmacht und uns anspornt. Geben uns die Chance mitzumachen. Kurzum: Wer nicht sprechen kann, hat trotzdem viel zu sagen!

(Unterstützte) Kommunikation ist Menschenrecht

Aus diesen Grund ist es umso wichtiger, ein Medium zur Verfügung zu haben, das es ermöglicht, Gedanken und Gefühle an den Mann und oder die Frau zu bringen. An dieser Stelle kommt die Unterstützte Kommunikation ins Spiel. Unterstützte Kommunikation schließt sämtliche Verständigungsformen mit ein, die fehlende Lautsprache ergänzen oder ersetzen.
Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) als rechtliches Monument ebnet bereits zunehmend den Weg für die Umsetzung einer inklusiven Gesellschaft. Sich in dieser frei ohne Barrieren zu bewegen, bedeutet in diesem Zusammenhang jedoch auch, barrierefrei kommunizieren zu können. Jederzeit und auf die Bedürfnisse des Einzelnen angepasst, ohne sich vorher erst mühsame Monate durch den knapp kalkulierten Finanz-Dschungel unseres Krankenkassensystems kämpfen zu müssen.
Stattdessen wäre es ratsam, die schnelle Entwicklung der Technik voll auszuschöpfen. Denn wo sollte die Präzisierung einer Augensteuerung oder die Verbindung der mobilen Endgeräte mit Social Media besser Anwendung finden als bei jemandem, der auf Unterstützung bei der Kommunikation angewiesen ist und mitreden möchte?
Vor allem Kinder und Jugendliche lernen schnell den Umgang mit neuen Medien und zeigen sich motivierter, anhand dieser etwas zu lernen. Jener Punkt könnte besonders in der inklusiven Bildung positiv zum Tragen kommen.
Bis dahin darf es auch für die ältere Generation gerne mal eine konventionelle Kommunikationstafel sein – Hauptsache, JEDER bekommt dadurch eine Stimme.


Linktipps:
Die Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e. V.
Der Arbeitskreis Unterstützte Kommunikation
Neuartige Medien als Schlüssel zur Teilhabe. Ein Blogbeitrag von Nina Treusch darüber, wie sich der Schulalltag für Kinder mit und ohne Behinderung durch Technik verändert
Damit Kinder gemeinsam lernen und spielen können. Ein Blogbeitrag von Margit Glasow über den rehaKIND Kongress in Hamburg

Nina Treusch

Blogger: Nina Treusch
Kategorie: Inklusion
Schlagworte: Bildung, Barrierefreiheit, Menschen mit Behinderung

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Antworten auf Fragen, die keiner stellt

Blogger: Katja Hanke, am 22.08.2014 um 14:17 Uhr

Im Videoprojekt „Anderssein“ geben Menschen, die in der Gesellschaft immer noch als anders wahrgenommen werden, ganz persönliche Antworten auf Fragen, die viele im Kopf haben, sie aber nie stellen.

Szene mit Dominik Peter in einem „Anderssein“-Video

Dominik Peter im „Anderssein“-Video: „Auf Augenhöhe ist gut“

Quelle: Videoprojekt „Anderssein“

Wie kann ich Ihnen etwas mitteilen, wenn ich keine Gebärdensprache kann? Welches Verhalten Ihrer Mitmenschen nervt Sie im Umgang mit Ihrer Blindheit? Soll Ihr Gesprächspartner in die Knie gehen, um mit Ihnen auf Augenhöhe zu sprechen? Fragen wie diese haben viele Menschen im Kopf, wenn sie auf Personen mit Behinderungen treffen. Auf letztere Frage antwortet der Rollstuhlfahrer Dominik Peter: „Auf Augenhöhe ist eine gute Geschichte. Ich erlebe es leider selten, dass Leute in die Knie gehen, wenn sie mit mir reden, ich muss immer nach oben gucken.“ Seine Antwort ist ein kurzes Video von 30 Sekunden. Sechs Fragen hat er insgesamt beantwortet, jede Antwort ist ein einzelner Videoclip. Neben Dominik Peter kommen bei „Anderssein“ noch elf weitere Personen zu Wort, die die Mehrheit der Bevölkerung als anders empfindet. Sie sind kleinwüchsig, taub, blind, zwangsgestört, dick oder Analphabet.

Zuviel Unsicherheit

Die Idee zu diesem Projekt, in dem Inklusion sehr breit gefasst wird, hatte Stefanie Trzecinski, Leiterin der Bildungsagentur „KOPF, HAND + FUSS“, als sie in einem Bus in Berlin saß, in dem ein Mann mit Tourette-Syndrom mit Schimpfwörtern um sich warf. „Alle im Bus waren peinlich berührt und wussten nicht, wie sie reagieren sollten“, erinnert sie sich. „Auch ich war unsicher.“ Da fiel ihr auf, dass sie wenig weiß über Menschen, „die anders sind“. „Ich wollte ihnen gern die Fragen stellen, die ich und bestimmt auch viele andere Menschen im Kopf haben.“

Sehr persönliche Fragen

Als Ausgangspunkt für die Fragen in den Videos nahm sie gängige Vorurteile, doch auch die Befragten haben Fragen beigesteuert, die sie wichtig fanden. „Deshalb sind einige Fragen sehr persönlich“, sagt Trzecinski. Die Antworten sind 30 bis 50 Sekunden lang. Länger sollten die Filme nicht sein. „Wir möchten ja Leute ansprechen, die sich nicht tiefgehend mit dem Thema beschäftigen möchten und sie im Vorbeigehen informieren“, sagt sie. So sollen Unsicherheiten und Vorurteile abgebaut werden.

Inklusion weit gefasst

Dominik Peter ist sich sicher, dass das klappen wird. „Sogar ich habe durch das Projekt gemerkt, dass ich viel zu kurz denke, wenn es um Menschen mit Benachteiligungen und Einschränkungen geht“, sagt Peter, der Vorsitzender des Berliner Behindertenverbandes ist. „Auch Analphabeten oder Ultra-Dicke als Menschen mit Einschränkungen zu betrachten, das ist für mich ganz neu.“ Die breite Auffassung von Inklusion habe ihn besonders fasziniert, sagt er. Und der Perspektivwechsel. Eine Frage wie „Möchten Sie aktiv angesprochen werden, ob Sie Hilfe brauchen?“ habe er sich noch nie gestellt, sagt er. „Ich fand es immer selbstverständlich, dass man anderen hilft.“ Umso erstaunter war er, dass andere Menschen da unsicher sind.

Kostenlos herunterladen

Die 72 kurzen Filme stehen auf der Webseite von „KOPF, HAND + FUSS“ und können kostenlos heruntergeladen werden. Stefanie Trzecinski hofft, dass Unternehmen sie zum Beispiel im firmeneigenen Intranet zeigen, um Mitarbeiter über neue Kollegen zu informieren, die anders sind. Auch im Kino oder als Außenwerbung kann sie sich die kurzen Filme vorstellen. Trzecinski möchte noch mehr Videos machen. Gern würde sie zum Beispiel eine Transgender-Person befragen oder jemanden mit Tourette-Syndrom. Denn, wie sie mit Letzterem umgehen soll, das weiß sie leider immer noch nicht.


Linktipps:
Mehr Infos zum Projekt „Andersein“ und alle Videos zum Herunterladen
Berührungsängste abbauen. Ein Blogbeitrag von Carina Kühne über Probleme im Umgang mit Menschen mit Behinderung
Inkludiere dich selbst. Anastasia Umrik überlegt im Blog, dass es nicht immer an den "Nicht-Behinderten" liegt, wenn es mit der Inklusion hakt
Was haben Nichtbehinderte von der Inklusion? Anastasia Umrik erklärt im Blog, warum Inklusion für ALLE gut ist

Katja Hanke

Blogger: Katja Hanke
Kategorie: Inklusion
Schlagworte: Menschen mit Behinderung

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„Jetzt könnte es gefährlich werden“

Blogger: Marcel Wienands, am 14.08.2014 um 18:32 Uhr

Marcel Wienands ist BVB-Fan. In diesem Jahr war er Besucher des Supercups. Bereits letztes Jahr hat der 22-Jährige genau diese Partie im Stadion erlebt – damals noch sehend. Jetzt hörte er zum ersten Mal die Blindenreportage im Stadion seiner Lieblingsmannschaft. Ein Erfahrungsbericht.

Marcel Wienands im Stadion

Marcel Wienands im Stadion

Die Vorfreude auf das hochbrisante Duell zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund ist mir auch dieses Mal vor dem Supercup-Finale deutlich anzumerken. Seit ich denken kann, schlägt mein Herz für den BVB und für mich ist es fast zu einer Selbstverständlichkeit geworden meinen Verein mehrmals pro Saison im Stadion anzufeuern. Dabei kam für mich eigentlich nie etwas anderes in Frage als Europas größte Stehplatztribüne, die Südtribüne. So auch bei meinem bislang letzten Stadionbesuch im vorherigen Jahr zu genau dem gleichen Spiel, dem Supercup-Finale der beiden Teams. Seitdem hat sich jedoch einiges geändert und ich feuere heute zum ersten Mal meine Mannschaft von speziell für Sehbehinderte eingerichteten Plätzen an. Mein Gefühl der Vorfreude mischt sich mit leichten Zweifeln, ob ich das Spiel überhaupt genießen kann, wenn ich ihm nicht wie gewohnt mit meinen eigenen Augen – und dazu noch abseits der Südtribüne – folge.

Stadion-Erinnerung

In Dortmund angekommen steigt die Spannung weiter und neben all den Dortmund-Fans fühle ich mich sehr vertraut. Besonders unmittelbar am Stadiongelände stellt die Menschenmenge jedoch ein großes Hindernis für mich dar, wobei ich mich in diesem Fall auf meine Begleitung verlassen kann. Der Block für Sehbehinderte befindet sich am Ende der Osttribüne direkt vor der Südtribüne. Das wird unmissverständlich deutlich, denn gerade am Platz angekommen, empfangen die Fans der Südtribüne die sich warmmachenden Spieler aus München mit einem lauten Pfeifkonzert. Die Stimmung und der Ablauf im Vorfeld des Spiels sind mir bekannt. Es ist schön wieder im Stadion zu sein, auch wenn es komisch ist, die Fans nicht sehen zu können. Ich stelle mir ein Bild des Stadions und der Fans so vor, wie ich es aus meinen Erinnerungen kenne. Ebenso versuche ich die vom Reporter beschriebenen Spielsituationen vor meinem geistigen Auge ablaufen zu lassen. Von Vorteil ist es, dass ich die Spieler und deren Positionen gut kenne, wodurch ich in der Lage bin, das Spielgeschehen besser zu orten.

Als blinder Fußballfan seine Lieblingsmannschaft zu besuchen und dem Spiel folgen zu können, wie es für Sehende problemlos möglich ist, war bis vor einigen Jahren so nicht denkbar. Dank der Blindenkommentatoren, welche ähnlich wie im Radio mit genauen Spielbeschreibungen das Spiel für Nichtsehende über Kopfhörer greifbar machen, stellt ein Stadionbesuch für sehbehinderte Menschen heute kein Problem mehr dar. Ich persönlich finde es besser, die Kopfhörer nur einseitig zu tragen, damit ich mit dem freien Ohr die Stimmung, die von der Südtribüne ausgeht, besser genießen kann. Spannende Angriffe – häufig vom Reporter mit „Jetzt könnte es gefährlich werden“ eingeleitet – sorgen dafür, dass der Geräuschpegel so laut wird, dass ich mit der Lautstärke spielen muss, um dem Spielgeschehen weiter folgen zu können. Oft nehmen mir die anderen Fans die Antwort des Kommentars zum Spielgeschehen vorweg. Ein lautes Raunen oder sogar der Torjubel, zum Beispiel beim zweiten Tor, sind deutlich vor der entscheidenden Antwort des Kommentators wahrzunehmen.

Gänsehaut-Feeling

Der Schlusspfiff – und der Sieg – wird von den Dortmund-Fans von großem Jubel begleitet, der bei mir genau wie das Lied „You'll never walk alone“ vor dem Spiel Gänsehaut auslöst. Meine Euphorie wird zwar ein wenig getrübt, dadurch dass ich die Spieler bei der Ehrenrunde nicht sehe – aber an meinem äußerst positiven Gesamteindruck ändert das nichts. Mir hat die für Blinde zugeschnittene Reportage im Stadion wirklich sehr gefallen – was natürlich auch an der atemberaubender Kulisse lag. Ein wirklich besonderes Erlebnis!


Linktipps:
Supercup: Stadionfilm und Bildergalerie
Video: Inklusives Fußballtraining
Video: Einfach ist auf´m Platz
„Das Wunder von Bern“ in Einfacher Sprache


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Inklusion ohne Bundesteilhabegesetz – geht das?

Blogger: Margit Glasow, am 06.08.2014 um 09:07 Uhr

Über die Notwendigkeit, endlich ein Bundesteilhabegesetz auf den Weg zu bringen

Plakat mit der Aufschrift: Bundesteilhabegesetz jetzt!

Forderung auf der Demonstration am 5. Mai in Berlin

Foto: Aktion Mensch

Da steh ich nun mit meinem Vorsatz, eine Veranstaltung hier in Rostock barrierefrei zu organisieren. Immerhin habe ich vollmundig behauptet, es soll eine inklusive Veranstaltung werden – also offen für alle Menschen, egal, welche Einschränkung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben. Einen ebenerdigen Raum zu finden, den Menschen mit Rollstuhl bequem befahren können, ist nicht (mehr) so schwierig. Doch Barrierefreiheit insbesondere für Menschen mit Hörbehinderungen zu garantieren, erweist sich als problematisch. Vor allem die Kosten für eine induktive Höranlage für schwerhörige Menschen sind hoch, ebenso wie die Kosten für einen Gebärdensprachdolmetscher für gehörlose Menschen. Wer soll das bezahlen? Kleine Vereine haben dafür häufig nicht die Mittel. Und warum, so frage ich mich, fallen überhaupt Kosten an, damit alle Menschen gleichberechtigt an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen können? Welche Diskriminierung tritt hier zutage?

Die Probleme hinsichtlich der gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind vielfältig, obwohl Inklusion – also die Teilhabe von Anfang an und für jeden – ein geflügeltes Wort seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland geworden ist. So schildert mir Anna-Maria Courtpozanis aus Roßdorf bei Darmstadt ähnliche Erfahrungen mit der nicht barrierefreien Kommunikation. Anna-Maria ist blind und arbeitete bis Oktober 2012 als Expertin für eine barrierefreie Internetgestaltung bei Web for all, meldete sich aber dann zunächst arbeitslos, bis sie in die Freiberuflichkeit ging. Bei ihrem Besuch bei der Agentur für Arbeit fühlte sie sich diskriminiert: „Ich empfand es als eine absolute Ungleichbehandlung, dass ich kein einziges Formular selbst ausfüllen konnte, sondern dafür immer Hilfe brauchte. Die Formulare wurden mir von der Sachbearbeiterin bei der Arbeitsagentur in Darmstadt nur in Papierform überlassen, das digitale Formular jedoch habe ich als blinde Nutzerin nie unter die Finger oder ins Ohr bekommen. Ich möchte aber meine Geschäfte eigenständig erledigen können und nicht immer jemanden bitten müssen.“

Reform der Eingliederungshilfe dringend nötig

Bisher werden persönliche, technische oder materielle Hilfen für Menschen mit Behinderung in den Bereichen Bildung, Arbeit, Rehabilitation, Gesundheit und Freizeit über die so genannte Eingliederungshilfe geregelt, die im Sozialgesetzbuch XII festgeschrieben ist. Im Jahre 2011 entfielen darauf bundesweit immerhin 14,4 Mrd. Euro für über 700.000 Berechtigte. In Rostock – um einmal einen kommunalen Vergleich zu haben – werden 2014 für die Eingliederungshilfe 38,2 Mio. Euro aufgewendet (2.359 Fälle). Dabei entscheiden die Kostenträger über den Bedarf nach Haushaltslage und oft anhand problematischer Kriterien. Wer Eingliederungshilfe will, muss sein Einkommen und Vermögen offenlegen und bis auf einen Selbstbehalt von 2.600 Euro einsetzen. Aufgrund dieser Benachteiligungen in der gegenwärtigen Sozialgesetzgebung fordern Menschen mit Behinderung und ihre Verbänden seit vielen Jahren eine Reform der Eingliederungshilfe. Sie wollen ein Gesetz, das sich an der UN-BRK orientiert und die Chance bietet, die Türen für Menschen mit Behinderung auf gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu öffnen. Dabei sollen die Hilfen für behinderte Menschen einkommens- und vermögensunabhängig gestaltet und diese aus der Systematik der Sozialhilfe herausgelöst werden. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang auch ein Bundesteilhabegeld.

Umsetzung eines Bundesteilhabegesetzes bleibt zähflüssig

Noch immer ist nicht viel passiert, obwohl viele Vorschläge, Positionspapiere und sogar Gesetzesentwürfe von Behindertenverbänden oder aus der Wissenschaft zur Neuregelung der Teilhabeleistungen und -ansprüche vorliegen. So hat das Forum behinderter Juristinnen und Juristen im Mai 2013 einen umfassenden Gesetzesentwurf auf den Tisch gelegt, der nicht nur Einkommens- und Vermögensunabhängigkeit garantiert, sondern auch das Recht auf Leichte Sprache im Umgang mit Behörden sowie den Anspruch auf eine barrierefreie Kommunikation für blinde, seh- und hörbehinderte Menschen. Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD kommt zwar mit der Ankündigung daher, behinderte Menschen „aus dem Fürsorgesystem heraus(zu)führen und die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiter(zu)entwickeln“. Das Gesetz soll 2016 verabschiedet und noch in dieser Wahlperiode in Kraft treten. Ob und vor allem in wie weit das wirklich geschieht und die Vorschläge der Menschen mit Behinderung darin Berücksichtigung finden werden, ist ungewiss.

Ungewiss ist vor allem die Finanzierung des Gesetzes, denn die Bundesregierung stellt die Regelungen dieses Gesetzes unter einen offenen Kostenvorbehalt. Sie betont, dass es eine Herausforderung sein wird, die Balance zwischen Wünschenswertem und Finanzierbarem zu finden. Doch wenn die Regierung nicht bereit ist, für die Gewährleistung der vollen und wirksamen Teilhabe aller Menschen mit Behinderung gemäß der UN-BRK auch Geld für deren Umsetzung in die Hand zu nehmen, wie soll da erreicht werden, dass Menschen mit Behinderung die gleichen Wahlmöglichkeiten wie andere Menschen haben, in der Gemeinschaft zu leben, ohne das ihnen eine Lebensform aufgezwungen wird? Wie soll ohne die Bereitstellung der finanziellen Mittel eine inklusiv ausgestaltete Infrastruktur und umfassende Barrierefreiheit in allen gesellschaftlichen Bereichen geschaffen werden? Wie soll der Anspruch auf bedarfsgerechte, einkommens- und vermögensunabhängige Teilhabeleistungen festgeschrieben werden?


Linktipps:
Recht und Gesetz: Infos über Gesetze und ihre Auswirkungen für Menschen mit Behinderungen beim Handlungsfeld „Selbstbestimmt leben“ der Aktion Mensch
Bundesteilhabegeld – guter Ansatz mit vielen offenen Fragen. Ein Blogbeitrag von Michael Wahl über den schwarz-roten Koalitionsvertrag aus Sicht von Menschen mit Behinderung
Gesetz als Problemlöser. Ein Blogbeitrag von Michael Wahl über Eingliederungshilfe, Bundesleistungsgesetz und die Forderungen der Verbände der Menschen mit Behinderung
„In Gesetz und Gesellschaft verankern“. Ein Interview von Katja Hanke mit Dr. Martin Theben über die Behindertenrechtskonvention im deutschen Rechtsalltag
Wie ernst meinen wir es mit der Inklusion? Ein Blogbeitrag von Margit Glasow über ein Gesetz zur Sozialen Teilhabe und gesetzliche Benachteiligungen von Menschen mit Behinderung
Online-Petition: Teilhabegesetz jetzt!

Margit Glasow

Blogger: Margit Glasow
Kategorie: Inklusion
Schlagworte: Selbstbestimmt Leben, Menschen mit Behinderung, Recht

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Exzellent ausgebildet – exzellent arbeitslos

Blogger: Marie Gronwald, am 04.08.2014 um 08:53 Uhr

Ein Jahr auf Jobsuche als Akademikerin mit besonderem Merkmal: Rollstuhlfahrerin

Auf einer Mauer das Logo der Bundesagentur für Arbeit: ein weißes "A" in einem roten Kreis

Initiativbewerbung wegen des Jobcenters: Nettes Angebot

Foto: Bernd Schwabe / wikimedia.org

Ich habe mit meinem geisteswissenschaftlichen Studium alle Chancen, auf dem nationalen und sogar internationalen Arbeitsmarkt eine Arbeitsstelle zu finden. Diesen Satz habe ich vor ein paar Tagen mehrmals auf der Abschlussfeier meiner Universität gehört. Vor knapp einem Jahr habe ich meine Abschlussarbeit in Literaturwissenschaft abgegeben. Ein paar Wochen später meine Abschlussurkunde für mein sehr gutes Masterstudium in die Hand, bzw. per Post bekommen – seitdem schreibe ich Bewerbungen.

Ich habe schon viel gemacht. Viele ehrenamtliche Projekte gehabt, eine Zeitung mit herausgebracht, mache ehrenamtlich Pressearbeit bei einem Filmfestprojekt, verfüge also über einige berufliche Erfahrungen. Ich suche mir Stellen im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Als Deutschlehrerin oder bei einem Verlag. Ich schreibe Bewerbungen und stelle meinen Rollstuhl und meine Assistenzsituation ausführlich, aber positiv dar. Ich verkaufe sie als Vorteil. Durch die Assistenz habe ich gelernt, mit vielen Menschen und Situationen spontan umgehen zu können. Alle, denen ich meine Bewerbungen zeige, loben mich dafür, sehen keinen Fehler und wollen nichts verbessern. Auch nicht beim Jobcenter oder bei der Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung.

Aber woran liegt es dann, dass ich fast 100 Bewerbungen geschrieben habe und kaum Reaktionen bekomme? An meinem Studienfach? Es gibt viele Leute, die Germanistik oder eine andere Geisteswissenschaft studiert haben. Und es gibt wenig Jobs. Und diese wenigen Jobs mit jemandem zu besetzen, der im Rollstuhl sitzt und Assistenz braucht, ist wahrscheinlich in den meisten Büros, in denen das entschieden wird, keine Möglichkeit. Dann doch lieber zum Stapel greifen und die nächste Bewerbung und das nächste Foto anschauen.

Flexibilität – Spontanität – Kreativität

Ich habe mich bei einer bekannten Jobbörse im Internet angemeldet, und sie suchen die von mir angegebenen Stellen, Öffentlichkeitsarbeit, Journalismus, Deutschlehrerin, Verlagswesen und Lektorat für mich heraus. In den meisten Ausschreibungen steht unter „ihre Eigenschaften“ oder „Was Sie mitbringen“: Sie sind teamorientiert, kreativ, eigenverantwortlich und spontan, dann sind Sie bei uns genau richtig.“ Ich kann diese Eigenschaften auf mich beziehen, habe wie gesagt schon an einigen Projekten mitgearbeitet und kann gerade auch durch mein Leben mit Assistenz, also mit den unterschiedlichsten Menschen, nach meiner eigenen Einschätzung gut, flexibel und spontan mit vielen Situationen und Menschen umgehen. Bei einer Firma, die jemand für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit suchte, habe ich angerufen, um zu fragen, ob sie einen Fahrstuhl haben oder gar ebenerdig sind. Die direkte Frage: „Ich sitze im Rollstuhl, ist das ein Problem?“ Habe ich abgeändert, nachdem ich häufiger in der Leitung nur noch Schweigen gehört habe. Diese Frau am Telefon schwieg auch. Solange, dass ich meine Frage wiederholt habe. Als sie immer noch schwieg, habe ich die Frage geändert und den Problemsatz gesagt, also: Ist das mit dem Rollstuhl ein Problem? Sie räusperte sich und fragte mich, ob ich denn die Stellenausschreibung nicht gelesen hätte; ich müsse doch spontan, flexibel und kreativ sein. Ich sagte ihr, dass sei ich in meinem Kopf sogar sehr. Und mit der Hilfe meiner Assistenten weitgehend auch körperlich. Sie schwieg wieder. „Aber Sie müssen viel reisen, viel unterwegs sein, in Hotels und so. Und das ist schwierig in Ihrer Situation“, sagte sie und beendete das Gespräch.

Rollstuhl und Arbeit = Arbeit und Ehrenamt?

Auf die meisten meiner Bewerbungen bekomme ich keine Antwort, noch nicht mal eine Absage. Das ist normal, sagen meine Freunde, die keine Behinderung haben. Sie machen gerade ein unbezahltes Praktikum oder jobben, bis sie was Richtiges gefunden haben. Aber auch diese Möglichkeiten sind schwierig für mich. Ich habe mich auch für Praktika beworben, für viele sogar, aber auch da werde ich oft nicht für die dritte Runde, in der man die Bewerber einlädt, die man interessant findet, ausgewählt. Ich habe mich in meiner Ratlosigkeit und auch ein bisschen aus
Angst vor dem Druck des Jobcenters auch schon eigeninitiativ beworben, das heißt bei Vereinen und Institutionen, die keine Stelle zu besetzen haben.

Ich habe aufgeschrieben, wer ich bin, was ich kann und was ich ihnen anbieten könnte. Vor allem in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Bei einem sozialen Projekt zeigte man sich äußerst begeistert und beeindruckt von meinem Lebenslauf und meiner Eigeninitiative. Man sagte mir, ich könne für den Verein die gesamte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit machen, aber da ich ja so engagiert wäre und der Verein bzw. der Senat kein Geld habe, könnte ich das ja ehrenamtlich machen. Das wäre eine Chance für mich zu zeigen, was ich kann.

Ich brauche keine Chance – ich brauche einen Job!

Dieses Angebot ist nett. Mein Gesprächspartner war nett. Aber es bringt mir kein Geld ein, und es wurde nicht meine Arbeitskraft, sondern nur meine Behinderung und damit auch gleich der Wohltätigkeitsgedanke gesehen. Man tut mir etwas Gutes, gibt mir eine Chance, in dem man mir einen Job anbietet, der nicht bezahlt wird.
Ich will aber kein Versuch sein, kein Projekt, keine Chance, ich möchte zeigen, was ich kann. Ich möchte mit anderen an einem Projekt arbeiten, und ich würde mir wünschen, irgendwann dafür nicht nur Anerkennung in Form von Worten, wie „das ist wirklich ein beeindruckender Lebenslauf, und das trotz ihrer Situation“, sondern Anerkennung für meine Arbeit und irgendwann auch Geld zu bekommen.

Ich weiß nicht, während ich der Abschlussrede des Vorsitzenden der Germanistik an meiner Universität lausche, überlege ich, ob meine momentane Situation, die bloßen drei Einladungen zu Bewerbungsgesprächen, die Standardabsagen von Firmen, wirklich so viel mit meiner Behinderung und meinem Rollstuhl zu tun haben. Denn ich weiß ja nicht, ob all die anderen, die hier sitzen, jetzt schon arbeiten oder genau wie ich Bewerbungen schreiben. Das einzige, was ich weiß: Ich werde weiter suchen, und irgendwann werde ich jemanden finden, der nicht nur den Mut hat, mich zu beschäftigen, sondern der auch erkennt, dass ich, wie mir soeben noch mal gesagt wurde, exzellent ausgebildet bin. Und so lange bin ich wenigstens exzellent arbeitslos.


Linktipps:
Das Handlungsfeld „Am Arbeitsplatz“ der Aktion Mensch
Mehr Infos zum Thema Berufstätigkeit von Menschen mit Behinderung beim Familienratgeber
„Sie sitzen ja im Rollstuhl“. Ein Blogbeitrag von Marie Gronwald über ihre Erfahrungen mit einem Berliner Jobcenter
Der Fall – oder: Wenn man uns ließe! Ein Blogbeitrag von Anastasia Umrik über Hürden und Pauschalisierungen bei der Jobsuche
Jobsuche als blinder Akademiker: Ein Erfahrungsbericht. Ein Blogbeitrag von Heiko Kunert über seinen beschwerlichen Weg auf den ersten Arbeitsmarkt
 

  • Ein Blatt mit Stellenanzeigen auf einem Universitäts-Zeugnis

    Jobsuche mit Uni-Abschluss

Marie Gronwald

Blogger: Marie Gronwald
Kategorie: Inklusion
Schlagworte: Arbeit

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„Zur Not schreibe ich eine WhatsApp“

Blogger: Eva Keller, am 01.08.2014 um 08:52 Uhr

Offenheit, Handy und ein paar Gebärden: Das reicht den gehörlosen und hörenden Jugendlichen in einem Frankfurter Ausbildungsprojekt schon, um im Küchen-Alltag miteinander klar zu kommen. Trotzdem bleibt das Ziel, dass sich alle in Gebärdensprache verständigen!

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Azubis im Gehörlosenzentrum: Eine große Chance

Foto: Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main

Die Gebärde für „Schnitzel“ hatte Batu Baykan nach wenigen Tagen drauf. Sie ist leicht zu merken: In die Hände klatschen und diese gleichzeitig hin und her bewegen – als würde man ein Stück Fleisch rundum panieren. Auch das Gebärdensprachalphabet hat er schnell gelernt, „viel schneller als ich gedacht hätte“. Seit April geht der 17-Jährige in der Gastronomie des Frankfurter Gehörlosen- und Schwerhörigenzentrums in die Lehre, als einer von zwei hörenden Azubis, gemeinsam mit zwei gehörlosen Azubis. Von den sechs Jugendlichen, die hier eine berufliche Qualifizierung machen, ist ebenfalls die Hälfte gehörlos. Und während die Küchenmeisterin hörend ist, trägt ihr wichtigster Helfer ein Cochlea-Implantate. Wer die Gebärdensprache noch nicht beherrscht, muss sie lernen – so steht es in den Arbeitsverträgen. Und deshalb kommt zwei Mal pro Woche eine Gebärdensprachlehrerin.

Für Batu Baykan war die Ausbildungsstelle ein Sprung ins kalte Wasser – aber auch eine große Chance, nachdem er trotz guten Hauptschulabschlusses lange vergeblich nach einer Lehrstelle als Koch gesucht hatte. Anfangs war er unsicher, „aber es haben mich alle nett aufgenommen“, sagt er. Wenn das kein Zeitenwandel ist: Ein junger Mann ohne Behinderung ist froh und dankbar, dass die Kolleginnen und Kollegen ihn nicht ausschließen ...

Kooperation mit Hotels und Restaurants

Eine dieser netten Kolleginnen ist Lena Schmul, 32 Jahre alt und seit Jahresbeginn im Team. Damals startete der Evangelische Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main e.V. das Gastro-Projekt. Lena Schmul ist vor einigen Jahren aus Russland gekommen, berufliche Erfahrungen hat sie in einer Zahnarztpraxis, als Näherin, Bäckerin und Kellnerin gesammelt – aber eine Lehrstelle ist nie daraus geworden. Jetzt absolviert sie hier eine Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe, mit dem Ziel, später im Service zu arbeiten. Damit für die (gehörlosen) Azubis die berufliche Laufbahn nicht nach der Ausbildung gleich wieder endet, sucht das Projekt die Kooperation mit Hotels und Restaurants. So bereiten sich im Hotel Spenerhaus in der Nähe des Frankfurter Doms derzeit einige Mitarbeiter in Gebärdensprachkursen auf die möglichen künftigen Kollegen vor ...

Im Gehörlosenzentrum, wo wegen der vielen Vereine im Haus die gehörlosen Gäste in der Mehrzahl sind, arbeiten hörende und gehörlose Azubis immer als Tandem, sowohl in der Küche als auch beim Service. Zur Mittagszeit bewirtet das Team täglich bis zu 40 Gäste, außerdem sorgen die Mitarbeiter bei Vereinstreffen ebenso wie bei Weihnachtsfeiern und Faschingspartys für Speisen und Getränke, und sie machen das Catering für Veranstaltungen außer Haus.

Ruhe statt Hektik, Kommunikation statt Kommandos

Die Hektik und den Lärm, der in Gastro-Küchen oft üblich ist, gibt es hier trotzdem nicht. „Weil wir keinen Kommando-Ton wollen“, stellt Teamleiterin Stefanie Horn klar. Zudem ergibt sich der etwas ruhigere und gemächliche Betrieb aus der Zusammenarbeit von Hörenden und Nicht-Hörenden: „Einfach mal eine Anweisung in den Raum rufen, geht eben nicht“, sagt Horn: „Man muss zu den Kollegen hingehen und sich Zeit nehmen, wenn man etwas erklären oder fragen möchte.“

Und wenn dann die Gebärden fehlen oder Marcel Tuchtenhagen nicht da ist – der Mann mit dem Cochlea-Implantat, der in beide Richtungen dolmetschen kann und schon mehrere Jahre Küchen-Erfahrung hat –, dann werden eben die Handys gezückt. „Zur Not tippe ich das Wort in mein Handy oder schreibe eine WhatsApp an Lena“, sagt Batu Bayhan und lacht.

In der Qualifizierung sind noch drei Plätze für gehörlose Jugendliche frei. Außerdem sucht das Team dringend noch eine Köchin oder einen Koch, der die Gebärdensprache beherrscht.


Linktipps:
Mehr Infos über das Ausbildungsprojekt in der Gastronomie des Frankfurter Gehörlosen- und Schwerhörigenzentrums
Das Handlungsfeld „Am Arbeitsplatz“ der Aktion Mensch
Jemand, der sich kümmert ... Ein Blogbeitrag von Eva Keller über eine Fachtagung zur Inklusion in Ausbildung und Arbeit
Potenziale nutzen – mit Aktionsplänen. Ein Interview im Blog von Stefanie Wulff mit Rainer Wallbruch über Aktionspläne von Unternehmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Eva Keller

Blogger: Eva Keller
Kategorie: Inklusion
Schlagworte: Arbeit, Bildung

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