Aktuelles

„Ueber Mut“ endet mit ausverkauften Kino-Sälen

Autor: Nadja Ullrich, am 21.12.2011 um 10:00 Uhr


Mehr als 70.000 Besucher haben ueber Mut, das Filmfestival der Aktion Mensch, gesehen. „Das Festival ist bei den Menschen vor Ort angekommen“, zieht Martin Georgi, Vorstand der Aktion Mensch, zum Abschluss eine positive Bilanz. Dabei konnten Menschen mit und ohne Behinderung den Filmen gleichermaßen folgen. Denn alle Vorführungen waren barrierefrei. Das bedeutet, dass alle Beiträge beispielsweise mit Untertiteln und einer gesprochenen Bildbeschreibung versehen waren. Auch waren die Kinos für Rollstuhlfahrer zugänglich. „Das Festival ist der Beweis dafür, dass Kino für alle Menschen ein Vergnügen sein kann“, sagt Georgi weiter.

Seit November 2010 tourte die Aktion Mensch mit zehn Beiträgen durch fast 100 Städte. In vielen Orten waren die Veranstaltungen ausverkauft. Dabei haben Filme jenseits des Massengeschmacks die Menschen ins Kino gezogen. Beispielsweise fand die berührende Liebesgeschichte von „Monica und David“, einem jungen Paar mit Down-Syndrom, großen Anklang. Gleichzeitig sorgte sie für eine kontroverse Diskussion, denn noch immer ist es ungewöhnlich, dass Menschen mit Down-Syndrom heiraten. Die Zuschauer fanden nach den Vorführungen ein Forum, um ihre Meinungen und Eindrücke auszutauschen. Gemeinsam mit rund 1.600 Kooperationspartnern aus lokalen Verbänden wie der Caritas, Greenpeace oder Unicef hatte die Aktion Mensch ein Rahmenprogramm mit Diskussionsrunden, Kunstausstellungen, Live-Bands oder Tanzvorführungen initiiert.

Zum Abschluss des größten Festivals on Tour in Europa zeigt ein Film Ausschnitte vom Spielort Bonn mit Zuschauerreaktionen und Einschätzungen der Regisseure.

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Festival ueber Mut in der Schauburg Karlsruhe

am 12.12.2011 um 12:00 Uhr

Eine aktuelle Pressestimme aus den Badischen Neuesten Nachrichten, 03.12.2011

Widerstandskämpfer ohne Waffen, hoch betagte Demonstrantinnen, eine Liebe zwischen zwei geistig Behinderten und ein vor Lebenslust sprühender Junge: Beim Filmfestival ueber Mut stehen Menschen im Mittelpunkt, die sich ihrem Schicksal auf bewundernswerte Weise stellen und beim Meistern sämtlicher Alltagshürden vor allem eines beweisen: Schier unglaublichen (Lebens-)Mut. Vom Sonntag, 11., bis zum Dienstag, 13. Dezember, gastiert das von der Aktion Mensch initiierte bundesweite Festival im Karlsruher Programmkino Schauburg. Innerhalb von diesen drei Tagen werden insgesamt zehn Spiel- und Dokumentarfilme gezeigt. "Das ist natürlich ein sehr komprimiertes Programm", sagt Festivalkoordinatorin Ina Rau. Sämtliche Filme werden barrierefrei im großen Schauburgsaal vorgeführt, alle mit Untertitel für Hörgeschädigte sowie Audiodeskription und Kopfhörern für Sehbehinderte. Bei jedem Film sind eine oder zwei thematisch nahe stehende Hilfsorganisation Paten, nach einigen der Streifen gibt es im Anschluss ans cineastische Erlebnis noch eine Podiumsdiskussion.

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Filmfestival für ein gutes Miteinander

am 07.12.2011 um 14:00 Uhr

Eine aktuelle Pressestimme aus der Frankenpost online, 07.12.2011

ueber Mut - das vierte Filmfestival der Aktion Mensch ist am Montagabend in Selb eröffnet worden. Koordinator Bernd Müller schilderte das Konzept des Festivals, das barrierefrei umgesetzt wird. Die Filme sind mit Untertiteln für Hörgeschädigte und mit Audiodeskription für blinde Menschen ausgestattet. "Das Festival ist ein ideales Beispiel für Inklusion", sagte Müller. Der Eröffnungsfilm MONICA UND DAVID erzählt die Geschichte eines Paares mit Down-Syndrom. Die Eltern des Paares haben es den beiden ermöglicht, eine Traumhochzeit zu feiern. Im Anschluss an die Projektion lud Bernd Müller zum gegenseitigen Austausch. Am Gespräch beteiligt waren Erwin Strama von der Lebenshilfe Marktredwitz, Christiane Schiller vom Jobcenter Marktredwitz, Ursula Ebert, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Wunsiedel, sowie Mitarbeiter der Werktstätten der Lebenshilfe in Marktredwitz. Schirmherrin Elisabeth Scharfenberg ließ ausrichten, über das Festival, das couragiert und kontrovers die Themen angehe, erfreut zu sein. Auch Oberbürgermeister Wolfgang Kreil freute sich, dass das Filmfest in der Stadt stattfindet. "Ich kann Sie nur zum Mut ermutigen", sagte er. Man brauche jeden, der eine andere Position habe, als die breite Masse der Menschen. Die Gesellschaft, in der wir leben, habe den Vorteil, Mut zu begünstigen.

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Kinohelden, die aus dem Rahmen fallen

am 02.12.2011 um 12:00 Uhr

ueber Mut ab Sonntag in Pforzheim

Nach der Biennale in Venedig und der Berlinale in Berlin gibt es auch in Pforzheim ein Filmfestival. ueber Mut heißt es und stellt im Kommunalen Kino Pforzheim das Thema Mut in den Mittelpunkt. Das Programm ist dicht gedrängt mit zehn Filmen über Menschen, die sich leidenschaftlich für ihren Traum von Veränderung einsetzen. „Wir ‚benutzen' die Filme als Vehikel, um Menschen auf eine andere Weise als sonst zu erreichen“, erzählt Christine Müh, Geschäftsführerin des Kommunalen Kinos. „Daher gibt es im Anschluss an fast jeden Film die Möglichkeit zum Gespräch mit den Partnern des Festivals. Für die interessierten Besucher stehen auch Infotische bereit.“ Alle Filme sind laut Stadtkoordinatorin Ina Rau mit Untertiteln für gehörlose Menschen, mit Audiodeskription für blinde Menschen und einige Filme mit Voice-over-Synchronisation ausgestattet. Bei allen Diskussionen ist auch eine Gebärdendolmetscherin vor Ort. Damit setzt das Festival konsequent den Begriff der Inklusion um. Das ist das große Ziel der Aktion Mensch, die das Filmfestival initiiert hat. „Aus diesem Grund kam auch unser Kino für das Filmfestival infrage, weil es in allen Bereichen barrierefrei ist“, freut sich Christine Müh.
Pforzheimer Zeitung, Schwarzwälder Bote, 28.11.2011

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Kulturzentrum im Depot: Filmfestival "ueber Mut" startet

am 01.12.2011 um 14:20 Uhr

Pressesetimme Ruhr Nachrichten online vom 30.11.2011:

Das Programmkino Sweet Sixteen im Depot zeigt ab 1.12. Filme rund ums Thema Mut. "Mut hat viele Gesichter. Jeder der Filme zeigt tapfere Menschen in anderen Situationen. Und mit anderen Problemen", sagt Peter Fotheringham, technischer Leiter im Depot. Teenager, die von den Tücken des Erwachsenenwerdens erzählen. Umwelt, Nahostkonflikt, Kindesmissbrauch... Insgesamt sind es zehn Filme. Sie sind vielseitig, so dass jeder Zuschauer etwas finden dürfte. Nach den Vorstellungen laden die Projektpartner zu Gesprächen ein. Auch Betroffene werden dabei sein, um aus ihrem Leben zu erzählen. "Die Veranstaltung soll auf Randgruppen in unserer Gesellschaft aufmerksam machen. Wir wollen für mehr Verständnis werben", so Fotheringham. Das Besondere an den Vorstellungen ist, dass sie für geh-, seh- und hörbehinderte zugänglich sind. "Wir sind auf Rollstuhlfahrer eingestellt. Sehbehinderte können per Kopfhörer Beschreibungen der Bilder hören." Für Hörbehinderte gebe es Untertitel, erklärt Johanna Knott vom Kino.

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Rainbow Warriors - Greenpeace-Aktivist im Interview

Autor: Nadja Ullrich, am 29.11.2011 um 11:25 Uhr


Rien Achterberg, Greenpeace-Aktivist und Protagonist des Films Rainbow Warriors, war am 12. Oktober 2011 in Oberhausen zu Gast beim Filmfestival ueber Mut. Dort hat die Aktion Mensch ein Interview mit ihm geführt.
Rien Achterberg kann man noch einmal persönlich auf dem ueber Mut-Filmfestival erleben. Der Film Rainbow Warriors wird am Mittwoch, 30. November 2011, 20:00 Uhr, in Bonn im Kinopolis Bonn-Bad Godesberg gezeigt. Im Anschluss laden die Filmpartner zu einem Publikumsgespräch mit Rien Achterberg ein. Auch Jocelyn Cammack, Regisseurin von Die Zeit ihres Lebens (29. November, 17:00 Uhr), und Kim Longinotto, die renommierte Regisseurin des preisgekrönten Films Rough Aunties (30. November, 17:00), sind auf dem Filmfestival in Bonn zu Gast und stehen im Anschluss an die Vorführung ihrer Filme für ein Publikumsgespräch zur Verfügung.


Trailer Rainbow Warriors
Festivalprogramm Bonn
Infos Spielort: Kinopolis Bonn-Bad Godesberg
Alle Filme im Überblick

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