Aktion Mensch-Blog

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Ein großes Ereignis wirft seine Schatten voraus

Blogger: Margit Glasow, am 12.02.2014 um 09:14 Uhr

Inzwischen dürfte es sich herumgesprochen haben: Das deutsche E-Rollstuhl-Hockey-Nationalteam hat mit seinem überraschenden WM-Titel 2010 in Italien die Weltmeisterschaft 2014 nach Deutschland geholt. Im August dieses Jahres wird es im Münchner Olympiapark gegen sieben internationale Elite-Mannschaften den Titel verteidigen.

E-Hockey-Nationalspieler Andreas Vogt im Rollstuhl, darauf die Aufschrift: "Image of a Champion"

Plakat zur E-Rollstuhl-Hockey-WM 2014 mit Nationalspieler Andreas Vogt: Von Stimmung und Spaß mitreißen lassen

Doch nicht nur die Spieler können sich auf dieses Event freuen. Dieser besondere Hockey-Sport hat sich im Laufe der Jahre mit seiner Dynamik, dem geschickten Manövrieren der E-Rollstühle sowie seiner beeindruckenden Hockeyschläger- und Ballführung zu einer äußerst attraktiven Mannschaftssportart entwickelt, die viele Zuschauer begeistert. Selbst diejenigen, die nicht zu den so genannten Sportfans gehören, lassen sich von der Spannung anstecken, die entsteht, wenn die Spieler in ihren E-Rollstühlen über das Spielfeld jagen, dann plötzlich stoppen, um mit einem Handschläger oder dem Schläger, der fest an ihrem E-Rollstuhl installiert ist, den Ball in Richtung gegnerisches Tor zu schießen.

Freier Eintritt für ein inklusives Publikum

Ich selbst jedenfalls habe mich bei jedem Turnier, das ich erleben konnte, von dieser Stimmung und dem Spaß mitreißen lassen. Aber ich wünschte mir jedes Mal mehr Publikum, dass nicht nur Angehörige und Freunde der Spieler den Weg in die Sporthalle fänden, sondern viele Sportbegeisterte, die erst einmal gar nichts mit dem so genannten Behindertensport zu tun haben – ein inklusives Publikum sozusagen. Umso wichtiger finde ich die Entscheidung der Verantwortlichen und Organisatoren der WM, den Eintritt für dieses Event kostenlos und ohne Tickets anzubieten. Damit hoffen sie, auch "Laufkundschaft" anziehen zu können, zum Beispiel Touristen im Olympiapark.

Der Boden muss halten

Im Gespräch mit Stefan Utz, dem Projektleiter des Vorbereitungskomitees der WM, habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Organisation dieses internationalen Wettkampfes in guten Händen liegt. So ist zum Beispiel eine akzeptable und bezahlbare Lösung für die Verlegung eines Spezialbodens im altehrwürdigen Eisstadion mit angrenzender Trainingshalle im Olympiapark gefunden worden, der auch den schweren Elektro-Rollstühlen standhält: Es wird ein Boden ausgeliehen und nicht gekauft. Immerhin sind die Gesamtkosten für die WM nicht unerheblich und werden vor allem durch Sponsoren und Unterstützer gedeckt.

Starke internationale Konkurrenz

Schon ziemlich festgezurrt ist auch der vorläufige Ablaufplan der WM. Keine leichte logistische Herausforderung. Immerhin werden ca. 120 Sportler, Trainer und Betreuer erwartet, ein Großteil der Sportler fährt im Rollstuhl – und das sind dann keine leichten wendigen Aktivrollstühle, sondern große, schwere Elektrogefährte.
Doch nicht nur die logistischen Aufgaben müssen bewältigt werden. Um die Chancen auf eine Titelverteidigung zu erhöhen, müssen die Spieler die verbleibende Zeit vor allem dazu nutzen, sich gründlich auf das Turnier vorzubereiten. Denn mit den Mannschaften aus Australien, Belgien, Dänemark, der Schweiz, Italien, Finnland und den Niederlanden warten sieben starke Gegner auf das deutsche Team. In der Manfred-Sauer-Stiftung in Lobbach bei Heidelberg finden deshalb insgesamt sechs Kaderlehrgänge statt. An diesen idealen Ort mit seinem ruhigen Ambiente, seinen rollstuhlgerechten Zimmern und integrierten Sporthallen lädt Bundestrainer Deniz Genç aus Heidelberg im April und Mai nun erneut 16 Spielerinnen und Spieler aus ganz Deutschland ein. Anschließend werden dann 10 Spielerinnen und Spieler für die Nationalmannschaft nominiert. Die Spannung steigt!


Linktipps:
Mehr Infos zur E-Rollstuhl-Hockey-Weltmeisterschaft 2014 in Deutschland
Elektro-Rollstuhl-Hockey im Deutschen Rollstuhl-Sportverband
Selbstbewusstsein durch Sport. Ein Blogbeitrag von Michael Herold über seine ganz eigenen Erfahrungen mit dem Thema Sport
Klischees wett kämpfen. Ein Blogbeitrag von Raúl Krauthausen über das gesteigerte mediale Interesse an den Paralympics und Klischees in der Berichterstattung
"Sport führt Menschen zusammen und überwindet Grenzen": Aktion Mensch ist neuer Partner des Behindertensports

Margit Glasow

Blogger: Margit Glasow
Kategorie: Inklusion
Schlagworte: Sport

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Lieblingsstück maßgeschneidert

Blogger: Anna Gieraths, am 11.02.2014 um 15:23 Uhr

Das NähWerk ist ein Integrationsbetrieb der Weißer Rabe Gruppe in München. Dort können sich Kunden jetzt auch ihr ganz individuelles Kleidungsstück maßschneidern lassen.

Zwei Frauen auf dem Laufsteg der Modenschau bei NähWerk

Die Models zeigen Einzelstücke, die im Rahmen von "WunschKleid" geschneidert wurden.

Marian Wilhelm

Zu seinem fünften Geburtstag präsentierte das NähWerk bei einer großen Modenschau mit anschließender Shopping-Night etwas Besonderes: Kunden können sich nun in der Schneiderei ihre Lieblingsstücke individuell anfertigen lassen. Der Service „WunschKleid“ bietet – jeden Samstag nach Terminvereinbarung – Kunden an, ein Kleidungsstück nach ihren Wünschen zu schneidern.

Dabei ist das NähWerk nicht nur Schneiderei – sondern auch Boutique, Café und Eventlocation in einem. Die selbst entworfenen und produzierten Kollektionen können Modeinteressierte in der Boutique kaufen. Nach dem Erwerb eines neuen Kleidungsstücks oder schönen Accessoires können die Besucher sich Kaffeespezialitäten, selbstgemachten Kuchen oder andere leckere Gerichte in der gemütlichen Café-Bar gönnen. Möchte man seinen Geburtstag mit seinen Freunden nicht zuhause feiern oder sucht für die nächste Firmenfeier noch eine interessante Location, dann ist man bei dem Münchener Betrieb ebenfalls richtig. Ein Rundum-Paket also. Auch für die Mitarbeiter: Beim NähWerk sind Menschen mit Behinderung, psychischen Problemen, Suchtproblemen und viele mehr beschäftigt. Hier bekommen sie die Chance auf einen Arbeitsplatz mit Zukunft.

Die Aktion Mensch unterstützt das NähWerk mit über 22.000 Euro.


Linktipps:
Wir fördern Ihr Projekt! Die große Förderbroschüre mit allen Infos rund um die Förderungsmöglichkeiten der Aktion Mensch
Der Integrationsbetrieb NähWerk der Weißer Rabe Gruppe
Rollstuhlgerechte Mode – eine Entdeckungsreise. Ein Blogbeitrag von Marie Gronwald über zeitgemäße und vor allem erschwingliche Mode für Menschen im Rollstuhl
Inklusion und Mode: Mehr Mut bitte. Ein Blogbeitrag von Anastasia Umrik über die Berliner Fashion Week und warum sie nicht nur dort Inklusion in der Modewelt vermisst
"Mit einer Sofortrente würde ich erstmal feiern" Ein Interview im Blog mit Anna Garbe, dem Kampagnen-Model der aktuellen Frühjahrs-Sonderverlosung der Aktion Mensch

Sie interessieren sich für ein maßgeschneidertes Stück, Ihnen fehlt aber das nötige Kleingeld? Die Aktion Mensch verlost derzeit bei ihrer Frühjahrs-Sonderverlosung zusätzliche Gewinne im Gesamtwert von sieben Millionen Euro!


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Überraschung: neue ZDF-Show

Blogger: Redaktion, am 10.02.2014 um 17:32 Uhr

Interview mit Armin v. Buttlar zur neuen Überraschungs-Show im ZDF, bei der die Aktion Mensch mit ihrem öffentlich-rechtlichen Partner inhaltlich zusammen arbeitet.

Michelle Hunziker

Michelle Hunziker erhält mit der Überraschungs-Show ihre erste eigene Sendung im ZDF.

ZDF / Carmen Sauerbrei

Die Aktion Mensch und das ZDF arbeiten bei der neuen Überraschungs-Show zusammen. Wie ist es dazu gekommen?

Armin v. Buttlar: Das ZDF und ihre Fernsehlotterie, die Aktion Mensch, verbindet eine lange Geschichte – 50 Jahre, um genau zu sein: Das ZDF ist unser Gründungsmitglied. Gemeinsam mit der Aktion Mensch hat der Sender mit Shows wie "Der Große Preis" Fernsehgeschichte mitgeschrieben. Nun ist sie wieder im Rahmen einer Fernsehshow im ZDF zu sehen. Gerne stehen wir unserem Partner ZDF hier inhaltlich zur Seite.

Wie funktioniert die Show genau?

Armin v. Buttlar: Gesucht werden „Alltagshelden“, die eine Überraschung verdienen. Zum Beispiel Menschen, die etwas ganz Besonderes geleistet oder schwere Schicksale bewältigt haben. Die Personen werden in der Show überrascht und ihnen wird ein persönlicher Wunsch oder Traum erfüllt.

Und hier kann die Aktion Mensch als größte Förderorganisation in Deutschland unterstützen: Mit den Erlösen aus unserer Lotterie ermöglichen wir die Förderung von bis zu 1.000 sozialen Projekten jeden Monat – deutschlandweit. Hinter diesen Projekten und gesellschaftlichen Initiativen stecken viele Geschichten, die berühren. Und Menschen, die sich ganz besonders für andere einsetzen und damit ein Dankeschön verdient haben.

Übrigens: Sich für andere Menschen einzusetzen ist auch Anliegen unserer Loskunden. Mit einem Los der Aktion Mensch können unsere Lotterie-Teilnehmer nicht nur gewinnen, sondern unterstützen auch viele soziale Projekte in Deutschland.

Welche Rolle spielt die Aktion Mensch bei der neuen Überraschungs-Show?

Armin v. Buttlar: Die Aktion Mensch arbeitet hier sehr eng mit dem ZDF zusammen und unterstützt inhaltlich. So recherchieren wir beispielsweise einen Teil der Geschichten von besonderen Menschen, die in ihrem Leben Außergewöhnliches erlebt oder geleistet haben und mit einem Herzenswunsch überrascht werden sollen. Hier suchen wir Beispiele aus unseren vielen Förderprojekten oder unserer Freiwilligendatenbank.

Die neue Moderatorin ist Michelle Hunziker. Eine gute Wahl?

Armin v. Buttlar: Wir glauben, dass sie die ideale Besetzung ist, um die Geschichten mit dem nötigen Feingefühl zu erzählen und als Sympathie-Träger die Zuschauer für die Show zu begeistern.

Wann wird die Show im ZDF zu sehen sein?

Armin v. Buttlar: Am 26. März 2014 wird sie zur Primetime das erste Mal ausgestrahlt. Im Oktober ist eine zweite Ausstrahlung geplant.


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Gewinnzahlen vom 09. Februar 2014 mit Rudi Cerne

Blogger: Redaktion, am 09.02.2014 um 19:35 Uhr

Rudi Cerne präsentiert die Gewinnzahlen der Aktion Mensch-Lotterie und stellt das Coaching-Projekt enterability und den Sweet Store in Berlin vor.
Das Unterstützungssystem enterability begleitet Menschen mit Behinderung auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Wie Ali Lacin, der mit seinem enterability Sweet Store in Berlin inzwischen seine eigene kleine Erfolgsgeschichte schreibt: Mit seinem Sweet Store im Berliner Wedding hat er sich sein eigenes „Bonbonparadies“ geschaffen. Das „enterability-Coaching“-Projekt in Berlin wurde von der Aktion Mensch mit 140.000 Euro gefördert.


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Emanzipation der „Disability Studies“

Blogger: Wiebke Schönherr, am 08.02.2014 um 09:33 Uhr

Erstmals lehrt seit diesem Wintersemester an der Humboldt-Universität zu Berlin eine Professorin „Disability Studies“. Der Fachbereich der Geschlechterstudien setzte sich intensiv dafür ein, diesen Lehrstuhl zu schaffen. Die Berlinerin Lisa Pfahl hat ihn bekommen. Als Juniorprofessorin will sie nun erforschen: Welche Behinderungen schafft der Arbeitsmarkt?

Lisa Pfahl

Juniorprofessorin Pfahl: „Jeder Ort schafft seine Behinderung.“

Foto: Wiebke Schönherr

Tür auf und ein Blick aus Lisa Pfahls neuem, noch spärlich eingerichteten Arbeitszimmer hinaus in die Flure der Humboldt-Universität: StudentInnen sitzen in Grüppchen an Tischen oder auf dem Fußboden, sie halten Bücher in der Hand, tippen in ihre Laptops oder diskutieren mit ihren KommilitonInnen. Ein Studentenleben wie im Bilderbuch, so sieht es zumindest aus. Doch viele von denen, die da sitzen, können vermutlich nicht so studieren, wie sie es sich wünschen. Sie fühlen sich ausgeschlossen, behindert.

Wie macht die Gesellschaft Behinderung?

Tür zu, zurück in Lisa Pfahls Arbeitszimmer. Dort zitiert zur selben Zeit die Professorin eine Studie des Deutschen Studentenwerks, die kürzlich deutschlandweit an Universitäten erhoben wurde und in der unter anderem gefragt wurde, wie viele StudentInnen sich in ihrem Studium behindert fühlen. Es sind fast 200.000 Studierende, rund acht Prozent. „Das sind oft unsichtbare Formen von Behinderung“, sagt Lisa Pfahl. „Wie etwa psychische Beeinträchtigungen. Die sind nicht von Anfang an da, die entstehen durch Leistungsdruck und Zukunftsängste.“ Ein echter Disability-Studies-Satz. Und Lisa Pfahl, die vor ihrer Professur über das Sonderschulsystem promoviert hat, fügt den nächsten hinzu: „Jeder Ort schafft seine Behinderung.“
Am Beginn jeder Forschung steht in der Regel eine Frage. Nicht so bei den „Disability Studies“. Dort wird zuallererst etwas „in Frage“ gestellt: Der bisherige Begriff der Behinderung nämlich.

Jahrzehntelang gab es zum Thema Behinderung nur Forschungen in der Medizin oder in der Pädagogik. Sie beschäftigten sich damit, wie man festlegen kann, wer behindert ist und wie man damit am besten umgehen kann. Doch seit einigen Jahren interessieren sich Forscher zunehmend für die andere Seite der Medaille: Unter welchen Bedingungen funktionieren bestimmte Bereiche in der Gesellschaft, so dass manche Menschen von ihr ausgeschlossen werden, weil sie nicht teilnehmen können? Oder weil andere bestimmen, dass sie nicht teilnehmen dürfen? Wie macht die Gesellschaft Behinderung? Und wer fühlt sich eigentlich wodurch behindert? „Das medizinische Modell muss hinterfragt werden, weil es viele Aspekte von Behinderung vernachlässigt“, sagt Pfahl. Und weil es auch Menschen mit Behinderung irgendwie vernachlässigt, denn sie selbst wurden selten zu ihren Erfahrungen befragt. „Wir wollen Menschen mit Behinderung mehr in die Wissenschaft bringen, wir brauchen ihre Inklusion in die Forschung“.

Als Disziplin etabliert

Die Disability-Studies, die erstmals in den 1980er Jahren in Großbritannien und den USA populär wurden, setzen sich an Deutschlands Hochschulen zwar langsam, aber konsequent durch. Gab es früher Professuren in dieser Richtung nur in der Rehabilitationswissenschaft, so nahm 2008 erstmals eine Professorin den neuen Forschungszweig in ihren Titel auf: Anne Waldschmidt lehrt seit damals an der Universität Köln als Professorin für Soziologie und Politik der Rehabilitation, Disability-Studies. Ihr folgte Theresia Degener 2010 an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe mit dem Titel Professorin für Recht und Disability Studies.
Nun gibt es in Berlin erstmals eine Juniorprofessur in Deutschland, die ausschließlich „Disability Studies“ in ihrem Namen trägt. Die Forschungsrichtung hat sich endgültig emanzipiert.
Lange wird Lisa Pfahl nicht alleine bleiben. Zum Sommersemester bekommt sie eine Kollegin an der Alice-Salomon-Hochschule für Soziale Arbeit in Berlin. Ab April wird dort Swantje Köbsell eine Professur mit dem gleichen Titel annehmen.


Linktipps:
Inklusion studieren: Übersicht der Universitäten und Fachhochschulen, die Bachelor- und Masterstudiengänge sowie Weiterbildungsmöglichkeiten zum Thema Inklusion anbieten
Promovieren mit Behinderung. Ein Blogbeitrag von Eva Keller über das Promotionsprogramm "InWi" der Uni Bremen für Menschen mit Behinderung
"Ein Stück weit Utopie". Ein Blogbeitrag von Ulrich Steilen über die Inklusion an deutschen Hochschulen
Master of Inklusion? Ein Blogbeitrag von Eva Keller über Aus- und Weiterbildungsangeboten zum Thema Inklusion
"Sie können in Ihrer Situation kein Referat halten". Ein Blogbeitrag von Marie Gronwald über ihre Erfahrungen mit einem Studium mit Behinderung


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Gold im Visier

Blogger: Josephine Thiel, am 07.02.2014 um 15:00 Uhr

Bald geht's los mit den Paralympics in Sotschi – unsere Volontärin Josephine Thiel war schon mal beim Biathlon-Weltcup in Oberried und hat eine Teilnehmerin der Winterspiele getroffen: Langläuferin und Biathletin Andrea Eskau.

Heute werden feierlich die Olympischen Spiele in Sotschi eröffnet, am 7. März starten dann die 11. Winter-Paralympics in der russischen Stadt am Schwarzen Meer – für die Athletinnen und Athleten also die heiße Endphase in den Vorbereitungen auf die Spiele. Unsere Volontärin Josi war beim Biathlon-Weltcup in Oberried. In drei Videos wird sie euch – zur Vorfreude auf die Paralympics – zeigen, was sie dort erlebt hat und wen sie getroffen hat. Heute: Sotschi-Teilnehmerin Andrea Eskau. Die 42-Jährige Sportlerin hat als Handbikerin schon 2012 bei den Sommerparalympics in London drei Goldmedaillen gewonnen. Bei den Winterspielen in Sotschi tritt sie nun im Langlauf und Biathlon an. Ihr Ziel auch hier: Gold.


Linktipps:
"Andrea Eskau will in Sotschi Medaillen holen" (Artikel in der "Welt")
„Mein Weg nach Olympia“. Ein Blogbeitrag von Ulrich Steilen über Nico von Glasows Film, der Sportlerinnen und Sportler auf ihrem Weg zu den Paralympics begleitet
Klischees wett kämpfen. Ein Blogbeitrag von Raúl Krauthausen über das gesteigerte mediale Interesse an den Paralympics und Klischees in der Berichterstattung

"Sport führt Menschen zusammen und überwindet Grenzen": Aktion Mensch ist neuer Partner des Behindertensports


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